1. Bergfahrt
Nunja früh um 8:30 erstmal die Saisonkarte besorgt, im Vergleich zu dem 20er, den man für ne Normale Berg- und Talfahrt braucht verdammt teuer. Aber anders könnte ich mir die Schifahrerei kaum Leisten, aber gut welches Hobby ist schon billig. Naja wandern vllt. noch wenn man zu Fuss hochsteigt. Aber bei mir gilt, wenn eine Seilbahn am Berg ist, wird die genommen. Entweder rauf oder runter. Oben sich dann als Ziel das Brechhorn ausgesucht. Durch mehrere Gegenanstiege kommen 600hm fürs Brechhorn zusammen

So gleich mal hoch. Sehr praktisch, wenn man nebenher gleich noch die TSC besorgt

Rückblick auf die Talstation die Alpenrosenbahn die Gondel hat auch schon 30 jahre auf dem Buckel

Über die Talabfahrt drüber, das nächste mal aber bitte mit Schnee

Seitenblick

An der Mittelstation vorbei

Wieder ein Blick ins Tal runter, die Fernsicht ist jedenfalls schon mal sehr gut

Oberer Teil der Gondel, vorn kreuzt die Choralmbahn

Oben angekommen, danach gings erstmal Richtung Brechhornhaus weiter

Da gabs wohl ne Neuanschaffung ne neue Prinoth aus Sterzing, 2 Wochen davor bin ich am Werk bei Sterzing vorbeigefahren

Und auf dem im Winter Schiweg runter der Fleiding kam später noch mit als Zweitgipfel, war schneller zu erreichen als der Gampenkogel. Der ist ein ander mal dran.
2. Auf dem Weg zum Brechhornhaus
Nunja ein Teil des Weges ging durchs Schigebiet, normal nicht meine Art eine Tour durch ein Schigebiet zu machen, aber nach einer Stunde in Pistennähe hat mans geschafft. Ab Brechhornhaus wars dann endlich ne richtige Wanderung. Schwerer als ein guter T2er war die Tour aber nirgends, T3 über die Schipiste (als Abkürzung genommen, sind ja eh alles Almwiesen)

Kaiserblick

Rückblick zum Nachtsöllberg, seltsamer Name

Ausblick zum Gaisberg bei Kitzbühel

Tagesziel 1 in Sicht, der Weg dauert aber ab der Abzweige zum Fleiding noch anderthalb Stunden mindestens

Südblick

Wegverlauf unterwegs fiel mir eine Baustelle auf da wurde an einer Piste gewerkelt

Rückblick zum Fleiding, den hab ich noch als Verdauungsspaziergang mitgenommen am Nachmittag

Gleich folgt der Anstieg, etwa 400hm bis zum Gipfel des Brechhorns, da man erstmal auf 1630m runter muss, bevor der Pfad tw. steil auf den 2032m hohen Gipfel ansteigt

Rückblick zur Hütte. Die Einkehr gabs erst nach dem Gipfel. Der höhere Floch ist irgendwann mal auch fällig, aber den wollte ich diesmal nicht

Blick rüber zur Salve bzw. deren Schigebiet, man sieht dort nach Brixen im Thale rüber
3. Aufstieg zum Kamm
Nunja unten am Sattel, gehts erstmal Steil die Flanke hoch. Auf dem Weg waren einige Leute, die nach Beeren gesucht haben Der Steig geht bis knapp ins T3, aber insgesamt gemütliches Gelände, trotz ein paar Felsabbrüche. Auf etwa 1800m erreicht man dann den Kamm, bis zum Brechhorn gehts aber dann noch ein Stück weiter rauf.

Seitenblick an einer Lacke

Wegverlauf, daneben reichlich Heidelbeerbüsche, können aber auch Preiselbeeren sein hab mir die Früchte nicht genau angesehen.

