1. Morgendliche Talabfahrt
Nun ja als einer der Ersten, gings dann am Morgen hoch. Vom Wetter her war es leider nicht besonders prickelnd, immerhin hatte man aber ausser ganz oben gute Bodensicht. Der Gipfel des Unterberghorns blieb jedoch in Wolken. Erst Nachmittags hat man mal was vom Grat gesehen. Jedenfalls steht der Berg mal im Sommer auf dem To-do, trotz Liftanschluss. Von der Gipfelstation aus, gings dann erstmal die blaue Talabfahrt runter. Die ist recht lang, aber eher ein Weg

Tja noch geht nix, gegen 8:30 war ich am Parkplatz, allerdings wurden da wohl nur die Bediensteten hochgebracht.

Oben am Plateau sah man nicht viel, Kontursicht eher mies, wurde aber im Tagesverlauf etwas besser

Beim Brandllift sieht man mal ins Tal, danach gings auf einem elendslangen Zieher runter

Hier gibts allerdings auch direktere Varianten

Nunja und für März direkt hochwinterliche Bedingungen, auch im Tal gings nur wenig über 0°C hinaus

Am GH Scheibenwald vorbei

Rückblick hoch, ab der Hütte kann man auch eine Schiroute nehmen, die geht durch die Almwiesen darunter.

Im Trainingslift, schon ein älteres Modell

Und wieder zurück

Im oberen Streckenabschnitt, danach bin ich erstmal zum Brandllift, der noch die Talstation des Vorgängers benutzt
2. Brandllift und zweite Talabfahrt
Nunja wieder oben, gings erstmal in die Brandlabfahrt hinab. Früher waren die beiden DSBs Gipfel und Brandl eine einzelne Sektion, die hat man 1995 in 2 Hälften geteilt. Hab ich so auch noch nie in einem Schigebiet gesehen. Öfter baut man da gleich was neues. Insgesamt ist aber das Kössener Gebiet ohnehin recht klein (22km), da würden zu viele Moderne Anlagen stören.

Ausblick vom Brandlhang, das Gebiet ist auf dem nordseitigen Rücken des Unterberghorns, die anderen Seiten wären zu steil.

Einstieg in den Brandllift, der Wind war speziell in den oberen Bereichen lästig

Oben kam bis 1995 der ESL Unterberg 1 hoch, die DSB Unterberg 2, dürfte auch schon älter sein.

In der DSB Brandllift, den Tag über schneite es immer wieder, allerdings nur geringfügiger Neuschneezuwachs

Nette Waldtrasse, leider kann der Wind von der Seite zumindest oben ziemlich bissig sein

Rückblick hoch

Sie Sicht rüber auf die andere Talseite war durch den Schneefall etwas begrenzt

Hier gings mal in einen Trainingshang hinab, der war jedoch nicht besetzt, später war auf dem anderen Hang ein Schülerrennen. Beide werden vom SL Trainer erschlossen

Seitenblick, den kleinen Übungslift im Tal, hab ich erst später genommen

Fast unten angekommen

Danach gings wieder per Gondel hoch ins obere Schigebiet. Insgesamt hat das eher Voralpencharakter, gibts aber im Schneewinkel häufiger
3. Schivormittag
Nunja kaum wieder an der Bärenhütte angekommen, die hab ich jedoch vermieden, da mir zu groß geraten. Hab mich dann später für die Gipfelhütte entschieden, die aber auch nur einfach bewirtschaftet ist, die gefiel mir aber von Größe und Lage her am Besten. Zuerst gings aber noch durchs obere Schigebiet. Bin zuerst 2x am Bärenlift gefahren, total unsinnig, ausser um schneller zur Hütte zu kommen, danach gings zur Almbahn, die liegt am Osthang. und später zur Gipfelhütte.

Im Bärenlift, erschliesst aber keine Eigene Abfahrt, den Bärenhang kann man auch von der DSB Gipfel erreichen.

In der DSB Gipfel, die obere Sektion der Aufgeteilten DSB Unterberg 2

Seitenblick auf den Kamm, die Abfahrt dazu ist sehr flach

Und ab in den Karlift, kurze Geschichte

Danach gings zum Almlift, an dem blieb ich Nachmittags hängen, dank des netten Hanges daneben

Rückblick hoch, sehr nette rot-schwarze Abfahrt dort

Die Station ist in Sicht, leider recht lange Auffahrt (8-10 Minuten)

In der DSB Almlift

Mein Einkehrziel ist auch schon in Sicht, hat nur einfache Sachen und was ich in AT noch nie auf einer Schihütte gesehen hab ein Plumpsklo!

