1. Erste Runden
Nunja recht spät angekommen, zieht sich ja doch bis in den Bregenzerwald runter, allerdings wg. Berufsverkehr halt etwas spät dran gewesen. Oben geparkt und erstmal die Kasse gesucht, wurde dann am Hochälplelift fündig, die Talstation hat man ja modernisiert ( Oben ist ein modernes SB-Restaurant drin) Der Lift selber ist ursprünglich von 1957 und läuft mit 3,7m/s recht schnell, so schnell wie eine langsamere KSB. Hatte mich allerdings, weil eh ein gemütlicher Tag angesetzt war für eine Tageskarte entschieden mit gut 30,40€+2€ Pfand recht günstig. Danach gings zum Alpenblicklift, den fand ich genial, ein steiler Kurvenlift mit 230hm auf 770m Strecke, davon ist nur der unterste Teil flach, die anderen 200hm geht's recht steil hoch

Schon bei der 1. Abfahrt, größeren HD sucht man vergebens, lediglich bis Schwarzenberg runter kann man auf 750hm kommen vom Alpenblicklift aus.

Leider hielt sich das Nebelmeer meist auf 1000-1200m Höhe, so dass die Sonne nur oben zum Zug kam. Alberschwende und Pfänder wären an dem Tag zu niedrig gewesen

Blick übers Nebelmeer

Im Mittelteil, bei kaum Andrang war im Lift knipsen schwierig, da Kurzbügler, vorn einer der alten Niederhalter

Blick in den Hinteren Bregenzerwald, übrigens sucht man am Bödele Kunstschnee vergeblich, das Gebiet ist ein reines Naturschneegebiet, man musste halt ab und an auf Gemüse aufpassen

Die rote Variante zum Alpenblicklift, recht anspruchsvoll, mit den ganzen Richtungswechseln, auch mal Erdklumpen, usw.

Kanisfluh, drunter das Nebelmeer. Mit Seeblick war es wg. des Hochnebel leider nix.

Einstieg am Alpenblicklift, hinter der Kurve gehts steil bergauf
2. Am Alpenblicklift
Nunja nach 2x Hochälpele, gings dann gleich weiter zum Alpenblicklift, dort erstmal alle 4 Varianten durch gemacht. Sind eigtl. ja nur 3 Abfahrten, die blaue teilt sich aber in 2 Varianten. Mir haben aber Schiroute und die blaue besser gefallen als die rote. Vom Schnee waren vor allem die steilen Abschnitte etwas knapp, aber es reichte, um ohne größere Feindkontakte durchzukommen.

Blaue Alpenblickabfahrt

Nomen est Omen, dahinter ragen die höheren Gipfel des hinteren Bregenzerwalds auf

Kaiserwetter, aber nur wenn man aus dem Nebel raus war

Eine Alp und dahinter müssten Niedere und Winterstaude sein

Winteridylle, vorn hat man anscheinend per Bully Schnee reingeschoben

Danach ging es in die Route, schön selektiv, lag wohl auch an der Schneelage und sehr steil.

Im Steilhang, geht ordentlich gut runter

Wieder mal Panorama

Blick von der Kurve in den Hang, der Lift geht direkt nebendran hoch

Wieder mal der Schlepper, bin nochmal die 5 runter und dann zu den Weisstannenliften runter

Rückblick auf der 5

Eien Runde Später gings, schiebend wieder an den Hochälpelelift weiter, später hatte der SL Alpenblick einen Defekt, war aber wenig später behoben.
3. Seeblick und Weisstannenlifte
Nunja nach 4x SL Alpenblick, gings dann wieder zurück ans Hochälpele und noch an den SL Seeblick. Leider eben diesmal Nebelmeerblick, bei klarem Wetter sollte man den Bodensee locker sehen können. und unten kurz über die Straße zu den beiden Weißtannenliften. Kaum über der Straße kann man direkt auf einem Weg abfahren, retour muss man aber zu Fuss.

