1. Bergfahrt
Viel zu spät angekommen, es war, da ich morgens nicht gleich weg kam bereits 9:30 bis ich in die Bahn gestiegen bin. Vor allem hatte ich auch noch nach meinem AV-Ausweis gekramt, mit dem ich als Ermäßigter rauf kann und damit 2€ gespart. Die Bahn bringt einen eh schnell rauf, oben gings dann erst einmal bergab. Leider wars den ganzen Tag eher wolkiger, aber immerhin trocken.

Etwas späte Abfahrt gegen 9:30, hab dank Berufsverkehr einige Zeit durch Dachau Karlsfeld verloren, ab der A8 wurde es natürlich erfahrungsgemäß wochentags ruhiger

Tiefblick auf Downtown Maurach

Die einzige Stütze der Gondelbahn, dafür fährt die vor allem im Winter mit 12m/s rauf, im Sommer langsamer.

Die Quellwolken sollten mich später noch nerven, aber ein Gewitter blieb aus

Tiefblick auf den Achensee, im Karwendel quillts schon ordentlich, ist aber alles später verreckt

Erster Blick zum Dalfazkamm, schaut von unten wild aus, aber mehr als Mittelschwer (T3) ist die Tour nicht
2. Erfurter Hütte - Durrakreuz
Nach der Bergfahrt gings erst einmal durchs kleine Schigebiet an beiden DSB vorbei. Das Gebiet steht bei mir zusammen mit der Karwendelbahn Pertisau, die beide auf der TSC sind auf der To-ski-Liste. Eines der beiden Gebiete wäre mir nämlich mangels Museumscharakter für einen Tag zu klein. Zunächst gings erstmal auf einer Art Höhenweg Richtung Dalfazalm, bis ich beim Durrakreuz auf den Schmalen Pfad zur Rotspitze abgebogen bin.

Blick hoch zum Kamm, später hat man von oben aus deutlich die Pfiffe der dort lebenden Murmeltiere gehört

Blick zum Gschöllkopf, der fehlt mir auch, aber eher unwahrscheinlich, dass ich den mal mitnehme

Blick hoch zur Rotspitz, zwar nur 2067m hoch, aber optisch ein steiler Zahn

Tiefblick Richtung Inntal

Paraglider, hinten das Karwendel mit den im Hochsommer dort häufig üblichen Quellwolken

Seitenblick zum Ebner Joch, hab ich auch irgendwann mal vor, aber nur mit Talabstieg Richtung Seilbahn

Beim Durrakreuz, hier bin ich von den üblichen Pfaden weg.
3. Aufstieg zur Rotspitz
Nach einer kurzen Pause am Durrakreuz, auf dem Weg dorthin hatte ich diverse Wandergruppen überholt. Gleich rauf auf den schmalen Pfad hoch zur Rotspitze. Mir liefen auf der ganzen Überschreitung bis zum Streichkopfgatterl nur gut eine Hand Voll Leute übern Weg. Auf dem Rotspitz waren ausser mir nur 2 Leute, die aber kaum kam ich dort an weitergegangen sind. Später an der Schlüsselstelle kam mir noch ein älteres, einheimisches Ehepaar entgegen, sonst keine Menschenseele und das im überlaufenen Rofanstock. Allerdings war dank vielen Urlaubern einiges los.

Tiefblick zum Achensee aus der Grasflanke zur Rotspitz gesehen

Karwendel und nochmal Achensee von oben, ab hier war ich von den üblichen Pfaden weg

Inntal vom Rotspitz aus, bzw. dessen Aufstieg. Bis 2000m eher waldig-latschig, erst oben wirds felsiger

Ungewohnte Achensee-Perspektive, man sieht ihn von der Dalfazalm und von der Erfurter Hütte aus, aber auch sonst ist der See immer präsent

Blick rüber zum Klobenjoch, das hab ich aber aus Zeitgründen ausgelassen

Wieder ein Karwendelblick

Blick hoch zum Dalfazer Rosskopf, der im unteren Teil die Schlüsselstelle bereit hält

Pertisau und tw. bewölktes Karwendel

Tiefblick zur Dalfazer Alm, samt Klobenjoch muss ich die selbe Tour noch einmal machen, aber ohne Talfahrt mit der Seilbahn, sondern Abstieg zu Fuss

Kurz vorm Rotspitz, man muss nicht durch die Flanke, sondern über den Buckel links in eine Scharte und dann rauf

Klobenjoch, wird aber erst beim nächsten Mal Dalfazkamm, da sehr nette Tour fällig