Zunächst muss man aber noch zur DSB Gipfellift runter, nur da hat man direkten Anschluss zur Hütte, da der Almlift etwas tiefer endet.

Bei der Mittelstation angekommen
4. Einkehrschwung
Nunja unten angekommen, gings dann gleich auf die DSB Gipfellift, um zur Gipfelhütte zu kommen. Kaum oben, nahm ich den Promilleweg in die Hütte (steht ernsthaft am Gebäude!). Leider gibts auch nur Plasikteller. Anscheinend kein Wasseranschluss sondern wohl nur eine kleine Zisterne etc, was man ja auch auf so mancher Almhütte findet. Allerdings ist die Hütte selber recht gemütlich und winzig mit ganzen 5 Tischen drin

Rückfahrt in der DSB, oben kommt man über die Waldgrenze

Latschenzone erreicht, in guten Wintern sind die wohl unter Schnee

Pause! war aber schon das 2. bevor ich aus dem Plastikbecher trink, lieber aus der Flasche

Diesmal wieder ne Currywurst genommen

Der Schnaps danach war obligatorisch, hab mich für einen Enzian entschieden.

Danach gings raus und anschliessend runter zum mir noch fehlenden Übungslift

Sie kämpft, schafft es aber nicht
5. Dritte Talabfahrt
Nunja aus der Hütte raus, gings noch einmal ins Tal, schliesslich fehlte mir noch der kurze Übungslift an der Talstation. Diesmal nahm ich die rote,d er 3 Talabfahrtsvarianten. Später hielt ich mich hauptsächlich oben im Schigebiet auf. Leider ist das halt doch eher klein, so dass man oft das selbe sieht. Später hab ich mich dann am Almlift festgefahren.

An der DSB Gipfel

Rückblick auf dem Kamm, hier war das Gebiet am vollsten, meistens Oranjes, also Niederländer

Bärenhütte und Talblick

Langsam zeigen sich die Chiemgauer Alpen, hab dort auch gleich wieder ein Gipfelziel gefunden: Die Rudersburg gegenüber, könnte mit der Südlage was für Mai sein

Tiefblick zur alten Mittelstation

im unteren Teil des Ziehers, unten wechselte ich auf den äusseren Trainingshang, bevor es zum Übungslift ging

Blick zum Campingplatz runter.

Wieder im Trainingslift, unten wurde es pappig, wodurch ich den Wechsel ins tiefer gelegene Walchsee verwarf.

Am Tellerlift war nix mehr los, also dann doch einmal dort rein

Alles will einmal gefahren werden

Und wieder Retour. Danach bin ich erstmal oben geblieben
6. Am Almlift
Nunja wieder oben angekommen, gings erstmal direkt rüber zum Almlift. Den bin ich im Laufe des Nachmittags gleich 6x gefahren. Leider dauert ein Umlauf (Bergfahrt+Abfahrt) um die 15min, da die DSB selber schon 8-10min braucht. Schade um den netten Hang daneben. Zumal der sehr breit präpariert wird. Daher nicht allzu viel zum Fahren gekommen, aber mal einen Entschleunigten Schitag eingelegt, muss auch mal sein. Zwischendurch gings auch nochmal zum Brandllift, dort aber kaum geknipst, musste noch einen Schizwerg hochbringen (aus einer Schikursgruppe)

In der 6EUB, bei schönem Wetter hat man ein nettes Pano

Von dort gings auf der blauen Variante zur DSB zurück, wo ich erstmal blieb

Wieder kämpft die Sonne, muss sich aber den Wolken geschlagen geben

Seitenblick aus der Almbahn

Blick rüber zum Fellhorn in den Chiemgauern, mit 1764m nur wenige Meter niedriger als das Unterberghorn

Nordblick, später stieg die Wolkenuntergrenze etwas und gab einen Blick auf den Chiemsee frei

Wieder ein Talblick, diesmal zum Walchsee

Im Brandllift

Tja und oben angekommen (am Almlift) zeigte sich der Chiemsee

Im Karlift, der Bereich rund um die Almbahn gefiel mir vom ganzen Gebiet am besten

Wieder ein Chiemseeblick

Fellhorn mit Nebelschwaden vorm Unterberghorn, wenn man sich dort zu weit abseits wagt, landet man in Absturzgelände

