1. Morgendliche Anfahrt nach Alta Badia+Vallon
Tja nachdem der Bus leicht verspätet an kam gings mit dem direkt rüber bis nach Wolkenstein, wo der Einstieg dann am Costabella war, hab da leider glatt so einen Schwall Leute erwischt, aber die meisten sind dann zum Glück doch wo anders hin gefahren. Oben am Dantercepies konnte man zumindest einen Teil der ganzen Leute Abschütteln, so dass es dann abgesehen von 2 Minuten drüben an der Boe-EUB kaum Wartezeiten gab. Erst Abends bei der Rückfahrt wurde es dann fast ein wenig knapp noch alle Anschlüsse zu bekommen, um sich den Schibus zu sparen, zum Glück kommt ja die Sodlisia Bahn kommende Saison neu, wurde auch mal Zeit, da steht man in der Regel 5min auf dem Rückweg an.

Temperatur am Morgen angenehme -11°C, dzt. ists aber auch in Südtirol recht warm für Februar

Und rüber zum Dantercepies, meist gings falls per Bus eh immer ab Wolkenstein los

Oben angekommen reichlich los und dank Inversion deutlich milder als im Tal

Nix wie weg

Blick auf die Cirspitzen

Morgens liegt die Verbindung im Schatten, Nachmittags auch, zum Glück muss man die Liftkette nur einmal am Tag nehmen, wenn man retour will

Blick zum Sassongher

Sprung hoch zum Vallon, gegnüber die Sella mit der Pigolerzrinne

Blick rauf, danach gings aber gleich mal so schnell wie möglich via Cherz rüber nach St. Kassian, ist unterm Strich ein wenig schneller als übers "Blaue Meer"

Noch ein Blick rauf
2. Vallon - Cherz - St. Kassian
Tja oben angekommen, kurz noch sich umgesehen, danach gings zunächst noch über die Sellarondapisten weiter bis zum Campolongopass. Ab dort hatte man zum Glück sofern man zum Cherz weiter ist seine Ruhe, allerdings wars trotzdem voller als sonst um die Jahreszeit, kann mich aber auch täuschen. War nämlich schon oft Mitte-Ende Jänner dort, aber angesichts des heurigen Winters kein Wunder, alle fahren da hin wo Schnee liegt. Am Cherz hielt ich mich nciht lang auf, bin dann via Masarei weiter und anschliessend die länge, aber flache Abfahrt nach St. Kassian gefahren.

Ausblick aus der Vallon, wirklich Schwarz ist die aber nicht, da ist die Saslong steiler

Das Tagesziel zeigt sich auch bereits, es ging dann bis zum Heiligkreuzkofel hinüber

Auf der Talabfahrt zum Campolongo, dank Sellaronda um 10:00 schon etwas aufgefahren

Und rüber zum Cherz, wundert mich eh wieso da statt ner 6KSB/B Zwei Fixklemmer stehen

Rückblick zur Sella

In der 4SB die DSB fängt etwas weiter oben an, endet aber am Selben Punkt

Blick rüber zum Sassongher

Und ab zum Masarei, da war etwas los, leider hatte ich wieder jemand langsamen dazwischen, musste selber anschieben, passiert normal nicht

Sprung rauf, danach gings erst mal hinten herunter, zum Glück sind einige später zum Lagazuoi abgebogen, den gabs bei mir einige Tage später, das war auch dann der einzige Tag an dem ichs nicht bis St. Ulrich geschafft hatte (zu viel Wartezeit).

Blick zur Fanesgruppe

Schneelage.

Sonnenhänge waren da aber auch im Jänner oft Aper
3. Wechsel nach La Villa
Nach einer weiteren Gondelfahrt, gings dann gleich direkt rüber. Zunächst muss man eh so oder so kurz anschieben, später überlegt ob via Bamby oder direkt, da schon etwas spät dran den Zieher runter. Am Ende wurde es der Zieher war auch ned wirklich schneller, aber man hat ja bis Pedraces ohnehin noch so einige Bahnen mitzunehmen. Leider hatten die Idee mit La Crusc, bzw. Heiligkreuz mehrere. Längere Wartezeiten gabs aber nicht. Unten muss man dann erst mal noch über 3 kurze Sessellifte, warum auch immer man das so gemacht hat, dass man jeden einmal nehmen muss.

