Interessantes aus dem Alltag
Moderator: Patrick
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Und wieder der Wolfi - diesmal zum orangenen Reptiloid und Grönland: https://www.youtube.com/watch?v=nLj_CnhhfSU
Es gibt immer zwei Gründe für eine Entscheidung, nämlich eine offizielle und eine tatsächliche. Manchmal sind beide gleich, aber oft unterscheiden sie sich weit von einander.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Hab ein bisserl über die Situation um Grönland nachgedacht und bin zu einer möglichen Lösung gekommen, die ihr Potential aber erst dadurch entfaltet indem sie die komplette politische Weltordnung umkrempeln könnte.
Dänemark sollte Grönland sobald wie irgendwie möglich freiwillig rechtskräftig abtreten... an China.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
ich hoffe doch, dass du das nur ironisch meinst...
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Nein, denn nur dann würde sich doch etwas ändern. Ob zum Positiven das sei mal dahingestellt.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Zum Positiven würde sich sicherlich nichts ändern. Das Reptiloid würde mit Sicherheit alles dagegen tun, dass China Grönland kriegt und das auch mit militärischen Mitteln und das könnte den 3. Weltkrieg bedeuten.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Das hätte besser in den Klimawandelthread gepasst...
Und ja, das ist nicht nur Kuwait City, wo es so heiß wird in der Region, sondern Temperaturen von über 50 °C im Sommer gibt es in immer größeren Teilen Mesopotamiens, und in manchen Orten am Persischen Golf gibt's Taupunkte von über 30°C. Und das ganze ist auch nur an den Symptomen doktern, was da gezeigt wurde. Man muss da in größeren Maßstäben denken und die Ursachen des Klimawandels bekämpfen. Übrigens, die Sprecherin hat den Text vorgelesen wie ein Kinder-Hörbuch, bisschen zu viel Betonung und so weiter.
Und ja, das ist nicht nur Kuwait City, wo es so heiß wird in der Region, sondern Temperaturen von über 50 °C im Sommer gibt es in immer größeren Teilen Mesopotamiens, und in manchen Orten am Persischen Golf gibt's Taupunkte von über 30°C. Und das ganze ist auch nur an den Symptomen doktern, was da gezeigt wurde. Man muss da in größeren Maßstäben denken und die Ursachen des Klimawandels bekämpfen. Übrigens, die Sprecherin hat den Text vorgelesen wie ein Kinder-Hörbuch, bisschen zu viel Betonung und so weiter.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Ja, das ist deren Art in diesem Format "Mit offenen Karten".MaxM hat geschrieben: So 18. Jan 2026, 17:08:20Übrigens, die Sprecherin hat den Text vorgelesen wie ein Kinder-Hörbuch, bisschen zu viel Betonung und so weiter.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
So, ich hab mich mal wieder an einem Aufsatz über ein interessantes Thema versucht (und sorry, ist etwas länger geworden, aber es geht ja auch um nicht weniger als die Geschichte und das Schicksal der Menschheit):
Der Fluch Goliaths
Es gab einmal eine Zeit, da war die menschliche Gesellschaft ziemlich egalitär. Das war, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren. Denn was gab es da nicht? Goliath-Treibstoff!
Goliath-Treibstoff sind nach der These des Autors des Buches »The Goliath Curse« im wesentlichen drei Dinge:
1) »lootable resources«, also Güter, die eingesammelt und weggebracht werden können.
2) »caged land«, also Land, das jemandem »gehört« bzw, an das Menschen gebunden sind.
3) »monopolizable weapons«, also in der Regel Kriegswaffen.
In der Altsteinzeit gab es alles drei nicht. Die Menschen wanderten über das Land, immer woanders hin, um dort zu jagen, wo es gerade Wild gab. Und die Waffen wurden ausschließlich für die Jagd verwendet. In den alten Höhlenmalereien werden neben jagdbaren Tieren auch Dinge gezeigt, wo Tiere geschlachtet werden, aber was nicht gezeigt wird, sind Menschen, die sich gegenseitig bekämpften. Man darf davon ausgehen, dass es das auch nicht gab.
Aber das änderte sich mit dem Neolithikum. Ab ungefähr 11.000 v. Chr fingen die Menschen in Nahost, im sogenannten Fruchtbaren Halbmond, ihre Grassamen nicht nur zu sammeln, sondern aktiv anzusäen, um mehr ernten zu können. Das mag gewesen sein, weil es immer weniger große Tiere gab, die man in dieser Region jagen konnte, da sich mit dem Ende der Eiszeit das Klima änderte. Ob es wirklich das war, wer weiß... jedenfalls fingen die Menschen an, das Land zu bebauen und Getreide und Hülsenfrüchte anzubauen, außerdem fingen sie dann auch an, Vieh zu halten. Das mag im ersten Moment bequem erscheinen, weil man nicht mehr überall rum muss, um zu jagen, dass man was in den Magen kriegt. Es hatte aber auch große Umwälzungen zur Folge. Denn Getreide und Hülsenfrüchte waren die ersten »lootable resources« und konnten von Menschen, die es überdurchschnittlich auf Ansehen abgesehen hatten, genutzt werden, um dieses Ansehen zu erwerben. Und diese Menschen, die ihren Status erhöhen wollten, das waren die Goliathe. Erst waren sie noch relativ klein, aber dann wurden sie größer. Bei archäologischen Ausgrabungen kann man erkennen, ob ein Dorf egalitär war oder ob es dort Hierarchien gab. Wenn es dort neben kleinen Häusern auch große Gebäude (Paläste, Lagerhäuser, Tempel« gibt, dann sieht man, die Gesellschaft dieser Stadt war nicht egalitär. Das vielleicht früheste Beispiel dafür ist Gözbekli Tepe. Denn diese Steinstelen müssen ja eine Bedeutung haben, müssen von jemandem aufgestellt worden sein, der seinen Status über den anderer Menschen heben wollte, der den Menschen sagen wollte, was sie zu tun haben. Für die Allgemeinheit war es aber gar nicht ganz so gut, wie man daran feststellen kann, dass die neolithischen Bauern deutlich kleiner waren als ihre paläolithischen Vorfahren, die Jäger und Sammler waren.
Es lief jedenfalls darauf hinaus, dass die Bauern nicht mehr nur für sich wirtschafteten, sondern auch für andere. Denn das Getreide konnte abgeholt werden und woanders hin verkauft. Später kamen noch viele weitere Ressourcen dazu, wozu letztendlich auch das Geld gehört, das heute wohl die wichtigste Ressource überhaupt darstellt.
Der wohl erste namentlich bekannte »Goliath« dürfte Narmer gewesen sein, der »Einiger« von Ober- und Unterägypten. So wurde auch Ägypten das erste »Imperium«. Viele andere folgten, manche langlebig wie eben Ägypten, manche nur kurzlebig wie Cahokia am Mississippi in den heutigen USA. Aber auch Ägypten hatte seine Zusammenbrüche, so wie viele Staaten es zum Beispiel am Ende der Bronzezeit hatten, als im östlichen Mittelmeerraum und darüber hinaus eine Dürre herrschte, die längere Zeit andauerte. Da verschwanden einige der »Goliathe«, schlicht weil der Goliath-Treibstoff nicht mehr vorhanden war. Auch Ägypten wurde gebeutelt, bestand aber weiter, stabilisierte sich unter einer neuen Dynastie dann wieder.
Und die »Imperien« wuchsen. Agypten war da noch relativ klein, das persische Reich war schon größer, ebenso das Römische Reich oder Han-China. Noch größer war dann das islamische Kalifat, das aber nach relativ kurzer Zeit schon in mehrere Teile zerbrach. Und noch größer war das Mongolische Reich, das von Europa bis zum Pazifik reichte, das aber ebenfalls nicht lang haltbar war.
Einen neuen Goliath-Schub gab es mit der Kolonialisierung. Das war nicht neu, denn auch was das Römische Reich von Mesopotamien bis Britannien machte, das war eigentlich Kolonialisierung. Die Ländereien wurden erobert und dann die Kultur Roms, das ja anfangs nur ein kleines Nest am Tiber war, aufgestülpt. Ab ca. 1500 ging das dann aber mit Übersee los. Güter aus der Ferne waren für die, die Status wollten, immer verlockend, und also warum sollten sie sich dann nicht einfach diese Länder nehmen? Die ersten großen Kolonialstaaten waren Spanien und Portugal, gefolgt von den Niederlanden und dann erst Großbritannien. Die erste Kolonie Englands war ja im Prinzip Irland, dann ging es immer weiter und sie hatten bald das größte Kolonialreich der Welt. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts half ihnen die Telegraphie und immer schnellere Schiffe, das Imperium zusammen zu halten.
Und dann kam die Industrialisierung, und die Kaiser und Könige wurden als Goliathe immer mehr von Wirtschaftsbossen abgelöst. Und da die Wirtschaft immer mehr weltweit verknüpft wurde, bilden die großen Wirtschaftsoligarchen, die man in der Forbes Rich List findet, eine weltweite Goliath-Oligarchie. Wer ein Satellitensystem aufbauen will, braucht dazu Rohstoffe der verschiedensten Arten, und der nimmt sie sich, lässt die Menschen für minimales Geld schuften. die diese Stoffe aus den Bergwerken holen.
Und da es heute eine so weltweit verknüpfte Goliath-Gemeinschaft gibt, bei der immer weniger Menschen immer mehr haben, kann ein Zusammenbruch auch nur weltweit sein. Das kann durch eine große Pandemie passieren, denn gegenüber dem, was zum Beispiel passieren könnte, wenn die Vogelgrippe auf den Menschen überspringt, und zwar so, dass sie von Mensch zu Mensch ansteckend ist, war Covid noch harmlos. Dann sterben nicht nur <1% der Infizierten, dann sterben vielleicht10% oder noch mehr. Oder man denke mal an die riesigen Atomarsenale, die es nach wie vor gibt. Und da (derzeit) mit den USA ein großer Sicherheitsfaktor weg fällt, da der Staat einen offensichtlich geisteskranken Präsidenten hat, wird alles immer instabiler. Und es gibt auch wieder mehr Kriege, wie in der Ukraine oder im Gaza-Streifen und so vieles anderes mehr, was vielleicht eines Tages dazu führen könnte, dass doch noch Atomwaffen eingesetzt werden. Das könnte dann ohne Weiteres der endgültige Zusammenbruch der Menschheit werden. Ganz davon abgesehen, dass der Mensch auch ohne Krieg schon die Erde kaputt macht, wovon der menschengemachte Klimawanlel ein beredtes Zeugnis ablegt.
Und das ganze kommt aus dem Buch »The Goliath Curse« von Luke Kemp. Das Buch ist 2025 erschienen und es ist eines der lesenswertesten Bücher, die ich kenne. Auf die Weise lernt man so viel von der Welt, und mit dem Buch kann man die Geschichte der Menschheit wieder unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.
Der Fluch Goliaths
Es gab einmal eine Zeit, da war die menschliche Gesellschaft ziemlich egalitär. Das war, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren. Denn was gab es da nicht? Goliath-Treibstoff!
Goliath-Treibstoff sind nach der These des Autors des Buches »The Goliath Curse« im wesentlichen drei Dinge:
1) »lootable resources«, also Güter, die eingesammelt und weggebracht werden können.
2) »caged land«, also Land, das jemandem »gehört« bzw, an das Menschen gebunden sind.
3) »monopolizable weapons«, also in der Regel Kriegswaffen.
In der Altsteinzeit gab es alles drei nicht. Die Menschen wanderten über das Land, immer woanders hin, um dort zu jagen, wo es gerade Wild gab. Und die Waffen wurden ausschließlich für die Jagd verwendet. In den alten Höhlenmalereien werden neben jagdbaren Tieren auch Dinge gezeigt, wo Tiere geschlachtet werden, aber was nicht gezeigt wird, sind Menschen, die sich gegenseitig bekämpften. Man darf davon ausgehen, dass es das auch nicht gab.
Aber das änderte sich mit dem Neolithikum. Ab ungefähr 11.000 v. Chr fingen die Menschen in Nahost, im sogenannten Fruchtbaren Halbmond, ihre Grassamen nicht nur zu sammeln, sondern aktiv anzusäen, um mehr ernten zu können. Das mag gewesen sein, weil es immer weniger große Tiere gab, die man in dieser Region jagen konnte, da sich mit dem Ende der Eiszeit das Klima änderte. Ob es wirklich das war, wer weiß... jedenfalls fingen die Menschen an, das Land zu bebauen und Getreide und Hülsenfrüchte anzubauen, außerdem fingen sie dann auch an, Vieh zu halten. Das mag im ersten Moment bequem erscheinen, weil man nicht mehr überall rum muss, um zu jagen, dass man was in den Magen kriegt. Es hatte aber auch große Umwälzungen zur Folge. Denn Getreide und Hülsenfrüchte waren die ersten »lootable resources« und konnten von Menschen, die es überdurchschnittlich auf Ansehen abgesehen hatten, genutzt werden, um dieses Ansehen zu erwerben. Und diese Menschen, die ihren Status erhöhen wollten, das waren die Goliathe. Erst waren sie noch relativ klein, aber dann wurden sie größer. Bei archäologischen Ausgrabungen kann man erkennen, ob ein Dorf egalitär war oder ob es dort Hierarchien gab. Wenn es dort neben kleinen Häusern auch große Gebäude (Paläste, Lagerhäuser, Tempel« gibt, dann sieht man, die Gesellschaft dieser Stadt war nicht egalitär. Das vielleicht früheste Beispiel dafür ist Gözbekli Tepe. Denn diese Steinstelen müssen ja eine Bedeutung haben, müssen von jemandem aufgestellt worden sein, der seinen Status über den anderer Menschen heben wollte, der den Menschen sagen wollte, was sie zu tun haben. Für die Allgemeinheit war es aber gar nicht ganz so gut, wie man daran feststellen kann, dass die neolithischen Bauern deutlich kleiner waren als ihre paläolithischen Vorfahren, die Jäger und Sammler waren.
Es lief jedenfalls darauf hinaus, dass die Bauern nicht mehr nur für sich wirtschafteten, sondern auch für andere. Denn das Getreide konnte abgeholt werden und woanders hin verkauft. Später kamen noch viele weitere Ressourcen dazu, wozu letztendlich auch das Geld gehört, das heute wohl die wichtigste Ressource überhaupt darstellt.
Der wohl erste namentlich bekannte »Goliath« dürfte Narmer gewesen sein, der »Einiger« von Ober- und Unterägypten. So wurde auch Ägypten das erste »Imperium«. Viele andere folgten, manche langlebig wie eben Ägypten, manche nur kurzlebig wie Cahokia am Mississippi in den heutigen USA. Aber auch Ägypten hatte seine Zusammenbrüche, so wie viele Staaten es zum Beispiel am Ende der Bronzezeit hatten, als im östlichen Mittelmeerraum und darüber hinaus eine Dürre herrschte, die längere Zeit andauerte. Da verschwanden einige der »Goliathe«, schlicht weil der Goliath-Treibstoff nicht mehr vorhanden war. Auch Ägypten wurde gebeutelt, bestand aber weiter, stabilisierte sich unter einer neuen Dynastie dann wieder.
Und die »Imperien« wuchsen. Agypten war da noch relativ klein, das persische Reich war schon größer, ebenso das Römische Reich oder Han-China. Noch größer war dann das islamische Kalifat, das aber nach relativ kurzer Zeit schon in mehrere Teile zerbrach. Und noch größer war das Mongolische Reich, das von Europa bis zum Pazifik reichte, das aber ebenfalls nicht lang haltbar war.
Einen neuen Goliath-Schub gab es mit der Kolonialisierung. Das war nicht neu, denn auch was das Römische Reich von Mesopotamien bis Britannien machte, das war eigentlich Kolonialisierung. Die Ländereien wurden erobert und dann die Kultur Roms, das ja anfangs nur ein kleines Nest am Tiber war, aufgestülpt. Ab ca. 1500 ging das dann aber mit Übersee los. Güter aus der Ferne waren für die, die Status wollten, immer verlockend, und also warum sollten sie sich dann nicht einfach diese Länder nehmen? Die ersten großen Kolonialstaaten waren Spanien und Portugal, gefolgt von den Niederlanden und dann erst Großbritannien. Die erste Kolonie Englands war ja im Prinzip Irland, dann ging es immer weiter und sie hatten bald das größte Kolonialreich der Welt. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts half ihnen die Telegraphie und immer schnellere Schiffe, das Imperium zusammen zu halten.