Tiefblick nach Pertisau, fast 1100m tiefer (stehe auf ca. 2030m)

Rotspitz in Sicht, schaut wilder aus als der ist

Blick rüber Richtung Seekarlspitze, die fehlt mir neben den Rossköpfen im Rofan noch

Blick zur Haidachstellwand, die hab ich schon im "Sack"
4. Auf der Rotspitz
Nach der Abzweigung gleich das kurze, aber nicht ganz leichte Stück zum Gipfel gemacht und oben erst einmal pausiert. Trotz seiner für einen Rofangipfel mäßigen Höhe hats der kleine Zinken in sich. Für den Übergang sollte man auf jeden Fall trittsicher und zumindest etwas schwindelfrei sein, sieht aber von unten heftiger aus, als es ist. Und allzuviel Platz hat man am Rotspitzgipfel nicht.

Blick zur Hochiss, die war mein letztes Gipfelziel an dem Tag

Blick runter zur Bergstation

Dalfazkamm, auf dem Weiterweg, hörte man von unten ständig die Murmeltiere pfeifen.

Dalfazer Wände, wirken trotz der Grasmatten fast schon hochalpin

Pertisau vom Rotspitz aus, gut 1100m tiefer

Könnte als Luftbild durchgehen

Nochmal übern Dalfazkamm geschaut

Und zum Tagesziel rüber, da waren aber noch knapp 1,5-2h Weg dazwischen.
5. Rotspitz - Dalfazer Rosskopf
Nach der kurzen Gipfelpause, gleich wieder in die Scharte runter und dann rüber zum Dalfazer Rosskopf. Dort noch einmal kurz pausiert und anschliessend zur Schlüsselstelle runter. Dort muss eine fast senkrechte, aber kleine Felswand im Abstieg überwunden werden. Ist aber so ziemlich die einzige richtige Kletterei der ganzen Route. Später folgt noch eine kleine felsige Rinne, zwischen Hochiss und Streichkopf, ansonsten harmlos.

Wieder mal Karwendel

Rückblick zur Rotspitz

Karwendelzoom, dort köchelte es ordentlich

Weiter am Kamm, hinter dem Vorbuckel gehts zur Rotspitz

Inntal, Erfurter Hütte, Ebner Joch und Rotspitz vom Kamm aus

Blick rüber ins zentrale Rofangebirge, ganz hinten der Sagzahn und der Buckel des Vorderen Sonnwendjochs

Sehr nette Ausblicke vom Dalfazkamm

Kurz unterm Dalfazer Rosskopf, die Rotspitz wirkt auch von dort wie ein kleines Felshorn

Achensee und Karwendel aus gut 2100m Höhe

Auf dem Dalfazer Rosskopf, der Weg führt dann auf der steileren Seite hinab zum Grat

Blick Richtung Steinerne Manndln (Grasbuckel vorn) und Dalfazer Wände (mit Kreuz im Hintergrund). Mal schauen ob man da auch als Normalo irgendwie hochkommt
6. Auf dem Dalfazkamm
Nach der kurzen Pause gleich weiter Richtung Hochiss. Leider wurde es immer wolkiger, aber es blieb trocken. Die Schlüsselstelle war recht schnell erledigt, aber da wurde es dann doch etwas luftig. Unten kam mir ein älteres Einheimisches Ehepaar entgegen und bestätigte mir, dass danach nix übles mehr kommt. Die gingen die Route in Umgekehrter Richtung. Danach wars bis auf die kurze Kraxelei ab Streichkopfgatterl problemlos.

Bei der Schlüsselstelle

Pertisau und Karwendel

Wolkiger Blick nach Norden

Klobenjoch von oben gesehen

Wegverlauf entlang des Kamms

Blick rüber zur Haidachstellwand

Dalfazer Wände vom Kamm aus

Das vorher gesehene Gipfelkreuz, ka ob man da leicht rauf kommt, sieht eher nicht danach aus

Der Streichkopf ist in Sicht

Und damit auch die Hochiss

Wieder mal ein Ausblick

Klobenjoch und Karwendel zum x-ten

Rückblick über den Dalfazkamm zur Rotspitz
7. Schlussanstieg auf die Hochiss
Nach dem Kammweg, gleich weiter auf dem zweiten Normalweg von der Dalfazalm zur Hochiss. Im Gegensatz zum von der Seilbahn kommenden Weg, ist dieser etwas schwieriger und länger. Allerdings liegt er immer noch unter dem Schwierigkeitsgrad des Dalfazer Kamms, bei dem man über den gesamten Verlauf Trittsicherheit braucht. Dafür ist die Aussicht vom Kamm besser als bei beiden Normalwegen. Oben gabs dann eine längere Gipfelpause, wenn auch kürzer als bei den vorhergehenden Touren, da trotz etwas durchwachsenem Wetter viel los war.

