1. Anstieg über die Hirschberglifte
Nunja nachdem ich morgens bei mir los bin, kam ich nach nicht einmal 1,5h Fahrt in Scharling an. Bin dort auf den Liftparkplatz, eigtl würde der auch was kosten, allerdings wars dort wie ausgestorben, anscheinend ist der Automat dort nur bei Liftbetrieb eingeschalten, somit billig weggekommen. Zudem lag auf dem Abstiegsweg (bin die Tour umgekehrt gegangen) nach kleinem Gegenanstieg noch eine Wirtschaft am Weg. Der Anstieg ging erstmal anstrengend die Schipiste hoch, andere Wanderer waren früh um 8:00 noch nicht unterwegs. Vormittags wars noch sehr bewölkt und auch wenig Fernsicht, allerdings waren trotzdem viele Leute am Hirschberg

Erster, naja viel mehr Autos wurden es an dem Tag dank unterschiedlicher Wetterprognosen nicht. Die meisten gehen eh über den Kratzer rauf und hinten runter.

Ausblick auf der Piste, jetzt gehört das erstmal den Rindviechern, allerdings werden die wohl später zu den Almen weiter oben getrieben

Leicht langweilig die Piste hochzulaufen, aber nach gut 45min war das auch erledigt

Fast oben, das obere Stück geht durchaus als Schwarze Abfahrt durch

Kleiner Seitenblick zur Bergstation, ab hier kommt man über Wirtschaftswege bis zur nächsten Alm
2. Weiterweg zur Rauheckalm
Nach einer knappen Stunde ab dem Liftparkplatz, gings dann deutlich gemütlicher auf einer Forststraße und einem Wirtschaftsweg weiter. Oberhalb der Rauheckalm kann man dann zwischen 2 Möglichkeiten wählen, der vernünftigen über den markierten Weg, oder querfeldein, hab mich für den Normalweg entschieden.

Monotone Fahrstraße, zum Glück nur kurz, später gings in den Wirtschaftsweg zur Alm über, der allerdings mir immer noch zu breit ist.

Schon besser, aber ich hab da lieber schmale Bergpfade als so eine Autobahn unter den Füßen

Leider hat man nicht viel Ausblick, das wird erst oben besser

Die Alm ist erreicht, danach noch etwas unter einer Stunde Aufstieg bis zum Gipfel, wobei sich das obere Stück ziemlich zieht.

Blick zu Roß- und Buchstein.

Seitenblick, leider auch diesmal nur wenig Sonne

Nochmal die ungleichen Zwillinge, bin bei den Touren heuer bisher recht viel in den Tegernseer Bergen
unterwegs. Von 5 Touren bisher gingen nur 2 in andere Gebiete (1x Kaisergebirge, 1x Bayerwald)

Blick zum Tegernsee hinab

So ab hier ging der Gipfelanstieg los, rechts der Kratzer, den gabs dann zum Schluss dazu.
3. Rauheck - Hirschberg-Vorgipfel
An der Alm vorbei, immer am Kamm entlang, gings dann Richtung Hirschberghaus. Dort kehrte ich jedoch noch nicht ein, erst mussten die beiden Gipfel des Hirschbergs dran glauben. Zuerst gings auf den Vorgipfel mit 1653m Der ist vom Normalanstieg nur ein unmarkanter Buckel, den man weglos mitnehmen kann.

Über den Rücken geht die Schitour hoch, der Wanderweg weicht erstmal Richtung Hütte aus, man kann aber davor Richtung Gipfel ausscheren

Tegernsee

Blankenstein und Risserkogel, letzteren muss ich auch mal machen, ersterer geht nur mit Kletterei. Der Normalweg ist ein abgegriffener IIer, und speckigen Fels kann ich gar nicht ab.

