Südtirol 2026 - Tschafon+Völsegg (146 Pics) (13.09.2026)
Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 19:55:01
So Zeit für eine weitere Altlast. Diesmal sich, da die gekaufte Liftkarte erst ab Montag benutzt wurde, mal was komplett ohne Seilbahn. Allerdings sich diesmal von Weißlahnbad für die deutlich kürzere Runde aufs Tschafon und zur Völseggspitze entschieden, dass auch noch genug Zeit für den Genuss blieb, der kam letztes Jahr zu kurz. Der Anschließende Abstieg ging dann nach Völs, um von dort ohne Umstieg mit dem Bus zurück nach Kastelruth zu fahren.
1. Weißlahnbad - Wuhnleger
Nach einem Umstieg in Seis, auf den 176er nach St. Zyprian, der oft über sehr kleine Sträßchen fährt, somit dauert die Fahrt für die relativ kurze Strecke eine knappe Stunde, daher erst gegen 9:30 am Ausgangspunkt gewesen. Anfangs erst bis etwa 1450m auf der Fahrstraße, die mir vom letztjährigen Abstieg schon bekannt ist, später zweigt ein deutlich angenehmerer Steig ab.

Start an der Bushaltestelle in Weißlahnbad oberhalb von Tiers

Ausblick an dem Tag schon oberhalb von der Siedlung, das Erste Stück geht ja sehr flach zu den Häusern rüber

Links gehts zur Schlerngruppe, Rechts zum Rosengarten

Die ersten 250hm gehen meist auf einem Fahrweg entlang (T1-2)

Blick über den Überschaubaren Ort, Richtung Tschmintal ist auch das Naturfreundehaus

Und zum Rosengarten, man kann allerdings auch per Seilbahn rüber nach Carezza wechseln, dort gibts unter anderem den Hirzelweg

Landschaft im unteren Teil

Wegverlauf in dem Bereich auf 1450m, wechselt man auf einen Pfad

Später gehts teils im Wald, teils durch Wiesen hinauf

Zwischendurch spitzt auch mal der Latemarstock heraus

Der Blickfang ist aber bis zum Wuhnleger die Rosengartengruppe

Ausblick kurz vorm Wuhnleger, hinten zwischen den Felsen könnte der Steig zur Bärenfalle sein (auch sehr zu empfehlen)

Dort angekommen, zum See gings jedoch nicht, ist aber, falls es mich da wieder hin verschlägt mal geplant

Wieder der Latemar

Und erstmal noch die Straße entlang, wahlweise kann man die nehmen, jedoch unangenehm Steil oder

Den später abzweigenden Steig
2. Wuhnleger - Tschafonhütte Teil 1
Auf etwa 1450m Höhe muss man sich dann entscheiden, welchen Weg man wählt. Es wurde natürlich der deutlich schönere Steig durch den Wald, hoch zum Tschafon. Der bietet im oberen Teil auch einige Ausblicke zum Latemar, sowie ins Tal hinab und führt in angenehmer Steigung und Abwechslungsreich hoch zur Tschafonhütte auf 1737m Höhe. Die Einkehr gabs allerdings auch diesmal erst nach dem Gipfel, allerdings war diesmal der Anstieg mit insgesamt etwas mehr als 2 Stunden deutlich angenehmer als die Hammerwand mit 5 Stunden samt Gratwanderung.

Im Steig, teils durch Wald, später in deutlich lichterem Gelände, Technisch mit T2 nicht sehr anspruchsvoll

Zwischendurch gibts auch mal einen Blick rüber in die Fleimstaler Alpen mit dem Zanggen

Oder man nimmt links den Langweiligen Steilen Fahrweg

Letztes Jahr nach der Hammerwand den gewählt, um den Bus um 18:40 Uhr zu erwischen, da ich ja um 20:00 in Kastelruth sein wollte

Diesmal viel schöner den Steig genommen

Rosengarten und Latemar

Und diesmal kann mans dank nett angelegtem Weg auch geniessen

Hinten Rechts spitzen noch Weiß- und Schwarzhorn heraus

Bereits ab 1550m Höhe wechselt der Bewuchs auf Latschen, an einem Südhang, dürfte wohl durchaus mal windexponiert sein, man sieht ja immer noch die Lücken, die Vaja vor 8 Jahren hinterlassen hat.

