Durch die Gebietswechsel immer wieder halt im Auto gesessen. Einen vollen 7-8 Stunden Schitag konnte ich in dem durch die Prellung angeschlagenen Zustand natürlich nicht machen, sondern eher gemütlich, was sich aber wiederum durch die zwischenzeitlichen Wechsel relativiert hat.
1. Morgens am Rohnenlift
Nach der Ankunft kurz nach Betriebsbeginn, gleich zur Rohnenbahn und erstmal dort alles durchgemacht, sogar, wenn auch langsam die Schiroute. Danach hab ich den lädierten Fuss ein wenig bemerkt, allerdings dank 4KSB halt zwischendrin immer wieder einige Minuten gesessen. Nach 3 Runden, gings dann rüber nach Schattwald. Natürlich war der Hinweg und später der Rückweg zum Auto harte Arbeit, da fühlte ich mich eher wie ein 85-jähriger.

Erste Bergfahrt am Morgen

Oben schien die Sonne und es sah nach Winter aus, allerdings halt wie die ganze Saison schon nordalpin eher dürftige Schneelage

Blick ins Tal, unten verzieht sich der Nebel

Gegenüber die Südhänge, sogar die mal in Weiss

Seitenblick zum Iseler, der höchste Punkt ist der Kühgund am Kamm

Ausblick, mir ist bloss entfallen obs der Einstein oder der Aggenstein ist, beide Gipfel will ich aber ohnehin mal auf Touren im Sommer machen

Letzte Nebelbänke unten, leider hielt das Wetter nicht bis zum Abend

Kurz vorm Schlusshang hört die tw. Präparierung auf und dann erstmal Buckelpiste

Fast unten mit dem schlechten Knie eine Herausforderung, mittlerweile sind die Probleme vorbei

Wieder in der Rohnenbahn, links sieht man wie wenig Schnee wirklich liegt, trotzdem fand man keinen einzigen Stein

Wieder Downtown Zöblen von oben

So Zeit zur 3SB zu wechseln
2. Am Wannenjoch
Nach der Verbindungspiste, gings erstmal mehrmals auf die 3SB. Oben wurde der Schnee wg. der Sonneneinstrahlung zunehmend stumpf, weiter unten bliebs bei den guten Verhältnissen. Allerdings konnte ich ob des schlechten Knies natürlich meine Schi nicht voll ausfahren, so dass es trotz Raserstück unten bei einem eher gemütlichen Vmax blieb.

Wetterstimmung am Bschiesser

Blick taleinwärts, was das Schönwetterfenster betrifft wieder die Richtige Wahl getroffen

Blick zum Gegenhang, leider pralle Südhänge, sähe aber Schitauglich aus

In der 3SB.

Leider zogen immer wieder Wolken durch, Sicht blieb aber gut, erst Nachmittags wurde es unschön

Auf der Wannenjochabfahrt, astreine Raserstrecke, leider ist die 3SB ziemlich lahm

Wetter war besser als vorhergesagt, Sonne-Wolken-Mix

Wieder mal auf die Gegenseite geschaut

Und unten angekommen

Und gleich nochmal rein, die Abfahrt taugt einfach, zwar nicht besonders lang mit 2km aber dafür rasant

Mal Richtung Bscheisser geschaut

So 3 Runden am 3SB, nix wie rüber an den Stuibenlift, der ziemlich im Schatten liegt.
3. An den Schleppern
Nach 3 Runden auf der 3SB, gings für ebenfalls 3 Runden an den Stuibenlift. Der erschliesst zwar nur kurze Abfahrten, aber dafür liegt er ziemlich abseits der anderen Anlagen. Im Stuibental war allerdings auch so einiges los, vor allem Tourengeher, die zum Teil den Stuibenlift als Aufstiegshilfe benutzen (gibt extra Karten für Einzelfahrten und Tourengeher dort) Als ich dann zum mir fehlenden Mühlhanglift wollte, war eine Gruppe Soldaten unterwegs auf Schitour. Den Lift bin ich 2x gefahren und zum Schluss nochmal auf die Rohnenbahn, bevor ich nach gut 2 Stunden mit dem Auto ans Neunerköpfle gewechselt hab.

