1. Auf dem Weg zum Ostgrat
Tja nach der Relativ kurzen Anfahrt, in die Voralpen brauch ich ja nicht allzu lange gings dann auf den Spitzingsattel, mittlerweile hat man dort die Parkgebühr deutlich erhöht, als ich da das letzte mal war lagen wir bei 4€ nun sinds 8€ pro Tag, also sehr teuer. Übrigens habe ich die Tour nach der Brecherspitze nicht mehr allzu sehr erweitert, aus dem einfachen Grund, weil dank Corona-Zwangspause keine so gute Kondition, hat sich aber mittlerweile gebessert. Und da die Tour auch recht menschenarm sein sollte, natürlich meinen üblichen Weg gewählt den alten, kaum noch begangenen Ostanstieg, welcher mit T3+ und Einser Klettereien aufwartet.

Morgens am Spitzingsattel angekommen, man könnte auch den Normalweg gehen, der kommt mir aber mit dem Fahrstraßenzustieg nicht in die Tüte, ausser retour.

Im Wald angekommen, der kleine Steig ist kaum zu verfehlen, allerdings deutlich anstrengender als der Normalweg über den Westgrat. Durch den Dichten Wald nciht so einfach mit einer kleinen Cam

Nach einem kurzen Anstieg, gehts mal ein Stück flacher dahin. Etwaiger Windwurf stellt kein Problem dar

Viel Ausblick hat man im unteren Teil nicht, erst oben am Grat wirds besser, aber auch anspruchsvoller

Man muss nicht über alle Baumstämme drüber, der Weg wird auch gern von Einheimischen begangen, obwohl er nicht mehr in den Karten verzeichnet ist

Mal ein Blick rüber zum Jägerkamp

Idyllische Trassierung, Abstand konnte problemlos eingehalten werden, da nicht viele den Steig kennen

Hier wars kurz verwachsener, aber normal kann man den Steig nicht verfehlen

Mal ein Blick rüber

Wegverlauf auf etwa 1340m kommt die Kletterstelle, danach gehts meist auf dem Grat selbst weiter

Seitenblick kurz vor der Schlüsselstelle. die ist aber mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit problemlos

Erster Talblick

Ab hier wird der Weg anspruchsvoller, kaum durch die Steile Wiese gehts auch schon an den Fels, die Stelle ist aber nicht allzu schwierig

Nochmal der Jägerkamp, den bin ich auch schon mal gegangen, aber aus Norden, den Südanstieg noch nicht

Geländeneigung die Schlüsselstelle ist eine kurze wenige Meter hohe gestufte Felswand, ab da gehts dann mit ein paar mal Zupacken am Grat entlang
2. Am Ostgrat Teil 1
Nach einige Zeit kommt man auf die eigentliche Grathöhe. Die ersteigt man über eine kurze Felswand, allerdings gut Gestuft und markiert. Wobei man aber den Steig eh nciht verfehlen kann. Manche gehen den auch gerne im Abstieg, obwohl oben ein Schild vor Lebensgefahr warnt. Ich ziehe da lieber den schwierigeren Anstieg vor und nehm die leichtere Abstiegsvariante Wobei man auch auf dem Westgrat kurz zupacken muss. Mir fehlt dann nur noch der Nordgrat, dann hätte ich alle Grate an der Brecherspitze durch.

Die Stelle kommt in Sicht, man muss aber nicht direkt die Wand hoch, der Anstieg geht etwas weiter links hoch

Ausblick

Sehr netter Steigverlauf. Die Kletterstelle ist nicht versichert es ist aber nur eine kurze gut gestufte Ier-Stelle, etwa wie am Nordgrat der Aiplspitz gegenüber, allerdings ist bei letztere die Kletterei etwas länger

Blick runter zum Spitzingsee die Taubensteinbahn war noch im Coronaschlaf, trotzdem wurden so einige Touren gemacht, trotz Wochentag

Jägerkamp mal wieder

Seitenblick

und die See-Totale

Die Kraxelstelle, man muss sich immer an die hier recht geräumigen Tritte halten, nach kurzem Zupacken hat mans geschafft

Oberhalb folgt man einfach dem Grat der Steig ist stets gut zu erkennen

Talblick

Hier hatte ich noch überlegt bis zum Rosskopf zu gehen, aber am Ende war ich dann doch etwas zu faul, war ja schliesslich die Erste Bergtour heuer und das nach der langen Coronazwangspause

Netter Steig auch der ein oder andere Knorrige Baum fehlt nicht, besonders hoch sind ja die Gipfel rund um den Spitzingsee nicht (maximal 1883m)

Vorne sieht man bereits den Gipfel, aber bis dahin ists noch ein Stück

Wieder ein Talblick, diesmal aber runter Richtung Fischhausen-Neuhaus

Und auch ein Seitenblick zum Stümpling rüber musste noch sein

Nochmal die Taubensteinseite, leider schon seit einigen Jahren kein Schibetrieb mehr, seitdem war ich da auch nicht mehr allzu oft.