Weiter oben werden dann schon die ersten Gletschergipfel sichtbar, dürfte Richtung Ortlergruppe sein

Tiefblick Richtung Tiers

Mal wieder der Wegverlauf

Latemar mit dem leider nicht mitgenommenen Weiher beim Wuhnleger

Rückblick gen Rosengartengruppe und vor allem weniger Überlaufen als der Normalweg zum Schlern (gleich ums Eck)

Blick rauf Richtung Tschafonkamm

Nochmal Latemar und ja der kommt noch öfter, da eine nette Panostrecke

Weißhorn und Schwarzhorn, rechts müsste es schon Richtung Brenta gehen

Mal an einer breiteren Stelle, danach gehts später wieder im Wald zur Hütte weiter
3. Wuhnleger - Tschafonhütte Teil 2
Im oberen Teil des Anstiegs wird der Ausblick erstmal besser, gleichzeitig folgen ein paar leicht steilere Passagen hoch zur Kammhöhe. In dem Bereich liegt die bei ca. 1700-1750m Höhe, bevor es später durch den Wald raus zur Tschafonhütte geht. Und die ist sehr zu empfehlen. Die meisten Zutaten aus dem Eigenen Bio-Garten vor der Hütte und humane Preise. Vor dem Genuss musste allerdings noch der Gipfel mitgenommen werden.

Blick Richtung Karerpass, der verbindet ja Latemar und Rosengarten

Nochmal der Rosengarten, leider wars an dem Tag auch etwas dunstig, ansonsten Kaiserwetter

Schwarzhorn und Weißhorn, die kann man ggf. ab Lavazejoch sogar an einem Tag machen

Im oberen Teil des Anstiegs gehts dann wieder in den Wald zurück

Blick Richtung Zanggen

Sowie rauf zum Kammweg

Oben komischerweise wieder mehr Richtige Bäume

Und auch mal ein paar Stufen im Weg drin, aber alles Harmloses T2

Bis die Tschafonhütte in Sicht kommt. Vor der Einkehr musste aber erst noch die Völseggspitze erklommen werden, ist aber leicht in so 20 Minuten ab der Hütte machbar

Blick rüber zur Hammerwand

Rückblick zum Rosengarten rechts die Vajolettürme

Gefolgt vom Rest der Rosengartengruppe und dem Latemarstock

Gelände bei der Hütte.

Und erstmal noch das Gipfelziel angepeilt, Bescheidene 1834m

Noch der Rückblick zu letztes Jahr zur Hammerwand, dahinter der Schlern, dem gings dann ein paar Tage später noch aufs Haupt, zwecks neuem Gipfelkreuz.

Noch ein Ausblick vorm finalen kleinen Gipfelanstieg.
4. Tschafonhütte - Völseggspitze
An der Hütte angekommen gings erstmal noch ein Stück weiter. Zunächst flach und dann relativ gleichmäßig Ansteigend noch die restlichen ca. 100hm auf den Gipfel hinauf. Der ist recht stark bewaldet, bietet aber vor Allem Richtung Bozen sehr nette Ausblicke. Den Prospektmäßigen Blick gen Rosengarten gibts etwas unterhalb bei der Hütte. Von dort gibts dann mehrere Möglichkeiten, entweder über die Hammerwand zur Bärenfalle, nach Weißlahnbad oder eben über den Schönblick nach Völs. Der Abstieg wurde Variante 3.

Landschaft mal wieder

Rosengartenblick bei der Hütte

Blick am Schlern vorbei Richtung Kastelruth

Wieder die Hammerwand, deren Kreuz ist 50hm tiefer, dass man es von Völs aus besser sehen kann

Wegverlauf zum Gipfel es geht recht gemächlich hoch zur Völseggspitze

Rückblick im unteren Teil

Rosengarten mit dem unterhalb gelegenen Schigebiet Carezza

Wegverlauf

Ausblick Richtung Völs mit knapp 900m Höhe etwa 900m tiefer als der Aussichtspunkt gelegen und Richtung Sarntaler Alpen

Tiefblick Richtung Bozen, für die relativ Geringe Höhe von nur 1834m hat der ein Gigantisches Panorama.
5. Auf der Völseggspitze+Abstieg
Oben angekommen erstmal sich einen Platz an einem der 3 Aussichtspunkte gesucht, da der Berg dank der Geringen Höhe recht dicht bewaldet ist. Hierzulande hätte man auf der Höhe nur die niedrigeren Latschenkiefern. Allerdings durch die Südlichere Lage ist die Waldgrenze in Südtirol halt einfach etwas höher (2000-2200m) Trotzdem bietet der kleine Berg einen Blick ins Bozner Becken und bei schönem Wetter bis zur Ortlergruppe und gleichzeitig ins Bozner Becken, sowie nach Norden zum Alpenhauptkamm

