Teil 1 ist hier zu finden: http://wetterfreunde.iphpbb3.com/forum/ ... t2116.html
Hier ein erster entfernterer Blick auf den Grenzlandturm. Jeden Winter gibt es dort oben auch ein kleines Fest. Ist immer wieder ein schönes Erlebnis. Im Vordergrund sieht man eine Schneewehe, die auch über 1m Hoch ist:

Hier noch ein bisschen näher dran, kurz vor der Schneewehe: Man sieht schon etwas Raureif am Turm. Auf der windabgeneigten Seite ist jedoch nicht sehr viel dran:

Über die Schneewehe hinweg. Hier sieht man schön den leichten Raureifpanzer. Das zweite Bild ist eine kleine Spielerei. Hier hat der Wind den Teer wieder freigelegt. Im Hintergrund sieht man eine erste kleine Schneewehe:


Hier nun der Blick, den Weg weiter hinauf. Dort oben kommt man nur mit Schneeschuhen weiter:


Ein Blick auf das kleine verreifte Wappen direkt neben dem Grenzlandturm:


Eines meiner Lieblingsbilder. Nun bin ich oberhalb des Turmes. Auf der Seite, wo der Raureif so richtig zur Geltung kommen kann. Die Bäume sind toll verreift und auch der Turm hat seinen kleinen Eispanzer. Und unten Links sieht man dass sogar kleinste Bäume stark verreift sind. Es war wirklich ein toller Anblick:

Blick nach oben in die stark verreiften Baukronen. Die Bäume sind so was aber schon gewohnt, sieht man auch an den kurzen Ästen, die eher nach unten wachsen:

Hier der kleine Baum, voll verreift. Wenn man sich den Baumstamm rechts von kleinen Raureif Baum ansieht, erkennt man eine Schicht die sich dort gebildet hat. Auch in den tiefen des Waldes sieht man schön den Reif auf der Ostseite der Baumstämme:

Nun folgen ein paar Detailaufnahmen vom Turm. Die wohl um die 3-5cm starke Reifschicht. Auf der Ostseite war die Schicht am stärksten:



Wieder ein Lieblingsbild. Hier sieht man wieder eine starke Reiflage auf den Bäumen. Sah richtig bizarr aus. Leider war keine Sonne dazu, es wäre Top gewesen:

Noch etwas näher am Turm dran. Weiterhin geniale und bizarre Raureif Strukturen zu sehen. Der kleine Anbau an der Seite sah auch hübsch aus:


Noch ein paar Spielereien. Ich bin ganz nah an die Reifschicht rangegangen. Wie kleine Wattebäuschen hat sich der Raureif angelegt:


Durch dieses Fenster erkennt man nicht mehr all zu viel:

Da es nun später wurde, machte ich mich auf den Rückweg. Hier ein Blick auf die Schneewehe unterhalb des Turmes:

Weiterhin verreifte Bäume und Sträucher auf dem Heimweg, bzw. dem Rückweg nach unten. Auf dem zweiten Bild sieht man den Bereich, auf dem man nur mit Schneeschuhen weiterkommt. Ich bin dann links abgebogen, wo die anderen Spuren hinführen:


Wie im ersten Teil geschrieben, begann der Start unterhalb vom Grenzübergang Bärnau. Er befindet sich auf knapp 800m Höhe. Alles was man dort sieht stand nur wenige Jahre. Jetzt steht alles leer. Ein Beispiel wie vor dem vorher schon längst beschlossenen Wegfall der Kontrollen, alles neu gebaut wurde. Heute könnte man sogar das Gebäude vom Staat kaufen oder mieten. Für ein kleines Restaurant wäre der Ort genial. Bei Fernsicht sieht man bis ins Fichtelgebirge. Gleich oberhalb hinter dem Übergang befindet sich eine Tankstelle auf dem Gebiet der Tschechischen Republik:

Die letzten beiden Bilder entstanden dann kurz vorm Auto. Der Reif nahm etwas ab, aber dennoch gab es schöne Anblicke. Winter am Grenzkamm ist eigentlich immer schön:


Im Sommer kann man in dem Turm auch übernachten. Wer also mal Lust hat, ohne TV, warmes Wasser und Strom zu nächtigen, nur zu.
http://www.historisches-baernau.de/inde ... &task=view
So, das war dann der zweite Teil vom etwas längeren Bericht. Ich hoffe euch hat auch der zweite Teil gefallen. Im zweiten Teil geht es eher um den Turm. Ich hoffe vielleicht im Laufe des Winters noch einmal dort hin zu kommen. Es war wirklich traumhaft dort oben. Verstehe gar nicht wie man Winterwetter so hassen kann. Man muss nur die kleinen, interessanten Details sehen und diesen etwas abgewinnen können.
Über Kommentare, Kritiken oder Anregungen freue ich mich wie immer.
Schauen wir einmal, was uns der restliche Winter noch so bringen wird.
Vor allem was die nächsten Tage so an Schnee bringen werden.
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus








