1. Zustieg ins Älpletal
Nunja nach der Anfahrt auf Berwang, immerhin schon auf gut 1300m gelegen, gings erstmal ein wenig die Straße entlang, bis der Weg in einen schmalen Pfad wechselt. Die Tpur an sich würde ich mal als T3 bewerten, allerdings lag an einigen Stellen immer noch Lawinenschnee auch am Weg. Das wurde dann später eine kurze Schlammschlacht. Anfangs gehts eher gemütlich ins Tal hinein, danach wirds steiler und schmäler. Hatte natürlich neben dem Stillgelegten Höniglift geparkt. Die Talstation wurde dann nach der Tour noch kurz inspiziert.

Start am Stillgelegten Höniglift, bis auf das etwas renovierungsbedürftige Gebäude noch in gutem Zustand

Seitenblick

Gröben mit dem Kamp dahinter

In der Kapelle angekommen

Ausblick bereits im Älpletal nach einigen 100m endet der Fahrweg und ein schmaler Pfad folgt (T3, wg. Nässe)

Mal ein Blick die Flanke hinauf, steiler als es Aussieht

Blick rüber zum Thaneller, der wäre auch in der Auswahl gewesen aber südseitige Anstiege meide ich dzt. zu warm.
2. Aufstieg durchs Tal
Nunja der Weg läuft meist an der rechten Flanke des Tals entlang, immer mal wieder mit deftigen Anstiegen. Schlüsselstelle war eine Querung in der noch einiges an Lawinenschnee lag, was aber nach dem doch recht Schneereichen Winter aber kein Wunder ist. Da dürften jetzt auch noch Reste liegen, die waren tw. Meterhoch. und die kritische Stelle lag auf ca. 1500m. Naja schwer wars ned nur sehr batzig. Überhaupt kam jeder der an dem Tag am Hönig war mehr oder weniger verdreckt an

Hier hört die Straße auf und ein schmaler Pfad führt meist an der Flanke entlang hoch

Ordentlich Pflanzen am Weg, hatte fast was von einem Dschungel

Blick rüber zum Roten Stein, den kann man auch Machen

Rückblick

Wegverlauf, nett Schmal, aber tw. dreckig

Rückblick nach Berwang hinab

Nette Kontraste, vorn raus Steilgras, hinten Fels, aber naja gut ähnlich wie die Allgäuer Alpen, hier sinds allerdings die Lechtaler

Tja gut zu erkennen, dass man bis zum Älpele immer an der Flanke lang geht

Wieder der Thaneller

Und der Blick hoch, man macht auf dem Ersten Stück nicht allzu viel Höhenmeter mehr wie etwa 800hm werdens ohnehin nicht

Fand man dort häufig den Blauen Eisenhut

Blick ins Älpletal hinauf, man kann hinten zwischen dem Roten Stein und dem Hönig wählen

Mal ein Blick hoch
3. Älpletal-Sonnbergsattel
Aus dem Hochtal gings dann gleich rauf zum Joch, dazu nimmt man den Rechten Pfad. Der linke geht auf den Roten Stein. Oben am Sattel kann man ausserdem noch zwischen den Suwaldspitzen und dem Hönig wählen. Da es doch recht warm war, war mir eine längere Rast lieber als möglichst viele Gipfel. Die Suwaldspitzen laufen mir ja nicht weg, kann höchstens passieren dass die irgendwann zerbröseln.

Rückblick aus gut 1600m

Hinten erkennt man den Talschluss

Hier gehts dann an der Flanke hoch, allerdings unschwieriges Terrain

Im Talschluss

Tja hier wirds dann bald etwas steiler

Den Grat am Roten Stein kann man auch machen, ist aber etwas schwieriger, da weglos

Blick zum Kamp auch ein Grasberg

Blick rauf auf den Roten Stein

Oben wirds etwas alpiner, meist ist man auf Grashängen unterwegs

Diverse Blumen am Weg, überhaupt hat man da einiges an Botanik bis man auf gut 1900m auf dem Kamm ankommt

Ausblick beim Sattel

Und ins Rotlechtal hinein

Der steht nun auch auf meiner Liste (Roter Stein) aber das bitte bei etwas kühleren Temperaturen
4. Sonnbergsattel - Sonnberg
Nunja oben angekommen kann man sowohl zu den Suwaldspitze als auch zum Hönig gehen. Da es schon recht warm war, reichte mir diesmal der Hönig. Danach gehts unschwierig auf dem Graskamm entlang, würde das eher ins T2 als ins T3 setzen. Der Abstieg auf der anderen Seite ist jedoch recht steil, dafür verliert man schnell an Höhe. Natürlich auch auf dem Sonnberg kurz gerastet, leider wieder mal typisch jede Menge Fliegen auf beiden Gipfeln. Das hatte ich aber schon öfter im Hochsommer auf 2000m

