1. Anfahrt nach Alta Badia
Nun ja kaum aus dem Bus raus, gings auf dem üblichen Weg via Costabella und Dantercepies, rüber ins Abteital. Auch diesmal hab ich die DSB Vallon ausgelassen, jedoch aus Zeitgründen, da es bereits ab der Boe-Bahn immer wieder eine kurze Wartezeit gab (2-3min), also lieber noch schneller in Arabba und damit auf dem Padonpass zu sein.

Morgens am Antoniusplatz, vom Hotel aus waren es 5min Fussweg und um 8:10 noch nix los, ausser Lieferverkehr und einigen Frühaufstehern (unter den Urlaubern)

Sprung auf den Danterceppies, das sieht nach einem erneuten Kaiserwettertag aus, heuer hatte ich genau keinen Schlechtwettertag gehabt

Im Flachstück, vorn kommt man an der 8EUB Borest raus, seitdem sind Wartezeiten Geschichte

Den hab ich diesmal wieder ausgelassen, aus Zeitgründen

Das Tagesziel ist in Sicht

Blick rüber zum Cherz, warum and em Berg eine fixe DSB und eine 4SB parallel stehen kapier ich nicht, hätte man auch mit einer 6KSB machen können
2. Campolongopass - Padonkamm
Nunja unten angekommen, gings gleich rüber zum Passo Campolongo und rüber nach Arabba. Dort gleich mal die neue Verbindungsbahn ausgetestet, spart endlich die Lauferei durch den Ort. Die Würstlbuden sind mittlerweile auch alle umgezogen, an die Bergstation der Verbindungsbahn Danach kam man auch schon bei der Porta Vescovo an, hab dort zuerst das DMC genommen, den üblichen Weg also. und mit den beiden DSBs rüber. Von dort aus gings dann gleich runter nach Malga Ciapela

in der 4KSB vom Campolongopass nach Arabba

Dann wartete noch der Padonkamm, bevor man drüben in Malga Ciapela raus kommt

Auf dem Weg runter

Und bereits am Arabba Fly angekommen, hinten die Würstlbuden

Talblick auf Arabba, deutlich bequemer mit der Verbindungsbahn

an der DSB Sass de la Vegla, um 10:00 noch kaum Wartezeit, 1h später kann man da schon mal 15min anstehen.

Blick hoch zur Forcella Europa

In der DSB angekommen

Civetta oder Pelmo von der Abfahrt an der 4SB aus

In der DSB Padon, schon ein älteres Modell von Nasciavera aus den 80ern

Und oben angekommen.
3. Passo Padon - Malga Ciapela
Oben am Padonpass angekommen, gings dann gleich auf der ebenfalls recht langen Abfahrt runter nach Malga Ciapela. Und die Pistenenden in IT treiben immer seltsamere Blüten. Die Piste hörte zumindest Ende Jänner an einem 1-2m hohen Schneewall auf, den man dann zu Fuss runterrutschen muss. Abfahren ist da nicht wirklich drin, weil man am komplett geräumten und gesplitteten Stationsvorplatz ankommt. Das hätte man besser lösen können.

Seitenblick zum Rifugio Padon, darüber die Marmolada

Blick zur Civetta, jedenfalls landschaftlich mal eine ganz andere Liga, kommt aber nicht an Lagazoi oder gar Cortina ran

Die Leiche der DSB Sass de Mul steht immer noch rum, Entsorgung auf Italienisch

Im Flachstück, die beiden Schlepper hab ich später noch mitgenommen

Überholen gestaltete sich schwierig, da zu schmal, bin dann später doch vor der Gruppe an der PB gewesen

Hier kann man wahlweise zum SL, oder in dem Fall zur Talstation der Marmolada runter

Seltsames Pistenende, danach gehts 1-2m tief auf den Parkplatz runter, hätte man besser lösen können.
4. Auffahrt zur Marmolada
Nunja unten angekommen, gings gleich zur Station. Hatte dort zwar auch eine Wartezeit auf die Gondel, aber mit gerade mal 5min (kam in die 2. Gondel rein) für Marmolada-Verhältnisse sehr gering. Da lohnt sich ein relativ zeitiger Start immer. Bin zunächst bis Serauta hoch und hab mir dort noch das sehr interessante, Museum oben angeschaut. Der Eintritt ist übrigens im Fahrpreis für die PB drin, also frei. Erst nach einem gut Halbstündigen Museumsbesuch bin ich ganz hoch, dort gings dann natürlich aufs Dach der Station, da steht man auf 3265m, also quasi auf Antelao-Niveau. Der Ausblick wird nur durch den etwas höheren Marmoladagipfel beschränkt.

