nach 3 Tagen Aufenthalt in Riga, ging es dann wieder mit CSA Airlines zurück nach Prag, zur Homebase des Carriers aus der tschechischen Republik. An diesem Tag gab es einen Level 1 von Estofex, von Lettland bis runter ans schwarze Meer. Und zwar soll sich eine Konvergenzzone ausbilden. Exact über diese Zone sind wir dann auch geflogen. Da war wirklich alles geboten an Wolkenarten. In Lettland gan es noch schöne Quellwolken, stellenweise schon mit Überentwicklungen, die auf Gewitter hindeuteten. Aber mehr dazu in den Bildern die dann bald folgen. Am Schluss dann noch kurze Videosequenzen vom Start und beim Landeanflug, bzw. die Landung.
Hier steht er, ein nahezu fabrikneuer Airbus 319 –112 von Czech Airlines. Am 9.5.2011, also ein Monat vorher wurde er erst ausgeliefert an CSA. Dies roch man, es war wie im Neuwagen. Auch die Sitze waren einfach nur traumhaft. So, los geht’s, rein in den Flieger, ab auf Runway 18/36 mit einer Gesamtlänge von 3,2 km. Wir starteten gen Norden, also auf den Rigaischen Meerbusen hinaus:

Und da sind wir schon im Steigflug, mit Blick auf den Meerbusen. Auf der Meerseite noch keine Wolken zu sehen:

Hier der Blick auf die Lielupe, ein 119 km langer Fluß Lettlands:

Hier dann der Blick auf edie Badeküste vor den Toren Rigas. Genauer gesagt auf den Jurmala Beach. Ein Badeparadis direkt vor der Stadt. Ein 33km langer Strand mit Quarzsand:


Jetzt der Jurmala Beach in der Frontalansicht. Wir steigen immer noch, fliegen nun parallel zum Strand:

Jetzt sind wir nach einer 180° Schleife wieder auf dem Festland, und die ersten kleinen Cb´s sind schon am Start:

Der Blick nun nach links, hinüber zur Hauptstadt Lettlands

Jetzt über Lettischem Hoheitsgebiet, weiterhin vereinzelte Cb´s. Sogar stellenweise mit vereisten Wolkentops:

Und eine kleine Zusammenfassung von Cb´s. leider waren wir weit hinten im Flieger, daher sind die neuwertigen Flügel vom A319 öfters mit im Bild. Sorry for that:




Jetzt kommt der interessanteste Part des Fluges. Wir nähern uns der Konvergenzzone. Ein paar Kilometer vor der Front, eine linienförmige Anordnung von Cb´s:

Etwas später, keine Cb´s mehr, sondern nur noch Cu. Und hier dann wie mit dem Lineal gezogen, eine wolkenfreie Zone. Anscheinend das Absinken vor der Front:

Kurzes Stük weiter. Die wolkenfreie, kurze Zone, wir von dichterer Bewölkung abgelöst:

Und so sieht dann die Konvergenzzone von Oben aus. Eine richtige Linie, mit höherreichenden Wolken. Scheinen aber nicht sehr hochreichend gewesen zu sein, da wir einfach darüber hinweg flogen, ohne Umwege zu suchen. Irgendwo über Polen dürfte das gewesen sein:

Nach der Front, ziehen normale Wolken übers Land. Auf ein paar Kilometern kamen wir also con Cb´s über eine kleine Absinkzone, zur direkten Wolkenfront. Interessant mal von Oben zu sehen:

Hier beim Landeanflug nach Prag. Es war etwas ruppig bei der Landung. Hier sieht man den Stausee Klíčava mit 71 hA Fläche rund 25km vor dem Flughafen. Danach landeten wir dann sicher auf dem Flughafen in Prag:

Wie versprochen. Noch kurze Videosequenzen aus dem Flug. Aber hier dann auch nur beim Start und beim Landeanflug nach Prag. Damals noch Prag – Ruznye. Seit wenigen Monaten ist es ja jetzt der Vaclav Havel Airport.
Neginnen wir mit dem Steigflug von Riga, dann hinauf auf den Rigaischen Meerbusen. Der Pilot zog ganz schön stramm nach oben, und flog dann eine schöne Kurve mit leichter Steigrate. Hier auch der Blick auf den Strand:
[www-youtube]http://www.youtube.com/watch?v=nDTTjVl9AzA[/www-youtube]
Ein etwas ruppigerer Schlußanflug nach Prag. Immer schön auf der Wolkenoberkante. Da merkt man erst mal wieviel Dynamik bei Wolken im Spiel ist:
[www-youtube]http://www.youtube.com/watch?v=92lDVc18lEU[/www-youtube]
Zum Abschluss eine nicht ganz weiche Landung in Prag. Schön die Klappen ausgefahren, und dann nach der Landung alle Flügel nach Oben um den Flieger dann auch abzubremsen:
[www-youtube]http://www.youtube.com/watch?v=pqcdsUiRNuU[/www-youtube]
So, das war es dann auch schon wieder. Vielleicht gefällt euch auch der Überflug über die Konvergenzzone. Schade dass ich kein Video gemacht hatte. Dann hätte man es bestimmt noch viel klarer und besser gesehen, wie die Wolkenformationen abwechselten.
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus


