1. Aufstieg zur Plattkofelhütte
Morgens gings wieder mit dem Ersten Bus rüber auf die Seiser Alm. Ganz hinten gabs sogar noch einen Schauer, eigtl. waren Sonne und Wolken im Wechsel vorhergesagt. Frag mich bloss, wo die, die Sonne hatten, vllt. ganz oben auf der Marmolada. Trotzdem erstmal auf den Hüttenanstieg zur Plattkofelhütte und drin Pause gemacht.

Trübe Aussichten am Florian

Richtung Rosengarten siehts besser aus, war aber kurze Zeit später wieder alles dicht

Beim Zallinger und ekelhaftes Wetter

Plattkofel, viel mehr sah man von den anderen Gipfeln unterwegs auch nicht

Nach dem ersten Anstieg

Wenig später sieht man die Hütte, nix wie rein

Kurz kann man die Marmolada erahnen

Pause!
2. Plattkofelhütte - Sandro Pertini-Hütte
Nach der kurzen Pause, sahs leider nicht besser aus, aber wenigstens blieb es trocken. Leider gingen die vielen Wolken sehr zu Lasten des Panoramas. Trotzdem war der Friedrich-August Weg sehr stark besucht. Bis zur Plattkofelalm hatte ich über einen Tourabbruch nachgedacht, aber ich wollte doch noch zur Langkofelscharte, der alten Bahn wegen. nach einem Gegenanstieg gings erstmal auf der Trentiner Seite weiter.

Wegverlauf

Hier sähe man normal auf die Gipfel im Fassatal, aber leider alles in der Suppe

Rückblick über den Kamm verläuft zugleich die Provinzgrenze zwischen Trentino und Südtirol

Blick hinter zum zu überquerenden Sattel

Die Plattkofelalm von oben

Wegverlauf

Kurz kann man mal ins Fassatal schauen, leider ging der Vorhang schnell wieder zu

Blick grob hinter zum Rosengarten, durch die Bewölkung konnte man nur schwer was erkennen

Wieder mal Fassatal

Die netteste Stelle am Weg, leider ohne Panorama

Im Abstieg zur Hütte

Trotz des Wetters ist einiges auf dem Weg los

Kurz vor der Sandro Pertini Hütte

Oberhalb der Nebelschwaden kann man kurz mal die Langkofelgruppe erahnen

Rückblick zur Hütte, bin aber erstmal bis zur Langkofelschartengondel weiter
3. Sandro Pertini-Hütte - Friedrich-August-Hütte - Sellajoch
Nach dem kurzen Stopp gings bis zur nächsten Hütte weiter. Ab dort ändert sich der Wegcharakter, bevor man hinter der Friedrich-August Hütte auf eine Fahrstraße wechselt. Bis zum Rif. Friedrich August bewegt man sich auf Trentiner Gebiet, was man auch an der Sprache merkt. Leider fehlten diesmal die Ausblicke, daher ists eher eine Konditionstour geworden. Danach gehts weiter zur kultigen 2-MGF Langkofelscharte, aus den frühen 70ern.

Tiefblick ins Fassatal

Hinten kann man den Col Rodella erkennen

Ausblick, ohne Wolken könnte man locker bis hinter ins Fleimstal schauen

Wegverlauf vor der Friedrich-August Hütte

Langkofelgruppe im Nebel

Rückblick Richtung Plattkofelhütte, allerdings liegt ein Joch dazwischen

Wetterstimmung an der Grohmannspitze

Und an der Buffaure

Die nächste Hütte kommt in Sicht

Totale des Col Rodella, endlich sieht man zumindest etwas

Bachquerung kurz vor der Hütte

Blick zur Sella

XXL-Rindvieh mal schauen zu was die im Winter dient (war noch nie im Schiurlaub an der Friedrich-August-Hütte)

Und hier die lebende, normalgroße Variante, sieht mir nach Schottischen Longhorn-Rindern aus, das Wetter war an dem Tag auch eher schottisch denn Italienisch.

Der Lift ist in Sicht

Trasse in den Nebel hinauf, oben war man durch die Suppe durch.
4. Bergfahrt in die Scharte
Ursprünglich hatte ich vor, die Tour hinter der Scharte nach Saltria hinabgehen zu lassen. Das wurde mir aber, da ich die Berg- und Talfahrt für die 2MGF hatte zu lang, also am Ende doch wieder die übliche Runde ins Grödner Tal gedreht. Ausserdem ist die Alte Dame 2 Fahrten wert, vor allem wenn man sie zu Fuss von der Plattkofelhütte aus ansteuert. Da ich dort immer Mittags aufschlage, war nicht mehr viel los.
Drin, da das Gebäude unten kürzlich renoviert wurde, wird die Bahn wohl noch eine Weile fahren

Im Sommer überfährt die alte Gondelbahn die ausgehängte 6KSB

Unten erstmal über die Steinerne Stadt drüber

Bis es nach oben hinauf deutlich steiler wird, insgesamt macht die Bahn auf 1520m Strecke knapp 500hm

