1.Aufstieg ins Kaisertal
Nunja nach der wg. Berufsverkehrs deutlich längeren Anfahrt nach Kufstein. Normal wäre das in gut 1,5 Stunden drin, hab aber hin wie zurück über 2 Stunden gebraucht. Danach sich erstmal verfranst, weil ich eigtl. am reaktivierten Kaiserlift einsteigen wollte (Parken kostet das gleiche) Bin dann doch am Kaiseraufstieg. die Gebühr ist dann nebenan in einer Kneipe zu bezahlen, passte mir aber gut, da ich kein Kleingeld mit hatte. Der Aufstieg geht meist über Fahrwege, allerdings wird dieser durch die Kaiserstiege. Da gehts über 130hm einen steilen Waldhang ausschliesslich über Stufen hoch, bis man nach einer Halben Stunde am Eingang des Kaisertals an kommt.

Kaiserstiege, leider etwas verwackelt, hab da aber im Wald immer Probleme, zieht sich ziemlich und war bis 2007 der einzige Zustieg.

Ausblick Richtung Kufstein selbst, den ganzen Tag über bliebs bei einem Mix aus Sonne und Wolken, allerdings wurde es erst ab Mittag richtig schön
Ende der Stiege, danach gehts auf bequemen Weg ins Tal hinein

Auf 650m wird ein erster guter Kufsteinblick frei, die Tour ging dann meist zwischen 600 und 900m bis zum Anton-Karg-Haus auf nur 830m Höhe

Seitenblick

Rückblick nach Kufstein kurz vorm Veitenhof auf 735m

Dran vorbei, um 9:15 war es mir für einen Frühschoppen definitiv zu früh, ab hier waren es noch 2h bis hinter zum Anton-Karg-Haus durch eine idyllische Gegend

Danach gehts flach durch Laubwald, hinten hats nach dem Regen davor "gedampft" als die Sonne auf die Restnässe drauf schien

Später kommt die Erste Kapelle, kurz vorm Pfandlhof, der allerdings Ruhetag hatte (hätte sich für einen kleinen Stopp angeboten)

Im Kirchlein

Hier sieht man auch zum Kamm, auf den ich später noch gestiegen bin, ist dem Wilden Kaiser vorgelagert, aber "nur" bis zu 1448m hoch
2. Pfandlhof - Antoniuskapelle
Kurz nach der ersten Kapelle, die direkt an der Zufahrt liegt. Seit 2007 können Anlieger auch mit dem Eigenen Auto hoch fahren, aber trotzdem ist das Tal nach wie vor weitgehend Autofrei. Klar die Hüttenwirte fahren mit dem Auto hoch, aber der Verkehr hält sich in Grenzen, insgesamt nur 2x Autoverkehr gehabt und die gehörten alle zu den Hüttenwirten und deren Personal. An der Antoniuskapelle hab ich mich leider für den falschen Weg entschieden, der aber eher nach meinem Geschmack war. Wollte den oberen Weg nehmen, bin aber den mittleren Pfad gegangen, wird wohl nur noch selten gepflegt. Dafür ist mir dort keiner begegnet. Auf dem Abschnitt zur Antoniuskapelle wurde es tw. sehr laut wohl durchs zirpen der Grillen in der Wiese.

Pfandlhof leider hat der am Donnerstag Ruhetag

Rückblick, schade nix wars mit Frühschoppen, wäre mit grad 9:45 ideal dafür gewesen, aber gut dafür blieb ich etwas länger am Anton-Karg-Haus

Ausblick hinter, bis unter die Wände des Wilden Kaisers gings noch nach Hinterbärenbad

Idylle im mittleren Kaisertal, nur vom Kaiserwetter ist noch nix zu sehen

Wasserfall am Weg, hier liegen auch die Quellgebiete für die Städtischen Wasserwerke Kufstein

Die restliche Strecke bis zur Antoniuskapelle ist ein Forstweg, der geht später noch etwas höher zu ein paar Almen rauf

Rückblick talauswärts, leider sind ein paar tiefe Wolken unterwegs

Die Antoniuskapelle ist in Sicht, hier hat man ca. die halbe Wegstrecke nach Hinterbärenbad geschafft, die summiert sich insgesamt auf etwa 10km je Richtung

Und drin

Rückblick zur Kapelle, die ist zugleich auch die Dorfkirche fürs Kaisertal, ein reines Streusiedlungsgebiet mit verstreuten Höfen und Almen

An der Alm vorbei, gings dann Runter Richtung Kaiserbach, aber über einen kleinen Bergpfad (der Fahrweg verengt sich nach wenigen Metern zum Pfad)
3. Antoniuskapelle-Hinteres Kaisertal
Von der Kapelle aus gings an der Hinterkaiseralm vorbei zunächst durch Wiesen und dann in den Wald. Leider hat der Pfad kaum Aussicht, aber immerhin schöner als der Fahrstraße unterhalb zu folgen, die erstmal bis unter 700m geht. Später trifft der kleine Pfad wieder auf den Fahrweg, allerdings erst nach 140m Abstieg (bis 875m geht der Pfad, ich kam auf 735m raus) Leider kann man die Wasserfälle unterhalb, die man von der Fahrstraße aus sieht auf dem Pfad nur hören, Eienn Blick hin konnte ich nicht wirklich erhaschen.

Nachdem ich eine kleine Überschwemmung umgehen musste (das Wasser hatte sich im Fahrweg gesammelt, bin über die Wiese ausgewichen) gehts durch den Wald

Ein Wegerl nach meinem Geschmack, schmal und versteckt, wirklich wildes Gelände war aber diesmal nicht dabei

Hier kommt man kurz an der Fahrstrasse raus, bin dann bei der nächsten Möglichkeit wieder in den Wald

Wenig später gehts wieder in den Wald hinein auf einem schmalen, aber gemütlichen Pfad

Weiter gehts, der Weg geht zunächst fast eben, bis der Abstieg zurück ins Kaisertal kommt

Nochmal, es kamen dann auch noch 2 Bachquerungen dazu

Letzte Bachquerung, im Bettlersteig, den ich zum Gamskogel hoch genommen hatte waren es noch einige mehr

Unten wäre die Schlucht, aber vom oberen Weg sieht man da nicht viel

Später kommt man hinter dem Tunnel raus, vom Fahrweg aus hätte man besser in die Schlucht gesehen
4. Restanstieg zum Anton-Karg-Haus
Wieder im Kaisertal angekommen gings noch weitere knapp 3km auf dem Fahrweg hinein, bis man im Weiler Hinterbärenbad ankommt. Der besteht aus einer Kapelle und dem Anton-Karg-Haus. Man macht zwar nicht viele Höhenmeter auf der von mir gewählten Variante waren es lediglich um die 500hm bis zur Hütte (mit Gegenanstiegen), aber dafür ist man gleich mal 10km vom nächsten größeren Ort weg, dazu ist der Talschluss trotz Geringer Höhenlage imposant, da die Gipfel vom Wilden Kaiser bis über 2300m aufragen, macht gegenüber 830m in Hinterbärenbad gleich mal bis über 1500m relative Höhe (Ellmauer Halt, 2344m) Am Karg-Gartl gings dann vorbei, aber kurz hab ich mich dort auch hingesetzt, der hat das Kaisertal Anfang des 20. Jh touristisch erschlossen.

Ausblick, sehr idyllisch gelegen

Blick taleinwärts, ist eine sehr nette Ecke dort hinten

Blick rauf in den Wilden Kaiser, südseitig ginge schon einiges, mein späterer Aufstieg war nordseitig, aber auch gut machbar mit geringfügigem Schneekontakt im oberen Teil

Blick hinter zum Wilden Kaiser, nachd er idyllischen Wanderung durchs Tal hat man dann die bis über 2300m hohen Felsgipfel vor sich

Leider eben halt Forstweghatscher, aber mit den frisch ergrünenden Bäumen (liegt ja recht tief) auch nett

Das Zwischenziel ist in Sicht, gegen 11:00 kam ich dort an, nach knapp 2,5h einfacher Wanderung vom Tal aus, zwar wenig Höhenmeter aber einiges an Strecke (10km)

Downtown Hinterbärenbad, leider hielten sich noch einige Wolken der Störung vom Vortag, aber ab Mittag löste sich das auch allmählich auf

Totale der Kapelle, die 3. heute, etwa alle 45min kommt ein Kirchlein

Rund um die Hütte hats ein paar Esel, mehr als das Schutzhaus, die Kapelle und das Hütterl stehen dort hinten nicht
5. Einkehr auf der Hütte
Nunja nach fast 2,5h kehrte ich beim Anton-Karg Haus ein. Streckenmäßig lags auf knapp Halber Strecke, der anspruchsvollere 2. Teil der Tour ging dann nach der Einkehr los. Erst nach 3 Bier, einem Schnitzel und einem Schnaps gings weiter, nach einer guten Stunde gings dann auf den Bettlersteig.

Pause, später gabs dann ein Schnitzel, hab mich gleich drauf gestürzt (daher kein Pic), hatte ja noch ein paar Stunden Tour vor mir

Ausblick von der Terasse

Gleicher Blickwinkel, aber etwas über ne Halbe Stunde später

In den Bienenkasten hab ich auch mal reingeschaut. Die Königin konnte ich nicht finden, sicher waren da die Arbeiterinnen um die rum

Nach dem Schnitzel gabs noch einen Hausbrand, hat lecker geschmeckt der Birnenschnaps

So weiter gehts, bei einem freundlichen Sonne-Wolken Mix und um 20°C im Tal, ideales Wanderwetter!

Rückblick zur Hütte
6. Bettlersteig unterer Teil
Nach der Einkehr gings dann in den Bettlersteig, der ist deutlich steiler als der Rest des Anstiegs. Kurz hinter der Hütte gehts schon ordentlich rauf, danach durch mehrere Gräben mit Bachquerungen bis zum Abzweiger auf den Güttlersteig hoch in den Wilden Kaiser. Streckenmäßig dauert dieser Tourabschnitt gut 2 Stunden, bevor es oben übern Kamm zum reaktivierten Sessellift rüber geht. Die Strecke ist etwas länger als der Fahrweg ins Kaisertal hinter.

Kaiserblick vom Bettlersteig aus, im untersten Stück gehts erstmal ordentlich rauf, bevor es länger querend am Nordhang entlang geht

Zahmer Kaiser, später gehts in den Wald hinauf

Wilder Kaiser, schaut fast schon dolomitenartig aus von dort hinten, aber etwas sanftere Formen

Kontraste, oben liegt noch Schnee unten ergrünen die Laubbäume und heben sich von den Nadelgehölzen ab

Wieder der Zahme Kaiser, obwohl man viel im Wald unterwegs ist werden immer wieder Blicke frei

Einer der Gräben, der Weg wird. dzt. saniert, stand jedenfalls was von 2012-2016 am Einstieg, wg. Wegpflege. Arbeiten konnte ich aber keine feststellen

Wegverlauf im Wald, schwerer als T2+ nach der Schweizer Wanderskala wirds nie

Seitenblick aus dem Pfad

Ab hier war erstmal kein GPS-Empfang mehr, halt im Loch drin, durch das Bächlein durch. Empfang hab ich erst bei einer Jagdhütte weiter oben wieder gehabt

Zahmer Kaiser, kurz danach hab ich den Abzweiger zum Güttlersteig passiert, manche Stellen haben ein leichtes Kanada-Feeling, dabei halt ich mich am Alpennordrand auf

Aber auch durch den Wald windet sich der Pfad schön bergan

Auf gut Halber Strecke kommt man bei dieser Jagdhütte raus, am Brunnen kann man seine Flaschen nachfüllen bei Bedarf, den hatte ich aber noch nicht.

Auf den Kamm hinten musste ich noch, bei der Hütte hat man etwa den halben Bettlersteig hinter sich
7. Bettlersteig oberer Teil
Nunja nach einer kurzen Fotopause bei der Hütte gings weiter bergauf, bzw. erst einmal quer am Hang. Nach einer weiteren Stunde ist die Abzweigung zum Gamskogel erreicht, dessen Gipfel ich anschliessend noch mitgenommen hab. Im Oberen Teil wirds recht steil, auch drängten sich einzelne Schneefelder rein. Eins war ein Lawinenrest, 2 weitere kleine Altschneefelder setzte es im oberen Teil des Steigs, beide aber Problemlos, hab einfach Steigstufen in die Reste geschlagen und über die rauf. Der Übergang zum Gamskogel war komplett aper, insgesamt wars unproblematisch, obwohl ich wg. des tw. nordseitigen Anstiegs erst mal überlegt hab.