Wieder ein Seeblick

So und wieder in der DSB, am Ende des Schitags, fuhr ich ausschliesslich dort, hab dann gegen 15:50 noch ein letztes mal die Gipfelbahn genommen

Seitenblick zum Fellhorn
7. Vorletzte Talabfahrt
Nach einiger Zeit am Almlift, gings zur Abwechslung nochmal runter ins Tal, bevor ich von dort aus nur noch in den Unterbergalmbereich hoch bin. Dort hab ich dann den Restlichen Schitag verbracht.
Den Wechsel hatte ich wg. 1,5h gleich mal verworfen. Wegen der besseren Höhenlage (bis über 1700m) war zumindest im oberen Teil der Schnee besser, als in Walchsee drüben. In Walchsee sah es aber auch bei der Anfahrt schon recht braun aus, so dass ich dankend darauf verzichtet hab, trotz dort ebenfalls gültiger Saisonkarte.

Seitenblick am Berg, das war noch an der Almbahn

Weiter westlich gabs Auflockerungen, die kamen aber nicht bis Kössen

Nordblick ins Chiemgau

Auf dem Weg ins Tal hinab, die Fahrstrasse ist im Sommer der Versorgungsweg für die Hütten am Berg

An der Wirtschaft Scheibenwald vorbei

Blick rüber zur Rudersburg, der ist mal im Sommer/Herbst fällig

Fast im Tal angekommen

Und zurück natürlich noch mal mit der 6EUB, danach blieb ich bis Betriebsschluss oben.

Tja leider gabs noch Nebelfetzen, aber nix schlimmes

Zum Brandllift nahm ich dann noch den Schiweg, der tw. ins felsige Gelände hineingezimmert wurde, vllt. im Sommer ebenfalls ein Forstweg.
8. Schinachmittag
Tja beim Brandllift angekommen, gings dann nochmal quer durchs Höhenschigebiet Danach gings nochmal oben am Almlift entlang, bevor ich kurz vor Betriebsschluss noch einmal mit dme Gipfellift rauf bin. Danach gings dann auf die recht lange Talabfahrt, natürlich gabs dann unten den obligatorischen Absacker. Danach gings wieder back home.

Sprung runter zur Unterbergbahn 1, die Station des 1954 erbauten ESL steht noch

Und ab zur Talstation Brandllift, da es nur einen Kartenleser am Einstieg gibt, war der wohl auch mal ein ESL, die DSB benutzt zumindest das alte Stationsgebäude

Im Brandllift

Mal ein Seitenblick

Ausblick beim Bärenlift

Und bei der Bärenhütte angekommen

Wieder der Chiemsee vom Almlift aus

Nochmal den genialen Hang runter, 6 Fahrten am gleichen Hang sind für mich sehr viel, aber der hat mir eben getaugt

Wieder ein Blick nach Norden, müsste der Hochfelln sein

Seitenblick zum Zieher, der im Sommer als Forststraße benutzt wird

Und rüber in die Chiemgauer

Am Ende gings noch zur DSB Gipfellift, bevor es ins Tal ging

Ausblick von der 1, danach gings nochmal hoch

Zahmer Kaiser aus der DSB Gipfellift gesehen, die Wolken blieben jedoch dominant
9. Endgültige Talabfahrt
Tja gegen 16:00 oben angekommen, gings gleich ins Tal runter. Diesmal hab ich gleich 3 Varianten vermischt. Zunächst den flachen Rücken oben, danach eben die Mittelschwere Brandlabfahrt, bevor es am Schluss über die schwarze Talabfahrtsvariante hinab ging. Anschliessend gings back home.

Im oberen Teil des Rückens, nix mehr los

Blick rüber zum Chiemsee

Kaum nach 16:00 waren alle weg oder auf der Hütte

Geigelsteingruppe vom Unterberghorn aus

Blick zum Kaiser und auf den Walchsee

An der Mittelstation vorbei

Noch am Brandllift vorbei, danach nahm ich die Schwarze Variante ins Tal

Kössen aus 1100m gesehen

Tiefblick aus der Schwarzen

Rückblick rauf, am Scheibenwald war nix mehr los, also bis zum Sportlerstüberl durchgefahren

Pause! Den Schnaps hab ich nur aus Intresse genommen (war ein klarer Haselnuss)
Facts:

GPS-Track
Strecke: 76,4km
Vmax: gemütliche 67,5km/h
mFg Widdi