Trasse 1. Sektion PB, sehr spektakulär und Stützenlos, die beiden flacheren oberen Sektionen haben jeweils eine Stütze und sind direkt aufeinander getaktet

Stations-Totale, vom Style her wohl noch das Alte Gebäude, aber halt für die heutige Bahn umgebaut worden.

Tiefblick auf die Station, die 1. Sektion macht knapp 900hm eine Felswand hinauf, die oberen Sektionen 600 bzw. 300hm

Die Gegengondel ist bereits vorbei

In der 2. Sektion, leider sind die Fenster der Bahn trotz nur 12 Jahren auf dem Buckel schon sehr zerkratzt

Gegengondel, dahinter Antelao, Pelmo und Civetta

Hier stieg ich erst nach dem Museumsbesuch ein, es gibt auf Serauta zusätzlich noch ein SB-Restaurant, ganz oben hatte es früher mal eine kleine Bar.
5. Panopause
Nach dem Museumsbesuch, gings gleich ganz rauf auf die Bergstation. Dort kann man dann bis aufs Dach raufsteigen. Der Ausblick geht komplett rundrum, lediglich nach Westen vom eigtl. Gipfel begrenzt. Der ist aber auch nur 80m höher, man kommt allerdings nicht leicht hin. Geht da als eine Hochtour mit Gletscherbegehung rauf und sogar ganz oben gibt's eine kleine Hütte, die aber nur im Sommer offen hat. War erstmal eine gute Viertelstunde auf dem Dach der Bergstation und hab mir das geniale Panorama gegeben.

Ausblick am Gipfel, bei exzellenter Fernsicht kann man mit Glück bis zum Mittelmeer schauen

Südblick, hinten entweder Wolken oder gar das Meer, lässt sich von da oben nicht genau sagen

Palagruppe

Antelao und Monte Pelmo

Ausblick in die Ampezzaner Dolomiten

Fanesgruppe, dahinter der Zillertaler Hauptkamm und wohl auch schon Teile der Hohen Tauern

Sellastock und die Stubaier Alpen im Hintergrund

Totale der Langkofelgruppe

Und ein Blick auf den eigtl. Gipfel der MArmolada mit 3343m der höchste Berg der Dolomiten

Langkofelgruppe im Zoom

Blick rüber Richtung Fassatal

Südwestblick, das rechts müsste zu den Fleimstaler Alpen gehören

Nochmal in die selbe Richtung

Hmm hier kann ich nur vermuten, Pala oder Rosengarten oder beide: Den Schlern kann man von der Marmolada aus nicht sehen, da zu niedrig (da ist die Punta Penia im Weg)

Noch ein Blick Richtung Val di Zoldo, links ein Stück Civetta

Zoom in die Amppezaner Dolomiten

Ich vermute beid en Gipfeln hinten auf Civetta, Antelao und Pelmo, selbst den Antelao (3264m) verzwergt die Marmolada

Fanesgruppe, Tofane und hinten am Hauptkamm wohl auch der Großglockner, lässt sich aber aus der Entfernung nicht wirklich feststellen

Langkofelgruppe, wenn man unter der Unterwegs ist wirkt die riesig, von der Marmolada aus eher zierlich

Nordost-Zoom, Fernsicht bis zum Großglockner, insgesamt war die Fernsicht an dem Tag weit über 100km

Zum Schluss war ich noch in der Kapelle Madonna della Neve, die man hier wohl beim Bau der Bahn (die alte aus den 60ern) mit in den Fels gezimmert hat
6. Bellunese und Einkehrschwung
Nach dem doch recht langen Besuch oben auf der Marmolada, gings dann gleich die Abfahrt runter bis zum SL Arei 1. Nochmal die Runde bis hoch wollte ich dann doch nicht mehr drehen. Die Einkehr ging dann ins Ristorante L' Cianel, an der Fedaiapassstraße. Das ist ja keine Hütte im eigtl. Sinn sondern eine Wirtschaft nunja und dort eine sehr leckere Pizza gehabt. Danach hab ich mich an die Schlepper verzogen, um ja alles bei Malga Ciapela gefahren zu sein.

Start zur Abfahrt runter, vom Pano her sowieso eine andere Liga

Blick zur Sella hinüber, die ist 100m tiefer als die Bergstation Marmolada, daher wirkt die vond ort oben auch recht klein

Wieder die Langkofelgruppe

Totale der Station, wirkt etwas arg klobig, hat was von Forschungsstation

Rückblick zum Starthang, leider schon um 11:00 rum recht verbuckelt, klar wenn die Leute Stoßweise kommen

Übergang ins Felsigere Stück

Ab Gletscherende, gings dann durrch hochalpines Gelände zu Tal

Padonkamm, vorn Felsen der Marmolada, wie man an letzterem sieht liegt dort kein Dolomit vor, sondern Wettersteinkalk, wie man ihn auch hierzulande findet

Tofane, unten die tw. abgebrannte DSB Sass de Mul

Padonkamm von der Abfahrt aus

Blick rüber zum Passo Padon

Und Pause, zu den üblichen 3 Bier gabs dann eine Pizza Zingara, sehr lecker gewesen, wohl eine der besten Pizzen, die ich je hatte.

Verdauungsschnaps und ein Bier danach waren dann obligatorisch. haben Warsteiner und Isenbeck, der Durst treibts rein (war aber glaub ich alles Warsteiner nur sind denen die Gläser ausgegangen)

Totale der Wirtschaft, eine richtige Hütte ist das Ding nicht, wäre hier ein Alpengasthaus

Hier gabs vor 2 Jahren mal eine gewaltige Lawine, die gleich mehrere Lifte beschädigt hatte

Im unteren Teil, bin nach der Einkehr bis zum SL Arei 1 runter und dann alles nacheinander wieder hoch.

Unten angekommen.
7. Rückfahrt nach Arabba
Nach der Abfahrt bis zum Sl Arei 1 hab ich erstmal die gesamte Liftkette rauf genommen. Leider alle beide sehr flach, fast schon langweilig, dafür aber unten schön im Wald drin und türkise Stützen, sieht man eher selten. Die beiden Lifte sind zusammen fast 2300m lang, machen aber bloss 260hm, also elendig flach. Dafür macht die anschliessende 4KSB/B deutlich mehr Höhe. Danach halt direkt zurück zur DMC Europa, aber diesmal NICHT damit hoch, sondern bis zur Funifor hinab, dass ich die auch mal fahre. Carpazza hab ich heuer ausgelassne, da die schwarze Abfahrt noch in Vorbereitung war.

Im SL Arei 1, leider flach, aber dafür lang

Seitenblick in die Felswände hinauf

Oberer Teil Arei 1

Der SL Arei 2, der ebenfalls ein Lawinenopfer wurde wurde im folgenden Sommer ebenso wie die 4KSB/B wieder aufgebaut

Die Spitzen oben gehören ebenfalls zum Grat der Marmolada

In der 4KSB/B Padon, hatte leider ein paar Verfrorene im Sessel, daher mit Bubble unten, waren doch grad mal um -5°C Mittags

Oben angekommen, hinten die Civetta

An der DSB vorbei, leider folgt noch eine lahme 4SB danach

Talblick und geringe Schneelage

In der 4SB Mesola

Oben gleich in die Ornella und dann rauf auf die Forcella Europa

Sass Songher und davor Arabba (im Tal unten)

Burz gegen den Sellastock, vom Tal aus wirkt er sehr imposant

Zurück gings per Funifor
8. Arabba - Belvedere
Auf der Forcella Europa angekommen, gings dann gleich mal rüber zum Belvedere. Dort hab ich noch einige Runden gedreht, da ich nochmal in die Piste Diego wollte. Hab die erstmal nicht erwischt, also bis zur PB rüber und danach ganz hoch. Von dort aus kann man direkt zur Diego abbiegen. Leider braucht man danach wieder die EUB Toe, um auf den Richtigen Abzweiger zur Ronda zu kommen. Kaum hatte ich die Diego ein weiteres mal durch, war es auch schon Zeit nach Gröden zurück zu schaukeln.