Ausblick am Sattel

Noch mehr Pflanzen

Talblick, diesmal waren es allerdings "nur" 800hm insgesamt

Unten schaut der Heiterwanger See heraus, etwa 1000m tiefer

Oben angekommen hier kann man wählen

Nun aber auf dem Kamm angekommen, man läuft eigtl. immer auf Kammhöhe entlang, mal flacher mal steiler

Blick rüber zur Suwaldspitze

Wegverlauf der Rücken fällt rechts sehr Steil ab, viel Fels sieht man nicht

Roter Stein vom Grat aus

Hoch da

Beim 2. Anstieg ist der Höchste Punkt des Kamms erreicht, besonders ausgeprägt ist der Gipfel nicht, eher eine Graterhebung

Relief am Kamm, man sollte nicht daneben treten, kann tödlich enden,
5. Auf dem Joch
Nunja unterwegs geht man an 2 Gipfelkreuzen vorbei. Das erste ist das sog. Wetterkreuz auf 2045m, wenig später landet man am Jochgipfel. Dort steht ebenfalls ein Kreuz. Der Übergang rüber zum Hönig ist dann erstmal ein Stück runter und anschliessend wieder ca. 50m rauf. Unterhalb wird fleißig an der Lawinenverbauung gebaut. Vielliecht wird dann auch irgendwann mal der Alte Schigebietsteil reaktiviert, wäre mal was.

Am Wetterkreuz, leider mit vielen Fliegen besetzt, auch am Jochgipfel wars so. Am Hönig waren ein paar Fliegen weniger, trotzdem einige

Rückblick auf der Schneide

Und am Joch angekommen mit 2052m der höchste Punkt des Graskamms, die Suwaldspitzen hinterhalb sind bereits felsiger

Für eine Gipfelrast, bin ich ein paar Meter weiter mitten in die Blumenwiesen, mal was anderes als Felsige Gipfel

Zoom vom Joch aus

Blick über den Kamp hinüber zu den Miemingern

Ungezoomter Blick in die Lechtaler Alpen

Wegverlauf rüber zum Hönig, dauert aber nur so 15-20min, ist aber nett zu Gehen

Nochmal der Rote Stein
6. Joch - Hönig
Nach der Rast am Joch das kleine Stück zum Hönig hinübergelaufen. Dabei gehts in etwas auf und Ab von einem Gratbuckel zum anderen. Unterhalb wurde fleißig gewerkelt, dafür war an jenem Wochentag nicht viel los am Berg. Überhaupt hab ich nur wenige Wanderer auf der Strecke gesehen. Naja es gibt allerdings in diesem Teil der Lechtaler Alpen nur recht wenige Hütten, auch kaum Almen. Vom Roten Stein muss man quasi erstmal wieder auf Berwang oder man macht ein lange Überschreitung. Aber gut bisher war ich noch kaum in den Lechtaler Alpen unterwegs.

Wegverlauf rüber

Blick auf die Gegenüberliegende Talseite, der Kamm mit den beiden Hütten wäre auch mal eine Nette Tour, geht da glaub ich bei Rinnen irgendwo hoch

Ausblick

Relief an der Flanke, ziemlich steil, kein Wunder, dass man unten auch im Juli ggf. noch an Lawinenresten vorbei muss

Thaneller mit dem Achseljoch oder wie der heißt daneben

Berwang vom Gipfel aus

Baustelle, aber gut irgendwann musste da mal eine Lawinenverbauung hin, soll übrigens noch 2 Jahre dauern bis das Fertig ist
7. Auf dem Hönig
Da ich mir Zeit gelassen hab war ich recht spät am Hönig oben. Von dort gings dann den Normalweg via Sattelkopf und Kögelehütte hinab. Oben hat man eine nette Aussicht übers Berwanger Tal und Teile der Lechtaler Alpen sowie des Ausserferns. Von der Höhe her ist der Berg aber relativ niedrig, gerade mal 2034m, drumherum ragen die Gipfel tw. bis 2400m oder höher auf. Der Abstieg ist dann ein tw. steiler Pfad bis man auf 1630m rüber nach Berwang gehen kann.

Wieder der Rote Stein

Almkopf dahinter die nahen Ammergauer Alpen

Rückblick über den Kamm

Nochmal ein Ausblick vom Hönig aus, zum Glück sind diverse höhere Gipfel ein Stück weg, daher liegt er quasi zwischen den höheren Gipfeln, allerdings recht weit vorgeschoben

Nochmal der Thaneller, der steht bei mir auch auf dem To Go

Gratverlauf oben geht man auf ähnlicher Höhe weiter, bevor es hinten an der Kante steil aber unschwierig bergab geht

Ausblick beiM Gipfel, hier waren die Fliegen ebenfalls lästig, aber komischerweise deutlich weniger als auf dem höheren Joch