Wegverlauf, endlich mal was nach meinem Geschmack

Auf dem Schlussanstieg sieht man auch endlich besser zum Tegernsee hinab, die Tour selbst kommt ab Scharling auf etwa 900hm, 950hm mit dem Kratzer als Zugabe

Rückblick zum Rauheck, wirkt vom Anstieg aus wenigstens einigermassen markant, da das Gelände links steil abfällt

Talblick

Blick zum Kratzer, erst als ich dort ankam gabs endlich besseres Wetter, zuvor war es eher bewölkt, aber trocken

Blick zum Hirschberghaus

Sprung auf den Vorgipfel, der Hauptgipfel hat mehr Aussicht, dafür hat man am Vorgipfel seine Ruhe, genug Platz hats auf dem gesamten Hirschberg, da geräumig

Blick zum Hauptgipfel, natürlich überlaufen, möchte den nicht an einem Sonntag bei Kaiserwetter machen, hat den Charakter eines Hochplateaus dort oben.
4. Wechsel zum Hauptgipfel
Nach einem kurzen Aufstieg zum Vorgipfel, mit Steinmann, wieder durch die Wiesen zurück und das Stück zum Hauptgipfel rüber gestiegen. Auf dem war natürlich um einiges mehr los. Allerdings bei weitem weniger Überlaufen als gedacht, ok war schon am späten Vormittag oben, klar wenn man morgens um 8 im Tal losmarschiert. Allerdings verteilen sich die vielen Hirschbergaspiranten auch gut über den geräumigen Gipfel. Von der Aussicht her sind Hirsch- und Wallberg quasi gleich, der Hirschberg ist jedoch etwas niedriger und nur zu Fuss oder als Bike & Hike-Tour zu erreichen.

Auf dem Vorgipfel

Vom Vorgipfel aus hat man Risserkogel, Blankenstein und Wallberg gleich gegenüber, deshalb ist die Aussicht am Hirschberg auch mit der vom etwas höheren Wallberg zu vergleichen

Ausblick am Leonhardstein vorbei, der wirkt von oben weit weniger markant

Roß-und Buchstein vom Hirschberg-Vorgipfel aus

Übergang zum Hauptgipfel, sehr flach

Tiefblick zum Tegernsee, 900m tiefer

So Gipfel erreicht, noch ist recht wenig los, bin aber zum echten höchsten Punkt, das Kreuz liegt etwas tiefer.
5. Gipfelrast
Nunja nach gut 2,5h Anstieg hab ichs mir erstmal auf dem Gipfel bequem gemacht. Anstieg war mir eher schon zu leicht, erst der Winterweg, vom Kratzer war mein Geschmack, wenn auch stark verbaut. Schwerer als T2+ (Abstieg, Winterweg) ist die ganze Tour nicht. Erstmal oben eine gute Halbe Stunde gerastet, bevor es danach zur Hütte hinab ging. Fernsicht war nicht das wahre, erst Nachmittags konnte man grad so bis München schauen, da war einfach die Luft zu feucht, immerhin kam nix runter trotz Schauerneigung.

Roß- und Buchstein, dahinter im Dunst evtl. der Guffert oder die Unnütze, man konnte das nicht genau sehen

Die Blauberge, die Kammüberschreitung, sowie der Übergang zum Platteneck via Schildenstein stehen bei mir noch auf der to-do-Liste

Zoom auf Roß- und Buchstein, die beiden Gipfel haben es mir angetan, und eben die genial gelegene Tegernseer Hütte.

Kleiner Blick zwischen den Bäumen hindurch zu den Kampen

Flachlandblick, hinten der Fockenstein, da gings am WE darauf hoch, allerdings mit Bahnanreise

Kampen, Brauneck und Geigerstein, sowie Fockenstein vom Hirschberg aus

Ausblick Richtung Achenpass

Wieder mal rüber zum Roßstein geschaut

Tiefblick ins Tegernseer Tal

Und auf den Tegernsee hinab

Standardbild, aber der Andrang war für Hirschbergverhältnisse noch moderat

Blick übers Plateau

Ausblick nach Süden, mittlerweile ging die Sicht langsam bis zu den Zillertaler Alpen hinüber

Wieder der Tegernsee
6. Abstieg zur Hütte+Einkehr
Nach der Rast gings dann die 20 min zur Hütte runter und dort erstmal zur Einkehr. Gegen 13:30 hab ich mich dann auf den Abstieg gemacht. Die Wahl fiel auf den Winterweg via Kratzer, der ist jedoch komischerweise schwieriger als der Sommerweg, was aber an der Lawinengefahr liegt. Die Hütte oben hat ja ausser im November ganzjährig geöffnet, weshalb der Hirschberg zu jeder Jahreszeit besucht wird.

Wieder im Sattel unten

Rückblick zum Gipfel

Blick hinter zum Hirschberghaus

Hirschberg mit der Luckenalm davor

Pause! Die Brotzeit hätte ruhig größer sein dürfen.

