1. Morgendliche Runden
Tja morgens kurz nach 5:00 losgefahren, da es immer sehr lang braucht bis man im Hintersten Kaunertal ist. Durch die recht abgelegene Lage ist man vom Münchner Norden mindestens 3 Stunden unterwegs, bis zur Ochsalm eher noch weiter, dafür steht man am Kamm mit einem Bein im Südtiroler Vinschgau. Eine Doppeltour ging sich also an dem Wochenende nicht aus, dafür waren für Sonntag gutes Wetter, aber auch föhniger Südwind angesagt. Bei den näheren Gletschern wars eher zu viel Wind, im Kaunertal hielt sichs in Grenzen, obwohl es bei der Einkehr auch gezogen hatte. Aber bekanntlich ist ja bei Südwest der Kauni eine fast sichere Bank. Es ging erstmal komplett rauf, an den Funifor zu gehen war aber ein Fehler, das wurde mit 15min Wartezeit bestraft. Da fehlt schlichtweg die 2. Spur, aber vermutlich wird die in den nächsten Jahren dazu gebaut, man müsste nur noch die Technik und eine 2. Kabine einbauen. SO taugt die Funifor beim Trainingsbetrieb im Herbst jedenfalls nur wenig.

Auf dem Weg rauf unter 2300m war der meiste Schnee wieder weg, die Talabfahrt ging war aber holprig, aber es kommt nicht jedes Jahr vor, dass man Ende Oktober bereits bis 2150m runterfahren kann

Seitenblick zum Glockturm, auf dem war ich vor einigen Jahren mal im Sommer oben

Weiter oben wurde es winterlicher

Sprung ins Funifor das war ein Fehler, fast 15min verwartet, zumal nur mit 2/3 Kapazität gefahren wurde. Maske/Buff hatte aber fast jeder auf, ich weiss auch nix von einem großen Ausbruch im Kaunertal

Talblick die Bahn macht was her, allerdings fehlt eine Hälfte (noch)

Langes Spannfeld, allerdings waren der Weißseefernerlift zuletzt oben raus extrem steil, durch die Funifor kommt man etwas höher raus (auf dem Grat)

Stütze 2, jedenfalls immer einen Fensterplatz genommen, allerdings zieht sich das durch die Einspurige Bauweise sehr hin, später konnte man genau takten, aber dazu musste man runter ordentlich Gas geben!

Ausblick bei der Bergstation

Und runter, diesmal erst die normale blaue genommen und durch bis ins Tal

Rückblick, die Ibex war nicht zu finden, müsste aber genau in Falllinie sein

Talblick mit scharfer Schneegrenze

Da wars auch zu voll, also nix wie weg

In der Talabfahrt, erst oben blau und untenraus rot gefahren, später mehrfach im Wechsel

Blick zur Mittelstation 4KSB/B

Fluchtkogel und einige die, die selbe Idee hatten, Abstand war immer ausreichend vorhanden

Kontraste

Kurz bevors wieder rauf ging

Hohe Baumgrenze, die Zirben stehen so auf ca. 2200-2300m
2. Vormittagsrunden
Tja unten angekommen noch einmal die Talabfahrt gefahren und 2x Nörder 1, danach war es leider dank Renngruppen und Funpark an den beiden Gondeln nach wie vor zu voll, so dass ich mich für eine ausgiebige zeitige Mittags- und Sonnenpause entschied. Ab mittag entspannte sich das Erfahrungsgemäß, also wurde danach durchgefahren bis zum Liftschluss. Leider zieht sich die Anfahrt, so dass man selten vor 8:45 da ist, zumal ja nach der Mautstelle erstmal noch eine 20-Minütige Autofahrt das Tal hinauf wartet, bevor man an der Ochsenalmbahn raus kommt.