Rückblick zum Brechhornhaus, dahinter der 1957m hohe Gampenkogel, den ich ein ander mal machen will

Und der Fleiding, der für den Verdauungsspaziergang herhalten musste (bin aber tw. weglos hoch)

Netter unschwieriger Pfad

Hier kommt man bereits am Gratkamm an einem Felskopf vorbei

Wieder ein Blick in die Kitzbühler hinüber

Seitenblick rüber Richtung Pengelstein und co

Ab hier läuft der Pfad in leichtem Auf und Ab über den Kamm des Brechhorns. später wirds etwas steiler, aber nie schärfer als unteres T3

Noch ein Blick aufs Kitzbühler Horn
4. Anstieg zum Brechhorn Teil 1
Oben angekommen, gings dann erstmal am kamm entlang, bis man auf 1840m bei einem Sattel dann den endgültigen Anstieg hat. Der geht dann recht steil über den Grasigen Gipfelkamm rauf, ist abe runschwierig. Oben angekommen waren meist einheimische oben, Touristen sind im Oktober eher weniger oben. Zumal ich ja auch recht früh hochgefahren bin. Gegen 11:00 war dann der Gipfel erreicht in gemütlicher Gangart 2 Stunden ab der Seilbahn, trotz recht wenig Höhenmeter.

Blick rüber zum Brechhorn

Und ein Rückblick zu Fleiding und Nachtsöllberg (was für ein Name)

Kaisergebirge, Gampenkogel und Gaisberg

Landschaft am Kamm, hat eher was von einem Mittelgebirge, die Gipfel sind um die 400 Millionen Jahre alt

Wegverlauf am Kamm, das ganze Gelände wird im Sommer als Almweide genutzt

Noch einen letzten Hügel unterwegs mitgenommen, bevor dann der gut Halbstündige Schlussanstieg folgt

Wetterstimmung, die Wolken verschwanden später dazu angenehm warm (auch auf 1700m 15°C)

Blick runter zu einer Alm

Blick zum Großen Rettenstein, da will ich auch mal hoch

Rückblick zu den Gipfeln im Westendorfer Schigebiet

Ab hier gehts steiler hoch, sind aber lediglich 200hm
5. Anstieg zum Brechhorn Teil 2
Nunja am Sattel angekommen, gings dann direkt zum Gipfel hinauf. Der Anstieg läuft weitgehend auf dem Kamm entlang, dazu recht einfach. Gegen 11:00 hatte ich dann mit dem Brechhorn den 1. Gipfel im Sack. Zugleich auch der höchste Punkt der Tour. Wer will kann noch zum 25 Meter höheren Floch gehen, den heb ich mir aber auch erstmal für ein Ander mal auf.

Blick in den Kitzbühler Talkessel

Und zum Kaiser

Der Kamm ist in Sicht, sieht flacher aus als er ist, aber Problemlos

Rückblick auf die Hügel ums Schigebiet herum, dahinter die Felsgipfel des Wilden Kaisers

Geländeneigung, der Blick reicht vom Chiemgau bis in die Voralpen

Und nach Süden Richtung Tauern und die restlichen Kitzbühler

Wieder der Große Rettensteine

Seitenblick zum Fleiding hinüber

Wegverlauf zum Kreuz, gutmütig wenn auch tw. Steil

Aussicht mal wieder

Und bereits am Gipfel, mit 2032m zwar nicht sehr hoch, aber dennoch ein guter Aussichtsberg
6. Gipfelrast
Oben angekommen erstmal eine Weile pausiert. Die Fernsicht war auch recht ordentlich, zwar bei weitem nicht so perfekt wie am Kirchweih-Wochenende aber dennoch gut. Nach einiger Zeit am Gipfel, gings dann wieder runter zur Hütte. Dort dann den gleichen Weg genommen, auf eine Verlängerung zum Floch hatte ich diesmal keine Lust. Als Zweitgipfel waren dann noch Gampenkogel oder der Fleiding fällig, am Ende wurde es letzterer.

