1. Erste Runden an den Talliften
Nunja nach der relativ flotten Anfahrt, da man auf der B12 morgens immer ordentlich Strecke machen kann, gings knapp nach Betriebsbeginn los. Da ich nicht auf der Saisonkarte gefahren bin, hieß es erstmal löhnen (hab die 13:00-Karte genommen) Bin dann auch bis Mittag durchgefahren, leider wurde aus dem Einkehrschwung oben an der Grüntenhütte nix. Einstieg war am uralten Tallift, der durch eine ebenfalls schon ältere DSB gedoppelt wird. Danach erstmal runter, leider sollte mich den ganzen Tag über der Nebel quälen.

Im Tallift, hat einen Zwischeneinstieg im flachen oberen Teil

Vorn kommt der Zwischeneinstieg

Danach gehts flach rüber, bin dann erstmal ins Tal und in die langsamere DSB

Talabfahrtsvarianten, insgesamt hats 3 Talabfahrten, 2 von oben runter

Unten gehts idyllisch durch den Wald

In der DSB, links die SL-Spur, da wenig Schnee im Tal unpräpariert

Seitenblick, hier gehts am nördlichen Grüntenauslauf weiter, auch dort hats ein paar Lifte, allerdings keinen Kartenverbund

Noch ist die Sicht gut
2. Am Berglift und Talabfahrt
Nun oben angekommen, erstmal zum berglift rüber und dort mal in die Rennstrecke, dort fiel dann auch das bescheidene Vmax. Später ging gar nix mehr mit schneller Fahrt, somit nur gut 60km/h rausgekriegt. Danach nochmal im Berglift hoch, und wieder ganz runter. Die DSB nahm ich aber später nur noch einmal, um zwischendurch mal zu sitzen. Das ganze Grüntengebiet kann man nämlich schneller mit den alten Schleppern abfahren, die alle noch mit Dieselantrieb laufen. Auch die DSB ist wohl verdieselt (wenn auch Dieselelektrisch)

Im Berglift, es lief jedoch nur der rechte (BJ 1961), bei dem Andrang war der linke, neuere Lift (1967) nicht nötig

Am Gipfellift rührte sich noch nix, (erst gegen 10:00) als ich mittags noch mal hoch wollte hatte der Mittagspause, sowas sieht man heutzutage selten.

Weites Almgelände am Berglift

Mittelstation hier gehen am gleichen Hang gleich 4 Lifte nebeneinander hoch (je einer und noch einer parallel

Flache Abfahrt im oberen Teil der Tallifte, untenraus wirds steiler, aber nie mehr als Mittelschwer

Auf der Hauptabfahrt

Unten gings mit dem Tallift wieder hoch, bis ich oben ankam lief auch der Gipfellift, meiner Meinung nach der lohnendste im Gebiet.

Sektion 2, hab dann den alten Gipfellift laufen gesehen, also rüber da
3. Am Gipfellift
Gegen 10:00 lief auch der obere Schlepper, also gleich mal rein. Dort gelang es mir zum einzigen mal durch die Hochnebeldecke zu stoßen, die Obergrenze schwankte nämlich zwischen 1500 und 1800m, leider gibts im Grüntengebiet kaum Lifte über 1500m und gar keine über 1800m. Später wurde die Suppe allerdings dichter. Bin danach kurz zum Ideallift runter, der auch erst gegen 9:45 mit viel Geruße angeschalten wurde, da ebenfalls verdieselt.

Wurde auch Zeit!

Seitenblick zum Ideallift mit Jahrgang 1970 der neueste Schlepper im Gebiet

Im Gipfellift, hier gabs immer wieder Nebelschwaden

Dem Reifansatz am Baum nach, wars wohl auch am Vortag dicht

Erst oben kam man aus dem Nebel raus (1650m)

Mehr Ausblick gabs nicht, jedenfalls ist ein Wiederholungsbesuch irgendwann mal fällig

Grüntenhütte, dort wollte ich eigtl. Mittags rein, aber der Gipfellift war da grad in der Mittagspause

Schifahrerisch gibt der flache Rücken nicht viel her, aber trotzdem ein nettes Pano, wenn mal kein Nebel ist.

Ideallift, leider kein Ideales Wetter

Und drin, auch der hat irgendwo einen Zwischenwinstieg

Später folgt die Zwirbelkurve

Unten muss man wieder zum Berglift, da man vom Ideallift nicht direkt zum Gipfellift kommt
4. Talabfahrtsdoppel vom Gipfel und Rückfahrt
Nach der erneuten Bergfahrt im Gipfellift gings wieder bis runter. Leider wurde es immer trüber, daher hat man später auch nur mehr wenig gesehen. Ist zwar mal was anderes auch bei eher schlechtem Wetter zu fahren, aber der Nebel ist wenn vorhanden nervig. Erst nahm ich die 3, danach die 2er-Variante. Danach wurde es eher eine Quälerei mit dem Nebel. Noch bis Mittag unterwegs gewesen und dann ab in die Hütte

Wieder im Gipfellift

Wie bei allen 3 Fahrten stets bis ganz rauf, es gibt allerdings 2 Zwischenausstiege, wenn man nicht von ganz oben fahren will.

Und runter in den Wald

Abfahrt 3

Hier gehts erstmal weiter

Geht durch den Wald durch, Richtige markierungen hab ich keine gesehen

Kleiner Talblick

Immer noch in der 3, geht leider nur vom Gipfellift aus so richtig und war nicht präpariert

Unten kommt man am Übungslift raus

Diesmal nahm ich die DSB rauf

Nun wars an der Mittelstation auch neblig

Gab aber nette Ausblicke im Berglift

Kaum weiter oben angekommen war die Sicht so, also erstmal Rückzug runter.

Erst unter 1200m wurde es wieder besser

So gehts hinterm Ideallift weiter Richtung Tal

Seitenblick, nur unten sah man wirklich was
5. Letzte Runden vor der Einkehr
Nach 2 kompletten Talabfahrten, mit denen ich aber bereits alles abgedeckt hatte, was man in dem kleinen Schigebiet zu fahren hat. Nur der kurze Wedellifthang fehlte, aber da kam man nicht hin. Dass der nicht lief, war aber zu verschmerzen, ist nur ein kurzer Hang. Bin dann noch mehr oder weniger durch den Nebel und später zum Wirt. Leider wg. geschlossenem Gipfellift (wohl Mittagspause) ists die Höflealp geworden, war aber auch gemütlich.

So auf zur Nebelschlacht

Die spätere Einkehr von unten

Am Berglift, wie man sieht, sieht man nix

Bin dann wieder in den Tallift und ab

Wieder im berglift, auf den Abfahrten musste man sich immer eng am Waldrand halten, dass man was gesehen hat, elendiger Nebel.

Da wär ich gern nochmal rauf, Lift hatte aber grad Mittagspause, geht gar ned, sowas, vor allem ist das Gebiet fürs Gebotene etwas zu teuer. (23,50€, HT Handsfree +0,50-2€)
6. Talabfahrt und Einkehr
Wieder am Berglift angekommen gings also zwangsweise zur Einkehr. Hab mich für die Höflealp entschieden, die etwa auf halbem Weg runter liegt. Dort dann erstmal ein Schnitzel, bevor es ins Tal ging und zur 2. Station des Tages hinüber.

Sprung zur Mittelstation

Danach gings in die Höflealp hinein, gemütliche Hütte aber halt gut besucht gewesen

Tja alles im Nebel, dabei war ich nur auf etwa 1200m

Erst unten raus wurde es besser mit der Sicht.

Downtown Kranzegg ist in Sicht

Noch die letzten Meter und dann gings auf die Kurze Fahrt rüber zu den Adelharz-Breitenstein-Liften
Facts Grüntenlifte:

GPS-Track
Strecke: 45,4km
Vmax: gemütliche 60,6km/h
7. Erste Runden an den Adelharz-Breitenstein-Liften
Von den insgesamt noch 3 Gebieten am Grünten (Kammeregg ist an seiner Sturheit pleite gegangen), haben sich nur die Adelharz- und Breitensteinlifte zu einem Verbund zusammengeschlossen. Dort erschliessen 4 Schlepper, davon 2 Kurzbügler etwa 10km Abfahrten, alles in allem also was kleines. jedoch sind die Lifte relativ lang, abgesehen vom kurzen Adelharz Übungslift. Hab unten dann die HT-Karte gelöst, wenn auch eine 3h KArte gereicht hätte (die kostet aber das gleiche). Bin erstmal mehrfach am Breitensteinlift 1, ein Kurzbügler mit Liftomat rauf, mein erstes mal, dass ich sowas unterm Hintern hatte (Kurzbügler schon oft, aber noch nie mit Liftomat 2000).

Im Breitenstein I, 1400m lang und mit Liftomat 2000

Seitenblick zur Neumayrhütte, die war dann das Ziel für einen schnellen Absacker

leider sahs auf der Abfahrt meist so aus, ziemlich neblig, man konnte aber trotzdem halbwegs fahren

Sowas ist mittlerweile selten: Ein Liftomat 2000, Hebel ziehen, schon wird einem der Kurzbügel ausgezogen und man muss ihn nur noch greifen.

Wie alles am nördlichen Grüntenauslauf eher flach, aber dafür halt für Familien ideal

Seitenblick zum "Gletscherlift" der bedient ebenfalls 3 Varianten und geht ein Stück weiter rauf als der Breitenstein 1

Variante am Breitenstein 1

Stadel an der Abfahrt, hier zum Breitenstein 2 rüber

Drin auch der hat Kurzbügel, allerdings ohne Selbstbedienung, man siehts am fehlenden Schwänzchen.
8. Am Breitenstein 2
Nunja nach 3x Breitenstein 1, gings wiederum 3x an den Breitenstein 2, auch "Gletscherlift" genannt. Hat aber rein gar nix mit einem Gletscher zu tun. Wohl eher ein Gag des Betreibers, wobei das Gelände oben wenns so neblig ist wie an dem Tag auch an nem Gletscher sein könnte, da man den Wald oben nicht gesehen hat.