Und drin, lief aber ganz gut, großartig Schieben musste man kaum, dafür halt netter Ausblick

Wegkreuz neben dem Zieher, im Sommer geht da wohl ein Fahrweg oder sowas lang, allerdings von der flachen Sorte

Auch hier siehts im Wald recht wild aus, aber im Vergleich zum Eggental hat Vaia im Hochabtaital weniger Schäden angerichtet

Wieder mal die Fanes

Kurz vor der Einmündung zur 4SB Rüa

Und drin

Sprung ab zur Gardenazza, man muss leider alle 3 Sessel nacheinander nehmen, zum Glück sinds nur sehr kurze 4SB

Blick von der 4SB Doninz, danach kann man endlich in die 4KSB Gardenazza, ohne Zäune könnte man direkt durch, naja gut die rechnen über die Zutritte ab.

Und drin, danach hat man noch eine Abfahrt und eine Verbindungsbahn bis man in Pedraces ankommt, auf Deutsch heißt der Ort sowas wie Pedratsch, da klingt der Italienische Name wie bei Calfosch besser.

Seitenblick

Und oben angekommen, das Ziel ist in Sicht
4. La Villa - Heiligkreuz
Tja oben am Gardenazza angekommen gings dann gleich direkt rüber. Unterwegs erst noch mit der Verbindungsbahn rüber, bevor man endlich hoch zur Wallfahrtskirche kommt. Leider hat man ja die obere Sektion warum auch immer mit einer 10EUB ersetzt, die gut angenommen wird. Entweder kommt irgendwann auch die 1. Sektion neu oder man hats wie schon in einigen Ecken auch wg. Fußgängerbetrieb etc. so gebastelt. Meines Wissens nach läuft ja die La Crusc-Liftkette auch im Sommer. Oben muss man aber dennoch ein kleines Stück hochsteigen, nehm da immer meine Brettln mit hoch, der Abstieg ist halt auf Schi bequemer als zu Fuß

Ausblick auf der Sponataabfahrt

Unten wartet noch eine Verbindungsbahn

Und drin wie die 4SB Colz braucht man die in beide Richtungen

Führt aber recht nett am Bach entlang

Und schon in der Santa Croce 4KSB/B angekommen, bzw. Heiligkreuz die stellt die 1. Sektion

Unten gehts an Häusern vorbei

Bei der 2. Sektion, da war sehr viel los

Viele gingen da lieber zu Fuss ohne Schi hoch, naja man muss noch ungefähr 3-5 Minuten laufen bis man oben am Hospiz ankommt

Blick zur Bahn, für die paar Meter hätte man auch den Sessel lassen können

Auf dem Weg hoch da mischte sich Alles, Schifahrer, Wanderer

Blick hoch zum Heiligkreuzkofel
5. Auf Heiligkreuz
Oben angekommen erstmal sich schön auf die Terrasse gehockt die war reichlich bevölkert, dazu angenehme Temperaturen um die -2°C in 2000m Höhe, zudem liegt das Eck schön in der Sonne. Die Schutzhütte ist ein uraltes Teil, wurde schon so um 1750 dort oben erbaut. Die Kirche gibts aber schon länger. Respekt wie die das vor über 500 Jahren da oben auf 2045m Hölhe gesetzt haben. Zwischendurch bin ich mehrmals weg, einmal war mein Platz weg, die Verstanden ned, dass da noch jemand sitzt. Aber bei dem Traumwetter war ich dann etwas öfter mit dem Fotoapparat unterwegs, als sonst. Bin sogar zum Kalvarienberg rüber und natürlich auch in die Kirche. jedenfalls fiel die Mittagspause mal wieder lang aus.

Blick rüber zur Kirche

Pause!

Mal ein Blick vorm Hospiz, da hinter gings dann Nachmittags wieder

Mittag, meist wähle ich ein Omelett diesmal ein mit Speck gefülltes

Heiligkreuzkofel vom Kalvarienberg aus

Dort angekommen, ned ganz einfach mit klobigem Schuhwerk

Darüber thront der Heiligkreuzkofel 2907m hoch

Blick zur Marmolada rüber, die gabs dann am Folgetag

Wieder das Ensemble

Nach dem Essen obligatorisch der Hausschnaps, ist ein Himbeer samt Früchten

Später auch kurz in die Kirche gegangen, die ist übrigens ein Wallfahrtsort

Die Wände sind wie üblich mit Allerhand Danksagungen gepflastert, sieht man aber auch anderswo in Wallfahrtskirchen

Innen-Totale, leider ists mit Schischuhen ned ganze einfach auf dem Steinboden, da muss man aufpassen nicht hinzufallen