Wieder auf dem Weg rauf

Blick auf den Nörderjochlift dort war nix los, aber halt auch sehr steinig

Und diesmal die Rote Variante genommen, deutlich besser zu fahren, dort konnte man auch gut Gas geben

Blick Talauswärts

Diverse Gipfel unten trifft die blaue Variante auf den Roten Hang

Im unteren Teil

Kontraste bei der Auffahrt

Sprung zur Nörderpiste, grad halt dass der ging, die direkte Abfahrt war offen aber steinig, noch eine Wiederholung gemacht und dann die Mittelstation angesteuert und ab ins Restaurant

Rückblick

Seitenblick am Lift

Blick hoch zur Weißseespitze, die aber zuletzt auch einige Meter eingebüsst hatte (war mal 3510m, nun nur noch 3498m)

Zu flache Überleitung Richtung Mittelstation, aber Steinfrei

Leider kam man um etwas Anschieben nicht herum
3. Einkehrschwung
Tja dank des großen Andrangs, vor allem von den Rennteams her, aber die hauen ja zum Glück am Frühen Nachmittag ab gings früh zum Einkehrschwung. SDpäter drängten sich dort natürlich die Leute, aber dank zeitiger Einkehr und aktivem Anstellen wars kein Problem Schnell an Nachschub zu kommen. Die Pause fiel dank schönem Wetter trotz Wind (ohne Anorak gings nicht) länger aus, mit dem Vorteil, dass es sich langsam an den Gondeln entzerrt hatte.

Pause und schlecht eingeschenkt, war mein Fehler, Bier verhält sich halt auf 2750m anders als bei mir vor Ort

Mittag der Burger war ok, allerdings ists bei den westlichen Gletschern in Tirol eh so eine Sache mit der Gastro

Blick zur Halben Funifor, für die 2. Spur fehlen Kabine, Seil und Technik

Herrengedeck

Uffz das war zu viel, unter 3-4 Minuten kam man bei der Gondel nicht durch, ziemlich blöde Anordnung mit dem Viehgatter

Ausblick auch der Heli ist dort öfters mal Unterwegs

Die Tische waren jedenfalls eher locker gestellt, aber auf der Terrasse ist genug Platz

Talstation und Funifor, das ist mir noch zu voll, also noch ein wenig pausiert

Noch eines für den Genuss, am Nachmittag gingen sich auch noch 2 schnelle Helle unten vor der Ochsalm aus, man nutzt eben jede Gelegenheit

Da wie üblich die Schi in einem Haufen vors Restaurant geworfen wurden, war erstmal eine kurze Suche nötig, naja ein paar Minuten später wieder mobil gewesen
4. Mittägliche Gondelfahrten
Tja nach der Ausgedehnten Pause war an der 8EUB immer noch zu viel los, allerdings wars am Funifor noch von den Rennkids voll, also erst mal 3x mit der 8EUB hochgefahren. Leider wurden die Kabinen freiwillig nicht komplett befüllt wg. Corona, was einige kurze Wartezeiten zufolge hatte. Meist fuhren nur 4-5 Personen hoch, bei einer 8EUB. An die Maske hielten sich die meisten, am WE drauf hatte ich dann kaum "Sünder" gesehen, aber nun ist ja leider Schifahren wieder für mindestens einen Monat behördlich verboten (Freizeitsport) Dabei ist das ebenso wenig Kontaktsport wie z:B: Golf und vor ner Gondel anstehen kann man am ehesten noch mit dem Warten auf eine S oder U-Bahn oder den Bus vergleichen. Naja die überwiegende Mehrheit der Politiker fährt eben nicht Schi, immerhin Profisportler dürfen noch fahren, nutzt mir aber als sportlichem Hobbyfahrer nix!

Oben angekommen, danach noch 2x mit der Gondel gefahren

Blick ins Vinschgau hinab direkt am Kamm steht man bereits mit einem Bein in Italien

Zoom zum Reschensee hinüber

Diverse Gipfel

Die Wolken sollten es später noch nach Norden schaffen, aber insgesamt hielt das Gute Wetter her trotz Föhn

Föhnmauer weit im Südosten

Nach Norden Sonne satt

Blick rüber bis zum Fluchtkogel

Im Schwarzen Stück

Wieder oben angekommen

Diesmal auf der Roten Variante geblieben die Wartezeiten sind auch dem Funpark geschuldet, aber ab ca. 14:00 kam man in unter 2min in die Gondel rein