Diverse Pflanzen, Enzian ists aber offenbar nicht!
3. Am Ostgrat Teil 2
Tja nach der Schlüsselstelle gings dann auf dem Grat weiter. Der wird nach oben deutlich gutmütiger, es kommen später nur noch 2 kurze Schrofige Stellen, ansonsten ein netter Steig, erst noch tw. mit Wald oben dann zwischen Latschen, aber immer mit genug Platz für den Wanderer. Ganz oben dann was gesehen von Staatsdienern, das nicht in Ordnung ging. In Zeiten von Corona, dazu aber später mehr. Auf dem Ostanstieg selbst war nicht viel los. Leider musste ich wg. der Ansammlung die Gipfelrast verlängern.

Eine weitere kleine Kraxelei

Talblick hinab nach Neuhaus

Und zum Spitzingsee

Hinten schaut das hintere Sonnwendjoch herüber

Intressante Faltung, man muss aber nicht durch die Felsen, der Steig geht links dran vorbei

Wegverlauf, T3, erst ab dem Westgipfel wirds mit T2 leichter

Flachlandblick

Wieder ein paar Schrofen, den Steig kann man wärmstens jedem Trittsicheren und Schwindelfreien Berggänger empfehlen

Hier musste man den Kopf einziehen, wegen eines querliegenden Baums

Südblick und für Ende mai wenig Schnee

Jägerkamp, dahinter die Wiesen der Jägerbauernalm

Wegverlauf

Bereits weiter oben am Kamm ist man schon in der Krummholzzone

Blick zum Gipfel, aber das dauerte noch etwas

Auch der Schliersee zeigt sich

Wieder ein Tiefblick hinten rechts sieht man den Breitenstein

Gratverlauf der Pfad weicht aber meist etwas in die Südflanke aus
4. Schlusanstieg
Tja endlich oben am Kamm angekommen, daher eben als erste Tour lieber was kleines gemacht. Gings noch durch Latschen weiter, aber immer Problemlos. Oben am Gipfel traf mich dann der Schlag. Der war trotz Wochentag sehr gut besucht, aber gut den kann man auch mal zwischendurch machen wenn man in der Gegend wohnt. Möchte jedenfalls dzt. da nicht an einem schönen Wochenende rauf.

Wieder ein Ausblick

Hinter dem Nagelspitz (mittig der Buckel) schaut der Wendelstein hervor

Gratverlauf hier oben Problemlos, dafür hat man hier nicht die Herdentiere

Ex-Schigebiet Taubenstein, seitdem da kein Winterbetrieb mehr ist war ich nur noch einmal am Spitzingsee beim Schifahren, weil die Stümpflingseite etwas klein ist.

Südblick über den Stolzenberg hinüber

An den Latschen vorbei, man muss aber keine Kämpfe ausfechten, da immer eine bequeme Gasse vorhanden

Wieder der Spitzingsee von oben

Rotwand und Hochmiesing, beide knapp 1900m hoch und heuer schon früh Schneefrei, aber gut bei dem Winter heuer kein Wunder der war ja unter ca. 1000m keiner und unter 1500m schlecht.

Wieder die Wendelsteingruppe

Fast oben manche gehen den auch runter, aber Lebensgefährlich war der Steig wahrlich nicht!

Hier kommt der Normalweg von Westen hoch, gegenüber die Bodenschneid, auch sehr lohnend wenn man die über den Alten Steig vom Tegernseer Tal anpackt und um die beiden Nachbargipfel erweitert.

Blick rüber zum Tegernsee vom doch stark bevölkerten Gipfel

Nochmal der Jägerkamp
5. Gipfelrast
Tja oben angekommen war sehr viel los, neben diversen Normalen Wanderern, die sich auch oben so weit möglich an die Coronaregeln gehalten haben. Maskenpflicht hat man ja im Freien keine, immerhin. Da fiel mir aber auf, dass der ganze Zug Bundeswehr-Soldaten das nicht so genau genommen hat. Die saßen zwar nicht eng aufeinander und man wird wohl hoffentlich schon in der Kaserne mögliche Kranke rausgefiltert haben. Das gab mir schon zu Denken brauchts diesen Coronaregelschmarrn überhaupt? Meiner Meinung nach nicht mehr, sieht man mal von den Ausbrüchen in diversen Schlachthöfen und Asylbewerberunterkünften ab. Naja vielleicht gilt eine Kaserne ja als ein Haushalt. Stieß mir dann schon unangenehm auf, dass es ausgerechnet Staatsdiener nicht so genau nehmen.

