Inversion vom feinsten am 13ten Januar 2009 - Winter pur
Verfasst: Fr 6. Mär 2009, 20:47:47
Hallo zusammen,
bei dem derzeitigen Wetter draußen, möchte ich mal einen kleinen Rückblick auf den Januar posten. Es war die kälteste Zeit des Jahres, und zugleich gab es traumhaftes Wetter. Der Krasse Gegensatz zu dem Wetter der letzten Tage. Diese Bilder sind bei -20°C am Morgen entstanden. In diesen Tagen lagen die Meteomediastationen im Landkreis (Mähring und TIR-Lodermühl) öfters direkt hinter dem Funtensee auf Platz 2 und 3 in der MM-Hitliste. So nun zu den Bildern. Entstanden kurz , bzw. mit dem Sonnenaufgang. Ein Teil der Bilder entstand an unserem Hochwasserspeicher im Landkreis. Dieser soll die Wassermassen der Waldnaab bändigen. Zu dieser Zeit war dieser Wasserspeicher komplett zugefroren. Am Ende des Berichtes gibts noch ein paar Fakten dazu.
So nun zu den Bildern.
Das erste Bild entstand am Tag zuvor. Anhand der Rauchfahnen vom größten Sägewerk und Erdenwerk in der Oberpfalz kann man die Inversion erahnen. Sieht aus wie "overshooting tops".

Dieses Bild entstand nun am 13ten Januar. Es zeigt den Blick hinüber zum Sonnenaufgang über dem Grenzkamm. Die Temperatur lag bei -20°C, aber es fühlte sich nicht so kalt an, da man sich die Tage zuvor schon daran gewöhnen konnte:

Hier der Blick in den Westen. Sehr viel Schnee lag damals nicht, aber es reichte um tiefe Temperaturen zu erzeugen. Man sieht hier auch noch schön den Mond, der durch die Sonne nun abgelöst wurde:

Hier nun der Sonnenaufgang in Nahaufnahme. Etwa dort wo die Sonne aufgeht liegt auch der Liebensteiner Speicher:

Etwas später wich dann die schöne Färbung, aber es gab weiterhin tiefwinterliche Stimmungen zu sehen:


Hier befinde ich mich nun am Wasserspeicher. Der Blick geht auf das größte Sägewerk in der Oberpfalz. Auf dem Luftbild am Ende des Berichtes, sieht man einen Teil des riesigen Sägewerkes:

Nun Bilder vom Stausee. Da der Stausee eine Tallage hat, war es da unten noch etwas kälter. Die Sonne konnte Ihre Strahlen auch noch nicht in dieses Tal strecken. Man kann sehn, dass der gesamte Speichersee zugefroren war:




So, das war dann schon der kurze Bericht. Wer jetzt noch behauptet, lieber +4°C und Regen im Winter zu lieben, also solches Wetter, tut mir leid. Ich würde gerne mit dem derzeitigen Wetter tauschen wollen.
So, wie geschrieben, nun noch ein paar Fakten zum Liebensteiner Speicher. Es ist nicht nur ein Speicher für die Stromgewinnung, sondern auch ein Badesee und ein Anglerrevier. Selbstverständlich wurde er zum Hochwasserschutz gebaut, um die riesigen Mengen der Schneeschmelze vom Grenzkamm zu CZ aufzufangen. Rund herum führt ein Wanderweg. Der Hochwasserspeicher erzeugt im Jahr durchschnittlich 570.000 kWh Strom. Erbaut wurde das Hochwasserrückhaltebecken von 1965 bis 1968. In den 1990er Jahren wurde die Anlage zweimal modernisiert. Der Staudamm besteht aus Erdschüttmaterial. Die Wasseroberfläche bei Vollstau beträgt 88 ha. Der Speicherraum liegt bei 5,3 bis 5,8 Mio. m³.
Infolink: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser ... iebenstein
Luftbild dazu:
http://www.oberpfalz-luftbild.de/nord/liebenstein.htm
Her noch Infos zum Wasserstand. Zu finden sind alle Daten beim HND von Bayern. Man sieht schön wie zur Zeit der Seepegel stetig ansteigt. Grund hiefür ist das derzeitige Schmelzwasser. Das Einzugsgebiet geht bis auf eine Höhe von 900müNN. Dort liegen immer noch verbreitet 30-60cm Schnee.
http://www.hnd.bayern.de/pegel/wasserst ... 7&status=0
Die Höchsten Wasserstände wurden im Jahr 2002 erreicht. Der Höchststand lag damals über 5m über dem normalen Wasserstand! Man kann auch sagen, dass der derzeitige Wasserstand 4,25m tiefer liegt als im Jahr 2002.
Das war schon der Bericht und die Infos zu einem Bauwerk im Landkreis. Seit dem Bau des Speichers, könne die Anwohner der Waldnaab und der Naab ruhiger schlafen bei Hochwasserlagen. Früher gingen diese Wassermassen ungebremst nach Regensburg hinab.
Über Kommentare und Kritik freue ich mich.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Markus
bei dem derzeitigen Wetter draußen, möchte ich mal einen kleinen Rückblick auf den Januar posten. Es war die kälteste Zeit des Jahres, und zugleich gab es traumhaftes Wetter. Der Krasse Gegensatz zu dem Wetter der letzten Tage. Diese Bilder sind bei -20°C am Morgen entstanden. In diesen Tagen lagen die Meteomediastationen im Landkreis (Mähring und TIR-Lodermühl) öfters direkt hinter dem Funtensee auf Platz 2 und 3 in der MM-Hitliste. So nun zu den Bildern. Entstanden kurz , bzw. mit dem Sonnenaufgang. Ein Teil der Bilder entstand an unserem Hochwasserspeicher im Landkreis. Dieser soll die Wassermassen der Waldnaab bändigen. Zu dieser Zeit war dieser Wasserspeicher komplett zugefroren. Am Ende des Berichtes gibts noch ein paar Fakten dazu.
So nun zu den Bildern.
Das erste Bild entstand am Tag zuvor. Anhand der Rauchfahnen vom größten Sägewerk und Erdenwerk in der Oberpfalz kann man die Inversion erahnen. Sieht aus wie "overshooting tops".

