1. Walleralm - Vogelsang
Den Anfang gings erst einmal auf der Schipiste bis rüber zur 4SB Kitzlahner, wobei man im oberen Teil direkt an der Trasse lang muss. Alternativ könnte man noch die Vogelsang-Trasse ablaufen, allerdings ist das noch mal um einiges Steiler. Oben wurde der Weg dann endlich nach meinem Geschmack, wenn auch zunächst noch unschwierig, bis man nach 20 Minuten den ersten Gipfel in der Tasche hat.

Start bei den beiden Wirtschaften, viel los, da an dem Tag in der Speckalm eine Hochzeit war.

Ausblick rüber bis zum Brünnstein, den ich am Sonntag davor genommen hatte.

Blick zum Wendelstein hinüber, vorne die 4SB und darunter die ehemalige Bergstation des ESL Herrenabfahrt

Leider etwas maue Fernsicht

Auf dem Vogelsang angekommen, nach Norden war wie schon am Vorwochenende die Sicht etwas besser

Blick rüber zum Risserkogel, der Zacken vorn links ist der Plankenstein
2. Vogelsang - Kleiner Traithen
Nach einer kurzen Pause auf dem Vogelsang, gings erst einmal über den Grat weiter zum Kleinen Traithen. Erst gleichmäßig am Grat entlang, danach erst mal steiler, tw. gings dann in leichter Kletterei auf den Gipfel bei noch angenehmen Temperaturen, wo ich dann erstmal einige Minuten Pause gemacht hatte und mir damit gleich den 2. Gipfel für den Tag eingesackt hatte.

Weiterer Verlauf, den Gipfelaufbau des kleinen Traithen sieht man bereits

Seitenblick zum Brünnstein

Blick rüber zum Hinteren Sonnwendjoch, das wird irgendwann heuer auch noch fällig

Kurz vorm Übergang zum Gipfelanstieg

Rückblick zum Sudelfeldkopf

Totale des kleinen Traithen, sieht giftig aus, ist es auch ohne Kraxelei gehts nicht.

Tiefblick nach Bayrischzell

Und zum Wendelstein hinüber

Wieder der Risserkogel, erstaunlich wie nah die Sachen beieinander sind

Leider kann man auch dieses mal den Wilden Kaiser nur erahnen

Rückblick auf den Grat, dahinter das Wendelsteinmassiv
3. Auf dem Kleinen Traithen
Oben angekommen erst einmal eine kurz Gipfelrast gemacht, da fürs Erste nur noch der Anstieg auf den Großen Traithen fällig war, allerdings wusste ich dort noch nicht, dass ich die Tour danach noch einmal verlängern werde, so dass am Ende doch der Tag ausgefüllt ist.

Flachlandblick vom Kleinen Traithen aus, leider heute extrem diesig

Totale des Gipfelkreuzes

Blick nach Süden, bei immer schlechterer Sicht

Der eigentliche Höchste Punkt des Kleinen Traithen

Blick zum nächsten Ziel, dass ich den Grat dahinter auch noch mitnehme ergab sich später.
4. Kleiner Traithen - Fellalmsattel
Nach der kurzen Pause oben, gleich weiter zum Fellalmsattel, dort jedoch noch nicht auf die Alm eingekehrt. sondern Nachmittags als die Alm stärker besucht war und so nur noch der Abstieg zum Sudelfeld wartete. Somit erst einmal nur zum Sattel und danach gleich weiter.

Wieder mal das Hintere Sonnwendjoch, drunter der Kreuzberg

Der Sattel kommt hinten in Sicht

Geländeneigung knapp oberhalb des Sattels

Fast unten am Sattel auf 1645m

Blick runter zur Alm, diese liess ich jedoch vorerst rechts liegen

Die Lage ist irgendwie Heimatfilm-Kitsch

Nochmal der Risserkogel, dahinter ist das Tegernseer Tal, vorne das von Bayrischzell
5. Fellalmsattel - Großer Traithen
Nach der kurzen Fotopause gings gleich weiter auf den Großen Traithen, der auch wenn man es nicht merkt den Wendelstein um ca. 15m überragt, dafür ist der Gipfel nur zu Fuss zu erreichen, wenn auch entweder als Tour von der Rosengasse aus oder kürzer über den Grat vom Vogelsang aus.