Blick ins Kitzbühler Schigebiet rüber

Ausblick vom Kamm, war oben am Gipfel

Nordblick Richtung Voralpen

Und Richtung Hauptkamm

Blick in den Kitzbühler Talkessel

Diverse Gipfel im Westendorfer Schigebiet, sind mehrere Buckel zwischen 1800 und 2000m

Auch ein Blick zum Kleinen Rettenstein geht sich aus

Großvenediger-Zoom

Hier kann man je nach Lust und Laune noch zum Floch weiter

Wieder der Große Rettenstein

Noch ein Zoom diesmal zum Großglockner

Mal ein Blick Richtung Wildschönau

Und zum Wilden Kaiser

Rückblick zum Brechhornhaus

Und rüber in die Schiwelt
7. Abstieg zum Brechhornhaus
Nach gut 20min gings dann erstmal runter zur Hütte, langsam meldete sich der Hunger. Der Wind wurde phasenweise lästig, auf der Terrasse hat man die Böen auch bemerkt, aber dafür war es mild. Der Abstieg über den gleichen Weg war eine gute Stunde lang, danach reichte mir es noch nicht. Durchs versacken wurde es aber dann nicht der Gampenkogel sondern der niedrigere Fleiding. Wine Richtige Rundtour wurde das ganze ohnehin nicht.

Wieder im Abstieg

Auch hier macht sich der Große Rettenstein bemerkbar

Seitenblick

Wieder ein Blick zum Kitzbühler Horn hinüber bis zum Brechhornhaus wars der gleiche Weg

Daher auch ein paar mal wieder im Auf- und ab über den Kamm drüber

Mal ein Blick zu den Rettensteinen, rechts der Große, links der kleine

Nette Ausblicke, da man ab 1800m ohnehin über der Waldgrenze ist hat man nur mehr Latschen

Ziel in Sicht. Die Hütte war sehr gut besucht, ist aber auf einem Höhenweg in 45min erreichbar, ab Talkaser

Wieder ein Blick gen Wildschönau

Am Felskopf zurück

Wieder am Joch zurück
8. Einkehrschwung
Nunja nach der Gipfeltour, erstmal aufs Brechhornhaus und dort Mittag gemacht. Später dann noch überlegt, ob es der Gampenkogel oder der Fleiding wird. Durch die längere Einkehr gings dann eben auf den Fleiding hoch, will mir ja noch ein paar Gipfel für weitere Wanderungen aufheben.

Pause!

Gezoomter Ausblick vom Brechhornhaus auf knapp 1700m

Und der verdiente Schweinsbraten

Genusshalbe und ein Zirben

und noch eine 3. Da war dann aber ein Verdauungsspaziergang fällig, es wurde der Fleiding, der aber dafür tw. auf der Schipiste

Abmarsch, leider blockierte eine Baustelle den anvisierten Weg, hab dann einfach den Höhenweg genommen und an geeigneter Stelle weg, ab in die Wiese, bzw. im Winter Schipiste

Ausblick oberhalb der Fleidingalm
9. Brechhornhaus - Fleiding
Nach der Einkehr gings dann die gut 200hm rauf zum Fleiding. Bis auf 1820m, war ich auf der Schipiste unterwegs, war gegenüber des Steiges der kürzere Weg, auch wenn man weglos rüber muss. Hab allerdings von unten den Pfad gesehen, naja und dass es wenigstens ned komplett der gleiche Weg ist eben die Piste genommen. Die gefällt mir im Winter besser, schon ein Unterschied, wenn man dort aufsteigt, anstatt runter zu fahren.