Trotzdem führte um einen Enzian und eine Genusshalbe nix vorbei, bevor es wieder ins Tal ging, allerdings via Kratzer.

Geigerstein, Fockenstein und Kampen, und mit der Kampenüberschreitung noch eine Tour, die bei mir auf dem to-do steht.

Rückblick zur Hütte, danach gings noch die 5min zum Kratzer rauf und von dort aus wieder nach Kreuth zurück

Auf dem Weg zum Kratzer, dauert eh ned lang 5min dann ist man oben
7. Auf dem Kratzer
Nunja komischerweise wurde die Sicht wieder mal auf dem letzten Gipfel des Tages am besten, obwohl das der niedrigste auf der ganzen Tour war. Dafür war dort oben weit weniger los, viele wählen einfach den direkten Abstieg von der Hütte zum Parkplatz. Dort gabs nochmal eine kleine Rast, bevor es auf den Abstieg ins Tal hinab ging.

Wieder ein Tiefblick auf den Tegernsee, der ist vom Kratzer (1545m) am besten zu sehen

Blick vom Kratzer rüber zum Hirschberg

Gipfelkreuz am Kratzer

Ausblick, rechts geht's zum Hirschberg hoch

Wieder der Tegernsee, vom Abstieg aus
8. Abstieg zur Holzpointalm
Nach der kurzen Rast auf dem Kratzer, gings den steileren Winterweg runter. Der ist zwar stark verbaut, aber Problemlos und im Abstieg nicht ganz leicht. Richtige Kletterei kommt nicht vor, dafür gehts die ersten 250hm rasant zu Tal. Man kann sich aber an den ganzen Verbauungen gut festhalten, ohne etwas Handeinsatz geht der Weg nicht, der Sommerweg ist wohl leichter, aber das ist der Lawinengefahr vom Kratzer aus zum Sommerweg hinab geschuldet.

Wegverlauf, wohlgemerkt auf dem Winterweg, der liegt aber ohnehin sonnseitig

Während des Steigabschnitts hat man ständigen Seeblick

Seitenblick zum Fockenstein. Am Folgewochenende bin ich über den drüber, allerdings mit der BOB angereist und wieder ins Isartal zurück. Man hätte auch ins Tegernseer Tal gehen können

Weiter unten bin ich über einen etwas verwunschenen Pfad zur Holzpointalm, der wird wohl schon eine Weile nicht mehr gepflegt

Pfadverlauf, schön schmal durch den Wald

Hier kommt man raus, man muss einmal unter einem Stacheldrahtzaun durch, ist aber kein Problem, Rucksack rüberwerfen und unten durch. Dafür hat man dort seine Ruhe

Auf der Holzpointalm

Gebäude der Holzpointalm

Kapelle auf dem Gelände, die Leute auf der Alm haben erstmal komisch geschaut, als dort jemand zu denen runter kam

Rückblick zur Alm, danach gings meist über den Fahrweg ins Tal
9. Rückweg zum Auto
An der Holzpointalm vorbei, gings teils auf dem Fahrweg, tw. durch den Wald durch wieder nach Kreuth hinab. Unten gings dann über das GH Aibl, das etwas oberhalb liegt wieder zum an den Hirschbergliften geparkten Auto zurück. Um Ein Haar wäre ich in den Ausflüglerstau aus dem Tegernseer Tal heraus geraten, hab das aber umfahren, somit war ich für einen Ausflug ungewöhnlich früh bereits gegen 18:30 wieder zu Hause, gegen 17:00 bin ich los.

Kurz vorm normalen Fahrweg, bin aber dann immer über Waldpfade weiter

Pfad nach Kreuth, problemlos wie die ganze Tour

Unten angekommen, danach gabs noch einen kleinen Gegenanstieg zu einem Ausflugslokal hoch, dass zufälligerweise quasi am Weg lag

Blick auf Kreuth

Absacker! danach stand nur noch ein kleiner Spaziergang zum Auto an

Blick zum Wallberg

Rückblick zum Wirt, 15min später gings dank Stauumfahrung in knapp anderthalb Stunden back home

Der Liftparkplatz kommt wieder in Sicht
Facts:

GPS-Track, allerdings direkt aus GE ausgelesen, Basecamp kapiert mal wieder nicht, dass ich Google-Earth hab
Aufstieg:900hm
Abstieg:900hm
Gehzeit:5:45 Stunden
Strecke: 14,4km
mFg Widdi