Ab in den Kessel am Stuibenlift

Landschaftlich eine sehr nette Ecke unterm Bscheißer (Tirolerische Bezeichnung), in normalen Wintern sind die Latschen eher nicht zu sehen

Rückblick zum Wannenjoch rüber, bzw. zum Hang hinab in den Stuibenkessel

Schade, dass da hinten kein weiterer Schlepper hoch geht

Nochmal Richtung Bscheisser geschaut, nette Gegend da hinten

Wieder am Stuibenhang, zwar leicht, aber nette Lage

Nach 3 Runden, gings dann auf dme Schiweg wieder zurück nach Zöblen

Tja Richtung Bayern quillts schon, später sollten mich die Wolken noch belästigen

Einer fehlte noch, der Mühlhanglift, auch wenn er nur ein Übungslift ist

Neigung dort, flacher gehts kaum

Und ab zur letzten Runde
Facts: Schattwald -Zöblen

GPS-Track
Strecke: 29km
Vmax: 67,9km/h
4. Erste Runden am Neunerköpfle
Am Neunerköpfle angekommen gings nach einer längeren Parkplatzsuche, da die dortigen Automaten keine kleineren Münzen als 50ct nehmen erstmal 2x zum Ressebichl. Hab dann ganz einfach für die kurze Zeit (2,5 Stunden) schwarz geparkt. Kontrolliert hats keiner, allerdings find ich das System im Tannheimer Tal ein wenig daneben. Als TSC-Neubesitzer kennst dich nicht aus und als Tagesfahrer ohne Saisonkarte, kriegt man nur den ersten Parkschein tw. raus. Nach den 2x Resebichl gings dann gleich rauf und ab in die Hubertushütte an der alten Mittelstation.

Am Ressebichl, hat 2 kleine Pisten

Hinter der 8EUB gehts zum Vilsalpsee hinüber

Wieder im SL Ressebichl, danach war der abgehakt

Und rauf in der Vogelhornbahn, am Südhang kommen schon wieder die Wiesen raus

Seitenblick aus der Gondel Richtung Vilsalpsee

Kurz vor der Bergstation noch einmal ins Tal geschaut

Sprung rauf zur alten Mittelstation, die Piste sieht besser aus als sie war
5. Einkehr auf der Hubertushütte
Unten angekommen, nach einer ziemlich steinigen Abfahrt, gleich auf die Terasse und Mittag gemacht. Hab mir erstmal ein Bierchen geholt und eine Brotzeitplatte dazu. Leider reichte es ind er Sonne von den Temperaturen her knapp nicht zum sich anbraten lassen, daran hat man gemerkt, dass noch Februar war.

Pause!

Totale des Hangs, Bier war Memminger aus dem nahen Allgäu, man merkts, dass man im Tannheimer Tal genau an der Grenze ist

Brotzeitplatte, gerade halt, dass ich die geschafft hab.

Blick zur alten Mittelstation. Die obere DSB ist die letzte Überlebende alte Anlage

In der alten Wopfner DSB, wurde auf diese Saison renoviert (Seil neu, Sessel neu)

Seitenblick aus der DSB zum Vilsalpsee

Oberer Streckenteil, auf der schmalen Abfahrt muss alles durch, kein Wunder, dass die bei 60cm am Berg auch mal steinig wird

So fast oben angekommen
6. An den Gundliften
Oben angekommen, hab ich mich dann auf den Gundliften festgefahren und dort alle Varianten durchgemacht. Zwischenzeitlich zog es mehr und mehr zu. Später gabs einzelne Schauer, die bis etwa 1100m als Schnee fielen.

Blick rüber nach Grän, dort wars mal mehr, mal weniger bewölkt

Im Gundlift, kaum an der Station, kann man wählen welchen man nimmt

Talblick und nervige tiefe Wolken

Ausblick von den Gundliften

Seitenblick aus dem Gundkessel mit reichlich steilen Hängen ringsrum

Über den Zieher rechts, kommt man zu 2 weiteren Varianten, insgesamt hat man rund um die Gundlifte gleich 5, wenn auch eher kurze Abfahrten

Seitenblick aus der äussersten Variante

Noch ein Talblick

Wieder im Gundlift, danach gings ins Tal
7. Talabfahrt nach Tannheim
Nach den Runden am Gundlift, gings gleich in die Talabfahrt, auch wenn ich mir dazu die Steinige obere Piste noch einmal antun musste. Weiter unten gings dann wieder, aber ganz ohne Steinchen war da nix zu holen. Unten angekommen hatte ich noch überlegt, ob gleich nach Grän, oder erstmal Nesselwängle. Hab mich dann für letzteres Entschieden, allerdings dort nach einer knappen Stunde alles gesehen und am Schluss noch kurz nach Grän.