Dieses Bild entstand nun am 13ten Januar. Es zeigt den Blick hinüber zum Sonnenaufgang über dem Grenzkamm. Die Temperatur lag bei -20°C, aber es fühlte sich nicht so kalt an, da man sich die Tage zuvor schon daran gewöhnen konnte:

Hier der Blick in den Westen. Sehr viel Schnee lag damals nicht, aber es reichte um tiefe Temperaturen zu erzeugen. Man sieht hier auch noch schön den Mond, der durch die Sonne nun abgelöst wurde:

Hier nun der Sonnenaufgang in Nahaufnahme. Etwa dort wo die Sonne aufgeht liegt auch der Liebensteiner Speicher:

Etwas später wich dann die schöne Färbung, aber es gab weiterhin tiefwinterliche Stimmungen zu sehen:


Hier befinde ich mich nun am Wasserspeicher. Der Blick geht auf das größte Sägewerk in der Oberpfalz. Auf dem Luftbild am Ende des Berichtes, sieht man einen Teil des riesigen Sägewerkes:

Nun Bilder vom Stausee. Da der Stausee eine Tallage hat, war es da unten noch etwas kälter. Die Sonne konnte Ihre Strahlen auch noch nicht in dieses Tal strecken. Man kann sehn, dass der gesamte Speichersee zugefroren war:




So, das war dann schon der kurze Bericht. Wer jetzt noch behauptet, lieber +4°C und Regen im Winter zu lieben, also solches Wetter, tut mir leid. Ich würde gerne mit dem derzeitigen Wetter tauschen wollen.
So, wie geschrieben, nun noch ein paar Fakten zum Liebensteiner Speicher. Es ist nicht nur ein Speicher für die Stromgewinnung, sondern auch ein Badesee und ein Anglerrevier. Selbstverständlich wurde er zum Hochwasserschutz gebaut, um die riesigen Mengen der Schneeschmelze vom Grenzkamm zu CZ aufzufangen. Rund herum führt ein Wanderweg. Der Hochwasserspeicher erzeugt im Jahr durchschnittlich 570.000 kWh Strom. Erbaut wurde das Hochwasserrückhaltebecken von 1965 bis 1968. In den 1990er Jahren wurde die Anlage zweimal modernisiert. Der Staudamm besteht aus Erdschüttmaterial. Die Wasseroberfläche bei Vollstau beträgt 88 ha. Der Speicherraum liegt bei 5,3 bis 5,8 Mio. m³.
Infolink: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser ... iebenstein
Luftbild dazu:
http://www.oberpfalz-luftbild.de/nord/liebenstein.htm
Her noch Infos zum Wasserstand. Zu finden sind alle Daten beim HND von Bayern. Man sieht schön wie zur Zeit der Seepegel stetig ansteigt. Grund hiefür ist das derzeitige Schmelzwasser. Das Einzugsgebiet geht bis auf eine Höhe von 900müNN. Dort liegen immer noch verbreitet 30-60cm Schnee.
http://www.hnd.bayern.de/pegel/wasserst ... 7&status=0
Die Höchsten Wasserstände wurden im Jahr 2002 erreicht. Der Höchststand lag damals über 5m über dem normalen Wasserstand! Man kann auch sagen, dass der derzeitige Wasserstand 4,25m tiefer liegt als im Jahr 2002.
Das war schon der Bericht und die Infos zu einem Bauwerk im Landkreis. Seit dem Bau des Speichers, könne die Anwohner der Waldnaab und der Naab ruhiger schlafen bei Hochwasserlagen. Früher gingen diese Wassermassen ungebremst nach Regensburg hinab.
Über Kommentare und Kritik freue ich mich.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Markus
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