1. Morgendliche Talabfahrt
Nach Ankunft um 8:40 musste ich erst noch etwas warten, man ist im Hinteren Ötztal sehr genau mit der Öffnung, erst um 8:58 konnte man durchs Drehkreuz und dann hoch mit der Hochgurglbahn. Erst einmal die ganze Liftkette hoch und gleich mal 1200hm am Stück runter, dank Vorsaison wars ja sehr leer.

Morgens in Untergurgl-Pill

Oben wars leider erst einmal zugezogen, daher diffuses Licht, zum Glück verabschiedeten sich die Wolken am späten Vormittag wieder

Talblick, im Norden ists schöner, danke

Unten im Tal hing noch Nebel

Hier fährt die Gondel recht tief über die Piste, hinten einige Wetterstimmungen

Hochgurgl Ort, besteht nur aus Hotels, also nicht unbedingt ein Ort, in dem ich Urlaub machen will

Unterer Teil, später gings mit der Tour weiter

Wieder oben angekommen, erstmal rüber zum Kirchenkar

Grad halt, dass der aufgehen konnte, leider waren nun die Wolken da, schmälerte etwas den Genuss
2. Am Kirchenkar
Im Kirchenkarbereich angekommen, war leider sehr diffuses Licht, so dass man mit Brille (hatte aber meine "Schlechtwetterbrille" auf) nicht viel gesehen hat und ohne wars wieder fast zu hell. Dazu sind die Markierungsstangen etwas dünn und leider musste man auch mal auf Steine achten, aber das wurde später in Obergurgl selbst schlimmer. Nach 2 Fahrten gings wieder raus, war mir zu diffus. Mission Wirtshaus war angesagt.

Talblick, toll vorn in Oetz wäre Sonne, da ging aber noch nix

Im Kirchenkarlift, die rote 20 war gut in Schuss, also gleich mal rein

Blick auf die Gegenüberliegende Talseite

Ohne die Kanonen, wäre da nicht viel zu holen gewesen

Steile Hänge gegenüber

Nach der 2. Runde hats mir gereicht, zu trüb hier hinten, also nix wie rüber zum Ort

An der Zentralstation (hier geht auch die Verbindungsbahn los)

Vorher gings noch zum Krumpwasserlift, von 1970, allerdings auch eher ein besserer Übungshang

Alte Bergstation der DSB Hochgurglbahn, jetzt Bullygarage
3. Wechsel nach Obergurgl
Nach der kurzen Runde im hinteren Hochgurgler Bereich, gleich rüber Richtung Top Express und mit diesem, bei immer noch diffusem Licht rüber ins Obergurgler Schigebiet. Dort war es noch steiniger, allerdings hat man das Problem immer, da das Terrain sehr schottrig ist.
Dort wars immer noch diffus, also Zeit sich eine Wirtschaft zu suchen und die Wolkenfelder aussitzen. Bin wieder bei Davids Hütte gelandet, das Taxi zur Schönwies war schon weg und ka. wann wieder eins kam.

Blick talauswärts

Seitenblick mit etwas abgeblasenen Stellen

Sprung nach Obergurgl, in der Verbindungsbahn hatte ich mich mit einer Gruppe Sachsen verratscht, die fährt ja doch ned Weile

Sie kämpft

In der Steinmannbahn

Blick rüber in den Talschluss

Und kaum bei der Hütte, kam die Sonne wieder raus
4. Einkehrschwung
Gegen 11:30 gings in Davids Hütte und dort erstmal auf ein Schnitzel, heuer greif ich desöfteren zu was größerem, lag allerdings daran, dass ich Abends nur noch eine schnelle Brotzeit haben wollte. Leider wars etwas zu frisch zum Draußen sitzen, also innen rein, ist aber eh relativ gemütlich, besser als die SB-Schuppen, die man überall findet.

Vor der Hütte, also 65cm sind das am Dach nimmer, eher 40cm (auf 1970m)

Blick zu den Gipfeln am Ramolkamm

Pause und ein Zirbeler zur Verdauung

Nach einer knappen Stunde, auf sehr viel Fahren hatte ich ob der Steinigen Pisten wenig Lust, wieder rüber zur Steinmannbahn und los

Abzweigung in die 17, schon präpariert, aber noch ned ausgesteckt, ging von den Obergurgler Pisten am Besten
5. Mittags an der Steinmannbahn
Nach der Pause, blieb ich erst einmal an der Steinmannbahn, hab am Schluss noch den kurzen 4SB Bruggenboden mitgenommen und dann rüber zur Hohen Mut. Verhältnisse waren diesmal in dem Bereich am Besten, nur wenige kleinere Steine. Hatte das alles schon mal schlimmer. Nachdem dort alles durch war, gings erst einmal auf die Hohe Mut. Die Route habe ich mir dann aber wie die meisten Jahre geschenkt.

