1. Erste Runden
Nunja morgens musste man bereits hinter dem Hotel Neuhintertux parken, normalerweise vor oder unter der Talstation, aber um 8:15 schon so viel los, dass es nimmer feierlich war. Alleine hoch gabs auf der 2. Sektion schon Wartezeiten um die 10min, später kam dann noch kräftiger Föhnwind dazu. Allerdings hielt der zugleich auch die Wolken aus Süden zumindest zeitweise fern. Anlagenmäßig hielt alles durch, wobei manche Schlepper schon drosseln mussten, aber kein Wunder bei Windböen mit bis zu 80km/h Am Ende gings dann so weit, dass man auf dem Weg zur Mittelstation vom Wind! angeschoben wurde. Morgens wars noch relativ ruhig, also erstmal ein wenig am Olperer gefahren, dort fiel dann wie üblich das Vmax. Durch den Großandrang gingen sich nur gut 80km/h aus diesmal.

Standardbild vom Olperer aus, später kam leider einiges an Blankeis heraus, aber kein Wunder bei Großandrang und nicht gebundenem Neuschnee auf Eis

Und drin die Hügel sind weniger geworden, trotzdem liegt immer noch recht wenig Schnee, wobei der Meter Schnee oben durchaus hin kommt

An der Schlegeis wurde noch gewerkelt, später kam man dann da auch runter, leider wie üblich dank Südhang schnell pappig, bin die Später auch nur 2x gefahren

Mal rüber zum Kaserer, dort waren am 2er fast ganztags deutliche Wartezeiten

Nordblick unter ca. 2300m kein Fitzel Schnee

Am K1 dort war nur wenig los, nebenan am Kaserer 2 staute es sich bis zum Nachmittag immer wieder

Tja nachdem sich die Wolkenfetzen aus Süden verzogen hatten, gute Fernsicht, unten liegt alles in der Brühe

Im Lift, danach war es mir allgemein zu voll, also schon vor 11:00 zur Pause

Seitenblick

Tja leider zog es zwischendurch zu, daher auch nicht zur Gletscherhütte gefahren
2. Am Schlegeis
Nunja etwas verspätet ging dann auch Schlegeis auf, dort fuhren dann so einige rein. Unten am Lift gabs jedoch keine Wartezeiten, leider ists mir der HAng nicht wert, zumal vor allem das Steilstück schnell zur Buckelpiste wurde, danach auch noch stumpfer Schnee, als da die Sonne drauf geknallt ist. Fühlte sich fast wie Frühling an. Danach erstmal zum GB3 rüber. Auch dort das gleiche Problem. zu viel los!

Sicht auf dem Weg rüber unten war ne holprige Stelle

Tiefblick zum Stausee, darüber drückte der Nebel herum

Unten angekommen

Blick den Steilhang hinauf

In der 3SB, die DSB Gefrorene Wand 4 ging den ganzen Tag wg. Wind nicht in Betrieb, die hätte es an dem Tag durchaus gebraucht, allerdings greift der Südwind dort richtig frontal rein, am Schlegeis bläst er nur längs des Liftes

Oberer Teil rechts ging mal eine Abfahrt runter, da kommt man mittlerweile auch bei 3m Schnee nicht mehr vernünftig runter

Seitenblick

Sicht oben beiM Schlegeis, zum Glück hielt sich der Nebel in Grenzen, kenn das bei ähnlichen Wetterlagen auch in Schlimmer

Wenige Meter Tiefer freie Sicht, danach gings aber erstmal zum Einkehrschwung
3. Einkehrschwung und Rückweg hoch
Tja kaum unten gleich mal rüber zum Wirtshaus am Tuxer Ferner, drin war leider so einiges reserviert, da der Wind sich aber noch in Grenzen hielt, doch nochmal ab auf die Terrasse. Ohne Anorak gings diesmal jedoch nicht, waren ja nur um 0°C und nur Zeitweise Sonne. Nach einer recht langen Pause, Stichwort Pommesansturm, gings weiter. Die Abfahrten waren aber leider schon überall komplett zerfahren. Damit war aber an einem Ferientag und relativ nah an München und Umgebung zu rechnen. Normalerweise wär ich zum Pitztaler, aber ohne die oberen Abfahrten an der Wildspitzbahn lohnt sich das nicht, daher notgedrungen nochmal Hintertux.

Pause und jemand stalkt da

Diesmal gabs das Gröstl, das Bier hatte Verspätung

Genau, der Krautsalat wurde aber schnell kalt, naja dem Wind sei Dank

Tja und die Zirbe danach, die muss sein

Sicht oben nach der Pause, ähm da lohnt sich die Plattform nicht, aber die Wolke hats da eigtl. immer bei föhnigen Lagen

Tja die DSB wäre Gold wert gewesen, bekommt aber bei Südföhn die volle Breitseite ab

Es wuselt

Mal ein Blick rüber zum Hochnebel, zum Glück war ich oben drüber.