Nochmal das Hospiz, anch der langen Pause gings dann doch wieder auf die Brettln, aber da oben kann mans sehr gut aushalten

Totale des Kirchleins unter der Westwand des Heiligkreuzkofels zum Gipfel sinds dahinter nochmal 800hm

Und noch das Ensemble
6. In Pedraces+Wechsel nach La Ila
Tja nach der Pause erst einmal komplett runter. Die Untere Sektion wurde dann obwohl es schon recht spät war einmal wiederholt. Auf dem Rückweg lag ja dann auch noch die Gran Risa, die wurde später auch noch einmal mitgenommen, danach war es aber höchste Zeit zurück zum Dantercepies zu fahren. Da die Abfahrt noch gut in Schuss war, gleich nochmal rein und danach rüber. Das obere Stück hab ich aber gelassen.

Auf dem Weg runter

Blick rüber zur Gardenazza

Rückblick rauf

Unten kommt der Ort in Sicht

Wieder in der 4KSB/B Santa Croce

Über die Häuser hinweg

Im Oberen Teil

wieder an der Bergstation, danach gings gleich direkt runter

Nochmal die Nette Abfahrt runter

Seitenblick, hier bereits am Rückweg

In der 4KSB/B Pradüc

Und rauf mit der 4KSB Sponata

Der Piz La Ila ist bereits in Sicht

Unten angekommen wartet noch die Rückfahrt mit der 4SB Colz, die man ebenfalls in beide Richtungen nehmen muss, aber 200m ist nicht wirklich lang, besser als zu Fuss

Seitenblick
7. Nachmittags an der Gran Risa
Tja wieder in Stern bzw. auf Ladinisch La Ila angekommen gings dann gleich hoch auf den gleichnamigen Buckel und natürlich die Gran Risa hinab. War halt leider wie immer zu so später Stunde recht ausgefahren, aber es ging noch ganz gut. Unten halt dann nochmal rauf, dann oben Aus Versehen falsch weg und so doch noch zur Bamby-KSB gekommen. Wieder oben am Piz La Ila kam ich dann genau in den Rückreiseverkehr, am Ende ging sichs aber auch mit 15:45 auf dem Grödner Joch noch locker bis zur Seceda aus, musste aber dann schon ordentlich Gas geben die Anschlüsse zu bekommen.

Oben angekommen, danach gings natürlich die Gran Risa hinab

Wieder die Fanes

Geht gut runter

Im Mittleren Teil

Rückblick hoch

Unterer Steilhang

Und oben in die Stoßzeit gekommen

Noch kurz zum Bamby

Aber danach dann doch rübergeschoben, kam dann zur Besten Stoßzeit unten an (ca. 15:00)

Bereits in der 6KSB Biok

Im Süden waren einige Wolken, Niederschlag hatte ich die Woche über aber fast nix (nur am Abreisetag 2cm Neuschnee im Tal (1200m)
8. Rückfahrt nach Gröden
Tja auf dem Weg rüber, gings dann gleich direkt durch. Leider war auf der blauen Talabfahrt sehr viel los, aber da musste man leider durch. Zum Glück keinen umgerempelt, aber ohne kurzes Anschieben kam man da aber wg. langsam fahrenden Zeitgenossen nicht durch, klar blaue Abfahrten sind ja ideal, aber das nervte dann doch etwas. Dachte schon, dass ich den Bus nehmen muss, aber zum Glück kam ich grad noch rechtzeitig retour auf den Dantercepies (15:45) Die Zeit reicht dann, bei flotter Fahrweise aus, dass mans in ner halben Stunde von dort auf den Ronda-Express schafft, zumal ja die Fermeda-KSB als Lumpensammler eh bis 16:45 fährt, später in der Saison 17:00

Blick zum Sasssongher

Auf dem Weg runter von der Pralongia, leider hats bei einer Hütte weiter unten immer viele Leute

Gewusel kurz vor 15:00, aber man kam gut durch, Wahnsinn was da heuer trotz Zwischensaison los war

Fast unten, einige der Herdentiere konnte ich überholen, aber um kleinere Wartezeiten Retour kam man nicht rum, am Schlimmsten waren 4 Minuten beim 4KSB Sodlisia, der aber eh ein Nadelöhr ist.

