1. Morgendliche Talabfahrt nach Wegscheid
Unten erst mal die Karte gelöst, ganz ungewohnt als TSC-Fahrer, aber zum Glück sind die Preise in den Alpenplusgebieten noch moderat (knapp über 30€ für die Tageskarte) also war ned viel hin. Zusätzlich dazu gabs auch eine Neue Anlage auszutesten, da man die alte Milchhäusl-Liftkette durch eine 6KSB/B mit allem Schnick-Schnack ersetzt hat. Seitdem ist an schönen Wochenenden dort wieder dir Hölle los. Der größte Teil ist aber zum Glück noch beim Alten.

Sicht oben, und das war im Gegensatz zum Idealhang später noch gute Sicht.

Wenn man sich aber weite runten Richtung Wald hielt, gings, aber absolutes Sichtminimum

In der Familienabfahrt and em Tag waren noch alle Varianten offen

Die kam danach einige Male dran, da es nur dort wirklich gute Sicht hatte. Später gings, da die Wolkenbasis anstieg bis etwa 1500m ganz gut.

Unten raus muss man nach wie vor Schleppern, da anderer Betreiber. Die KSB oben geht erst auf Höhe des ehemaligen Milchhäusllift los, taugt als Beschäftigungsanlage.

Fast oben im Draxllift
2. An der 6KSB/B
Nach der Schlepperfahrt gings erstmal, bis auch oben der Nebel etwas weniger wurde ausschliesslich an der neuen Bahn entlang. Nach 3 Runden gings dann auch oben langsam mit der Sicht, also gings danach rauf und ins restliche Gebiet hinüber. Unterwegs auch mal die Waxensteinabfahrt genommen, naja, war an dem Tag schon recht dreckig, aber noch ok. Zum Schluss gings dann in die lahme Ahorn 4SB und in den Garland. Die Abfahrt nahm ich dann Nachmittags noch 2x.

In der neuen Bahn, die alten Schlepper waren mir lieber, aber so bleiben die meisten jetzt eher an der 6KSB/B

Einfahrt in die Waxensteinabfahrt

Und raus, war recht gemüsig

Danach mal übern Stockhang runter nach Wegscheid

Und wieder rein in die 6KSB/B

Die Nebelschwade war danach erstmal weiter oben

Und oben in die lahme, aber steile 4SB, wollte in die Garlandabfahrt rüber, bevor es ab Mittag in die hinteren Gebietsteile ging.

Drin, hier war die Sicht schlechter, aber dank Waldrand gings ganz gut

An der Nebeluntergrenze

Umlenkung Streidlhang mittlerweile mit 2 "Haustieren", dass denen ned schlecht wird

Im Streidlhang, ziemlich flach wie alles unten raus, aber dafür gutes Übungsgelände
3. Kurzbesuch im Garlandkessel
Wieder in der Gondel, gings nochmal bis zur 3SB runter. Danach hab ich mich auf den Weg rüber ins Hintere Brauneck gemacht. Meist blieb ich diesmal im Finstermünzkessel, da dort die beste Sicht war. Es hatte nur ganz oben einige nervige Nebelschwaden. Ausserdem stand recht bald der EInkehrschwung an.

In der 4ZUB, geht unten steil weg, oben wirds dann wirklich ZUB-tauglich da hoher Bodenabstand.

Leider steckt alles oben im Nebel

Die Sicht reichte aber dank Waldrand knapp aus

In der 3SB, natürlich an dem nebligen Tag kaum besucht

Ausblick, bei Sonne sieht man natürlich mehr

So der Finstermünzkessel ist in Sicht

Die alte DSB dito, an der sollte ich an jenem Tag mit 9x am Häufigsten fahren (1x wg. oben rausgefallenem GPS wiederholt, also ca. 2km Track fehlen)
4. Erste Runden am Finstermünz und Einkehrschwung
Nach dem Intermezzo am Garland, gings gleich rüber. Dort gings dann erstmal 2x in die DSB und danach in die gemütliche Finstermünzalm. ISt dort meine Lieblingshütte. Wenn man ins Stüberl will, sollte man früh dran sein. Dort gibts bloss 3 große Tische und sobald mal 20 Leute drin sind ists voll. Allerdings gehts nicht gemütlicher, hab mich da drin verhockt. Erst nach weit über ner Stunde gings wieder raus.

In der DSB, dahinter knapp oberhalb die gleichnamige Alm

Hat eine recht steile Trasse, rund 300hm auf 870m Strecke, ähnelt etwas der Kaltwasserbahn an der Kampenwand, jedoch mit anderen Sesseln

Oben ging die Sicht. Dort bliebs ganztags so, Nebel nur zuoberst

Und wieder runter, danach wars Zeit für die Einkehr, die ging nicht in die Tölzer Schihütte links. Aber bei 16 Hütten hat man ohnehin mehr als genug Auswahl

Blick rüber zum Florihang, auch dort steht eine Wirtschaft

Und Pause! Erstmal ein Frühschoppen, danach noch Mittag gemacht, am Ende warens 3 Bier und Kasspatzen vom Holzherd ausserdem findet man da drin meist Einheimische.

Im Stüberl, hockt man in einem Eck kann man das nächste sehen, aber man sollte halt früh einkehren, die kleine Almhütte ist schnell voll.
5. Finstermünz - Idealhang
Nach der Einkehr gings noch auf eine Runde an den Bayernhanglift, der leider seit ein paar Jahren keine Wirtschaft mehr an der Bergstation hat. Früher gabs ja dort die Bayernhütte, bis man dort aufgedeckt hat nach über 80! Jahren, dass die laut Grundbuch keine Wirtschaft sein darf, also der Gastbetrieb lief quasi "Schwarz". Aber gut wenn man sowas an einen Beamtenverein verkauft wundert das auch nicht. Beamtenfürze stinken bekanntlich übel. Danach gings zum Idealhang, leider war dort alles im Nebel.

Im Bayernhanglift, eher kürzer und wie die meisten bestehenden Lifte aus den 50er-70er-Jahren

Seitenblick zur DSB, mit fast 40 Jahren auch schon recht betagt

Über die Finstermünzalm drüber, die ist nicht größer, das Stüberl ist am gemütlichsten, der (ehemalige) Stall dient auch als Gastraum, so dass doch einige Leute reinpassen.

Waldabschnitt der DSB, irgendwie Marinzen in klein, aber älter (wobei die DSB Marinzen die gleichen Sessel hat, aber gepflegter)

Weiter oben kreuzen die Abfahrten, die können was, der Lift ist halt etwas langsam, da schon älter.

Oben gings im Zirkuslift weiter, die direkte Abfahrt war wg. Lawinengefahr gesperrt, über den Schiweg kam man aber auch zurück.
6. Am Idealhang
Trotz des Nebels hab ich mir den Lift oben 4x angetan, nach 3 Blindflügen hats mir aber gelangt und ich bin wieder auf den Rückweg. An Guten Tagen fahr ich den durchaus auch mal 8-10x und dann noch alle Anlagen. Allerdings ists eher unangenehm, wenn man von der Landschaft dort oben nix sieht. Zudem liegt der Idealhang tw. über der Waldgrenze und in einer Mulde, so dass das Orientieren am Wald entfällt. Dafür war ich halt dann längere Zeit im Finstermünzkessel, auch eine meiner Lieblingsecken im Schigebiet.

Mittelstation Zirkuslifte, von rechts kommt der Zirkuslift hoch, drüben endet der Schneebarlift. Alle Anlagen hinten werden von einem Dieselaggregat betrieben

Im Idealhang-SL, mittlerweile 56 Jahre alt, trotz neuerer Stütze oben, leider sah man nur maximal 20m weit

Seitenblick von der Abfahrt, man musste sich um keinen kompletten Whiteout zu haben nah am Lift halten

Die Felsen vom Latschenkopf runter hat man grad so gesehen, aber auch erst im unteren Teil

Die Doppelliftstütze oben, anscheinend wurde der Alte Mast mal von einer Lawine zerstört und man hat ne Doppelstütze als Ersatz reingebastelt

Stie-Alm, dort war nix los, weil kaum einer bei dem Nebel rüber ist und die maximale Sicht hinten

Die ESL-Station von 1950 steht noch immer, die sind dort hochgestiegen, für den einen Lift, erst ab 1957 mit der 4ZUB wurde das Gebiet zum Münchner Hausberg schlechthin.

