1. Morgendliche Runde in St. Johann
Als Einstieg für die diesmalige Runde, habe ich mir wieder St. Johann im Pongau ausgesucht. Im St. Johanner Teil waren mit Abstand die wenigsten Anlagen offen, dennoch haben die Anlagen, die gingen ein gutes Angebot erschlossen. Ausser an die Stegbachpisten und an Teile der Buchaupisten kam man überall hin. Bin nach Schipasskauf (war ja ausserhalb Tirols) und der Bergfahrt in der 6EUB (hat auch noch mit 1988 zufällig mein Baujahr) einmal die Talabfahrt runter.

Steile Ausfahrt die Inversion hatte da schon an Südhängen ihre Spuren hinterlassen

Blick nach dem ersten Steilstück auf den Ort

Oben angekommen ein Blick ins Pongau und weiter ins angrenzende Tennengau

In die Hütte gings am Abend noch hinein, der Übungslift lief noch nicht, war aber verzichtbar

Talblick bei der noch im Sommerschlaf befindlichen 6KSB Gernkogel 1, die wurde aber auch ned benötigt bei dem wenigen Andrang, erschliesst ja nix zusätzliches

Im Tal lag einiges an Schnee, am Südhang nicht allzu viel, wg. Inversion

Wieder oben im Gelände lagen um die 70cm Schnee, dürften aber mittlerweile auch etwas zusammengehockt sein.
2. Wechsel zum Sonntagskogel
Nach der Bergfahrt gleich in die neue Obergassalmbahn, welche die frühere Tal-Berg-Tal 4KSB/B Panoramabahn ebenfalls von 1988 ersetzt hat. Fuhr sich recht bequem, vor allem waren aber auch noch keine der in AT üblichen LED-Ampeln, dran. Bei der Garage wurden noch die Fenster geputzt der Sessel war auch erst 1-2 Wochen in Betrieb. Danach gings in den Kessel zwischen Sonntags- und Hirschkogel, welche sehr diversen Anlagen der Schiwelt Wilder Kaiser ähneln (kurze Sessellifte, aber jeweils mit einigen Abfahrten)

In der neuen 6KSB/B Obergassalm

Blick rüber zum Dachstein, wenn ich mich ned täusche, komm nicht so oft ins Pongau

Am Gipfel angekommen, hinten das Gasteiner Tal

Erstmal vorn runter und in den Obergassalm-Tellerlift, schliesslich will alles offene gefahren sein

Seitenblick, wg. der Trockenen Luft hat man die leichten Plusgrade oben kaum gemerkt

Blick aus der Hirschkogelbahn rüber zur 2. Neuheit die 8KSB/B Straßalm, welche die 2. Sektion Panoramabahn ersetzt hat und netterweise (Dez.) bis 16:15 Uhr läuft

In der Hirschkogelbahn, hat spassige Abfahrten, wenn auch eher kurz.
3. Im Sonntagskogelbereich
Nach einmal Hirschkogel, gleich in die Straßalmbahn, auch bei der waren die LED-Ampeln vorm Ausstieg noch nicht dran erstmal mit der Hoch, da leider einen Fehler gemacht und in den Höllenritt rein, der wirklich einer war. Und zwar ein schmaler, eisiger Schiweg, bei dem ich trotz alter Schi an den Füssen gut Tempo bekam, dazu 2 apere Stellen. Also für Kids sicher was, aber ich bin für sowas zu schwer. Danach hab ich mich gleich wieder auf die kurzen, aber netten Abfahrten im Kessel verzogen.

Einstieg zum Höllenritt

Nett gemacht mit dem Tunnel dazwischen, aber nicht leicht zu fahren, wenn man flott unterwegs ist

Da gefiels mir an den Hirschkogelpisten besser

Sprung auf den Sonntagskogel

Blick rüber zum Hochkönig

Rote Piste am Sonntagskogel, etwas hintenrum

Blick ins Pongau und zum Tennengebirge, auch den Gaisberg bei Salzburg konnte man mit bloßem Auge sehr gut erkennen

Blick rüber zur 6KSB/B Hachau, die die Verbindung nach Wagrain stellt

Ausblick von der Schwarzen Sonntagskogelpiste, zwar vereinzelte Steine, aber sonst sehr gut, was sonst rumlag waren nur Zweige, von "Xaver"

Blick rüber zum Grießenkareck, da gings noch hin, ab heuer zum Glück per Seilbahn, nicht mehr per Bus (fährt trotzdem noch)
4. Einkehr am Grafenberg und Talabfahrt
Nach dem Vormittag in St. Johann, gings rüber nach Wagrain. Da gings erst einmal runter zum Grafenberg-Express, mit dem Hoch und gleich in die Grafenbergalm. Essen und Trinken passt, und sogar halb bedient, also eigentlich SB, aber ausserhalb der Spitzenzeiten kriegt man das Getränk am Tisch, Essen bestellt man wie bei hiesigen Hütten an der Theke und bekommts wenns fertig ist an seinen Platz gebracht. Nach der Pause gings, da ich noch bis Flachau wollte erstmal runter. Dort dann gleich zur alten Grafenbergbahn (5er-Gondel von 1985) runter und gleich wieder hoch, bevor es zur neuen G-Link-Pendelbahn ging.