Tiefblick auf Berwang

Rückblick zum Kreuz

Und nochmal Berwang, danach gings für mich Richtung Rinnen hinab und via Kögelehütte nach Berwang zurück
8. Hönig-Sattelkopf
Nach der Rast und einer kurzen Wanderung auf ähnlicher Höhe am Grat gings dann die nächsten 350hm recht steil hinab. Zur Kögelehütte wartete dann noch ein kleiner Gegenanstieg, den man aber später auf einem Waldpfad verlässt. Hier drückten die sommerlichen Temperaturen gut runter. Bei der Hütte gings dann wieder. Den Sattelkopf habe ich auch noch mit genommen, ist aber nur ein kleiner Aussichtspunkt in der Westflanke. Der Gipfel selber ist komplett im Wald auf etwa 1650m

Tiefblick ins AUsserfern in Serpentinen gings dann steil runter zum Sattelkopf

Geländeneigung

Ausblick es wurde diesiger

Unten erkennt man bereits den Sattelkopf. Der Umweg ist vllt. 10min gesamt, den kann man kurz mal mitnehmen

Auch der grasige Grat ist erkennbar

Wegverlauf, aussichtsreich und flotter Höhenverlust

Wieder bei der Baumgrenze, hier etwa auf 1800m, oben hat der Hönig nur Grasflanken, nciht mal Latschen

Ordentlich Flora am Berg, weiss aber ned was das für Gewächse sind

Wieder ein Tiefblick runter Richtung Heiterwang vom Sattelkopf aus

Intressante Waldgrenze, oben ist plötzlich Schluss und nur noch Gras
9. Sattelkopf-Kögelehütte+Einkehr
Nunja am Sattelkopf angekommen kurz Pausiert. Der "Gipfel" selber bietet keine Aussicht, alles im Wald. Danach gings dann tw. auf einem Höhenweg hinüber zu den Almen auf der Rastkogelseite. Man kommt dort durch Bergwald auf die Wiesen rund um die Kögelehütte. Der Restliche Abstieg ist dann ein Fahrweg. Technisch einfach und im Winter auch als Schiweg benutzt. Unten muss man dann nur noch nach Berwang rüber und von dort dann raus nach Gröben wo das Auto stand.

Ziel in Sicht

Wegverlauf die Querung ist auf einer Art gemütlichem Höhenweg, danach gehts nochmal 140m runter zur Hütte

Auch hier geht man an Blumenwiesen vorbei

Aussicht vom Höhenweg

Rückblick zum Sattelkopf

Runter gehts durch Bergwald

Thaneller und diverse Stadel

Bei der Hütte angekommen

Pause!

Und Brotzeit!

Tja noch ein abschliessendes Gedeck, der Schnaps natürlich nur zur Verdauung

Hütten-Totale, kenn die ja auch vom Winter

Und ein Genussbier, aber da hielt mans gut aus, im Winter bin ich da auch oft länger als ich will, da die Hütte urgemütlich ist. Kommt man übrigens in etwa 40min von Berwang aus rauf, 200hm also eher ein Spazierweg.
10. Abstieg und LSAP-Inspektion
Nunja nach der Einkehr, gings dann erstmal ins Tal runter. Dort wars dann trotz 1300m doch recht warm. Also noch kurz in ein Gasthaus am Weg gegangen, leider Augustiner, krieg ich hier überall. Aber ok das Ausserfern kann man ja auch noch an so mancher Ecke zu den Münchner Hausbergen zählen. Danach gings dann wieder nach Gröben, wo ich mich noch kurz im Stillgelegten Höniglift, bzw. dessen Talstation umgesehen hab. Der ist noch gut in Schuss, den könnte man eigtl. nach ner Überholung problemlos wieder anschmeissen.

Hönig-Totale, ok eher ein grüner Hügel aber das liegt am Gestein. Fleckenmergel ist ja nen typisches Grasberggestein

Kurz eine der Rastkopfpisten gequert

Und erstmal etwas über dem Tal bis Berwang weiter

Wegverlauf, das kann man auch mit normalem Schuhwerk gehen, sind aber bis zur Kögelehütte eh nur ca. 200hm

Noch ein Blick rauf auf den Hönig

Pause die Wirtschaft lag perfekt am Weg

Und noch kurz in die Berwanger Kirche gegangen

Dahinter geht man einen kurzen Pfad Richtung Gröben hinab, war aber alles eher ein Spazierweg

Und in die Station gegangen, sieht noch gut aus

Das müsste der Antrieb sein das Holzbrett wollte ich dann doch ned lang, sah wackelig aus. Der Lift steht seit etwa 10 Jahren still

In die Räume kam man ned, also durchs Fenster geschaut

Gebäude-Totale, bin danach zum Hochbichllift hinüber, aber da sah man kaum noch was

Kirche und die ESL-Station, dort war aber kaum noch was zu finden

Nicht mehr viel zu entdecken, leider

Hier ging wohl mal der ESL hinauf, aber der war wie die meisten Berwanger Lifte eher kurz

Nochmal der Hönig samt der Schlepper-Talstation
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 800m
Abstieg: 800m
Strecke: 12km
Gehzeit 5h
mFg Widdi