An der Steinmannbahn, so ziemlich neben den unteren Teilen der Talabfahrten die einzige Waldige Ecke

Seitenblick aus dem Lift

In der 17, war die beste Abfahrt des Tages, trotz offiziell noch zu

Mittelteil

Blick zur Hohen Mut

Später nach dem Motto, alles muss gefahren sein mal in die kurze 4SB

Jetzt aber nix wie rüber zur Hohen Mut
6. Auf der Hohen Mut
Unten angekommen gleich mal in die Gondel. Der obligatorische Gondelhechter blieb nicht aus, aber der junge Bursche hatte die Bahn an der Mittelstation wieder verlassen. Hatte wohl die Abzweigung verpasst (Fiel mir auf wie der in der Station rumirrte, da er seinen Bruder gesucht hat, der schon auf der Hütte saß). Bin natürlich stets ganz nach oben gefahren, sowas wie an der Mittelstation aussteigen existiert bei mir auf der Bergfahrt nicht. Oben erst einmal auf den Gipfel und danach über die normale Piste runter, die Schiroute hatte ich aufgrund von Steinen liegen gelassen.

Downtown Obergurgl aus der Gondel

Auf der oberen Sektion, leider schlecht knipsbar

Oben angekommen, erstmal die Schi abgelegt und kurz zu Fuss auf den Kamm hoch (sind nur paar Meter)

Müssten die Gipfel Richtung Seelenkogel sein und tw. auch Richtung Südtirol

Aussicht von der Hohen Mut, wird aber von so einigen 3000ern rundherum eingeschränkt

Blick ins Tal

Kurz danach gings wieder auf die Brettl und runter

Kaum vom Kamm runter wird die Aussicht schlechter
7. Talabfahrt nach Obergurgl
Nach der kleinen Pause oben, wieder los und über die neuere Abfahrt hinab. Leider ein ziemlich öder Schlauch, aber noch ok. Die Route wäre reizvoller gewesen, aber bei den vielen Steinen auf manchen Pisten (grad beim Festkogl wars schlimm), zog ich den Schlauch vor. unten gings dann rüber zum Festkogl

Start der Abfahrt

Blick auf die Gegenhänge

und ins Tal, wobei "Tal" hier relativ ist mit knapp 1800m am Talboden

Später komme ich wieder an der Baumgrenze an (hier bei 2200-2300m)

Sprung zum Festkogl, da wartete später auch noch eine Talabfahrt.
8. Nachmittag am Festkogl
Nach der Talabfahrt, gleich wieder hoch und die meisten Abfahrten im Festkoglbereich durchgemacht. Leider musste man überall auf Steine achten, da teilweise auch einige größere Trümmer herumlagen. Zwischendruch gings nochmal ins Tal hinunter und danach nur noch am Festkogl obenrum, bis ich ca. 14:45 wieder in die Verbindungsbahn gestiegen bin.

Bergfahrt mit der Plattachbahn, heuer waren weniger Felsbrocken auf deren Abfahrten, aber Steinfrei wars nirgends

Ausblick, schon gut Schnee im Hochgebirge, aber noch lang nicht genug

An der Festkoglbahn angekommen, gleich mal die rote Abfahrt runter, ging bis auf die üblichen steinigen Stellen gut

Wieder der Gegenhang

Unterm Top-Express hindurch

Und ab in den Schlusshang

Schneelage beim Wiesenlift, einige habens Off-Piste versucht, unten gings wohl grad so, aber oben wohl ein steiniges Vergnügen

Rückfahrt mit der Festkoglbahn

Bei der Plattachbahn, leider später voll in die Steine geraten, und nen größeren kassiert. Folge Loch im Belag vom zum Glück alten Schi.