Blick über den kleinen Traithen hinüber zum Wendelstein

Blick ins Ursprungtal

Blick über die Fellalm hinweg auf den Kleinen Traithen, der von hinten ziemlich unspektakulär aussieht.

Breitenstein vom Anstieg auf den Großen Traithen aus, dazwischen kann man das Alpenvorland erahnen

Blick den Grat entlang zum Brünnstein

Brünnstein, Inntal, Steilner Joch und Unterbergjoch, die Wolken hinten blieben aber harmlos

Tiefblick ins Traithenkar hinab, das war der Auslöser für die Verlängerung der Tour.

Am 1854m hohen Gipfel angekommen, und damit zugleich auf dem Landkreishöchsten Gipfel (Rosenheim)
6. Gipfelrast
Oben angekommen legte ich erst einmal eine längere Rast am Gipfel ein, bis ich nach etwa 20 Minuten statt auf dem Aufstiegsweg zurück noch über den gesamten Grat bis zum Steilner Joch gegangen bin, wo ich noch 2 weitere Gipfel einsacken konnte, allerdings hatte ich das Unterbergerjoch nur passiert, da er kaum andere Ausblicke als der Hauptgipfel bietet, lediglich das Steilner Joch ist wieder ein etwas ausgeprägterer Gipfel.

Diesiger Flachlandblick

Wieder ein Tiefblick ins Ursprungtal

Da man jedoch Luftlinienmäßig nah am Tegernseer Tal ist, sieht man ständig den Risserkogel

Zoom zum Wendelstein

Blick runter aufs Sudelfeld

Gratverlauf, das Unterbergjoch wirkt nur höher wg. Camposition

Brünnstein, Steilner Joch und darunter der Äsersattel

Wieder der Wendelstein die meisten Quellwolken verschwanden so schnell wie sie gekommen sind

Nach der Pause noch ein gutes Stück runter mal auf den Gipfel zurückgeschaut.
7. Großer Traithen - Steilner Joch
Nach der Gipfelpause erst mal weiter zum Steilner Joch, immer direkt am Grat entlang. Den Weg kann man dort nicht verfehlen, immer geradeaus. Unterwegs wird das Unterbergerjoch passiert, dort sich jedoch nicht lange aufgehalten, dafür halt auf dem Steilner Joch noch eine kurze Pause gemacht.

Trainsjoch, dahinter Quellungen über dem Hauptkamm, die blieben aber dort
Wieder der Brünnstein, direkt in Verlängerung zum Steilner Joch

Noch ein Rückblick vom unterbergerjoch zur Fellalm

Großer Traithen gegen den ebenfalls markanten Risserkogel

Das Steilner Joch kommt in Sicht

Tiefblick zu einigen Almen

Blick ins Inntal, leider wie den ganzen Tag sehr diesig

Rückblick zu den beiden Traithengipfeln, die Fellalm liegt hinter dem gleichnamigen Sattel

Noch ein Blick runter ins Flachland samt dem Sudelfeld davor
8. Auf dem Steilner Joch
Auch auf dem Steilner Joch habe ich noch eine kleine Pause eingelegt, nachdem mir der Gipfel vom Senner der nahen Seeonalm empfohlen wurde. Die Empfehlung hat sich komplett gelohnt. Meistens wird die Tour nachdem man den Großen Traithen eingesackt hat nicht verlängert. Auf dem Weg zum Steilner Joch wurde ich nur einmal überholt und es sind mir von dort keine 10 Leute entgegengekommen, trotz eines Sonntags mit schönem Wetter und gerade noch erträglichen Temperaturen (Im Inntal 28°C), lediglich die Fernsicht war ziemlich für die Tonne.

Brünnstein vom Steilner Joch aus

Ausblick vom Steilner Joch, unten das Sudelfeld

Nochmals das Inntal, mit Brünnstein und den Himmelmoosalmen, an denen ich in der Vorwoche vorbei kam.