Abfahrt am Seeblicklift, im oberen Teil geht dort auch die Hochälpeleabfahrt lang

Auf der Seeblickabfahrt, leider gabs nur Nebel

Ausblick mal wieder

Kaum unter etwa 1100m, landet man voll in der Inversion, dazu wird es schlagartig 10°C kälter

In den Weisstannen-SL, zwei kurze Übungslifte, mangels Andrang aber meist nur 1 in Betrieb

Abfahrt dazu, ideal um den Kids das Schifahren beizubringen

Tja danach ein Sprung rüber zum Hochälpele, ist mit einem kurzen Fussweg erledigt (2min)

Im SL Seeblick, der Alpenblicklift mit dem ich zur Hochälplehütte wollte, streikte gegen 11:00 leider, also rüber zum Lank und dort sich eine Hütte gesucht.

Seitenblick in die blaue Waldabfahrt

Panorama in den hinteren Bregenzerwald

Und rüber in Richtung Flachland, hier lag allerdings der Hochnebel bis auf 1100m drin
4. Am Lank+Einkehrschwung
Nunja nach so viel Schlepperfahrt, war es dann doch mal Zeit für einen Sessel, leider musste ich dann doch eine moderne 4SB nehmen. Die Abfahrten dort waren jedoch am stärksten abgefahren, im Gegensatz zu denen am Schlepper. Bin dann erstmal in eine Wirtschaft, hab mich für die Lankhütte entschieden, die Dornbirner Hütte steht leider unten im Flachstück und keine Lust auf Schieberei.

Abfahrt an der 4SB Lank, der Hang wurde bereits vor über 100 Jahren mit einem Schlittenlift erschlossen, die 4SB ist von 2000, der Schanzenblicklift war eine Neuerschliessung 2015

in der 4SB, leider arg langsam

Die spätere Einkehr sah man Bereits

Talblick vom Lankhang aus

Noch die Meierei von oben, mit einem Seillift ans Gebiet angeschlossen

Nebelmeer aus der 3

Blick vom Lank-Steilhang aus

Und Pause

Diesmal Cordon Bleu mit Pommes, das war deftig, da brauchte ich Abends nix mehr!

Ohne Schnaps danach ging da gar nix!

Und danach zum Schanzenblick und den Oberloseliften weiter.
5. Oberlose-Sektor
Nach der Einkehr, gings dann gleich mal am SL Schanzenblick lang und später an die Oberloselifte. Prompt sich einmal verfranst und am Pass rausgekommen, daher ein kurzer Fussweg. von den Übungsliften kommt man aber recht gut wieder zum Lanklift rüber. Den unteren Bereich rund um die Haldenlifte gabs später noch.

Ab auf die Abfahrt, ideales Anfängergelände

Lankhütte

Tja das war ein Fehler, zu tief rausgekommen, also nochmal zu Fuss wieder hoch zu den SL

Aber eine idyllische Ecke dort, mit den alten Holzschindelhäusern

In den Oberloseliften, auch kurz und flach, aber alles wollte mal gefahren werden.

Rechte Abfahrt, auch flach und kurz, das Gebiet besuchen überwiegend Einheimische aus der Gegend

Zwischen den Bäumen eine 3. Minivariante

Nochmal rauf, dann gings via Schanzenblick zurück zum Lank

Sprung zum Lanklift, vorn die Dornbirner Hütte, das war zu flach.
6. Rückfahrt zum Hochälpele
Nunja nach dem Abstecher zur Oberlose rüber, gings erst noch 3x auf den Lanklift, danach wieder zu den Schleppern vorne. die Rote Abfahrt fand ich recht nett, die Schwarze war etwas Schneearm. Nach 3 Runden, gings wieder zum Oldtimer zurück.

