1. Bergfahrt und Anstieg zur Murmeltierhütte
Morgens wieder den ersten Bus auf die Alm und später den Almbus nach Saltria genommen. Allerdings sind das nicht die üblichen ÖPNV-Linien, die es zwischen den Tälern gibt, sondern der von Kastelruth nach Compatsch ist quasi Seilbahnersatz und der oben halt die einzige Linie, die dort fährt Bin dann wieder aus dem diesmal deutlich stärker besetzen Bus rüber zum Sessel und damit hoch. Während der Fahrt nicht geknipst, dies wurde auf die Talfahrt verschoben, oben dann wg. der Baustelle wieder über die Murmeltierhütte rauf.

Blick zum Tagesziel, nach 2 Trockenen und milderen Tagen war das Platt unproblematisch

Rückblick zum Sessel, in der Williamshütte gabs am Schluss noch eine schnelle Feierabendhalbe, da noch Zeit bis zur letzten Talfahrt war

Blick zur Schneid, im Winter geht hier die Rodelbahn entlang und die hintere Abfahrt

Seitenblick zur Raschötz

Hütten und Stadl, die überall auf der Seiser Alm verteilt sind

Schlernblick, später gabs den von oben

Rosengarten, der Kamm davor gehört zur Schneid
2. Murmeltierhütte-Plattkofelhütte
An der Murmeltierhütte vorbei wieder über die steile Umleitung hinauf und erst einmal zur Plattkofelhütte, die ich am Vortag ausgelassen hatte. Danach gings jedoch nicht auf den Friedrich-August-Weg, (bzw. dessen Westabschnitt) sondern gleich bis zum Gipfel hinauf.

Schneid, Rosengarten, hinten der Rosszahnkamm

Blick Richtung Grödner Tal

Schlernblick, davor die ausgedehnte Seiser Alm

Blick Richtung Sarntaler

Rückblick zum Zallinger

Bei der Hütte angekommen. Sehr viel los gewesen, klar bei dem guten Wetter

Oben kann man zwischen dem Weg über die Schneid und ...

... dem Gipfelanstieg (allerdings einfach) wählen
3. Plattkofelhütte - Platt
Die Wahl fiel oben, da mir diese Saison ein einigermassen hoher Gipfel fehlte, natürlich auf den Plattkofel selbst. Leider verfehlt der Gipfel die 3000m Marke knapp mit seinen 2960m, entspricht damit immerhin Zugspitzniveau, dafür nicht verbaut. Am Kamm ging ein schneidiger Wind, bis zum Platt war der aber zwischenzeitlich auch mal weg.

Ausblick vom Kamm, bin wg. des schneidigen Winds relativ zügig weiter

Schlern, Ötztaler, Stubaier und die Seiser Alm unten

Wieder mal der Schlern in der Totalen, aus 2400m

Seitenblick ins Fassatal bzw. zu den Gipfeln oberhalb davon

Wieder der Rosengarten

Marmolada und erste Schneefelder

Weiterer Anstieg, so viel Schnee sah man von unten nicht, dafür hatte man auf dem Weg nur wenig Schneekontakt

Wieder ein blick Richtung Norden, dort war es etwas bewölkter

Auch den Schlern erkennt man, wirkt aus Augenhöhe niedriger, wohl wg. der Entfernung
4. Anstieg auf dem Platt zum Gipfel
Am Platt angekommen ging es dann die letzten knapp 500hm nach oben. Meist in gleichbleibender Steigung. An manchen Stellen war durch Schnee der eigentliche Weg etwas verlegt, allerdings bei dem relativ übersichtlichen Gelände, obwohl natürlich gefährlicher als die Spazierwege unten auf der Alm, konnte man immer wieder ausscheren und die gröbsten Schneefelder umgehen. Leider zieht sich das ganze bis man auf dem Gipfel steht, obwohl man das Kreuz schon von weitem sieht.

Blick über die Schneid

Fast-Luftbild vom Schlern. Dessen Höhe hatte ich an der Stelle schon übertroffen

Rückblick zur Hütte. Dort ging es nach dem Gipfelsturm noch hin

Blick rüber in die Palagruppe

Und ins vordere Fassatal

Neigung des Platts, weit unterhalb der Puflatsch

Schon wieder der Schlern, dahinter liegt das Bozner Becken

Nochmals der Rosengarten mit dem Kesselkogel

Auf knapp 2800m kommt man zu einer Querung

Ausblick von dieser

Blick zur Palagruppe vom Schlussanstieg aus

Endspurt. Zum Glück hat man am Gipfel viel Platz.
5. Gipfelrast
Oben angekommen ging es gleich zur Gipfelrast über. Trotz vieler Besucher. Oben fand sich auch ein Französische Gruppe, die es sich bei Wein und einer Brotzeit auf dem Gipfel gemütlich machte. Ich hatte nix mit dabei, aber ein Gipfelbier hätte mir dort oben sicher auch gemundet. Hab allerdings die Einkehr auf die Hütte verlegt. Trotzdem blieb ich recht lange oben, klar nach knapp 3 Stunden Aufstieg. Danach gings auf dem gleichen Weg wieder hinab zur Hütte.