Tiefblick nach Wagrain, de Grafenbergpiste taugt zum Rasen, war aber etwas zerfahren

Pause!

So wieder in Fahrt, mal ein Blick zurück rauf

Alte Talstation einer der früheren DSB-Sektionen auf den Grafenberg hinauf

Talblick

Nochmal Wagrain, samt der recht fotogenen 6EUB Grafenberg aus den 80ern

Blick rüber zum Grießenkareck

Fast unten, danach gings in die 6EUB Grafenberg, wieder rauf
5. Wechsel zum Grießenkareck
Nach der Talabfahrt gleich wieder hoch mit der älteren der beiden Gondelbahnen vom Tal aus, da die Parallelanlage noch aus war, dennoch fast alle Abfahrten offen gewesen. Wieder oben angekommen, gings dann mittels G-Link-Pendelbahn rüber zum Grießenkareck, wo ich nachmittags noch schnell auf dir Rückseite nach Flachau bin und dort fast alles 1x durchgemacht.

In der 6EUB, geht unten steil los

Seitenblick raus, in die Gondel im Bild gings gleich danach rein

Rückblick runter, die 28 Jahre sieht man der Bahn anhand der zerkratzten Scheiben an

Oben angekommen, jetzt nochmal bis zur neueren Mittelstation und rüber

Kurz vor der Mittelstation, oben ists eine astreine Heizerstrecke

Hier gabs die einzige Wartezeit, da mir die Gondel genau vor der Nase weggefahren ist, aber mit einer Gondel (10min, wg. wenig Andrang) nicht schlimm
6. Halbe Talabfahrt am Grießenkareck
Drüben angekommen, gings gleich auf die untere Hälfte der Talabfahrt zum Flying Mozart. Auf dem Rückweg fuhr ich bloss bis zur Mittelstation ab, schliesslich drückte die Zeit (Liftschluss 16:00, respektive 16.15 am Lumpensammler Strassalm). Nach der halben Talabfahrt, gings rüber nach Flachau, wo dann einmal durchziehen angesagt war.

Unterm Flying Mozart, welch komischer Name, aber das hat man ab den 90ern so im Schi amade Bereich gemacht, dass man da solche Kunstnamen genommen hat.

Der Ort kommt näher

Fast unten angekommen, wie man an der Dorfkirche sieht

Rückfahrt hoch, ist zwar eigtl. ne Stehgondel, aber kleine Bänke drin, an denen man sich so halbwegs setzen kann
7. Erste Runden in Flachau
Oben angekommen, gleich hintern Kamm und dann runter nach Flachau. Hab zunächst mal die ersten beiden Sektionen der Space-Jet-Kette genommen. Den 3er hab ich mir geschenkt, da der Star Jet 3 etwas höher hinauf geht und man über den auch die Space-Jet-Abfahrten erreicht. Dafür gabs dann später die Wagrainer "Rote 8er", die ich noch nie unterm Hintern hatte bei den mittlerweile 2 Besuchen in der Salzburger Sportwelt.

Ausblick in Flachau, dort war nix los, kurz: Bolzen bis zum Abwinken

Talblick, sieht flach aus, ist es auch, aber immer noch steiler als die Seiser Alm in Südtirol

Auf dem Weg runter in den Ort

Dachsteinmassiv, mal wieder

Im Space Jet 1

Blick rüber zum Hochkönig

Und nochmal hinter zum Dachstein

Etwas später wieder auf dem Weg in den Ort und ab in den kürzlich generalüberholten 8er-Jet

Unten angekommen
8. Kurze Safari in Flachau
Kaum ab Space Jet 2 durchgezogen, gleich in den 8er-Jet rüber und damit hoch. Eine weitere, flotte Abfahrt später, gings dann noch in die Star-Jet Liftkette, die ich bis oben durchgefahren bin. Kaum oben wurde es auch schon zeitlich knapp, da ich noch bis St. Johann zurück musste.

Im 8er-Jet, wurde schon 1988 erbaut, müsste damit eine der ältesten 8er-Gondeln sein aber 2012 komplett umgebaut.