In der 4SB auch die erschliesst mehrere kurze Varianten

Seitenblick

Über die Hütte drüber

Mal die rechte Variante probiert, blau

Hier sah man leider nur Nebelmeer, ohne Nebel müsste man auch den Bodensee sehen können

Unter 1100m blieb halt leider Dunst

wieder die 4SB und unten die Passhöhe samt Hüttendorf

Und wieder rüber Richtung Hochälpele

Wieder am Hochälpelelift zurück
7. Wechsel zum Haldenlift
Nunja oben angekommen, lief der SL Alpenblick wieder, war wohl nur eine Kleinigkeit (defekter Bruchstabschalter, also faktisch ne rausgeflogene Sicherung) Bin dann gleich mal rein und eine Etage tiefer zum Haldenlift hinab. Dort dann 3x gefahren und den Rest der Talabfahrt runter.

Unten angekommen, sieht steiler aus als es ist, der SL hat fast 1700m Strecke und 350hm

Im Lift, diesmal mit Mitfahrer da geht das Knipsen besser im Kurzbügler

Oberer Teil mit kleiner Waldtrasse

Einer der Alten Niederhalter, da knallte die Sonne voll rein. Oben waren so um 0°C unterm Nebel -9°C

Auch der Alpenblicklift ging wieder, also rüber. Der erschliesst den höchsten Punkt (1450m)

Tja hier mal eine der beiden Kurven

Tja danach ging es eine Etage tiefer, hab die schwerere Variante genommen. Leider hatten unten die Wirtschaften Ruhetag oder Urlaub, sonst wäre ich am Schluss nochmal bis Schwarzenberg

Auf dem oberen Teil, man muss etwa die halbe Abfahrt fahren, um an den Haldenlift zu kommen. Der Haglift war an dem Tag aus

Start der Route, die ist jedoch präpariert und man fuhr in den 80ern Weltcuprennen darauf

Schön schmale Waldschneise

Rückblick rauf war noch gut in Schuss, klar weil man nur per Bus zurück zur Passhöhe kommt.

Dunstiger Blick runter nach Schwarzenberg die Talabfahrt kommt genau am Dorfplatz raus. Dort warten 3 Gasthäuser direkt nebeneinander (wenn nicht grad Ruhetag ist) und die Bushaltestelle
8. Haldenlift+Talabfahrt
Nunja am Haldenlift angekommen erst 3x gefahren. Der Lift macht knapp 300hm und sit nicht mit dem restlichen Gebiet verbunden. Im Gegensatz zu manch anderen Gebieten, aber im Verbund mit drin. Der erschliesst 3 nette Abfahrten, auch die vom Haglift kann man über den Haldenlift ggf. fahren, die liess ich jedoch weg. von der BErgstation aus kann man auch weiter der Talabfahrt folgen und kommt direkt am Dorfplatz in Schwarzenberg raus (auf 696m). Leider nicht oft angehalten die Abfahrten waren zu genial dort.

In der unpräparierten Variante, war nicht ganz ohne das Stück, es gibt aber eine Umfahrung

Talblick, man kommt am Haldenlift raus, ein seltener Baco-Kurvenlift, weiss nur im Garmisch-Classic noch einen, der im Tagesradius ist.

Seitenblick sehr nett mit den Häusern am Berghang entlang.

Am Haldenlift

Hier kann man zur Talabfahrt oder zu den beiden Varianten am Lift entlang

Auf der 9

Die Schiroute biegt nach links mal ab, danach gehts ohne Liftanschluss bis ins Dorf, dort übernimmt der Bus die Zubringerfunktion

Dunstiger Talblick unter der Inversion blieb es bei strengem Frost

Rückblick hoch

Wäldleridylle, die Piste geht auch mal auf und ab, Plattgebügelte Autobahnen gibts am Bödele so gut wie gar nicht, alles nett kupiert

Später gings dann runter, leider hatte der Bus Verspätung, hätte also fast noch eine Runde drehen können.