Abfahrten am Breitenstein 2, auch hier gibts 3 Varianten. bei Nebel allerdings schwer auseinander zu halten. Leider gabs im Gebiet überall Dreck, aber gut alles Naturschnee

Flach gehts dahin, alles eher blaue Abfahrten

Seitenblick zum Ier, mehr Sicht war tw. ned, sind aber alles alte Heuss-Lifte

Wieder einer der vielen Stadel und Alphütten iM Gebiet

Mittlere Variante am Breitenstein 2, ka was das da unten sein soll, war wohl mal nen Seillift

Danach gings bis zum Breitenstein 1 runter, das mit dem Liftomat hatte ich mittlerweile raus, ist ja heutzutage sehr selten, noch seltener als Kurzbüglige Schlepper
9. An den Adelharzliften
Wieder oben, gings dann gleich zu den Adelharzliften hinüber. Dort blieb ich erstmal einige Zeit, da tw. bessere Sicht und vor allem bequemere Liftanlagen. Der Adelharzlift selber ist auch ein Heuss, allerdings mit langen Bügeln, die sich deutlich angenehmer fahren lassen, wobei die beiden Kurzbügler der Breitensteinlifte relativ angenehm zu Fahren sind (Solo). Zwischendurch musste auch 2x der Übungslift dran glauben, ein kleiner DM-Tellerlift aus den 80ern, jedoch wie alle Lifte im Gebiet noch verdieselt.

So Sprung in den Adelharzlift, ist der bequemste im Gebiet, dank der Langbügel

Seitenblick

Oben wars leider genauso neblig wie im gnazen Restlichen Grüntengebiet (beide Teilgebiete)

Diverse Varianten aus dem Übungslift, ausser dem kurzen Tellerschlepper hat jeder der Hauptlifte 3 Varianten

Im Lift, mit den Langbüglern sind die Adelharzlifte direkt modern, gegenüber der Kurzbügel an den Breitensteinliften, trotzdem unverfälschtes 60er-Jahre Schifahren

Sicht oben die Suppe ging aber in einzelne, lästige Schwaden über, grau in gau bliebs trotzdem

Mal wieder am Adelharz, man hat immer 3 Varianten, bei Nebel, da es keine Markierungen gibt sondern nur Bäume als Begrenzung schwierig

Unten hat man Zäune, bin dann später noch in eine kleine Mulde rein

Auch hier fährt man an einer Alphütte vorbei

Erwischte man eine Nebelschwade sahs so aus

Später zog auch an der Talstation eine Nebelschwade durch

Und hier gings dann wieder zu den Breitensteinliften rüber. Muss jedenfalls 2015/16 wenns noch so ist wieder hin, aber bei besserem Wetter!
10. Letzte Runden an den Breitensteinliften
Nach einigen Runden am Adelharzlift gings wieder zurück. Dort dann noch 2x in den Breitensteinlift 1 und anschliessend in die bereits am späten Mittag ausgeschaute Neumayrhütte zum Absacker. Aber erstmal waren noch 2 Abfahrten dran.

Sprung rüber zum Breitenstein 1

Leider trübt die Nebelpampe den Genuss etwas, naja Wetterpech

Im unteren Teil

Und nochmal hoch, oben überlegt noch ne Runde oder nicht, hab mich dafür entschieden die Betriebszeit auszunutzen, auch wenn der Absacker dadurch etwas kürzer wurde.

Auch wenns nicht so aussieht der Lift ist in Betrieb, war halt schon 16:00 vorbei und daher kaum noch was los

Bin erstmal noch vorbei und dann nochmal mit dem Schlepper rauf

Unterer Teil der Abfahrten, die oberen Varianten vereinigen sich unten

Zeit für die letzte Fahrt!
11. Absacker und endgültige Abfahrt
Nunja nachdem ich oben angekommen bin gleich in die Neumayrhütte auf einen Absacker und danach die Hauptabfahrt runter. Dank relativ schneller Anfahrt, trotz geringem Autobahnanteil, aber man kann auf der B12 von Kempten aus wenn nix los ist gut Tempo machen. war ich nach knapp 2 Stunden Fahrt wieder Back home.

Abfahrtsstart

Pause! Erst hatte ich Zötler (Grüntenlifte), nun Engelbräu

Passend zu den Oldtimer-Liften stand auch noch ein alter Schaub-Lorenz-Röhrenradio in der Wirtschaft. Müsste ein Goldsuper aus den 50ern sein, die Lifte sind aus den 60ern

Aussenansicht der Hütte

Mittelteil der Abfahrt, alles eher flach

Leider alles neblig, wie den ganzen Tag über

Wenig später kam ich wieder am Auto an
Facts Adelharz-Breitensteinlifte:

GPS-Track
Strecke: 34,9km
Vmax: lahme 54,6km/h
mFg Widdi