Rückblick in den Nebel

Oben ging endlich der Vorhang auf

An einer Stelle fährt man direkt am Fels entlang

Bis man die markante Ausstiegsstütze sieht.
5. Einkehr und kurzer Spaziergang überm Nebel
Oben angekommen gleich in die gemütliche Toni-Demetz-Hütte. Die Hütte ist relativ klein, da in der Scharte nur wenig Platz ist. Die Entstehungsgeschichte ist eh intressant. Die geht auf einen Bergunfall in den frühen 50er-Jahren zurück, bei dem der Namensgeber tödlich verunglückte. Leider gabs dort oben nur das kleine Grundstück und erst 1960 die erste Seilbahn, vorher haben die Wirte alles zu Fuss hochgeschleppt. Die dzt. Trojer-Gondelbahn soll aus dem Jahr 1972 sein, allerdings mit vielen Leitnerteilern erneuert. Oben sah man mal endlich etwas von der Umgebung.

Pause!

Blick hoch zum Daumen, für Otto-Normalwanderer gibts ausser den Abstiegen beiderseits nix zu tun, dafür viele Kletterrouten

Blick auf die Seiseralm

Aber leider drängeln sich kurz danach wieder Wolken ins Bild

Wieder in der Hütte, draußen die markante Betonstütze

Mal kurz raus, links gehts in die Station, scheint wohl neue Fenster bekommen zu haben

Hier mal ein paar Bilder aus letztem Winter an der Wand, die waren bis fast zum Dach eingeschneit und das Ende Mai!

Das ganze Ensemble in der Scharte, die Hütte ist aus den 50ern die Station daneben wohl noch von der Ersten Bahn 1960

Leider zogs dann auch oben wieder zu

Intressante Nebelspiele an den Zacken drumrum
6. Talfahrt
Gegen 15:00 gings dann wieder mit der Bahn runter. Und kaum kam ich unten an, gabs noch ganz kurz Nieselregen und danach Auflockerungen. Hat mich ziemlich genervt. Den ganzen Tag in der Suppe und kaum steig ich ins Tal ab, besseres Wetter. Immerhin bliebs weitgehend trocken. Hab mich aus Zeitgründen für den Schnellabstieg über Schipisten entschieden, da mir der Bus zu spät vom Sellajoch los ging. Da war ich zu fuss Schneller im Grödnertal unten

In der Station, ein ziemlich massives Gebäude für einen Korb/Gondellift

Nebulöse Betonstütze bei der Talfahrt

Rückblick hoch, Solo im Korblift hat man eh 360° Rundumblick

Die Engstelle im Steilstück, aber man kommt grad so am Fels vorbei

Die Steinerne Stadt kommt in Sicht

Das Scheißhäusl oder was auch immer da daneben steht

unten raus gabs dann doch ein paar Tropfen, wie man an der Gondelscheibe sieht

In der steinernen Stadt

Noch ein Blick rauf

Und nix wie runter in die Station

Typisch, kaum unten reißts auf

Halb nebliges Standardbild, die Bahn sieht man kaum
7. Endgültiger Talabstieg
Nach der Talfahrt noch kurz etwas rumgeschaut. Danach aber direkt rüber zur Sass-Betit Piste und über diese runter. Danach von Plan de Gralba, wo im September so gut wie nix los ist. Glaub ein oder zwei Hotels waren offen, der Rest nur Winterbetrieb. Und danach über die Talabfahrt runter bis zur Demac und anschliessend weiter nach Wolkenstein. Dort gings dann gegen 17:00 mit dem Bus rüber nach St. Ulrich. Da ich dort noch eine Stunde Zeit hatte, noch schnell ins Terazza rauf und Pause gemacht. Gegen 18:30 gings dann mit dem letzten Bus nach Kastelruth zurück.

Wegverlauf

Sella von der Sass-Betit-Abfahrt aus

Später zeigt sich der Langkofel ganz, da sich die Nebelschwaden verzogen

Blick hoch zur Piz Se(hr)teu(e)r Hütte im Sommerschlaf

Am Beschneiungsteich vorbei, den man erst vorletztes Jahr gebaut hat

Wieder mal die Sella

Auch bei der Geislergruppe und am Monte Stevia lockerts auf, viel zu spät

Nur am oberen Stockwerk der Sella ists noch dicht bewölkt

Abstieg nach Wolkenstein-Plan, diesmal über die Schipiste

Fast unten hinten der Monte Stevia

Unten angekommen

Da ich noch eine Stunde Zeit hatte, erstmal rauf ins Terazza auf einen Absacker.

Und danach durch Downtown St. Ulrich zum Antoniusplatz
Facts:

GPS-Track mit Aussetzer bei der Langkofelscharte.
Aufstieg: 411hm
Abstieg: 970hm
Strecke: 20,4km, davon 15,4km zu Fuss
Gehzeit: 5 Stunden, da nur wenig Panorama gehabt
mFg Widdi