Sprung hoch zum Cir, da drängte es langsam

Der Dantercepies ist bereits in Sicht

In der 4SB Val Setus, hat etwas genervt, aber zum Glück ist die Bahn nicht sonderlich lang

Am Ende dann doch in der Cir-KSB gelandet, oben war dann aber nur noch wenig Zeit, aber beide Buckel geschafft, um 16:15 saß ich dann im Val Gardena Ronda-Express, also grad noch rechtzeitig

Oben angekommen die Wahl fiel auf die Schwarze Cir, die mag ich recht gern.
9. Wolkenstein - Seceda
Tja oben angekommen gleich mal so schnell wie möglich runter, es drängte die Uhr. Ok Alternativ hätte ich auch ab St. Christina den Bus nehmen können, aber das war dann zum Glück nur bei dem Ausflug zum Lagazuoi nötig, da gings mir um 15min nicht aus (kam erst um 16:00 am Dantercepies an). Hab das aber an dem Tag schon gemerkt und eben das Endziel geändert. Da gings dann eben um 16:45 mit dem Bus retour und über die Curta zum Apres-Schi, weil 17:27 der letzte Bus war mir zu früh. Aber an jenem Dienstag alles in Butter, auch von der Marmolada hab ich alle Anschlüsse bekommen.

Auf der Cir-Abfahrt, unten muss man aufpassen, dass man nicht zur DSB Val fährt, die kam aber im Lauf der Woche bei mir auch dran, an dem Tag wo es dann nimmer für die Liftkette zur Seceda reichte, zeitlich.

Blick am Stevia vorbei, rechts gehts dann ins Langental hinab

Sprung auf den Ciampinoi

Und ab in die Saslong, zeitlich kaum Angehalten

Bei der Ciaslat, nein dem vor mir bin ich nicht aufgefahren, das war aber der Letzte Halt vorm Col Raiser

Sprung rauf auf dne Col Raiser, die Verbindung ist leicht nervig, Schieben, aber man schafft es sobald man am Col Raiser (fährt bis 16.30 (Mitte Jänner) ist locker noch zur Fermeda-KSB, die ja als Lumpensammler bis 16:45 (ab Februar bis 17:00) geht

Und drin

Die Bahn ist recht lang, bin so 16:35 unten rein, also Wiederholung ging dann nicht mehr

Seitenblick zur Fermeda

Und oben
10. Endgültige Talabfahrt
Tja oben angekommen, blieb dann nur noch runter, aber ein paar Halte im Oberen Teil zwecks Abendstimmung mussten dann noch sein. Am Tag drauf wars ja noch schöner, da bin ich dann auch noch kurz auf den Gipfel hochgegangen, sind ja von der 4KSB aus nur wenige Minuten und man kanns ab dort komplett abfahren. Unterwegs auch wieder ein wenig Alpenglühen gehabt. Unten war ich dann oh Schreck 5min nach Pistenschluss, bloss stört das seltsamerweise in St. Ulrich niemanden. In der Regel komme ich eh immer erst so ca. 17.15 von der Seceda runter. Die Einkehr wurde dann gleich in die Seceda-Bar gelegt. Ab dort hatte ich dann noch einen kleinen Spaziergang zum Hotel, wobei ich aber für die erste Hälfte natürlich die La Curta nehmen konnte, ab der Luis Trenker Promenade waren es nur wenige Minuten ins Hotel, leider lag kaum Schnee daneben sonst hätte man schieben können, so musste ich aber tragen, aber da das nur so 300m Strecke sind gehts noch.

Ausblick oben

Genau die Goldene Stunde oder die Goldenen Minuten erwischt

Blick zur untergehenden Sonne

Trotz Wolken mit leichtem Alpenglühen

Wieder die Fermeda

Sonnenuntergangsstimmung

Goldener Monte Stevia, auf den müsste ich im Sommer mal wieder rauf, das letzte mal war ich da leider bei schlechtem Wetter oben

Ja nochmal Fermeda, aber die ist eben oben an der Seceda das Schaustück

Monte Stevia und Sella mit etwas Alpenglühen

Die Langkofelgruppe ist schon etwas im Schatten

Auf dem Weg runter

Sonnenuntergang

Weiter unten wurde es langsam diffuser, aber klar in der Dämmerung

Ab in den flacheren Unteren Teil, insgesamt ist man dank der gut 8km langen Abfahrt (10,5km ist etwas aufgerundet) eine Weile unterwegs

Fast unten hab bei den 3x, die ich die gefahren bin zwischen rot und blau gewechselt

Und das Verdiente Feierabendbier, das Auto hab ich erst 2 Tage später nochmal benutzt, diesmal für einen Ausflug nach Obereggen
Facts:
GPS-Track
Strecke: 99,9km
Vmax: 88,9km/h
mFg Widdi