Blick rüber zum Wendelstein, da ich von den Soldaten am Berg nix wusste (sind von Neuhaus aufgestiegen) wohl den Stärkstbesuchten Berg erwischt

Bodenschneid und co, dahinter die Kampen und hinten schaut auch der Tegernsee heraus

Tiefblick zum Schliersee, hätte durchaus mal Lust den Brecherspitz nochmal von ganz unten zu machen, da ich die Runde noch nicht kenne

Jägerkamp, Hochmiesing und ganz Rechts die Rotwand

Ausblick Richtung Guffert und Risserkogel

Einige kommen noch rauf die waren aber ob der großen Gruppe oben ziemlich irritiert

Wendelstein-Zoom

Kreuz-Totale, hmm und der Zivilist wird bestraft, wenn er zu nah an anderen ist. die warteten noch auf einige Nachzügler

Tiefblick zum Schliersee

Und rüber Richtung Stümpfling

Wieder der Spitzingsee und weitere Wanderer, aber gut der Berg ist dank seiner Recht kurzen Anstiege beliebt

Nochmal der Rosskopf am Ende siegte die Faulheit, so wurde eine Hüttentour daraus, waren ja die ersten Hüttenbesuche seit des Lockdowns

Tiefblick zum Schliersee

Wieder mal der Markante Wendelstein herangezoomt

Versuchter München-Zoom es war aber zu dunstig

Nochmal der Schliersee

Ein letzter Blick rüber, danach war es am Kreuz leerer die Kompanie machte sich an den Abstieg

Kurz vorm Abstieg, leider danach bei den beiden Firstalmen etwas verhockt, aber man muss es ja bei der ersten Bergtour nicht übertreiben

Und nochmals der Wendelstein
6. Übergang zum Wintergipfel
Tja nach der viel zu langen Rast (fast eine Stunde) Ist eher untypisch für mich, bei ner 600hm Tour so lang zu sitzen, aber durch den Lockdown fiel bei mir ja der Frühlingsschi weg, somit natürlich sehr viel zu Hause gewesen und als es in Bayern ja diese Ausgangsbeschränkungen hatte, war die Lust sich ins Auto gen Berge zu hocken eher nicht da, vor allem wurden gar welche mittels Polizeihelikoptern verjagt (mal was gelesen!). Klar man kann immer noch zu Fuss hochgehen das geht aber auch in der Nähe, nur Höhenmeter und Panorama habe ich im Flachland weitaus weniger.

Zeit für den Abstieg

Ausblick es war gut was los und das Mittwochs

Und runter, man merkts der Gipfel ist beliebt

Im oberen Teil geht ein schmaler Steig entlang, kurz vorm Westgipfel wartet dann noch eine kurze T3-Stelle zum zupacken

Spitzingsee und Hinteres Sonnwendjoch

Und endlich gefunden den Enzian, am Ostgrat sah ich keinen

Vorn folgt die giftige Passage, da war erst 2 Wochen vorher einer abgeflogen, also auch kleine Berge darf man nicht unterschätzen

Blick zur Freudenreichkapelle, da müsste ich auch mal hin, vllt. wenn ich irgendwann mal den Nordanstieg mache, da bietet sich das ja an

Talblick mal wieder

Noch ein Prachtexemplar von einem Enzian

Nach der kurzen T3-Stelle, hier jedoch abgesichert

Blick runter in den Freudenreichkessel

Und am Wintergipfel angekommen unten sind die nächsten beiden Ziele zu sehen.

Rangezoomt, wobei das mit der unteren war eine Spontane Entscheidung
7. Abstieg zur Oberen Firstalm+Einkehr
Tja am Wintergipfel nur kurz vorbeigegangen, dann gings direkt runter. Den Schlepper hat man ja mittlerweile komplett weggebaut, es sind nur noch Fundamente über. beim Ersten mal Brecherspitze vor 12 Jahren stand das alte Zeug noch und man konnte Mäuschen spielen. Aber die Bilder hab ich glaub ich nicht mehr. Nunja Runter gings dann einen gemütlichen T2-Steig mit trotz Wochentag ordentlich Verkehr garniert. Nahc etwa 40min kam ich dann an der Hütte an und selten dämliche Laufwege, man musste immer ums Haus herumgehen, da sammelt man wenn man öfter bestellen geht ein paar Meter auf, da die Hütte ihre Terrasse unten hat und der Eingang ist oberhalb. Aber immer noch besser als zu!

Runter gehts auf bequemen Steig und man kann auch mal nebendran in die Wiesen gehen

Auch hier nette Ausblicke

Leider wissen das auch einige, aber soweit ich gesehen habe wurden die Regeln befolgt, auch wenn mittlerweile eh keiner mehr da durchblickt. Hoffentlich gibts bald mal was dagegen oder es mutiert sich runter, dass das Theater aufhört!