Wieder unten, da Sichtbedingt keine komplette Schussfahrt ging, musste ich den Gegenhang zur Hälfte hochstiefeln

Also ab in den Schneebarlift und nix wie weg

Schiweg vom Zirkuslift aus, der Direkte Hang war gesperrt (Lawinengefahr und damit ist nicht zu Spassen (gut manchmal fahr ich bei nem 3er sowas, aber erst im Frühjahr)

Später an der Strasseralm vorbei, will man alle 16 Hütten ausprobieren, bräuchte man 2 Wochen (bei 1x Einkehren) oder eine gute Woche bei 2x Einkehren im Schigebiet.
7. Im Finstermünzkessel
Nach 4 Blindflügen gings wieder zurück in den Finstermünzkessel, wo ich bis gegen 15:00 blieb. Dabei am meisten auf der alten DSB gefahren, da eine geniale Beschäftigungsanlage. Allerdings brauchts erst mal eine Beschneiung dort hinten, dass sich dort eine neue Anlage lohnt, wobei eine 6KSB/B wie am Milchhäusl zu viel wäre. Von den Abfahrten her ist der Bereich der beste. Und mal wieder das GPS verloren. Tja das war dann beim Liftler, aber eine Runde später hatte ich alles wieder beisammen, dafür waren insgesamt 2km Track futsch. Später gings wieder Richtung Wegscheid, dort fehlten mir noch einige Anlagen, nur den Draxlhang 2 hab ich ausgelassen.

Auslauf beim Bayernhang

Und dort, links war bsi vor wenigen Jahren auch eine Wirtschaft, bis die Hütte verkauft wurde und die Gastro wg. eines Grundbucheintrags aufgegeben werden musste

Anderl-Alm am Bayernhang

Und wieder die Finstermünzalm, fast nebenan mit hartgesottenen Biergartenbesuchern (sicher Raucher)

Leider blieb der steilere Florihanglift ganztags aus, aber bei dem wenigen Andrang nicht nötig gewesen, schade wars um die steile Trasse, da nur der flachere Florilift lief.

In der DSB-Trasse wachsen allmählich Bäume

Auf einer der netten Abfahrtsvarianten an der DSB, insgesamt hat man 3 Varianten an der DSB, nicht schlecht für ein Voralpenschigebiet

Trasse Bayernhang, kurz aber ein netter kleiner Hang und mit 2 Varianten

Seitenblick aus dem Florihanglift

Vorerst hab ich die Geländekammer nciht gewechselt, bin wieder an die DSB für ein paar Runden, ist mein Lieblingslift am Brauneck, trotz des hohen Alters

Wieder ein Sprung rauf, aber der Nebel war höchstens rund um die Bergstation nervig, kaum 30m tiefer gabs eine den Umständen entsprechend gute Bodensicht

Bayernhütte, leider dzt. ohne Gastro, aber vllt. tut sich da irgendwann wieder was, oder die Hütte verfällt weiter

Blick vom Bayernhang runter hier gibts in direkter Nachbarschaft gleich 3 Hütten: Von links nach rechts Finstermünzalm, Anderlalm und weiter oben die Florihütte.

Mal Aussenrum gefahren, hier kommt man von der DSB aus übern Bayernhang in den Kessel zurück

Wieder in der DSB, oben war später eine Gruppe Wanderer. Wollte mal bissl angeben und später möglichst nah vorbeigestochen, ging aber etwas in die Hose

Vor der unfreiwilligen Slapstick-Aktion gings wieder hoch, zwischendurch war das GPS weg, da es mir beim Aussteigen aus der Jackentasche fiel.