Im unteren Teil der Talabfahrt, war tw. holprig und man kommt genau am Dorfplatz raus
9. Schwarzenberg- Hochälpele
Nunja die Talabfahrt kommt genau am Dorfplatz raus. Woanders würde hier wohl eine Gondelbahn stehen, in dem Fall aber gibts genau nur eine Bushaltestelle, die alle Halbe Stunde vom Ländlebus angefahren wird. Das garantiert eine geringe Frequentierung, für Gäste mit Schipss ist die Busfahrt natürlich gratis. Wahlweise kann man die Schi mit rein nehmen oder hinten auf den Bus laden, hab meine mit rein genommen, bin das auch sonst von Busfahrten gewohnt, auch wenn der Ausstieg aus dem Regionalbus (Hochflur) mit dem Geraffel nicht ganz leicht ist.

Am Dorfplatz, angekommen, leider muss man dann wieder per Bus die 5km zurück zum Pass

GH Adler, leider war der auch zu, da noch Betriebsurlaub gehabt und die anderen beiden Kneipen Mittwochs zu. An einem anderen Tag muss ich doch mal wieder ans Bödele (evtl 2017/18)

Die Dorfkirche, der Ort hat samt allen Ortsteilen drum herum grad mal 1862 Einwohner

Der Ländlebus liess auf sich warten (zugleich auch Schibus), mit 7min Verspätung gings dann wieder rauf aufs Bödele. Dort dann noch ein Paar Runden in der Sonne gedreht

Bereits im Bus die Fahrt dauerte so knapp 10min, aber gut am Bödele muss man sich schliesslich nicht hetzen.

Sprung rauf zum Alpenblick, der macht leider schon um 15:30 zu, leider zu früh.

Hartknäckiger Dunst im Tal

Nunja der Name passt, beim Seeblick normal auch, aber den Bodensee sah man unter der Nebelsuppe nicht.

Noch ein Blick vom Hochälplelift aus, bin aber nur zum Seeblick und dann noch 2x an den Lanklift

Abfahrt am SL, wird Nachmittags ab 15:00 schattig

Im SL, leider nimmer ganz unverbastelt, einige Niederhalter sind neuer, es gibt aber auch noch alte

Im Lift, vorn einer der alten Niederhalter, der Lift selbst ist wenn auch ab und an renoviert 60! Jahre alt

Noch rüber zum SL Seeblick, auch der ist ein älteres Modell, denke mal 60er-Jahre
10. Letzte Runden
Da unten in Schwarzenberg kein Gasthaus offen hatte, bin ich lieber oben geblieben. Also noch 2x zur 4SB und am Schluss nach einer weiteren Fahrt am Hochälplelift, bei der Talstation eingekehrt. Dort war man schon faktisch beim Feierabend, aber die Bar war noch geöffnet. Dort fanden sich dann vor allem die Liftler zum Feierabendbier ein. Zurück gings dann leider im Berufsverkehr in 2,5 Stunden, Dornbirn ist ein Loch was das betrifft. Kaum auf der Autobahn zurück ging es zügig voran.

Ausblick beim Seeblicklift, links unter dem Nebel wäre das Schwabenmeer

Wieder in der 4SB noch gut was los für 15:50

Und gleich runter, noch eine Wiederholung gemacht und dann gleich nochmal in den 60 Jahre alten Hochälpelelift

In der Waldabfahrt

Am Schluss bildete sich wieder Nebel, bin dann nochmal in den Kurzbügler

Auf der Abfahrt, gegen 16:15 war nicht mehr viel los, unten dann noch eingekehrt, auch wenn das mir einen kleinen Fussweg zum Auto eingebrockt hatte

Seitenblick

Unten wurde der Nebel wieder dichter.

Blick über die Passhöhe, der Nebel stieg bis über 1200m auf

Pause! 2 Bier später gings zum Auto und wieder back home

Dämmerstimmung, zum Auto waren dann noch 200m Fussweg vom Lift aus fällig.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 73,6km, davon 5km per Bus
Vmax: 72,5km/h
mFg Widdi

