1. Morgendliche Runden oben
Nach der Anfahrt, gleich oben im Parkhaus einen Parkplatz erwischt und ab in die Gletscherbusse. Die parallelen Gondelbahnen liefen morgens noch nicht. Als ich spätvormittags wieder unten im Tal war, waren die schon wieder aus, also wieder keine Fahrt mit der alten 4EUB in der 2. Sektion. erwischt. Fürs erste blieb ich allerdings bei den Olpererliften hängen, da dort immer bessere Sicht herrschte. Ganz oben auf der Gefrorenen Wand hielt sich eine hartknäckige Wolke, erst am Nachmittag war die halbwegs weg. Später noch zur 3SB runter, fand ich diesmal nicht so prickelnd, Kugellagerschnee am Südhang.

Morgendliche Kontraste, leider wieder sehr bewölkt gewesen

Also erstmal zum TFH rüber

Und wieder zurück nach oben

Bei den SL Gefrorene Wand, alles in der Suppe

Gegenüber reißts auf, also nix wie hinter zum Olperer

Im Schlepper, meist lief nur der rechte, längere, zwischendurch auch mal der linke Olpererlift wenn mehr los war.

Die Gefrorene Wand wollte mich heute wieder nicht sehen, Schnee war aber genial, leichte Neuschneeauflage aus der Nacht, da nimmt man ein paar Wolken in Kauf

Und gleich nochmal rauf

Blick rüber zur Gefrorenen Wand

Seitenblick aus der 3SB Schlegeis

Also gleich wieder hoch

Und wieder ab in den Olpererlift, nun lief auch der linke, kürzere
2. Erste Runde zur Sommerbergalm
Nach einigen Runden oben, gleich mal ganz runter. Zunächst allerdings erst zur Sommerbergalm. Leider kann man im Gegensatz zu den anderen Tiroler Gletschern nie die ganze Höhendifferenz auf einmal fahren, da man zur Schwarzen Pfanne erstmal aus der Mulde raus und zum Tuxer Joch hinauf muss. Alternativ kann man auch die Waldabfahrt nehmen, allerdings geht auch die erst nach der 6SB Sommerberg los. Hat allerdings den Vorteil, dass man 3 Stockwerke hat und immer zum je nach jahreszeit tiefstmöglichen Punkt kommt. Nachteil: den letzten Lift sollte man nicht Verpassen. Hab allerdings den Sommerbergalm-Bereich eher stiefmütterlich behandelt diesmal, bloss zum SL Ramsmoos, weil keine Lust auf ewiges Schieben da ich mir die Tuxerjochpiste geschenkt habe.

So ab nach unten

Im TFH-Hang, An der Eggalm ging schon einige zeit nix mehr, die war bereits am 5.4. dicht

Blick zum Tuxerjochbereich dort war schon einiges an Schnee weg, aus der 6SB konnte man auch schon die ersten Murmeltiere hören

Blick rüber zum Einstieg in die Talabfahrt, wenig später war die allerdings auch dicht (glaub nach den Osterferien aufgegeben)

Kontraste die 4EUB hab ich diesmal leider wieder verpasst, als ich aus Hintertux wieder oben ankam war die Stoßzeit um.

Rückblick hoch

Seitenblick aus dem SL Ramsmoos, schieben wär schneller gewesen, aber schliesslich will alles gefahren werden.

In der 4KSB/B Tuxerjoch die Direktabfahrt hab ich gelassen
3. Vormittägliche Talabfahrt und Einkehr
Am Tuxerjoch angekommen und kurz überlegt, direkt zur 4EUB rüber oder erst einmal ins Tal. Hab mich aufgrund des sehr zerbuckelten Zustands der Tuxerjochpiste für die Talabfahrt entschieden. Dort wars noch recht firnig, allerdings hatte man auch unten schon einiges an Sulz, was aber bei einem Prallen Südhang nicht wundert. Unten gabs dann auch schon erste Bräunlichkeiten, die sich bis zum Abend auch noch etwas vergrößerten. War allerdings noch problemlos zu machen. Steine fand man auch nirgends vor. Oben angekommen gleich ab ins Spannnagelhaus, bzw. diesmal davor. Leider wieder mehr Wolken als Sonne, aber man konnte es draußen aushalten, allerdings hätte ich die Sonnenbrille genauso gut im Auto lassen können.