Wieder mal runtergeschaut

So nun wars etwa 13:30 und die Südhänge schon wieder grün-braun, am morgen war das noch alles weiß

Rückblick auf den oberen Hang an der DSB

Seitenblick zum Vilsalpsee

Unter der 8EUB, auch dort war die Abfahrt nicht ganz optimal

Blick auf Tannheim

Unten angekommen, hatte das Auto wieder etwas abseits stehen
Facts: Neunerköpfle

GPS-Track
Strecke: 16,9km
Vmax: 66,9km/h
8. Kurzbesuch in Nesselwängle
Nachdem ich am Neunerköpfle fertig war, gings dann auf einen Kurzbesuch nach Nesselwängle. Dort nur kurz alle offenen Anlagen durchgemacht, dazu war die Neuschwandseite zu, also nicht wirklich viel zu tun. nebenher wurde das Wetter schlechter, also nur kurz rüber. Hatte dann am Füssener Jöchle auf besseres Wetter spekuliert, aber leider wars dort genauso trüb, nachdem es dort immer wieder Auflockerungen hatte. Fands eher langweilig, bekommt aber bei mehr Schnee und SL Neuschwand in Betrieb noch eine Zweite Chance

In der DSB Krinnenalpe, leider immer wieder stoppend, wg. Fussgängern, Rodlern etc.

Oberer Streckenteil

Sprung zum Almbodenlift. Der fällt unter kurz und Knackig (140hm, auf knapp 400m Länge)

Ausblick von den Almbodenpisten aus

Blick von der Krinnenalpe zu den Gipfeln

Wieder im Almbodenlift: Der kann was

Wetterstimmung an der Hauptabfahrt

Auf der Talabfahrt gabs einen kleinen Schneeschauer, unten wurde das jedoch eine Matschige Angelegenheit, trotz 1100m
Unterer Teil der Abfahrt, leider etwas steinig, man merkt, dass die kaum Bescheiung haben

So fehlt nur noch der Tennenberglift

Nach der kurzen Abfahrt dort ist der Kurzbesuch bereits zu Ende
Facts Nesselwängle:

GPS-Track
Strecke: 6,9km
Vmax: lahme 50.7km/h
9. Neblige Runden in Grän
Gegen 15:00 bin ich wieder nach Grän zurück und hab dort den Rest des Schitags verbracht. Erstmal mit der 8EUB hoch und danach trotz schlechter Sicht mehrmals an die 6KSB Jochalpe. Leider hat auch hier wieder mein Tannheimer Wetterpech zugeschlagen, diesmal waren die Wolken genau auf Gipfelniveau, also etwas zu tief bzw. zu hoch.

In der 8EUB, zwischen 1750 und 1900m hing die Suppe

Und schon in der kurzen 6KSB

Im unteren Teil des Kessels, stimmte die Sicht

Betriebssituation um 15:30 gegen 16:00 war dort Feierabend

Schneelage auf 1700m, dementsprechend musste man an der Jochalpe auf Steine achten, ging aber den Umständen entsprechend gut

Sicht oben, ganz oben wars tw. Blindflug

Trasse der 6KSB, verschwindet oben mal wieder im Nebel

Abfahrten an der 6KSB

So letzte Runde, die ging runter Richtung Schachenlifte
10. Talabfahrt mit Schachenlift
Nachdem oben gegen 16:00 Schluss war, gings ncoh einmal runter und ab in den Schachenlift. Gegen 16:15 lief nur noch der Rechte. Danach gings dann noch einmal in die 8EUB und mit dieser nochmal rauf (fährt bis 16:30) Zum Schluss gabs dann den obligatorischen Absacker unterwegs

Im oberen Teil, hatte unten noch genug Zeit fürs Restgebiet, so klein wie das ist

Tja das war klar, ich fahr runter und oben reissts auf

Auch unten gibts allmählich Wolkenlücken

So mal kurz in den Schachenlift gewechselt

Oben angekommen, ganz oben wars immer noch trüb

Rückfahrt aufs Füssener Jöchle, danach war auch für mich Feierabend

Tja die Suppe gab nicht auf, aber war eh die letzte Stunde vom Schitag
11. Letzte Runde
Nach der Bergfahrt gings noch einmal in die relativ lange Talabfahrt (gut 3km) und von dort aus direkt zum obligatorischen Absacker ins "Um & Auf", dass sich knapp unterhalb der 8EUB-Talstation findet. Ist zwar wie ein Schirm aufgebaut, aber gleichzeitig auch Wirtschaft. Hinterhalb hatte ich mein Auto stehen und über Altschnee direkt bis ans Auto abgefahren.

Rückblick rauf

Im Mittelteil, unterhalb gehts eher flach dahin

Wolkenspiele auf der Abfahrt

An der Stelle hatte es schon Mitte Februar leichte Bräunlichkeiten, man fand aber kaum Steine

Ab hier gehts dann gemütlich durch den Wald weiter

Rückblick aus dem Flachstück nach oben

Wieder unten und danach...

Nochmal Pause!
Facts:

GPS-Track:
Strecke: 21,9km
Vmax: 66,4km/h
mFg Widdi

