Anfang September dann gab es die nächste Tour, auf eine meiner alljährlichen Rundstrecken. Dieses Mal geht es in einem weiteren Bogen außen 180 Grad um die Stadt. Es geht nach Westen, dann nach Süden bis zum weit entferntesten Punkt. Dann wieder nach Westen und zurück in die Stadt. Im Teichgebiet kommen wir am größten Weiher im Landkreis vorbei. Der Weg führt wie immer, über Sandwege, bzw. Wege mit etwas Schotter. Aber alles schön zu befahren. Die kräftigen Steigungen waren zwar kurz, aber diese hatten es sich trotzdem in sich. Diese Strecke, ist wieder auf der Seite, auf der es relativ flach zu geht. So, nun kommen ein paar Bilder zu der kürzeren Tour.
Natürlich auch die eine kleine Übersicht dazu, wo die Tour diesmal entlang gegangen ist:

Quelle: http://earth.google.com/
Nach ein paar km kommt man bereits wieder an den ersten Teichen vorbei. Diese befinden sich mitten in den ausgedehnten Wäldern:

Vorbei an einer kleinen Sandgrube. Dort wird der Sand auch für die Waldwege abgebaut. Dieser Teil liegt aber seit Jahren still und die Natur kommt langsam zurück:

Religiös geht es zu bei uns. Auch in den Wäldern gibt es viele Heiligen Bilder. Auch Steinkreuze mitten im Wald, oder auf freiem Feld, sind eigentlich keine Seltenheit:


Wir nähern uns dem Zentrum der Teichpfanne. Der Weg führt mitten durch die Teiche. Auch diese befinden sich mitten in den Waldgebieten:

Nun fahren wir entlang des größten Teiches im Landkreis. Es ist der Paulusschwamm. Die Wasserfläche beträgt stolze 17 Hektar. Der Teich steht mitten im Wald, der Radweg führt direkt auf dem Damm des Teiches entlang:



Hier der Blick auf die neue Himmelsleiter. Der Stahlbau wird zur Zeit installiert:

Hier die Heusterzbrücke wieder. Zu sehen auch im letzten Bericht. Man sieht, wie wenig Wasser in der Waldnaab damals noch war, da es kaum geregnet hatte:


Der Blick, hinunter in die Waldnaabaue. Alles natürliche Feuchtwiesen, ohne Bewirtschaftung. Danach gibt es den ersten knackigen Anstieg. Es geht auf 300-400m Länge gut 20m nach Oben. Maximalsteigung bei etwas über 13%:


Von dort hat man einen kleinen Aussichtspunkt, mit Weitblick. Hier sieht man die drei 900-ter der Region. Auf dem ersten Bild, kann man den Steinwald sehen. Der Blick geht zur Platte, mit Ihren 946 müNN. Auf dem zweiten Bild, geht der Blick hinunter nach Südosten. Dort grenzt der Grenzkamm an, mit dem Entenbühl. Dieser hat 901 müNN:


Hier der Blick, zum noch fehlenden, letzten 900-ter. Man sieht dort den Dylen, mit 939 müNN. Im nächsten Ort, gibt es noch eine weitere Rampe. Hier sind es immerhin über 13% Steigung, auf rund 100-150m Länge:


Hier der Blick auf ein Naturdenkmal. Es ist der Wolfenstein bei Hohenwald. Es ist eine Granit Felsformation am Nordostrand des Falkenberger Granitmassivs. Natürlich ist hier auch etwas mystisches dabei. Der Wolfenstein soll ein altgermanischer Opferstein gewesen sein. Einer alten Sage nach befindet sich unter ihm eine große Schatzkammer mit Gold, Silber und Edelsteinen in ungeheuren Mengen, die sich alljährlich am Palmsonntag öffnet:

Hier noch ein weiterer Aussichtspunkt. Unten im Tal liegt die Stadt, im Hintergrund thront der Poppenreuther Berg. Er liegt 781 müNN hoch. Dort oben befand sich auch eine deutsche Radarstation im kalten Krieg:[ /b]

Wieder ein Kreuz, mitten im Wald. Dazu die neuen Hinweisschilder, auf die verschiedenen Wanderwege rund um die Stadt:


Zum Abschluss erneut ein Teich entlang der Wegstrecke:

Für die Statistiker, natürlich den Höhenverlauf der Tour. Man sieht dass diese Tour relativ flach verläuft. Aus dem Waldnaab Tal heraus gibt’s eine deftigere Steigung, der Rest ist moderat.
So, das war dann auch schon der nächste Tourbericht. Die nächsten Touren, sind noch weiter, und gehen dann schon bis zum Grenzkamm.
Hier noch ein paar kleine Daten und die Karte:
Fahrtstrecke: 28,30 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,72 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 42,5 km/h
Höhenmeter: 254 m
Tiefster Punkt: 473 müNN (Waldnaab Tal)
Höchster Punkt:: 546 müNN

Quelle: http://www.outdooractive.com
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus



