nachdem das Wetter zur Zeit immer noch sehr ruhig ist, gibt es noch mal einen kleinen Bericht, bzw. Rückblick auf den Winter. Dieses mal von dem ersten Februar 2009. An dem Tag gab es wieder strammen Ostwind. Leider lagen nur um die 10cm Schnee, dies genügte aber um auf den berühmten Streckenabschnitten im Landkreis wieder nette Verwehungen hervorzuzaubern. Da ich eh zum Tanken fahren musste, bin ich gleich noch eine kleine Runde gefahren, um mal bei den neuralgischen Punkten vorbeizufahren, um mal zu schauen wie es so aussieht. Es gab an einem neuralgischen Punkt auch schon nette Verkehrsbehinderungen. Aber dazu dann später mehr. Jetzt erst einmal zu den Bildern..
Mal wieder das schöne Motiv der St. Nikolaus Kappelle kurz vor Mähring, mit der Meteomedia Wetterstation. Es gab am Tag vorher leichten Neuschnee auf 800müNN:

Der erste neuralgische Punkt ist erreicht. Wir sind hier ca. 0,5km vor Mähring. Dort kann der Ostwind schön angreifen. Dort gibt es gerne größere Verwehungen. An dem Tag konnte man ganz langsam durch den Schnee fahren. Stellenweise gab es nur eine Fahrbahn, aber nicht durchgängig. Da sollte es eine andere Stelle dafür geben:

Weiter geht’s auf einer kaum befahrenen Staatsstrasse. Diese führt an der Grenze von CZ zu D entlang. Man bewegt sich immer zwischen 700 und 800müNN. Da oben kann der Böhmische voll angreifen. Durch die geringe Schneehöhe gab es dort kaum Behinderungen:

Hier ein Bild aus einem der höchst gelegensten Orte im Landkreis. Es ist Hermannsreuth mit rund 800 müNN. Da oben gibt es auch einen grenzüberschreitenden Wanderweg. Hier weht es auch immer kräftig. Eine Wetterstation da oben würde bestimmt auch niedrige Tmax vermelden, egal zu welcher Jahreszeit:


Auf der Fahrt nach unten, konnte ich noch mal anhalten, um die durch die Gegend fliegenden Schneekristalle festhalten zu können. Diese Strasse führt bis zur Grenze, und hört dann auf. Hier wehte es auch ganz kräftig:

So, jetzt kommen wir zu dem Punkt, der eigentlich immer für Verwehungen berühmt ist. Es ist die sogenannte „Wenderer Höhe“. Hier liegen wir auf knapp 800m Höhe. Nach Osten hin ist alles frei, und auch nach Westen hin. Der Böhmische hat hier keine Hindernisse. Somit pfeift es hier immer am stärksten. Die Bilder zeigen den schlimmsten Streckenabschnitt. Dort konnte ich bei einer Feldweg Einfahrt anhalten und ein paar schöne Bilder machen. Man sieht schön, dass auf der Westseite vom Feld der Schnee schon fast weg ist, und die Erde bereits rausschaut:


Eine kleine Nahaufnahme. Der Teer befindet sich um die 10cm tiefer. Die Verwehung sah im Detail auch ganz interessant aus:


Nach ein paar Minuten, ging es dann im zweiten Gang, mit 10km/h weiter. Es gab eigentlich keine richtige Fahrbahn mehr. Es gab einen Fahrtstreifen. Bei Gegenverkehr musste man in den tiefen Schnee und hoffen durchzukommen. Gottlob sind hier kaum Fahrzeuge unterwegs. Es dürfte so um die 15-20cm Schnee auf der Strasse gewesen sein, in größeren Schneewehen schon 25cm. Hier geht’s weiter zum Ahornberg auf 800m Höhe. Dort sollte es dann auch kräftig wehen:


Jetzt sind wir auf dem Ahornberg angekommen. Dort oben ist es auch relativ frei. Der Wind hat gute Chancen. Hier blies der Wind locker mit 50km/h und es wehte ganz schön deftig. Exemplarisch dafür dieses Bild hier:

Nach kurzem Aufenthalt, ging es wieder den kleinen Weg auf der rechten Seite des Berges hinab. Es gab vereisten Altschnee und die neuen Verwehungen. Der Weg wurde erst vor kurzem gefräst. Von dort oben gibt es einen weiten Blick nach Westen, der auch zum Gewitter beobachten gut ist, wenn diese aus Westen langsam reinziehen:



So das war es dann schon wieder. Ein weiterer kleiner Rückblick auf den Winter.
Vielleicht gefallen euch die Bilder auch jetzt noch. Aber zur Zeit ist beim Wetter eh kaum was los, so kann man alles etwas überbrücken.
Viele Grüße und ein schönes restliches Wochenende
Markus