Im oberen Teil, die gelben Gondeln wurden durch neuere schwarze ausgetauscht

Wieder oben mal zum Dachstein geschaut

Seitenblick rüber ins benachbarte Schigebiet Zauchensee-Flachauwinkl

Im Star Jet 2

Nach einer kurzen Runde, sitz ich schon im Star Jet 3, geht ja in Flachau alles noch paralleler zu, als im Hochzillertal

Ausblick oben, unten endet der Space Jet 3, der ein Stück tiefer endet
9. Rückweg nach Wagrain
Nachdem ich oben mit den Abfahrten ziemlich durch war, gings wieder rüber nach Wagrain und dort schnell runter zur Roten 8er, welche seit 1999 eine weitere Liftkette rauf zum Grießenkareck stellt. Bin das ganze von oben bis unten durch und da wars auch schon Zeit für die Rückfahrt. War allerdings ohnehin schon recht spät dran. Bin einfach auf dem kürzesten Weg zurück nach St. Johann im Pongau rüber. Bin dann noch kurz in den Topjet und von dort aus zum G-Link, wo ich gegen 15:25 ankam. Die Zeit reichte trotzdem noch für eine Wiederholungsfahrt auf dem Rückweg.

Ausblick von der Bergstation

Totale des Hochkönigstocks

Rückblick hoch, ging recht rasant dahin, vor allem, fanden sich kaum Steine

Mittelteil der Abfahrt, ziemlich spassig

Rückfahrt hoch, unten bildete sich wieder Nebel

Wenig später liegt die Mittelstation hinter mir

Sprung in den Wagrainer Topliner, eine der wenigen Skydancer 4KSB/B, die ich kenne, die anderen beiden sind in Italien (Son Forca in Cortina und Paolina am Rosengarten)
10. Rückfahrt nach St. Johann
Am Topliner angekommen noch kurz einmal rundherum geknipst, danach gings zügig zum G-Link und mit diesem rüber. Von dort aus waren noch 3 Liftfahrten zu erledigen, hatte es aber haargenau zum Betriebsschluss rüber geschafft.Am Ende ging sogar, hab aber zur Sicherheit nachgefragt noch eine Wiederholungsfahrt auf der Strassalmbahn. Aber gut Schi Amade ist nicht Obergurgl, wo die Letzte Bergfahrt auch mal 10min vor der Zeit ist, kann man eher mit den westlcih benachbarten Kitzbühlern vergleichen, dafür halt nix hochalpines.

Am Gipfel angekommen erscheint bereits der Mond

Dachsteinmassiv und ganz rechts bereits eingie Gipfel ind er Steiermark: Die Sicht reichte bis ins Gesäuse

Diverse Gipfel rundrum, leider kaum Zeit fürs Pano gehabt, da spät dran

Skydancer-Sessel (mag die recht gern) gegen den Hochkönig

Ausblick am Start der etwas steinigen Muldenpiste

Rückblick hoch, ging gut, trotz Steinchen

Sprung rüber zum Sonntagskogel, die Sonne versinkt langsam

Tw. Alpenglühen am Tennengebirge

Und drüben am Dachsteinmassiv

Danach noch eine letzte Bergfahrt an der Straßalmbahn (um 16:09 eingestiegen, bis 16:15 geht der als Lumpensammler)

Dämmerung hinter der Buchaubahn
11. Endgültige Talabfahrt
Nach der letzten Bergfahrt, gings dann schön gemütlich ins Tal. Trotz der Dämmerung bin ich auf halber Strecke noch in die Kreistenalm eingekehrt, welche sich passenderweise auf Halber Strecke ins Tal befindet. Dort gabs dann noch einen Absacker und ich war als ich gegen 17:00 raus bin längst nicht der letzte, im Gegenteil, von unten kamen Tourengeher rauf, die da einfach als Feierabendtour raufmarschiert sind. Die Hütte hat ja in der Schisaison von so 10:00 um den Dreh, bis der letzte Gast geht offen. Wenn man will kann man da bis in die Puppen sitzen bleiben. Falls man sich nimmer runter traut, kann man auch ein Taxi nehmen, da die Hütte auch mit einer Straße erschlossen ist.

Auf der Talabfahrt

Buchau-Kapelle

So gegen 16:20 vorne sieht man die Bergstation der 6EUB

Abendlicher Hochkönig

Seitenblick an der Piste

Abendstimmung kurz vor der Kreistenalm

Zeit für einen Absacker

Ausblick von der Hütte

Tiefblick auf St. Johann im Pongau

Zeit abzufahren, mittlerweile ists gegen 17:00 und fast dunkel

Rückblick zur Hütte

Fast unten, da wars schon zappenduster
Facts:

GPS-Track
Strecke: 94,4km
Vmax: 94km/h
mFg Widdi