Rückblick zum Brechhorn

Hier bin ich dann ausgeschert, keine Lust gehabt den 2. Steig zu suchen (war durch eine baustelle blockiert), also nehm ich einfach die Schipiste her

Aufstieg auf der Piste, das geht im Winter abwärts leichter

Seitenblick

Man gewinnt schnell an Höhe nach 20min war ich wieder auf dem offiziellen Pfad

Bergstation Gampenkogel-Sessel auf etwa 1800m, danach gings noch ein Stück rauf zur 3SB

Gampenkogel

An der Bergstation, ab hier gings auf dem Pfad weiter

Rückblick zum Brechhorn

Seitenblick über den steilen Pfad war nach weiteren 15min der Gipfel erreicht, Nr 2 für den Tag, mehr wurden es diesmal nicht

Ausblick ins Schigebiet
10. Auf dem Fleiding
Tja oben angekommen noch eine Kurze Gipfelrast gemacht. Der Rückweg ging dann über den Gipfelhang und eine weitere Piste zum Talkaser. Wandertechnisch recht uninteressant, aber gut gegen eine Verdauungstour mit einem zusätzlichen Gipfel gibts ja nix einzuwenden.

Am Gipfel mit 1882m recht niedrig und bis fast zum Gipfel verkabelt

Bietet aber trotzdem nette Ausblicke, klar schlechter als das höhere Brechhorn aber was die Kitzalps betrifft die sind auch recht gute Aussichtsberge, da relativ weit nördlich gelegen

Rückblick zum Gampenkogel, der ist auch auf dem To do, aber erst 2018

Ausblick Richtung Brechhorn und Rettenstein

Und zum Nachtsöllberg, sowie zur Hohen Salve

Auch die Voralpen, vor allem die Ausläufer der Brandenberger Alpen sind gut zu sehen

Im Abstieg gings dann zur alten 3SB Fleidiing. Der Rückweg ging unspektakulär über die Pisten zurück zum Talkaser und weiter zur Gondel
11. Rückweg zur Gondel
Nach einer kurzen Rast am Fleiding, gings erst die Piste, dann auf dem Höhenweg zurück zur Almrosenbahn. Die wurde natürlich auch für die Talfahrt genommen: Bezahlt ist bezahlt. Mittlerweile sind dank 3 Schitagen schon 170€ von der teuren TSC eingefahren, aber ich hab ja noch bis Mitte Mai Zeit, meist hab ich die aber schon im Februar amortisiert.

Rückblick zum Gipfel, ist recht steil für so nen Buckel

Ab hier muss man mit der Piste Vorlieb nehmen, ist mir aber auch im Sommer für den Abstieg lieber

Der Weg geht dann die Rote Abfahrt runter, bevor noch ein kleiner Gegenanstieg zur Gondelbahn folgt

Mal wieder ein Kaiserblick

Pistenende in Sicht, im Winter kann man den kurzen SL nehmen, im Sommer müssen die eigenen Füße herhalten

Rückblick hoch ziemlich planiert das ganze, aber bei dem was da im Winter los ist kein Wunder

Und Pause!

Wieder auf dem Rückweg zur Gondel, unten fand ich dann noch eine nette Bar
12. Talfahrt
Tja gegen 16:45 bin ich dann wieder in die Almrosenbahn eingestiegen und zurück zum Auto. Kitzalps-Typisch wurde es auch diesmal bei mir 18:00 bis ich wieder im Auto war. Die Rückfahrt war problemlos, nur noch durch einen Tankstopp unterbrochen. Gegen 20:00 war dann auch die 27. Wanderung heuer Geschichte.

Ab in die Gondel

Die obere Sektion geht quer zum Hang

Kurz vor der Mittelstation, da gurkt man recht lang durch

Ausblick auf der unteren Sektion

Über Wiesen und im Winter Pisten gehts ins Tal, das nächste mal aber bitte mit Schnee!

Unten angekommen, dummerweise war nebenan eine Bar, also

Pause mit Tegernseer im Liegestuhl!

Aus Norden zog es zu, kaum zu hause regnete es bereits zeitweise!

Talstations-Totale, die Bahn ist aus den späten 80ern
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 700m
Abstieg: 700m
Strecke: 17,6km, davon 11,4km zu Fuss
Gehzeit: 5 Stunden
mFg Widdi