Rückblick zur Hütte, war dann noch ein kleiner Abstieg, bevor es die steileren 250hm zum Kamm hoch ging, aber auch die waren nach 45min vernichtet (ab Fotostandort)

Hier gabs den ersten Schneekontakt, ein alter Lawinenkegel bis auf 1200m hinab

Einer der oberen Gräben, rechts der Alte Weg, links der neuer. Die Brücke war keine, eingebrochen, aber gut gangbar

Vis-a-vis mit den Spitzen des Wilden Kaisers, sehr nette Landschaft dort hinten

Auch der Zahme Kaiser gibt sich die Ehre

Rückblick Richtugn Stripsenjoch, die Hütte oben hatte aber noch nicht offen (meist ab Pfingsten)

Blick rauf auf den Kamm, man siehts nicht, aber oben auf den Wiesen tummelten sich einige Gämsen

Talblick, schön wild dort hinten, aber trotzdem gut erreichbar (zu Fuss)

Zahmer Kaiser, Feldberg (1813m), Stripsenkopf (1807m), Stripsenjoch vom Bettlersteig aus

Wilder Kaiser und ein markanter Baum neben dem Weg

Blume am Weg, leider falsch gedreht, im Original lag das Bild Waagrecht) ka welche Art

Auf ca. 1350m endet der Anstieg, bin dann rechts weiter bis zum Gamskogel, zwar nur 1449m hoch, und dennoch vom Tal aus mit Gegenanstiegen rund 1100hm.
8. Aufstieg zum Gamskogel+Gipfelrast
Nunja am Abzweiger auf gut 1350m angekommen, hielt ich mich rechts. Bin dann weiter bis zum Gamskogel mit wenn auch bescheidenen 1449m der Höchste Punkt im dem Wilden Kaiser vorgelagerten Kamm. Nach einer guten Halben Stunde ab Abzweigung gings dann auf den Gipfel, dessen Kreuz allerdings etwas tiefer auf einem 1441m hohen Vorgipfel liegt am höchsten Punkt gibts nur ein Gipfelbuch und einen Wegweiser. Schwierigkeiten gibts kaum, nur kurze steile Stellen, die auch noch durch Treppen entschärft sind, Kletterei kommt keine vor, grad Richtig als Eingehtour! Oben hab ich noch eine kurze Pause gemacht, danach gings runter zum ESL, da TSC-Besitzer, konnte ich noch für Lau runter (gilt ja noch bis 15.5.), sonst würde es 10€ für beide Sektionen kosten.

Ausblick vom Sattel, hier sieht man zugleich weite Teile des ehemaligen Schigebiets

Schnee gabs noch stellenweise, aber nur mehr einzelne Schneefelder, da ists nur eine Frage der Zeit bis die weg sind

Voralpenblick, Fernsicht war an dem Tag eher schlecht

Nordseitiger Blick in den Wilden Kaiser, noch mit einigem Schnee

Der Jahnhügel, von dem der Lift ins Tal führt ist bereits in Sicht, dauert aber noch eine gute Stunde (Gehzeit) bis hinter

Rückblick, auch der Wegverlauf ist zu sehen, wie die ganze Tour geht die Schwierigkeit nicht über T2 hinaus

Kleiner Blick ins Inntal, 900hm tiefer

Oben angekommen auf 1449m, der Gamskogel stellt zugleich den höchsten Punkt des dem Wilden Kaiser vorgelagerten Kamms dar, das Gipfelkreuz ist auf dem 1441m hohen Vorgipfel

Ausblick über den Zahmen Kaiser mit der Naunspitze (links) in die Voralpen

Rückblick ins Kaisertal und auf die darüber liegenden Gipfel, schon ne ordentliche Distanz, die man dort hat

Gipfelkreuz

Blick in den Zahmen Kaiser

Und hinter ins Kaisertal

Wilder Kaiser, trotz der Wände rundrum ist die Tour eher voralpin geprägt, man hält sich nur auf eher Bescheidener Höhe auf, bei 1450m ist Feierabend