Noch ein Talblick, dann nix wie rüber

Im Top-Express

Seitental neben der Bahn, diesmal nahm ich die ganz alten Schi her
9. Letzte Abfahrten in Hochgurgl
Wieder zurück wars doch schon recht spät, also nochmal eine Stunde Vollgas an den noch fehlenden Liften. Erst in den Schermer, dann rüber zur Karbahn und zum Schluss nochmal die Wurmkogelkette rauf. Die letzte Bergfahrt machte ich wg. des überpünktlichen Schliessens der Anlagen (Wurmkogl 2 ist dafür berüchtigt 10-15min vor der Zeit zu schließen) bereits gegen 15:45, und in den Top Mountain Star eingekehrt. Am Schermer fiel dann auch die Tmax für den Tag

Leicht schräger Talblick, wollte zur 6KSB/B Großes Kar

In dieser

Blick rüber zum Schermer, leider reichte die Zeit hier nur für eine Fahrt, da danach noch die ganze Wurmkogel-Sesselkette kommt

Drin!

Ausblick vom Schermer, astreine Raserstrecke

Rückblick hoch

Links die Schermerspitze, oben am Kamm mein letztes Ziel für heute

in der 4KSB/B Wurmkogel 1

Nochmal die Schermerspitze, mit gut 3100m relativ niedrig (in den Ötztalern gehts bis 3772m rauf)

Letzte Bergfahrt heute, jetzt gabs erstmal noch einen Absacker
10. Pause auf dem Wurmkogel
Nach der Bergfahrt gings gleich in den Top Mountain Star, leider habens oben nur kleines Bier (0,3er), so dass es 3 wurden. Dafür kann man oben bis zum Einbruch der Dunkelheit sitzen bleiben und hat wenn man sehr viel Glück hat gleich noch das berühmte Alpenglühen vom Rosengarten als Zugabe. Dadurch fiel die Pause ob des Naturkinos zur Dämmerung länger aus. Die Bar steht nämlich ziemlich genau auf dem Kamm rüber nach Italien. So kurz nach Halb 5 bin ich dann langsam ins Tal runtergefahren. Ein Quasi Nachtschi wie eine Woche später wurde es dadurch aber knapp nicht. War zur letzten Dämmerung unten.

Dolomitenblick vom Wurmkogel aus

Blick über die Ötztaler mit Texelgruppe bis hinter zur Langkofelgruppe

Ausblick zu diversen Ötztalern

Rosengarten und Latemar vor der Dämmerung

Wieder die Schermerspitze

Noch tut sich nix, erst langsam bricht die Goldene Stunde an

Noch ein letztes Bierchen

Goldene Stunde, das Alpenglühen ist noch nicht allzu ausgeprägt

Dolomitenzoom, zunächst zu den Tofanen, der Fanes, usw.

Sellagruppe, Langkofelgruppe und der Rosengarten

Totale der Dolomiten, umgekehrt klappts von einem ausreichend hohen Dolomitengipfel auch

Wieder die Westlichen, samt langsamen Alpenglühen

Zoom zum Rosengarten, samt Alpenglühen

Auch Sella und Langkofelgruppe leuchten so langsam


Abendstimmung über den Dolomiten

Stark an den Rosengarten gezoomt, Volltreffer!

Nochmal mit weniger Zoom

Letztes Glühen, langsam wirds Zeit loszufahren

Wenig später ist die Vorstellung vorbei und in der späten Dämmerung noch 6km Talabfahrt
11. Endgültige Talabfahrt
Spät in der Dämmerung gings dann zu Tal. Die Lifte waren schon längst aus, aber noch lange nicht alle Leute unten. hab mich diesmal für die komplett blaue Variante entschieden, da ich auf den oberen Steilhang so spät am Tag keine Lust mehr hatte. Gegen 17:00 waren die Schuhe gewechselt und es ging auf die lange Heimfahrt. Zwar wurde der folgende Arbeitstag eher zäh, abe wenigstens was vom Freien Tag gehabt.
Im Tal waren dann die Krampusse los, sind sogar trotz Verbots in die Schirmbar eingedrungen.

Abendrot über den Ötztalern

Im Nordwesten kündigten sich mit den Wolken die Ausläufer Xavers über Tirol an

Rückblick rauf

Noch ein Blick nach Nordwesten, auf dem Heimweg kamen ab Wolfratshausen die ersten Böen.

Menschenleere 26 um 16:45 rum

Hochgurgl ist in Sicht, musste noch ein Stockwerk tiefer zum Auto

Totale des Ortes

Unterer Teil der Talabfahrt, da wars schon fast zu finster fürs Foto, mangels Vollmond

Schlusshang in der letzten Dämmerung

Die Krampn waren mittlerweile los
Facts:

GPS-Track
Strecke:92,2km
Vmax: 81km/h
mFg Widdi