Ausblick von der Forcella Europa

Sellastock mit dem Piz Boe

Leider ging die Schwarze noch nicht

Blick auf den Padonkamm, auch der wirkt schroff, allerdings ist der Vulkanischen Ursprungs, was man am dunklen Gestein merkt

Blick rüber zum Pordoijoch, eine Fahrt hoch zum Sass Pordoi (Aussicht) hab ich mir aus Zeitgründen geschenkt

In der langen 4KSB/B zum Pordoijoch hinauf

Tiefblick ins Fassatal

Langkofelgruppe, samt der Abfahrt zum Lupo Bianco

Auf dem Weg runter, hab leider die richtige Bahn verpasst, also dann doch zur Mittelstation und per PB hoch

Sprung hoch zur Diego, aber die geht erst weiter unten los

In der Diego

Rückblick rauf, die ist tw. deutlich steiler und vor allem recht schmal
9. Rückfahrt zum Ciampinoi
Nunja nach wenigen Runden im Belvedere-Schigebiet, gings dann gleich direkt rüber zum Lupo Bianco und anschliessend vom Col Rodella aus rüber zum Sellajoch. Von dort aus gings dann für mich nur mehr bis St. Christina. Zum einen wäre es mir bis St. Ulrich zu knapp gewesen, ausserdem mussten dann auch noch Reiseandenken besorgt werden. Sind bei mir immer Krippenfiguren, da ich unsere komplett auf Holz umrüsten will. Krieg da eh immer Treuerabatt, naja und bei Ladenschluss um 19:00 wird's schwer, wenn man erst um 19:00 vom Absacker zurück ist. Die Figuren sind immer als Weihnachtsgeschenk für meine Eltern gedacht, nur dass es die immer erst einen Monat danach gibt, weil immer um die gleiche Zeit in Gröden (immer Mitte-Ende Jänner)

Tja nix wie rüber zum Langkofel

In der Pista del Bosco, bin ja nach wie vor auf Trentiner Gebiet, also südlich der Sprachgrenze unterwegs

Tja so leer wars da um 15:20 Uhr kaum, hab aber einfach fast alle langsameren überholt

Ab zum Sellajoch, leider musste ich oben doch in die 4SB Grohmann, da die Direktabfahrt voia Cinque Dita noch nicht ging

Anschließend gings zum Sellajoch hinab

Auf der Sass Betit, die endet bei der 4KSB Sole

Sprung zur neuen 6KSB Piz Sella 2, grad mal gut 300m lang.

Tja hier hab ich mich dann auf dem Weg runter zur Ciampinoibahn gemacht

Unter der PB Piz Sella

Talabfahrt nach Plan

Bei der 3SB Fungeia kommt man raus, extrem kurzes Teil, aber besser als skaten

Blick runter in den Ort, kurz danach kommt man bei der Ciampinoibahn raus

Etwas unglücklich ist die Verbindung zur Gondel, man muss will man rüber beide Talschlepper nehmen.
10. Letzte Runden in St. Christina
Oben angekommen, gings dann erstmal noch auf wenige Runden in den Saslong-Bereich. Am Ende gings natürlich über die Schwarze Variante nach St. Christina. War auch der einzige Tag, an dem ich nur bis Ruacia gefahren bin. Normal immer durch bis St. Ulrich, hatte noch Erledigungen naja und zeitlich wäre es auch zu eng geworden.

Starthang zur Saslong

Bin dann nochmal mit der Sochers-Ciampinoi hoch und nochmal von ganz oben runter

Schlernblick vom Ciampinoi aus

Tiefblick ins Grödner Tal

Tja die Wahl war am ende klar: Natürlich die schwarze Variante

Im unteren Teil

Absacker: Zunächst draussen, dann drin, da war einiges los

Teil 2 erfolgte nach Erledigungen noch im Caffe Corso direkt hinterm Antoniusplatz. Diesmal aber Cappucino und dazu ein Edelweißschnaps, hatte ich auch noch nie
Facts:

GPS-Track
Strecke: 97,3km
Vmax: 93,5km/h
mFg Widdi