Blick ins Inntal hinab, dieses liegt fast 1000m tiefer, allerdings hat man am Inn die Auswirkungen des Regens gesehen, da ziemlich gut gefüllt, Ausuferungen gabs nicht
9. Gamskogel-Kaiserlift
Nunja nach der kurzen Gipfelrast, diesmal war eher der Weg das Ziel gings auf dem normalen Kammweg runter zum Sessel. Am Schlimmsten war der Gegenanstieg auf einem Fahrweg (früher Schipiste) zum ESL hinauf. Nachdem der Lift die letzten 3 Jahre stand, hat man den auf heuer renoviert, leider sind auch die alten Sessel Geschichte, aber schon bemerkenswert, dass selbst in der heutigen Zeit noch ESL gebaut werden, wenn auch selten (in dem Fall als Renovierung) und der hat auch nru Sommerbetrieb über 2 Sektionen sinds 2,5km, also ordentlich lang.

Ausblick, vor kurzem lag da noch Schnee, wie man am braunen Gras sieht

Meist geht der Pfad durch den Wald hindurch

Kontraste

Ab heir begann dann mein Abstieg, aber nur bis zum ESL, den nahm ich danach auf der TSC für die Talabfahrt (gilt am Lift im ganzen Oktober und bis Mitte Mai)

Wegverlauf, absolutes Genussgelände im Bereich T2

Immer wieder durch Lichtungen unterbrochen gehts gemütlich zum ESL hinüber

So muss ein Wanderweg ausschauen, schmal aber doch gemütlich gangbar

Kaiserblick, hinten Teile des Alten Schigebiets am Steinberg, das ging bis ca. 1600m, war aber nur umständlich über einen Verbindungs-ESL erreichbar

Hier kommt man am Alten Brentenjochlift raus, die Stationen stehen noch, der ESL verband den Zubringer mit dem Hauptgebiet, und in beiden Richtungen zu Fahren gewesen

Kleiner Blick ins LSAP, hinten ging mal ein Kurvenlift rauf, allerdings Französischer Bauart (Poma)

Ziel erreicht, ins Tal gings dank noch gültiger TSC auf dem bequemen Weg, im erneuerten Einersessel, das Stück Fahrweg war das anstrengendste der ganzen Tour
10. Talfahrt
Tja nach der Tour, die gegen 16:00 nach insgesamt 6h Gehzeit fertig war, gings mit dem wieder eröffneten ESL zurück. Leider gabs immer wieder Stops, die lernen aber eh noch, weil der wurde erst eine Woche zuvor neu eröffnet. Technisch hat man alles neu gemacht, die Stützenschäfte und Stationen der Vorgängerbahn hat man übernommen. Die modernen Sessel mit Überkopfbügel zeigen allerdings auch, dass es faktisch eine Neuanlage ist.

In der oberen Sektion, allerdings hat man ziemlich breit ausgeholzt

Seitenblick, der Inn war durch die tagelangen Regenfälle noch ziemlich voll

Blick rüber Richtung Kaisertal

Die untere Sektion ist in Sicht, hier landet man auf 900m, der Lift geht über 760hm in 2 Sektionen, Antrieb ist an der Mittelstation (beide Sektionen)

Im Steilstück

Unten ist die Stelle über den Graben

Wenig später gings dann in die 1. Sektion (Umsteiger), Fahrzeit bei beiden Sektionen knapp 30min, aber gut ist ne Ausflüglerbahn fürn Sommer, Technisch sind 2,5m/s drin

In der 1. Sektion, die ist etwas länger und im oberen Teil noch flach, ganz unten gehts steil hinab

Die ehemalige Talabfahrt geht bis auf knapp 500m runter, heute ist die tiefste Talabfahrt, die mir in Nordtirol einfällt nur mehr bis 562m runter (Hochzillertal)

Ziemlich breite Trasse für einen ESL

Ab ins Steilstück

Unten kommt die Talstation in Sicht, dahinter die ersten Ortsteile von Kufstein

Der Absacker im Biergarten vom ebenfalls neu renovierten Liftstüberl war dann obligatorisch

Trasse ESL; man sieht allerdings nur einen Teil der unteren Sektion, da es oben eher flach weiter geht
Facts:

GPS-Track, hatte leider ein paar Aussetzer drin
Strecke: 22,1km, davon 19,6km zu Fuss
Aufstieg: 1250m (mit Gegenanstiegen)
Abstieg: 500hm (Restabstieg per Lift)
Gehzeit: gut 6 Stunden
mFg Widdi