Ausblick bei der 3. Runde, diesmal durchgezogen

Fluchtkogel aus dem Flachstück gesehen, wenns leer ist erreicht man durchaus hohe Geschwindigkeiten, an dem Tag bin ich auf bis zu 92km/h gekommen, immerhin

Rückblick hoch

Oberhalb der Mittelstation angekommen, bin dann über den Schlepper wieder zu den Gondelbahnen zurück und immer im Wechsel Funifor-8EUB gefahren

Auf der Roten Talabfahrt

Kontraste bei der Rückfahrt. Leider konnte ich erstmal die Funifor nicht genau abpassen, die letzte Fahrt ging dann eh nochmal aufs Karlesjoch

Nix wie rauf
5. Auffahrt zum Karlesjoch+Wechsel zur Falginjochbahn
Tja unten angekommen, gings dann erst mal hoch mit dem Ziel Falginjoch, aber da war immer noch zu viel los, also erstmal den Nörderjochlift aufgesucht. Beim Anstehen wurde sich übrigens wo man die Schi anlassen konnte an den Meter gehalten, man hat ja die Abstandshalter eh an, umso unverständlicher, dass der Teil-Lockdown auch wieder die (Gletscher-)Schigebiete betroffen hat (Die Massnahmen gleichen in AT bis auf die nächtliche Ausgangssperre genau den Deutschen, tja wer da wohl bei wem abgeschaut hat! Später dann an den Funifor gewechselt als der Andrang nachgelassen hat, denn die Rennkids wurden müde.

Blick runter zur Talabfahrt

Wieder der Glockturm

Und die beiden Varianten oberhalb der Mittelstation

Sprung ins Flachstück, es ging vorher mit dem Nörder 1 hinauf

Oben hatten sich ein paar Wolken gebildet, aber die Sicht blieb gut, ausser ins Vinschgau

Einzelne Schwaden schafften es in den Kessel, aber meist blieb es sonnig

Sprung in den langsamen Falgin, pardon Fernerlift, nach 2 Runden wars aber genug!

Piste dazu

Und ein Talblick, danach erstmal mehrere Runden zur Falginjochbahn, mittlerweile konnte man den 10min-Takt gut abpassen Vorerst aber nur 1x gefahren, dann 2x 8er und 2x Falginjoch

Wieder im Funifor, Fehlkonstruktion so lang der Einspurig bleibt, aber mit Timing kann mans abpassen, heißt aber Gas geben!

Die Trainingshänge waren nun das Ziel, da gings wie üblich Nachmittags noch sehr gut und rasant zu Fahren

Oben angekommen!
6. Schinachmittag an den Gondelbahnen
Oben angekommen dann erst nochmal zur Karlesjochbahn gewechselt, wo es ab 14:00 auch ruhiger war, später dann noch 2x Falginjoch, einmal quasi auch ein Kabinenverfolgungsrennen gemacht. Ohne Stopp kein Problem, dass man unten angekommen noch in die nächste Bahn kommt, allerdings dauert es halt bei Andrang recht lang, vor allem da man nur zu 2/3 befüllt hatte wegen Corona. bei Vollkapazität hätte man etwa 600P/h die alten Schlepper hatten 1200p/H, aber mal schauen vermute mal die wird wohl irgendwann noch ausgebaut.

Tiefblick zum Gepatschspeicher hinab

Im Trainingshang, da der Funifor grad weg war wieder zur 8EUB gefahren

Wieder oben waren die Wolken wieder weg, bis auf ein paar unbedeutende Fetzen

Talblick gen Norden

Rückblick hoch der Nachmittag blieb bei einem Sonne-Wolken Mix und angenehm temperiert (auf 2700m um 0°C)

Und noch einmal die EUB genommen die Funpark-Nutzer waren auch schon durch

Wieder runter in den Kessel. Die besondere Lage macht das Gebiet aber auch bei Föhn recht gut nutzbar, da der Wind schon vorher abgefangen wird, durch höhere Bergketten

Blick rüber in den Funifor-Sektor dort blies es dann später ordentlich, stellte aber für die Gondeln kein Problem dar

Im unteren Teil der Abfahrten

Und drin im Funifor, danach mal gleich auf Gondeljagd gegangen, nur so gehen da dzt. Wiederholungen

Im Trainingshang hier fiel dann auch das Vmax

Sprung rauf, danach gings noch einmal runter und man sieht auch dass am Funifor noch eine Hälfte fehlt, aber rein von den Stützen ist die auf einen Endausbau mit 2 Kabinen ausgelegt

Nochmal im Fernerlift, danach gingen sich noch 2 Runden 8EUB aus

Der Schatten kommt langsam wieder in den Kessel zurück

Oben angekommen

Tja nach 15:30 wurden die Wolken aufdringlicher, aber gut die 2 Runden bei diffuser Sicht das passt

Weiter Nordöstlich hielt sich die Sonne noch

Auf zur Letzten Runde, oben dann über die Talabfahrt wieder zur Ochsenalm hinunter gefahren
7. Abendliche Talabfahrt
Tja gegen 16:00 oben angekommen gings dann noch runter. Eine schnelle Einkehr unten an der Ochsenalm ging sich auch noch aus, bevor ich gegen 17:00 talauswärts gefahren bin. Unterwegs dann in der Dämmerung noch mehrmals angehalten für ein paar Fotostopps. Die Straße selber ist ja eh recht fotogen so weit rein in ein relativ abgelegenes Tal. Hatte im Auto kaum Radioempfang so weitab vom nächsten Ort. Viele nützen auch den Ochsenalmparkplatz zum Campen, jedenfalls sind da wohl einige schon am Vortag rein und hatten ihr "Zimmer" mit, auch so einige aus D

Wolkenspiele oben am Karlesjoch

Bereits auf der Abfahrt, ins Vinschgau sah man wg. der Wolken nur noch sehr bedingt hinab

Seitenblick zur Weißseespitze

Für die letzte Runde natürlich nochmal in die Steinbockwand, zwar nur ein kurzes Stück aber 75% Gefälle

Es zieht zu

Nochmal die Weißseespitze, das Funifor sieht man kaum, ausser am durchlaufenden Seil, ist jedenfalls an sich recht gelungen, es fehlt aber noch die 2. Spur

Rückblick hoch

Und wieder runter in den Herbst fahren

Diverse Gipfel in der Umgebung, hier vor allem Richtung Glockturmkamm gesehen

Unterhalb der Mittelstation Ochsalmbahn, die eigtl. Mittelstation ist oben auf 2750m wurde der Schnee schnell weniger

Fluchtkogel von der Roten Talabfahrtsvariante aus, die Schwarze ging leider noch nicht

Unten angekommen, naja 2150m stimmt ned ganz ist etwas höher (2175m)

Pause!

Bald Feierabend
8. Rückfahrt aus dem Kaunertal
Tja nach der Pause vor der Ochsenalm gings zum Auto und mit mehreren kurzen Fotohalten wieder die Gletscherstraße runter, auch wenn ich die bisher nur maximal bis zur Ochsalm, bzw. einmal bei einer Bergtour auch ganz gefahren bin. Der Erste Stopp war im Fernergries, der 2. bei einer an dem Tag verlassenen Alm, aber man konnte durchs Tor durch und den Blick erhaschen, da nicht abgeschlossen war. Bis ich dann unten war, wars schon deutlich nach 17:00 aber dennoch wieder mal in die Blockabfertigung bei Garmisch geraten, somit schon wieder 30min verloren, nicht optimal, wenn man über 3 Stunden Anfahrt hat

Fluchtkogel, viele die noch oben waren, haben sich dann von Kollegen abholen lassen

Ausblick oberhalb vom Fernergries

Herbstlicher Talblick mit dem Gepatschspeicher

Abendstimmung Richtung Gepatschferner hinauf

Ein leichtes Glühen am Fluchtkogel ging sich noch aus

Gepatschspeicher von der Almhütte oberhalb gesehen

Blick talwärts

Und ein Rückblick vom Staudamm aus
Facts:

GPS-Track
Strecke: 78,8km
Vmax: 92,5km/h
mFg Widdi