Das kleine Gipfelkreuz am Steilner Joch, samt origineller Gipfelbuchkassette. Wer beim Bund war kennt den Behälter

Bei besserer Sicht hätte man hier wie an Brünnstein und Großem Traithen eine Aussicht bis zum Hauptkamm und ins Flachland

Tiefblick zur Seeonalm

Und rüber zum Brünnstein samt Brünnsteinschanze
9. Rückweg zur Fellalm
Nach der kurzen Pause auf dem 5. und letzten Gipfel, es sei denn man zählt das Unterbergerjoch nicht mit, dann war es der 4. gings erst einmal hinab ins Traithenkar. Und dort wurde dann wg. des tw. steilen und mit etwas Kraxeln verbundenen Abstiegs auf den Äsersattel das Steilner Joch seinem Namen gerecht. Unten dann das Kar durchquert und in einem letzten Gegenanstieg noch einmal auf den Fellalmsattel zurück, diesmal gings jedoch geradewegs in bzw. vor die Almhütte zu einer späten Einkehr.

Beim Abstieg ins Traithenkar

Seeonalm vom Äser aus, mein Weg ging diesmal jedoch wieder zurück

Rückblick rauf, im Oberen Teil hats 2 Kraxelstellen, die beiden Burschen fanden sich ebenfalls auf der Fellalm ein

Totale des Kars, am Ende wartete noch ein weiterer Gegenanstieg, so dass sich am Ende doch einige Höhenmeter ergaben

Jägerwand, dahinter das landschaftlich schön gelegene Kar

Kühe am tiefsten Punkt, in der Ecke stand auch mal die "alte" Fellalm

Im Kar

Wendelstein vom Abzweiger zum Sudelfeld, ich bin allerdings noch ein Stück höher rauf, um wieder zur Fellalm zu kommen
10. Auf der Fellalm
Gegen 15:00 wieder an der Alm zurück, gleich rein und erstmal ausführlich eingekehrt. Danach jedoch nicht mehr über den Kleinen Traithen drüber, sondern unterhalb am Gipfel vorbei. Eígentlich war ja kein entsprechend langer Aufenthalt geplant, aber leider war die Hütte zu urig und zu gemütlich, als dass ich da schnell wieder weg wollte.

Ziel in Sicht, Zeit für eine späte Einkehr mit Brotzeit

Das Almkätzchen, die ist noch ganz jung, vllt. 2 Monate alt

"Spüle", Brunnen vorm Haus mit Blick auf den Großen Traithen

Brotzeit. Helles hattens bloss Gustl da stellte ich auf Flaschenkind um, nur fürs abschliessende Weizen in der Sonne nahm ich ein Glas

Das abschliessende Weizen, war Flötzinger aus dem nahen Rosenheim

An der Hütte.

Nochmal die Hüttenkatze, ka warum sie im Schuh schnüffelt, vllt. ne Maus vermutet (meine blieben an den Füßen)

Quellungen überm Hinteren Sonnwendjoch, die fielen aber so schnell zusammen wie sie kamen.

Rückblick zur Alm, als ich mich auf dem Weg ins Tal gemacht habe.
11. Rückweg zum Auto
Nach der Einkehr ging es, trotz Verhauers kurz unterhalb vom Sattel wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dort erstmal alles nicht mehr benötigte ins Auto gelegt und anschliessend noch in die Walleralm zum Abendessen, so dass ich daheim nix mehr gebraucht hab. Mit Tankstopp in Niederndorf gings dann auf der Autobahn wieder back Home und mal wieder viel zu spät ins Bett (22:30, ist bei 2:00 aufstehen etwas lang)

Sprung zurück ins Kar, mittig der Brünnstein dahinter der Zahme Kaiser

Blick hoch zum Großen Traithen

Und rüber zum Wendelstein

Blick aufs Sudelfeld

Der Sudelfeldkopf ist in Sicht, der Weg läuft nach einem Steilen Abstieg als Höhenweg direkt zu Waller- und Speckalm zurück

Verlauf unterhalb des Kleinen Traithen

Blick runter zur Rosengasse

Rückblick hoch

Nochmals der Kleine Traithen

Rückblick auf den bisherigen Weg vom Fellalmsattel hinab

Ausblick Richtung Spitzinggebiet, glaub ich

Rückblick zum Steilner Joch (1747m)
Facts

GPS-Track
Strecke: 10,1km
Aufstieg: 760hm
Abstieg: 760hm
Gehzeit: 5 Stunden
mFg Widdi