Tiefblick ins Langkofelkar

und hinab nach St. Christina, 1600m tiefer

Blick rüber zum Langkofel, ist der einzige Berg, der vom Plattkofel die Aussicht aufgrund seiner Höhe stört

Rosengarten mit dem Klotz des Kesselkogel (3004m)

Geislergruppe

Blick rüber zur Sella, davor einige Gipfel der Langkofelgruppe

Zahnkofel, dahinter die Marmolada

Blick Richtung Stubaier Hauptkamm, zufällig hatte ich einen Monat später genau den Umgekehrten Blick

Geisler- und Steviagruppe

Gipfelkreuz

Blick hinüber zum Schlern

Zoom in die wilde Palagruppe hinüber

Wieder mal die Marmolada

Die hatten es leichter und oben auf die Brotzeit der Gipfelstürmer gelauert

Blick ins Fassatal hinüber

Standardbild runter ins Grödner Tal am Langkofel vorbei

Nochmal die Pala

Ein letzter Blick nach St. Christina

und zum Rosengarten mit dem Durontal darunter
6. Abstieg zur Hütte
Nach der Gipfelrast gleich wieder runter. Dabei ziemlich das Tempo erhöht, schliesslich wollte ich noch ein verspätetes Mittagessen nach dem Gipfelsturm. Runter war ich nach gut eineinhalb Stunden, also völlig im Rahmen für die fast 660hm zur Hütte. Der untere Teil über den vorgeschobenen Kamm ging flott von der Hand.

Fassatal vom Platt gesehen

Die Hütte ist fast ständig in Sicht

Ausblick zum Hauptkamm vorn links der Schlern

Rückblick aufs Platt, dort wächst fast nichts

Seitenblick zur Palagruppe

Wieder auf der kleinen Hochebene vorm Platt

Frisch eingeschneit die Marmolada, wobei der Sommer heuer eh relativ gletschergünstig war trotz der langen Wärme

Ein weiterer Schlernblick

Unten angekommen, jetzt erst mal Pause
7. Pause und Abstieg
Unten gleich in die Hütte. Wg. dem schneidigen Wind oben war es mir zu frisch mich auf die Terasse zu setzen. Danach aus Zeitgründen trotz der Baustelle über den Fahrweg abgestiegen. Ging problemlos und wurde zumindest bergab von einigen anderen Wanderern so praktiziert. Lediglich am Steilstück unten, musste man seitlich ausweichen. Dafür blieb an der WIlliamshütte noch Zeit für ein Feierabendbier

Brotzeit

Verdauungshilfe und ein Genussbierchen

Nachmittägliche Fernsicht, der Dunst sollte mich am Folgetag etwas nerven

Wieder die Marmolada mit 3343m der höchste Dolomitengipfel, dabei besteht die nichtmal aus Dolomit, sondern normalem Kalkstein

Blick über die Seiser Alm

Auf der ziemlich umgegrabenen Fahrstraße, von unten war die nicht zu empfehlen, von oben konnte man die Stellen an denen gebaggert wurde gut einsehen

Seitenblick zur Murmeltierhütte

Raschötz, dahinter der frisch eingeschneite Hauptkamm
8. Talfahrt
Kurz vor Betriebsschluss in den Sessel gestiegen und dieser wurde natürlich dann mit möglichst Vollgas leergefahren. Im Winter habe ich das Vergnügen von Vollgasfahrten öfter, dennoch nicht immer. Im Sommer ist das ganze eher selten. So konnte ich unten noch den nächsten Bus erwischen und anschliessend bis Kastelruth wieder per Bus.

Talfahrt in der 4KSB/B Florian, mit 22 Jahren auch schon etwas älter

Geislergruppe und Seceda

Blick rüber zum Puflatsch

Mittlerer Streckenteil durch den Wald
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 930hm
Abstieg: 930hm
Strecke: 14,9km (davon 10,9km zu Fuss)
Gehzeit: 5,5 Stunden
mFg Widdi