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Und da es heute eine so weltweit verknüpfte Goliath-Gemeinschaft gibt, bei der immer weniger Menschen immer mehr haben, kann ein Zusammenbruch auch nur weltweit sein. Das kann durch eine große Pandemie passieren, denn gegenüber dem, was zum Beispiel passieren könnte, wenn die Vogelgrippe auf den Menschen überspringt, und zwar so, dass sie von Mensch zu Mensch ansteckend ist, war Covid noch harmlos. Dann sterben nicht nur <1% der Infizierten, dann sterben vielleicht10% oder noch mehr. Oder man denke mal an die riesigen Atomarsenale, die es nach wie vor gibt. Und da (derzeit) mit den USA ein großer Sicherheitsfaktor weg fällt, da der Staat einen offensichtlich geisteskranken Präsidenten hat, wird alles immer instabiler. Und es gibt auch wieder mehr Kriege, wie in der Ukraine oder im Gaza-Streifen und so vieles anderes mehr, was vielleicht eines Tages dazu führen könnte, dass doch noch Atomwaffen eingesetzt werden. Das könnte dann ohne Weiteres der endgültige Zusammenbruch der Menschheit werden. Ganz davon abgesehen, dass der Mensch auch ohne Krieg schon die Erde kaputt macht, wovon der menschengemachte Klimawanlel ein beredtes Zeugnis ablegt.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Liest sich gut, wenn auch etwas dystopisch. Bildet aber dennoch unsere Realität ab. Man darf den Menschen nicht über alles stellen. Und man darf die Ziele einzelner Menschen erst recht nicht über die Interessen der gesamten Menschheit stellen.
Die AfD wird gewählt, weil sie rechtsextrem ist.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Wenn man es sich genauer anschaut, ist es auch dystopisch, und ich fürchte, die Welt wird immer noch dystopischer werden. Wenn jemand vor 25 Jahren einen Film über einen Präsidenten wie das orangene Reptiloid gemacht hätte, wäre das als völlig unrealistisch verrissen worden. Und ja, die Welt ist so, wie ich das anhand des Buches beschrieben habe. Es ging bald nach der Landwirtschaft eben auch mit dem Kapitalismus los, wurden doch die ersten Proto-Schriftzeichen doch vielfach für kaufmännische Berechnungen verwendet - damit jemand wusste, wie reich er war.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Wir hatten Sorge wegen 9/11 und G.W. Bush! Heute wäre das eine ruhige Zeit.MaxM hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 21:37:54Wenn jemand vor 25 Jahren einen Film über einen Präsidenten wie das orangene Reptiloid gemacht hätte, wäre das als völlig unrealistisch verrissen worden.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Bisserl was Unterhaltsames zur Absurdität des Reichtums auf der Welt.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Das ist schon sehr gut dargestellt, läuft auch auf das hinaus, was ich in meinem Aufsatz geschrieben habe über den globalen Goliath. Alle werkeln und schuften, um den globalen Goliath zufrieden zu stellen, und für sie selber bleibt nichts übrig.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Ein sehr gutes, ehrliches Interview! Beginnt ab etwa 7:00 Minuten im Video, zuvor ist Einleitung. Wie gefährlich sind die Goliaths?
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Ja, das Interview gefällt mir auch gut. Sie stellt sehr klar da, was das Problem mit den Superreichen ist und es läuft auch wieder auf das nach, was der Autor des Buchs "Goliath's Curse" sagt, dass es in Gesellschaften immer wieder so läuft, dass einzelne, ob ein einzelner oder eine Oligarchie, immer weiter aufsteigt und sich über die anderen erhebt, bis der Druck auf die große Masse so groß ist, dass das alles zusammen bricht. Das war ja auch zum Besipiel die Ursache für die Französische Revolution.
Und damit man sich mal den finanziellen Reichtum vom Musk vorstellen kann, der hätte zweimal die Schäden bezahlen können, die beim Erdbeben und der Tsunami in Japan entstanden sind.
Und bei der Gelegenheit auch gleich der aktuelle Wolfi zur Rede des orangenen Reptiloids in Davos:
https://www.youtube.com/watch?v=yt_HaCVNDm8
Ich hab's gestern auch gesehen, ja ich habe mir die Rede angetan. Schon die Behauptung, die USA hätten nach dem 2. Weltkrieg zurückgegeben, hat bei mir Gelächter ausgelöst, denn die USA besaßen nie Grönland, sondern nur Militärbasen, und die haben sie, bis auf eine, zurückgegeben. Dann war auch die Geschichte, dass in der Nordsee kein Öl mehr gefördert würde, weil die Briten 90% Steuern fordern würden - tatsächlich ist es nicht mehr rentabel, in der Nordsee zu fördern, aber nicht wegen der Steuern, sondern weil es kaum noch Öl und Gas dort gibt. Und in dem Tenor ging es weiter, und so ein Geisteskranker ist US-Präsident. Und seine "Mitstreiter" sind ja genauso, von Pete Hegseth über das Vizereptiloid und Kristi Noem bis zu Robert F. Kennedy junior (sein Vater und seine Onkeln würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, was aus dem geworden ist). Mir fällt dabei ein, was meine Mutter mal über die erste Regierung Trump sagte: "Steck sie alle in einen Sack und hau drauf, es trifft immer den Richtigen°!
