1. Morgendliche Talabfahrt
Nach der langen Anfahrt übern Fernpass, usw. war ich nach fast 3,5 Stunden vor Ort. Allzu oft kann man sowas natürlich nicht machen, da aber am Kaunertaler bereits Vollbetrieb war, auch die neue alte Wiesejagglabfahrt, welche man aber im oberen Teil um vllt. 150m gekürzt hat. Die ging nämlich früher weiter oben los. Für die erste Runde hab ich jedoch die normale Talabfahrt genommen, dort fiel dann auch das Vmax.

Start, unten beginnt es sich einzutrüben, im Schigebiet selber bliebs jedoch durchgehend sonnig

Auf einem der roten Teilstücke

Rückblick zur Weißseespitze

An der Mittelstation vorbei, das Vmax war wie immer knapp oberhalb davon

Fast unten ab hier gabs dann ein paar Steinchen, an denen man aber immer gut vorbei kam

Seitenblick mit ein paar Nebelfetzen
2. Kurzbesuch am Weißseeferner
Wieder oben, erstmal zu den langen Schleppern rüber, leider im oberen Teil brutal steil, während man unten ewig flach dahin fährt. Danach erstmal rasant rüber zur Gondelbahn, wollte ja noch in die reaktivierte Wiesejagglabfahrt. Von oben sah man genau, dass es die Wolken und der Hochnebel nur bis zur Talstation schafften Von der Gondelbahn aus, konnte man ins vernebelte Südtirol schauen. An dem Tag war der Föhn jedoch nur sehr schwach, eigtl. wirkte der bloss im Talschluss durch das dort schönere Wetter

Drin, aber noch lang nicht oben

Seitenblick, den Tunnel sieht man vom Schlepper aus

Oben angekommen, Bliggspitze etc, alle natürlich über der Suppe

Überm Vinschgau liegt die Suppe höher, die blieb auch stabil auf etwa 2700-3000m. Erst gegen Abend kam dann der Föhn in Fahrt und die Brühe stieg höher

Zoom zum Ortler oder gar in die Bernina

Müsste die Silvretta sein, ganz rechts

Über den Wolken, Hochnebel ist das wohl kaum noch, bei der Obergrenze

Aber auch im Norden liegt Hochnebelartige Bewölkung, dort reichte die aber nicht so hoch hinauf
3. Wiesejaggl-Erstbefahrung
Nach dem kurzen Ausblick oben an der Bergstation, gings gleich mal rüber zur Wiesejagglabfahrt. Die war noch gesperrt, aber komischerweise noch sehr gut zu fahren. Bis auf eine kurze Stelle unterhalb der neuen Schibrücke. Insgesamt aber wg. wenig Schnee noch eine sehr holprige Geschichte gewesen, vor allem der Zieher unten raus unter dem ein paar Rinnsale sind. Sollte man besser im Frühjahr nochmal probieren.

Vom Starthang erstmal auf die alte Schwarze, bis man auf den Schitunnel trifft

Rückblick durch den Tunnel, vormittags noch offiziell gesperrt, aber das hat kaum einen gestört, einige sind den vor der Eröffnung schon runter

Ausblick aus dem Steilhang, natürlich im Herbst noch sehr schmal

Rückblick

Weiter unten wird die Straße gequert

Im unteren Bereich

Bis man an der Mittelstation wieder auf der Ochsalmabfahrt ist

Und wieder rauf. kann man bei mehr Schnee in Kombi mit der Ochsalmabfahrt durchaus mal öfter fahren.

Seitenblick in die Wiesejaggl

Kurz unter der Bergstation gabs ein paar Nebelschwaden, die waren aber so schnell weg wie sie kamen.

So nochmal zur Mitte runter über die blaue Variante, danach gings langsam mal Richtung Einkehr
4. Letzte Runden vor der Einkehr
Nach 1,5 Talabfahrten, erstmal wieder rauf zur oberen Mittelstation und später nach 2 Runden im oberen Gebietsteil runter zur Einkehr. Leider hat man wie am Pitztaler nur begrenzte Einkehrmöglichkeiten, hab mich für den Fresstempel oben an der Bergstation 4KSB/B entschieden. Es langte sogar zum draußen Sitzen, aber kurzärmlig ging bei leichtem Dauerfrost natürlich nicht. Dazu ist die Novembersonne schon zu schwach.

Wieder im Schlepper, den Zwischenausstieg benutzte ich nie

Auf der Abfahrt dazu, mittlerweile sieht man bis zum Gepatschspeicher, ringsrum alles bedeckt

Noch gings nicht rein, erstmal wieder ins Vinschgau schauen

Oben angekommen, kurzzeitig lockerte es auch im Süden auf, später fiel wieder Nebel ein

Zoom die Südtiroler taten mir an dem Tag irgendwie leid

Kaunergrat vom Karlesjoch aus

Und Pause!

Nach der Pause gings wieder rauf aufs Karlesjoch, ein bisschen was ist vom schönen Wetter doch nach Südtirol rübergeschwappt.
5. Schimittag
Nach einem weiteren Bescuh am Karlesjoch, gleich wieder runter und nochmal Weißseeferner. Der kam an dem Tag so einige male dran. Den Aufgeteilten der Beiden Schlepper hab ich bis Nachmittags ausgelassen und dort auch nur den oberen Bereich gefahren, sonst immer rechts die komplette Strecke hoch. Danach wieder zur 8EUB und später dann doch noch zum Nörderjoch. Leider war am Nörder 1 ganztags Hochbetrieb mit Wartezeiten, oben fuhr kein Schwein.

Sonnenloch überm Langtauferer Tal, aber von Süden drücken neue Wolken rein

Blick rüber zum Nörderjoch, dort kam ich diesmal nur selten hin, da Nadelöhr Nörder 1

Weißseespitze, links wie Spielzeug der SL Nörderjoch 2

Seitenblick am aufgeteilten Weißseefernerlift vorbei

Danach ein Seitenblick rüber zum Falginlift, an dem nun kaum noch was los war

Glück gehabt, der Hochnebel blieb im Norden bis zum Abend hängen

Falginlift, netter aber zu kurzer Hang, dazu eher langsam.

Wieder in der Gondel, die Leute waren alle grad beim Mittag machen

Und einige bei der Eröffnungszeremonie

Mittag konnte man auch noch was vom Reschensee erkennen, Nachmittags quollen die Wolken auf und reichten bis fast aufs Karlesjoch hinauf

Zwischendrin auch mal den alten kurzen Steilhang mitgenommen, der wurde Abends eisig

Zoom in den Wolkenstau im Süden

Mal aussenrum an der 8EUB, die Blaue Abfahrt Richtung Gletscher
6. Am Nörderjoch
Am frühen Nachmittag, gings doch zu den Nörderjochliften. Leider hatte man am Nörder 1 ganztags gute 5min Wartezeit, was für Kaunertaler Verhältnisse eine sehr lange Warteschlange ist. Das Problem liegt daran, dass neben Trainingsgruppen auch Funpark-Gäste dort zusammentreffen. Zudem auch welche, die zum Nörderjoch 2 wollen. Kaum oben hat man seine Ruhe. Am Nörderjoch 2 konnte man fast immer durchfahren. Leider ist auch der recht kurz, hat aber einen netten Hang.

Seitenblick aus dem Nörder 1, den tat ich mir später nur noch ein einziges mal an, zu viel los

Seitenblick in den Eisbruch, früher ging dort auch ein Schlepper hoch, allerdings nur am Rand

Ausblick oben, ganz links der Glockturm

Vom Nörder 2 sieht man den kompletten Gletscherbereich

Abfahrt am Nörder 2, mal wieder genial, aber leider auch etwas kurz

Ausblick in die Nordtiroler Nebelsuppe

Und wieder weg zum Nörder 1, hab die Abfahrt dann bis zur 4KSB/B runter verlängert.

