1. Morgens am Stümpfling
Auch diesmal gings mit dem Zug hin, dank eines günstigen Kombiangebots für Merkur-tz-Leser kostete mich der ganze Spass ab Karlsfeld nur 35€ (Innenraumticket+Merkur-tz-Kombiticket), daher war da auch nicht viel hin. Geöffnet war ausser der Grünseeabfahrt nochmal alles. Mittlerweile läuft das Spitzinggebiet nur noch auf Teilbetrieb und dies auch erst seit den Schneefällen. Und in 1-2 Wochen ist dort ohnehin Saisonende. Das miese Wetter hat aber halt auch viele abgeschreckt, wegzufahren.

Auf der Sutten. Die Suppe sollte mich noich belästigen, allerdings ging die Sicht einigermassen.

Am Berghof Sutten angekommen

Ab zur Stümpflingseite hinten wars zu suppig

Nix wie runter da

Mal am Valeppalmlift angekommen, hier war die beste Sicht. Es wurde aber tw. schon eng, da liegt jetzt genug (aber wohl auch ned lang)

Sprung hoch zur DSB Rosskopf, ab dort gings dann rüber in die Grünseeabfahrt, inoffiziell, da wg. Schneemangel gesperrt, ging aber noch als Schiroute.
2. In der Grünseeabfahrt
Von oben kommend sah mir die schon nach Saisonschluss aus. hab auch kaum Markierungen gefunden, aber gut die Wegfindung ist sobald man den Oberen Hang erledigt hat eh leicht, immer dem Weg durch den Wald folgen. Fahrbar war das ganze bis auf den letzten Steilhang und ab und zu durchspitzende Felsbrocken problemlos. Abgeschnallt hab ich nur am letzten Hang, hab da keine schonende Route gesehen von oben, naja geht man halt mal 50m zu Fuss.

In der Abfahrt, beim Starthang musste man auf Steine achten

Bei der Hütte vorn hatten sich einige übers WE einquartiert, die mussten zwangsläufig ja eh die Grünseepiste entlang
Hier musste ich erst mal etwas den Weg suchen

Leider kam der Nebel immer weiter runter

Wieder im Wald, hab den Weg dann doch gefunden

Hier war die schlechteste Stelle

Und wieder am Lyralift zurück

Oberer Teil des Valeppalmlifts

Zum Schluss nochmal Stümpfling, Fotowetter war diesmal nicht, danach gings an den Taubenstein, wo ich erstmal eine Weile blieb.
3. Wechsel zum Taubenstein und zur Maxlraineralm
Unten kam auch bald der Bus. Mit dem gings rüber an den Taubenstein. Dort hatte man fürs Wochenende den Schneemangelbedingt geschlossenen Maxlraineralmbereich wieder reaktiviert. Man hat mit Restschnee zusammenschieben versucht wieder eine gute Piste am Maxlraineralmlift herzurichten, der Haupthang sowie die Verbindung waren etwas gemüsig und leider tw. steinig. Bin dann mittels Schneefelderhopping am Taubensteinhang lang runter und am Ende doch alles irgendwie gefahren.

Abflug die hellen Lücken täuschen, es blieb ganztags bedeckt+neblig

Im Flachstück, leider war der Seillift aus, Talabfahrt aber geöffnet und bedingt fahrbar

Über den Lochgraben drüber

Verbindung zur Maxlraineralm, in normalen Wintern hats hier meterhoch Schnee, heuer nicht

Mehr Sicht war nicht

Im Maxlraineralmlift, mit sehr wenig Schnee in der Trasse

Oben sieht man, man sieht nix

Im Telegraphenhang: War bedingt fahrbar

Die Steine links sind normal tief unter Schnee

Seitenblick in den Haupthang, wo ein Rest ist, ist auch ein Weg

Pause, hatte erstmal genug vom Nebelstochern, danach noch 2x gefahren und rüber

Maxlraineralm in einem lichteren Moment

Im Taubensteinhanglift, war eher als Zubringer offen, die Piste dazu war grenzwertig, wo es ging Steine, bin dann lieber über die Wiese
4. Am Rauhkopf
Nach der Einkehr und dem Aufenthalt im Maxlraineralmbereich, gings zum Rauhkopf rüber. Auch dort trotz des Nebels 3x gefahren, war mir nämlich noch zu früh für den Vorgeschobenen Absacker an der Unteren Firstalm. Anschliessend noch einmal Lochgraben und danach ins Tal.