Blick rüber zum Gletscherbereich

Kontraste im Tal, der Südhang ist abgesehen vom Schneeband der Talabfahrt aper, der Nordhang noch halbwegs schneebedeckt

Ziehwegpassage, wurde langsam dünn

Kontraste die nächste, hat aber auch seinen Reiz auf ner weißen "Autobahn" zu fahren, während nebendran alles ergrünt

Unten wirds knapp

So erstmal genug Frühling geschnuppert, also nix wie runter und wieder ab auf den Gletscher

Wieder am TFH zurück

Pause!

Nach dem Hüttenpfandl musste dann noch ein Schnaps sein, hab mich diesmal für einen klaren Marillen entschieden.

So ab nach unten, bin dann rüber zur Lärmstange und dort erstmal geblieben.

Wieder mal Kontraste

Seitenblick zur DSB Lärmstange, auch diesmal war die 2x fällig
4. An der Lärmstange
Wie schon knapp 3 Wochen zuvor, gleich mit der DSB weiter gemacht. Diesmal sah man oben endlich mal was, somit blieben etwaige Blindflüge aus. Bin zwischendrin noch auf den Kaserer 2 und von dort aus erst am Lift entlang, später über meine Lieblingsvariante runter, der Schiroute 13, bzw. heuer war die nur als Off-Piste-Abfahrt möglich. Später kam ich dann auch auf einer weiteren alten Route vorbei, die direktere Abfahrt vom Spannnagelhaus kommend. Sehr intressant auch die Toilette an der DSB, (hatte später ein Bedürfnis) da hat man Ende der 70er-Jahre tatsächlich nochmal einen Donnerbalken verbaut.

In der DSB Lärmstange

Fast oben hinten sieht man meine Lieblingsvariante

Hier hatte ich ein Dejavu, aber der Nebel verzog sich später zum Glück wieder

Am Kaserer 2 war diesmal freie Sicht

Wieder mal die Kontraste, hat man auch selten, dass man 3 Jahreszeiten auf einmal sieht.

Witzig, kaum bin ich am Kaserer zeigt sich auch mal die Gefrorene Wand

Vom Kaserer 2 aus erstmal ganz rechts weg und ab in die Gletscherzungen-Route

Führt stets nah am Kaserergrat vorbei, daher auch bei Nebel fahrbar, weil man so lang er nicht zu dicht ist immer Sicht hat

In der oberen kurzen Rinne

Rückblick rauf, war schön firnig, unten allerdings eher sulzig gewesen

Immer dem Tal entgegen

Im Mittelteil kann man tw. zwischen mehreren Varianten wählen, je nachdem ob man lieber offenes Gelände oder eine kleine Rinne haben will

Fast unten angekommen

Beim warten auf die Toilette, hat schon sehr gezwickt.

Toilette an der DSB, Einfacher Donnerbalken das wars.

Danach aber gleich rauf zu den Kasererliften und erstmal dort geblieben.

Seitenblick zum TFH
5. Nachmittags am Kaserer
Oben angekommen gings erstmal mehrmals an den Kasererliften entlang und dort nacheinander alle Varianten durchgemacht. Gegen 15:00 bin ich dann wieder Richtung TFH und ab in den oberen Bereich, schliesslich war nach einem kurzen Schauer endlich etwas besseres Wetter in Sicht. Später war, da der Nebel so gut wie weg war eine Runde auf der Gefrorenen Wand drin.

So erstmal ab auf den Kaserer 2

Seitenblick zum Kaserer 1 mit 491hm ein ziemlich ordentliches Teil, vor allem hat man den erst vor wenigen Jahren erneuert, bis 2005 kam er sogar auf 566hm

Wieder ein Talblick

Im Kaserer 1, den fuhr ich dann gleich 4x hintereinander, bevor ich wieder Richtung Tuxer Ferner Haus rüber bin.