Warteschlange unten, das brauch ich jetzt nicht unbedingt

Also ab ins Tal

Und fast wieder am Sessel zurück
7. Schinachmittag
Nachmittags gings dann wieder bis zum Gletscher, wo ich den Rest des Tages blieb. Oben nochmal alles quer durch, auch ein paar Mal in die mittlerweile freien Trainingshänge, die wie immer, abgesehen von den am stärksten benutzten Kursen am Besten zu fahren waren. Zwischendurch auch wieder aufs Karlesjoch und dabei den aufkommenden Föhn beobachtet. Später hat man den Föhn auch anhand von Schneefahnen auf den Gipfeln bemerkt. Im Schigebiet selber gabs dagegen kaum Wind.

Wieder mal Weißseeferner, die beiden Boarder rechts sind zu Fuss hoch

Im Trainingsgelände, ging ganz gut, leider tw. doch sehr umgegraben von den Rennkids, aber man fand immer bequeme Wege an den vorhergehenden Rennkursen vorbei

So gleich rein in den Schlepper diesmal ab Zwischeneinstieg

Ausblick aus dem Trainingsgelände, für die 2. Runde entschied ich mich für den äüßersten Kurs, den man erst nach einem Ziehweg erreicht

Panorama aus dem Trainingshang

Sprung zurück aufs Karlesjoch, tja Sonnenfenster vorbei, die Wolken kamen langsam auch ins Kaunertal rüber

Weißseespitze und das Steilstück, sieht von der Gegenseite nicht zu steil aus, aber man hängt ziemlich drin

Mal wieder bergab, Richtung Gletscherrestaurant

Und wieder rauf, allerdings wurde der Hochnebel unten im Tal dichter

So nochmal ab zum Nörderjoch, aber immer noch voll

Hochnebel vom Nörderjoch 2 aus

So nochmal runter, danach bin ich wieder Richtung Karlesjoch

So nochmal zur Gondelbahn, danach wieder an den Schlepper, bevor ich zum Schluss noch ein letztes Mal aufs Karlesjoch hoch bin.

Auf der roten Variante zur oberen Mittelstation

So kurz am Schlepper, unten das Nordtiroler Nebelmeer

Kontraste am Spätnachmittag, blaue Stunde am Gletscher, Sonne gegenüber

Letzte Fahrt an der EUB gegen 16:00
8. Endgültige Talabfahrt
Wieder oben, gings erst einmal noch rüber zum Dreiländerblick. Dort sah man nach Süden mittlerweile nur noch Wolken, die allmählich bis zum Karlesjoch raufkamen. Gab sehr nette Stimmungen mit der Suppe unten, während man selbst noch Sonne hatte. Bei der Talabfahrt hab ich mit der mittlerweile durch die vielen Benutzer sehr steinigen Wiesejagglabfahrt ins Klo gegriffen. An manchen Stellen konnte man nur mit seitlichem Abrutschen gröberen Belagsschäden vorbeugen.

Gegen Abend stieg das Wolkenmeer in Südtirol an

Wo man vormittags noch bis zur Bernina schauen konnte, gabs jetzt ein anderes Gebirge, nämlich Quellwolken

Der Hochnebel im Norden blieb auch dominant, kaum im Inntal wars Sternenklar

So ab hier hab ich mich falsch entschieden, die Talfahrt wurde durch die ganzen Steine eher ein Kampf ums Überleben fürs Material

Tiefblick von der Wiesejaggl aus, man musste tierisch aufpassen sich nix ins Material zu hauen

Oberer Hang, sah besser aus als er war

Die Ochsalm-Mittelstation ist in Sicht

Der Hochnebel unten bekam Löcher, bzw, bei etwa 2500m Obergrenze eher Hochnebelartig bewölkt

Schiweg am Ende der Abfahrt, oben drücken die Wolken aus Südtirol rüber

Unterhalb der Mittelstation Ochsalm, konnte man wieder vernünftig fahren

Abendstimmung am Parkplatz

Und am Gepatschspeicher, leider lag dort ganztags Hochnebel
Facts:

GPS-Track
Strecke: 91,9km
Vmax: 91km/h
mFg Widdi