Sicht am Rauhkopf

Im Lift, die Bewölkung war eher hochnebelartig und später gabs mehrstöckige Nebelschwaden

Seitenblick zu den Hütten am Rauhkopf

Auf der Rauhkopfabfahrt, hier fand man die einzigen Steinchen am Taubenstein

Hexenhäusl-Bergstation des Rauhkopflifts, gabs früher auch bei den Firstalmen hinten

So nix wie auf den Schiweg

Zum Schluss gings noch in den Lochgrabenlift, untenraus kam kein Schwung auf, somit kam ich um eine Langlaufpartie nicht herum

Seitenblick zum Schiweg, hat grad noch gereicht der Restschnee
5. Talabfahrt Taubenstein
Nach der Fahrt rauf mit dem Lochgrabenlift, gleich in die Talabfahrt. Diese war abgesehen von einer aperen Stelle, wo man Teppiche ausgelegt hatte (taugten aber zum Abfahren nix) noch in recht gutem Zustand. Unten halt als Buckelpiste, aber das stört nicht wirklich. Bei den Teppichen hab ich versucht on Ski rüberzukommen und lag danach in der Wiese. Hätte ich mal besser den kleinen Spaziergang (20m) gemacht.

Seitenblick zum Lochgrabenlift

Hier gehts ins Flachstück, Schnee war zu stumpf, um dort weit rüber zu kommen

Der stand leider auch, also dann eben mit dne Schi weiter

Im Flachstück, nervt ziemlich, dank Loipencharakter, darunter wurde es aber wieder

Es kam ohnehin kaum noch eine Gondel hoch, war an dem nebligen Tag eine ziemliche Geisterbahn

Unten angekommen, auch dort alles Neblig
6. Wechsel zur Firstalm
Wieder am Stümpfling, gings erst einmal noch runter zur Suttenabfahrt und dort entlang. Danach via Osthang rüber zum Firstalm-Norfhang, an dem ich erst einmal eine ganze Weile blieb.

Oberer Teil der Sutten

Hier gehts irgendwo zur Bäckeralm rüber

Nach dem Berghof Sutten kommt bereits die Talstation

Piste am Osthang, schon mit aperen Stellen gespickt, da fehlende Beschneiung ging aber noch

Einstieg Osthang mit dem alten Radio vor der Station, das Gerät sah aber schon mal besser aus: Über 50 Jahre im Freien hinterlassen Spuren.

So nix wie rauf. Die Wartezeit waren nur 2 Minuten, trotz voller Bügel

Verbindung zum Nordhang.
7. An der Unteren Firstalm
Oben am Osthang, gings gleich rüber zum Nordhang und erst einmal an die Schneebar. Nach der Einkehr, hab ich mich erst mal für so einige Runden am Nordhanglift aufgehalten, da dort die beste Sicht war. Man konnte durchaus auch mal zügig hinunterfahren, aber der ist einfach zu kurz, bei 75km/h war Schluss. Wetter war auch zu schlecht für viele Pics.

An der Firstalm, trotz des schlechten Wetters wars dort gut besucht. Hier die Blaskapelle Fürchterlich, die sind jedes Jahr dort

Pause

Auch eine Gruppe aus dem Fränkischen ist angereist

Im Nordhanglift, bin danach noch einige male damit gefahren

Sichtverhältnisse, meist lag der Lift zwischen 2 Nebelschichten, somit doch noch ein brauchbares Sichtfenster gehabt

Wieder drin, nach 6 Runden gings dann zum Dreitannenlift, auf den Runden hab ich wetterbedingt kaum angehalten

Seitenblick aus dem Dreitannenlift, der wurde kaum benutzt. Da mir noch der Kurvenlift fehlte, bin ich noch rüber

Oberes Stück, vorne scheints wohl einen heftig zerlegt zu haben, wundert mich wie das an dem flachen Hang ging

Auch hier wieder Geisterbahn-mäßig, lag an dem Mistwetter
8. Letzte Abfahrten
Nachdem ich am Kurvenlift angekommen bin, wars schon recht spät. Die Pause an der Firstalm war halt auch wieder recht lang, aber bei dem ganzen Nebel hielt sich auch meine Lust weiterzufahren in Grenzen, da es nur noch langsam voran ging. Bin dann um 16:15 nochmal am Osthang hoch und anschliessend runter. Leider war der Bus gerade weg, somit gings unten noch ein Drittes mal zum Wirt auf eine Wartehalbe, war ja zum Glück größtenteils mit dem Zug unterwegs. Lediglich zum Zug wurde das Auto bemüht. Am Ende lockerte es dann auf, nur sass ich da bereits in der BOB zurück nach München.

Im Kurvenlift, unten gabs nun Nebelnässen, sehr nervig, aber wenigstens war damit der Dreck vom Taubenstein wieder weggeputzt

Auf der Kurvenliftpiste, ging recht gut, trotz des Novemberwetters

Hab den nochmal gemacht und oben nochmal Osthang, dort oben wars dann wenigstens Schneegriesel

Seitenblick

Nochmal in den Osthanglift, danach gings auf die letzte Abfahrt

Am Schitagesende gabs dann diese Sicht, Nebelsuppe ohne Ende und keine Suppenkelle mit

Feierabend, Kaum sitze ich im Zug reissts langsam auf.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 65,9km (davon 2,8km mit dem Bus)
Vmax: 75km/h
mFg Widdi