Nach dem Sturz war Schieben angesagt, musste aber selbst drüber lachen. Trotz spektakulärem Sturz nur Schnee gefressen das wars. Sachen eingesammelt, und weiter.

Beste Sicht an dem Tag auf dem Rückweg zum Ahornkessel

So kaum war ich im Florihang, war ich auch schon vom Finstermünzbereich weg.
8. Letzte Runden in Wegscheid
Gegen 15:00 gings wieder rüber, bin dann noch zu den Jaudenhangliften runter und gegen 15:45 wieder zurück zum Brauneckgipfel. Danach blieb aber noch genug Zeit für einige kleine Runden im Garlandkessel. Die Sicht blieb aber ganztags mies, erst Abends hat man oben an der Bergstation mal etwas gesehen, typisch bei der letzten Abfahrt.

Seitenblick aus dem Florilift

Der Weg führte wieder auf die Familienabfahrt, unten waren noch 2 Tallifte fällig

Wieder mal Familienabfahrt, diesmal via "Neuhauser Straße"

Downtown Wegscheid

Schlusshang zum Milchhäusl

Im Jaudenhang-Kurvenlift

Gleich wieder unten und in den alten geraden Jaudenhanglift aus den 60ern

Abfahrtsgelände und Vollbeschneiung

Für die Rückfahrt musste ich noch eine 2. Runde im Jaudenhanglift drehen

Sprung hoch in die 4SB Ahorn, die 6KSB/B hab ich davor nochmal für den Rückweg genommen.

Oben kämpft die Sonne, verliert aber, die hochnebelartigen Wolken sind stärker
9. Vorletzte Talabfahrt
Wieder oben, gings nochmal zur Garland-3SB und anschliessend runter. Der Nebel hielt sich hartknäckig im Kessel. Ganz zum Schluss konnte ich an der Bergstation noch wenige Sonnenstrahlen erwischen. Wäre besser gewesen, die Suppe wäre früher abgezogen.

In der 3SB wie schon den ganzen Tag sehr nebulös gewesen

Sichtweite oben, so gut wie nix

In der Garlandabfahrt

Nach unten raus hatte man Sicht, die Nebelschwaden gingen am Feierabend bis knapp unter Bergstationsniveau

Und die letzte Bergfahrt, Kabinen dürften ziemlich Baugleich mit denen der Schatzbergbahn sein, allerdings halt mit anderer Aufhängung, da es sich um eine 4-ZUB handelt

Unterer Niederhalter, sehr selten, dass es an einer älteren Zweiseilbahn sowas gibt

Die Stütze K2, danach gehts ins Flachstück mit hohem Bodenabstand
10. Letzte Runde und Absacker
Wieder oben, gings dann gleich nachdem sich oben endlich die Sonne halbwegs durch die hochnebelartige Bewölkung kämpfte (ein paar Stunden zu spät) wieder in die Garlandabfahrt. Unten gings dann noch kurz in die Alte Mulistation. Wobei kurz, naja bis ich raus kam wars gegen 18:00 ausserdem musste noch ein Schnaps sein, da Schneekontakt gehabt (Kostet ausser bei Tiefschneestürzen bei mir immer was). Unten gings dann mit kurzem Zwischenstopp beim nächsten Supermarkt (Reiseproviant) wieder back home.

Das war klar: Kaum ist Feierabend kommt die Sonne allmählich raus

Nix wie runter, leider bedeutete das wieder in den Nebel zurückzufahren

Rückblick hoch, die Gondel wird garagiert, das lief schon während meiner Bergfahrt (16:26 eingestiegen)

Unterhalb der 3SB Garland war man wieder in der Suppe

Wenig später kommt Lenggries in Sicht

Schlusshang

Und der obligatorische Absacker. Der Schnaps war für den Sturz ein paar Stunden zuvor

Praktischerweise, da nur geräumt, aber nicht gestreut (Ausnahme Zufahrt zur Gondel) konnte man bis zum Auto rüber
Facts:

GPS-Track
Strecke: 83,7km (Eine Runde DSB Finstermünz fehlt, weil das GPS am Ausstieg verloren)
Vmax: 81,8km/h
mfg Widdi