So wieder rüber zum Kaserer
4. Mittags am Kaserer
Nunja nachdem die meisten beim Mittag waren, gleich wieder rüber zum Kaserer gefahren. Selbst dann hatte man am Kaserer 2 auch noch Wartezeiten von etwa 5 Minuten, während am Kaserer 1 keiner fahren will, durch die 6KSB/B daneben. Man konnte ja mittlerweile auch die Kasererwege fahren, allerdings grad der untere hatte noch einen Gegenanstieg drin. Nunja nach ein paar Mal Kaserer 2 gings dann nochmal vor zum Gefrorene Wand-Bereich, mittlerweile legte der Wind zu.

Beim warten am SL Kaserer 2, da gings grad, davor und auch am Nachmittag musste man dort tw. bis zu 15min Wartezeit einplanen, bin dann lieber antizyklisch hin.

Im Lift der war mittlerweile bis zum Normalen Einstieg offen, Eis ist dort auch kaum noch zu finden, wie man an den Felsen sieht

Eine der blauen Varianten, trotz Andrangs gings dort auch Mittags noch gut

Kontraste

Seitenblick

Es zieht

Intressante Nebelgrenzen von 1200 im Ziller- und Tuxertal bis 1700m im Alpenvorland alles da

Den Wind merkt man mit Windchill wurde es später recht frisch, tja die Sturmhaube lag zu Hause war aber knapp nicht nötig

Und mal zwischendrin wieder Retour, als es am Kaserer 2 wieder voll wurde

Schneelage, der Wind wurde dann aber schon lästiger, später schob es einen glatt zur Station hinüber
5. Schinachmittag
Nunja ab 14:00 wurde es nochmal kurz voller, bevor ab 15:00 die Massenflucht angefangen hatte. Da am Kaserer tendentiell wieder mehr Sonne war gings also nochmal rüber zum Kaserer 1, der hatte die besten Abfahrten, bis auf den Part, wo alles von der 6KSB/B aus rüber will. Dort wars total verbuckelt, Steine fand man aber nur noch wenige vor. Aber gut einen Tod muss man sterben. Nach 15:00 gings dann wieder in den Vorderen Teil des Gletschergebiets.

So mal auf der Gefrorenen Wand, hier wars nun Nebelfrei, man sahs aber am Eisansatz und 2x auf die Schnauze geflogen dank Eisplatten Naja gab dann unten ein Früchtchen und eine leichte Prellung, also nix wildes

Südblick hier lockerte es auch langsam auf, allerdings eben tiefe Bewölkung gehabt, tief in dem Fall über 3000m

Seitenblick zum Großen Kaserer rüber

Mal wieder der Olperer

Mal an den Gefrorene-Wand Liften lang, allerdings ne Steile Angelegenheit und die Bugglpiste ist mittlerweile eher Fels (rechts)

Föhnstimmung auf dem Hauptkamm

Schrammacher und Olperer

Und noch einmal hinten runter. Bei mir bliebs aber bei 2 Fahrten Schlegeis, den fahr ich im Frühjahr lieber

Wieder in der 3SB

Und dann noch ein paar mal am Kaserer, dort blies es nun ordentlich, manchmal schlich man nur so dahin, trotz des böigen Winds hielt aber alles bis zum Schluss durch. Nur die DSB Gefrorene Wand 4 und die 4EUB blieben Windbedingt aus

Im Kaserer 1, man sieht gut wie es bläst, Schneefegen, dafür hielt sich aber die Buckelbildung in Grenzen

Auf der 11 mit Nebelmeer

So nochmal rüber auf den Kaserer 2 da war nix mehr los

Seitenblick

Und rüber zum Olpererbereich, dort dann noch ein paar Runden gedreht, bevor es runter ins Tal ging.
6. Letzte Runden oben
Tja wie immer, wenn man nur obenrum Fahren kann gings dann gleich mal zum Olperer rüber und dort bis kurz vor Feierabend gefahren. Im Anschluss wartete dann nochd ie Abfahrt zum Fernerhaus und wieder knapp 10min Wartezeit auf der 2. Sektion, unten ging es wie üblich weitaus flotter. Und der obligatorische Absacker bei der Sandler-Bar stand ja auch noch an. Allerdings wurde es nach der Dämmerung schnell frisch. Danach gings dann wieder in gut 2,5h back home.

Seitenblick samt tiefen Wolken, wobei die lagen auf Gipfelniveau

Nach nochmal 2 Runden gings dann auf die endgültige Talabfahrt, bzw. bis zum Fernerhaus runter. Talabfahrten gehen ja dzt. noch nicht

Wetterstimmung, ein paar höhere Wolkenfetzen und unten ein Dreistöckiges Nebelmeer

Auch im Süden Auflockerungen, allerdings wären die enormen Niederschläge weiter runter als Schnee besser gewesen, so gabs Richtung Venetien tw. 500l auf den Quadratmeter, ein paar Grad Kälter das hätte 5m Schnee gegeben

Blick rüber zur Gefrorenen Wand, da sieht man das Blankeis

Bereits auf dem Weg runter

Ziel in Sicht, leider einiges los, so mancher blieb dann doch bis Feierabend

Pause im Tal: Schneekontakt kostet bei mir was, in dem Fall ein Früchtchen (Marille)

Und noch eins für den Genuss danach gings back home.
Facts:

GPS-Track, hoffentlich gehts bald auch weiter unten und wenns auch nur auf Kunstschnee ist.
Strecke: 75,8km
Vmax: 82,6km/h
mFg Widdi