Blick über die Lärmstange hinweg, rund um den Gletscher lockerte es auf

Seitenblick zur Gefrorenen Wand

Wieder am Kaserer 1 entlang. Wenn nix los ist kann mans dort richtig Krachen lassen, leider wars etwas bewölkt, bei Sonne wäre ich richtig Vollgas runter

Talblick

Und weils dort so genial war, gleich nochmal mit dem Kaserer 1 hoch

Standardblick vom Kaserer

Talstation Kaserer 1 und danach die 4. und für heute letzte Runde gestartet

So sonnig hätte ichs gern vond er Früh weg gehabt, aber immerhin besseres Wetter als knapp 3 Wochen davor

Standardblick von der Sonnenhangpiste aus

Noch zum Tuxer Fernerhaus runter und dann ab mit den beiden Bahnen der 3. Sektion, früher waren es 2 DSBs, mittlerweile "lebt" nur noch die obere, die untere musste einer 10er-Gondel weichen.
6. Letzte Runde am Schlegeis
Wieder oben angekommen, gleich rüber Richtung Schlegeis gefahren und noch ein 2. mal die Abfahrt runter. War mittlerweile leider verbuckelt, aber immerhin hat man nun am Nachmittag was gesehen. Wenig später gings dann gleich zurück zu den Oberen Schleppern.

In der DSB Gefrorene Wand 3b, mit Baujahr 1976 die älteste bestehende DSB, die untere war Baujahr 1980 und ist bereits durch eine 10er-Gondel ersetzt

Wolkenspiele oben

Blick Richtung Südtirol aus der DSB

Oben angekommen, machte es wieder etwas dicht, Nebel blieb aber für den Rest des Tages die Ausnahme

Blick hoch zum Olperer

Tiefblick

Blick nach Südtirol, ganz hinten kann man die Dolomiten erahnen

Der leere Schlegeisspeicher, davor die 3SB

Seitenblick zum markanten Schrammacher (3478m)

Wolkenspiele oben
7. Letzte Abfahrten am Gletscher
Oben angekommen gings gleich nochmal zu den Olpererliften und kurz vor Betriebsschluss auf den Sl Gefrorene Wand. Leider stand der zwischendurch länger (wohl einer gestürzt und nicht weggekommen) Somit kurz vor der Bergstation abgebügelt und runter zur Sommerbergalm. Und so lang eine offene oder zumindest befahrbare Talabfahrt (bwsonders im Frühjahr wichtig) vorhanden ist, fahr ich generell nicht mit der Bahn ins Tal. Talfahrten kommen mir nämlich nur im Gletscherherbst in die Tüte, wenn unten noch nix geht.

Sprung zum SL Olperer

Im Lift

Blick hoch zum Olperer bzw. dessen Grat

unten angekommen noch eine Wiederholung, war ja noch genug Zeit

Wieder oben und typisch zum Feierabend kommt die Sonne

Hab mich für die Hintenrum-Variante entschieden dann wollte ich in den SL Gefrorene Wand, der stand zwischendrin länger, also vorzeitig abgebügelt und nix wie zum Tuxerjoch.
8. Endgültige Talabfahrt
Gegen 16:10 bin ich direkt via Tuxer Ferner Haus zur Sommerbergalm und dort noch beide Anschlüsse zur Talabfahrt erwischt. Entsprechend schnell musste ich von oben runter. Unten dann via 6SB und kurzem Skating zum Tuxerjoch zurück. Von dort aus gleich runter in die Schwarze Pfanne, welche vor allem unten mittlerweile tiefster Sulz war. Gefahren wurde wie immer bis zum letzten Millimeter und unten noch einen Absacker genommen.

Sprung runter zur DSB Lärmstange, hatte es davor zu eilig für Stopps

Profil der Lärmstange

Blick runter zur 6SB Sommerberg

Seitenblick aus der 6SB

Bereits auf dem Schiweg der Schwarzen Pfanne

Sprung in den oberen Hang

Seitenblick zum Wasserfall, normal sollte es so erst Mitte-Ende Mai aussehen, es ist aber Ende April

Der untere Schiweg ist in Sicht

Immer dem Schneeband folgen, sonst liegt man im Gras

Blick hoch zur Gefrorenen Wand, klar Feierabend und nun ists sonnig

Tiefblick nach Hintertux

Unten angekommen

So vorletzte Talabfahrt für diese Schisaison, natürlich wie immer bis zum letzten Millimeter gefahren

Feierabend! Wieder nicht in der Tenne, sondern gegenüber davon, musste ja am Folgetag (unchristliche 2:00 Nachts) wieder zur Arbeit.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 97,3km
Vmax: 82,9km/h
mFg Widdi