Und damit man sich mal den finanziellen Reichtum vom Musk vorstellen kann, der hätte zweimal die Schäden bezahlen können, die beim Erdbeben und der Tsunami in Japan entstanden sind.
Und bei der Gelegenheit auch gleich der aktuelle Wolfi zur Rede des orangenen Reptiloids in Davos:
https://www.youtube.com/watch?v=yt_HaCVNDm8
Ich hab's gestern auch gesehen, ja ich habe mir die Rede angetan. Schon die Behauptung, die USA hätten nach dem 2. Weltkrieg zurückgegeben, hat bei mir Gelächter ausgelöst, denn die USA besaßen nie Grönland, sondern nur Militärbasen, und die haben sie, bis auf eine, zurückgegeben. Dann war auch die Geschichte, dass in der Nordsee kein Öl mehr gefördert würde, weil die Briten 90% Steuern fordern würden - tatsächlich ist es nicht mehr rentabel, in der Nordsee zu fördern, aber nicht wegen der Steuern, sondern weil es kaum noch Öl und Gas dort gibt. Und in dem Tenor ging es weiter, und so ein Geisteskranker ist US-Präsident. Und seine "Mitstreiter" sind ja genauso, von Pete Hegseth über das Vizereptiloid und Kristi Noem bis zu Robert F. Kennedy junior (sein Vater und seine Onkeln würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, was aus dem geworden ist). Mir fällt dabei ein, was meine Mutter mal über die erste Regierung Trump sagte: "Steck sie alle in einen Sack und hau drauf, es trifft immer den Richtigen°!
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Das schaffe ich schon gar nicht mehr. Da wird mir wütend dass mir schon schlecht wird. Genauso bei einigen Deutschen Politikern. Ich brauche da immer die Einordnung eines Wolfis oder anderem dazu, wo ich sehe, es gibt auch die das für komplett falsch halten. Da freue ich mich auch immer wieder Deine Meinung zu hören, nicht weil sie zu 100% meine trifft (ich glaube ich bin tw. radikaler, vlt. auch schon unvernünftig radikal) aber im Großen und Ganzen sehen wir beide die Probleme unserer Zeit recht ähnlich. Und es tut immer gut zu wissen dass man nicht alleine ist.MaxM hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 16:43:03Ich hab's gestern auch gesehen, ja ich habe mir die Rede angetan.
Wolfis Videos schaue mittlerweile täglich. Ich finde er macht das richtig gut und ordnet gut ein. Bringt aber auch Positivität rein, wo möglich.
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Das ist klar, dass man sich da ordentlich ärgert bei so einer Rede. Aber ich hab's mir angeschaut und war trotz des Ärgers auf der anderen Seite befriedigt, wie schnell und mühelos ich seine Lügen und Falschaussagen im Kopf widerlegen konnte. So mache ich das auch, wenn ich im Bundestag jemanden von der AffenD und mitunter der CDU/CSU reden höre.
Und ja, du bist schon noch ein bisschen radikaler als ich, aber ich hab mich auch weit entwickelt, wenn man davon ausgeht, dass ich mal ein CSUler war. Aber wir sehen die Probleme in der Tat ähnlich, einfach weil es logisch ist, wenn man sich mit den Dingen befasst. Drum lese ich ja auch so viel, weil ich immer was dazu lernen will, auch wenn ich längst in einem Alter bin, wo viele meinen, man müsse nichts mehr dazu lernen. Ich sehe das anders. Lernen kann und muss man immer.
´
Und ja, du bist schon noch ein bisschen radikaler als ich, aber ich hab mich auch weit entwickelt, wenn man davon ausgeht, dass ich mal ein CSUler war. Aber wir sehen die Probleme in der Tat ähnlich, einfach weil es logisch ist, wenn man sich mit den Dingen befasst. Drum lese ich ja auch so viel, weil ich immer was dazu lernen will, auch wenn ich längst in einem Alter bin, wo viele meinen, man müsse nichts mehr dazu lernen. Ich sehe das anders. Lernen kann und muss man immer.
´
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Re: Interessantes aus dem Alltag
Und gleich das nächste Video von Wolfi, zu ICE, denn die hat ja schon wieder einen Menschen einfach abgeknallt:
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https://www.youtube.com/watch?v=1Tu0EsSkSC8
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