Wieder der Rosskopf, den verwarf ich aber, weil etwas verhockt das Biergartendefizit

Blick zum Bodenschneid und seine Nachbarn Rinner- und Wasserspitz, auch eine lohnende Mittelschwere Tour

Hier wurde bis vor ca. 25 Jahren Schi gefahren, die Brecherspitze ist aber auch bei Tourengängern beliebt, im Winter wird aber meist der Westgipfel bestiegen der Hauptgipfel ist wg. des Grates eher schwer zu erreichen

Hier gings dann gerade entlang, ist kürzer, der Rechte Weg kommt unterhalb der Oberen Firstalm raus

Nochmal die Alte Schiabfahrt wird heute von Tourengängern gewählt

Pause! Eine Mass, da muss ich nicht so oft nachholen

Und die Brotzeit, die ging ned ganz in mich rein

Ausblick vor Corona waren hier die Liegestühle, aber so konnte der draußen viele Plätze halten, während innen viele Tische gesperrt bleiben

Einheitswechsel, der Enzian war danach fällig
8. Wechsel zur Unteren Firstalm
Tja nach der Einkehr erst noch mit dem Roßkopf überlegt aber dann siegte die Faulheit. Also ging es nur noch zur Unteren Firstalm weiter, dort dann noch eine Pause gemacht und verhockt. Danach wartete noch der Abstieg zum See und wieder zum Auto hinauf. Der Roßkopf rennt mir ja schliesslich nicht weg. Gegen 18:00 gings dann endgültig runter. Im Vergleich zur Oberen Firstalm sah es an der Unteren ziemlich trostlos aus, es blieben nur noch 4 Tische über normal deutlich mehr, da wäre die 1m-Regel wie in AT besser als die sklavischen 1,5-2m. Bei manchen Hütten bleibt ob der Auflagen nur noch Biergartenbetrieb, also da muss dringend von der Politik nachgebessert werden!

An der Oberen Firstalm, zur unteren war es dann noch eine Viertelstunde

Blick runter, nach 10-15min ist man da.

Wegverlauf auch der Verbindungslift ist nun komplett weg, bis vor ein paar Jahren standen die Leichen noch

Blick hoch zur Krettenburg

Noch der Stümpfling

Rückblick hoch

Ziel anvisieren

Blick auf die Rotwand hinüber

Fast angekommen

Auf der Unteren Firstalm findet man eher Jungvieh vor, unten am See sind mir dann auch 2 Halbstarke Rindviecher auf die Nerven gegangen, die waren sehr neugierig. Aber vllt. wunderten die sich auch, dass es Menschen gibt, die um 18:45 noch unterwegs sind.

Pause mit Blick zuM Nordhang, war dann auch der Absacker. Das Brotzeitstüberl ist ja nicht mehr (die haben aufgehört)

Trasse Nordhanglift

Zeit für den Abmarsch
9. Talabstieg
Tja nachdem ich ein wenig bei der Hütte geblieben bin gings gegen 17:45 zum Abstieg, also wieder mehr Sitz- als Gehstrecke, aber das pendelt sich bei mir eh langsam ein, nicht zu lang zu rasten. Auch die Kondition ist jetzt nach 4 Bergtouren, meist aber leichtere schon wieder recht gut. Aber für Anspruchsvolle Sachen wie den Traunstein oder das Sonnjoch (1300hm je Richtung+Kletterei) reicht es nach der Coronapause noch nicht.

Den Rest ist erstmal Straße und unten durch eine Kuhwiese durch mit ein paar Neugierigen Rindviechern

Leider ist der Weg nicht nur flach sondern tw. geteert

Am Vieh vorbei

Kitschblick Richtung Rotwand hinüber

Unten leider Teerstraße, weshalb ich auch nur ungern über die Untere Firstalm gehe

Unten angekommen, bin dann weiter zum See

Auf dem Pfad runter, ein paar Rindviecher waren dann zu neugierig, ein Hund ging übrigens vor mir nicht durch. Die sprangen dann um mich rum. Wohl länger keinen Zweibeiner um 18:30 Abends gesehen.

Da kommt auch schon der neugierige Kollege

Aber nachdem die mich kurz gemustert hatten gaben die Ruhe, das waren keine Ausgewachsenen, sondern Halbstarke. Teenie-Allüren gibts auch beim Rindvieh

Am See angekommen wartete dann nur noch ein kleiner Gegenanstieg.

Am See angekommen, einige Minuten Später kam ich wieder beim Auto an

Blick auf die Stolzenberg-Seite

Oben angekommen
Facts:

GPS-Track
Aufstieg:650m
Abstieg:650m
Strecke: 8,5km
Gehzeit: 4 Stunden (aber langsam gewesen)
mFg Widdi