Beim Streichkopfgatterl

Tiefblick nach Steinberg am Rofan

Wieder ein Rückblick auf den Dalfazkamm

Ausblick an der Rofanspitze vorbei

Blick Richtung Kaisergebirge, neulich war die Sicht trotz Gewittern am Nachmittag besser

Ausblick am Gipfel
8. Gipfelrast
Trotz des etwas wolkigen Ausblicks, war der Hochissgipfel sehr gut besucht. Lag wohl auch an den Ferien in Teilen Deutschlands und Österreichs. Trotzdem oben knapp 20min gerastet. Danach noch überlegt welchen Abstieg. Die Wahl fiel auf den hinteren Normalweg zur Dalfazalm, wo es dann ein verspätetes Mittagessen gab.

Ausblick Richtung Christlum

Rofanspitze und davor die Schokoladentafel, den Zireiner See sieht man von der Hochiss aus nicht

Blick Richtung Hauptkamm, dort wars noch wolkiger

Unnütze und Guffert vom Hochiss aus

Stanser Joch und Rotspitz

Gut besuchtes Gipfelkreuz

Blick hinter in die Karwendeltäler

Dalfazkamm in der Totalen

Tiefblick ins Inntal

Nochmal das Karwendel, danach gings an den Abstieg
9. Hochiss - Dalfazalm
Nach der Gipfelpause, erstmal über den gleichen Weg zum Streichkopfgatterl zurück und danach direkt Richtung Dalfazalm hinab. Das Klobenjoch, hab ich dagegen aus Zeitgründen ausgelassen, könnte es aber ggf. ein ander mal Extra geben. Unten gabs dann eine ausgedehnte Pause.

Kurz vorm Streichkopfgatterl

Seitenblick zum Hauptkamm

Wieder mal das Karwendel

Seitenblick Richtung Voralpen

Klobenjoch und dahinter das KArwendel

Wegverlauf

Rückblick rauf

Beim steinernen Tor

Nach dem Grashang, ists nur noch ein kurzes Stück zur Hütte

Rückblick nach oben

Zwischenziel in Sicht
10. Einkehr
Gegen 14:30 war ich bei der Hütte, dort erstmal auf ein verspätetes Mittagessen und passenderweise gabs dann die eigtl. schon für den ganzen Tag versprochene Wetterbesserung. Allerdings hätte ich die Sonne weiter oben gebraucht. Naja dafür fiel die Rast länger aus.

Ziel erreicht, Zeit für eine:

Pause, der Schnaps war die Verdauungshilfe für die Hauswurst

Zoom zum Hintertuxer

Tiefblick zum Achensee

Und noch eine Genusshalbe hinterher, Richtung Karwendel. Danach wurde es langsam zeit zur Gondel zurückzumarschieren

Und Abmarsch
11. Rückweg zur Gondel und Talfahrt
Nach der etwas langen Einkehr, gings gleich rüber zur Bergstation. Der Weg geht recht flach dahin, nur am Schluss gibts einen kleinen Anstieg zurück zur Gondelbahn.
Allerdings hatte ich dort immer noch etwas Zeit, also noch schnell ein kurzer Tagesausklang an der Erfurter Hütte, bevors endgültig ins Tal ging. Danach mit Tankstopp back home.

Rückblick zur Hütte

Tiefblick zum Achensee, den hat man auf dem Rückweg von der Dalfazalm ständig

Pertisau mit den Karwendeltälern

Spazierweg mit Blick rüber ins Zillertal, der Charakter bleibt durchgehend so

Am Durrakreuz zurück

Blick hoch zur Rotspitz, sieht von unten giftig aus

Rückblick von der DSB Rofan aus zum Dalfazkamm

Zum Schluss noch ein Tagesabschlussweizen, 16:45 war mir noch zu früh für die Talfahrt und die Gondel fährt eh bis 17:30

Talfahrt um 17:15

Bei der Stütze kommt die Gegengondel rauf

Auf dem Heimweg hab ich noch kurz am Tegernsee angehalten
Facts:

GPS-Track
Aufstieg:780hm
Abstieg: 780hm
Strecke: 15,5km, davon 10,8km zu Fuss
Gehzeit: gut 5 Stunden
mFg Widdi