Ausblick oben, die Gipfelrast war dann recht lang, der niedrigste Punkt Bozen, der höchste Punkt sind die verschneiten Gipfel der Ortlergruppe

Blick in die Sarntaler Alpen hinüber

Fernsicht an dem Tag, geschätzt so gegen 100km gehend

Noch das Gipfelkreuz hier war auch einiges los, wobei ein Großteil eher einheimische Gäste waren

Ausblick grob Richtung Adamello oder Brenta, von einem so kleinen Berg

Tiefblick Richtung Völs

Wieder mal Bozen

Unten liegt Völser Aicha mit diversen kleineren Orten und Weilern

Grob Richtung Brenta und Adamello da waren auch die einzigen Wolken an dem Tag

Und gen Schlern hinüber

Kleiner Berg, dafür Große Aussicht

Blick rüber Richtung Lavazejoch

Folgt man von Bozen dem Tal weiter kommt irgendwann Meran

Nochmal die Gegend um Völser Aicha rum

Sowie ein Blick gen Schlern, bevor es wieder zur Hütte zurück ging

Runter gings erstmal auf dem Gleichen Weg, ab der Hütte wurde dann der Abstieg nach Ums und weiter nach Völs gewählt

Im Abstieg mal wieder der Rosengarten im Blick

Rückblick rauf

Nach 10 Minuten folgt auch schon die Flache Hälfte des Gipfelanstiegs

Sowie ein Blick Grob Richtung Seis und Kastelruth hinüber

Ziel anvisieren!!!
6. Einkehr auf der Tschafonhütte
Unten angekommen gings dann auf die sehr lange Einkehr, bevor der noch 2,5-3 Stündige Abstieg via Ums nach Völs am Schlern folgte. Ebenfalls ein sehr netter, nicht zu schwieriger Weg. Die ganze Strecke selber ist weitgehend T2, auch wenns ein paar Steilere Abschnitte vor allem runter Richtung Völs gibt. Nach Ums folgt dann noch eine kleine Talwanderung, durch Apfelplantagen etc. Insgesamt sehr abwechslungsreich, vor allem als Streckenwanderung begangen. Die Einkehr fiel sehr lang aus. Der Genuss blieb ja leider nach der Hammerwand letztes Jahr auf der Strecke, aber die heurige Tschafonrunde, gerne wieder.

Ausblick an der Tschafonhütte, die erst vor wenigen Jahren renoviert wurde.

Rosengarten an der Hütte war Mittags einiges los, ist aber eh leicht zu erreichen

Noch das kleine Gipfelkreuz
auf der Almwiese

Jungschlern und Hammerwand

Die verdiente Pause

Ausblick grob Richtung Rittner Horn

Neben Pferden und Kühen finden sich um die Hütte auch Ziegen

Ausblick Richtung Garten

Und ein Ausblick von selbigem

Noch die verdiente Brotzeit, die meisten Sachen sind aus dem Garten, Speck und Kaminwurzen hausgemacht, regionaler geht also kaum.

Die Zirbe musste sein

Noch ein Blick gen Latemar vom Garten aus

Passt wie die Faust aufs Auge!

Ausblick vom Platz aus, leider doch bissl was los gewesen

Noch zum Schlern rübergeschaut

Und zum Rosengarten, ab 14:30 wurde es schnell leer

Sowie zum Latemar hinüber

Noch die Hammerwand

Vor dem Abstieg noch ein Blick zur Tschafonhütte hinüber, die erst vor wenigen Jahren erneuert wurde, Kerzen auf den Zimmern etc. sind gleich geblieben und reiner Familienbetrieb mit Mindestens 2 wenn nicht gar 3 Generationen.

Danach wars leider Zeit für den recht langen Abstieg nach Völs, man hätte auch nach Weisslahnbad gehen können, aber wenn eh schon per ÖPNV dann halt gleich als Streckenwanderung.
7. Abstieg nach Ums
Nach der Einkehr gings dann statt nach Weißlahnbad auf den gut 2-Stündigen Abstieg nach Ums, von dort wartete dann noch eine 45-Minütige Talwanderung zurück nach Völs und dort zum Busbahnhof, bzw. zum Kreisverkehr. Da geht am WE stündlich und unter der Woche Halbstündlich der Linienbus aus und nach Bozen durch. Da könnten sich unsere Verkehrsbetriebe mal ein Scheibchen ausgerechnet aus Südtirol bzw. Norditalien abschneiden.

Oben sich dann für den Weg nach Ums hinunter entschieden

Wieder die Hammerwand

Sowie ein Ausblick im oberen Bereich des Abstiegs

Hier dann die Abzweigung nach Ums gewählt, natürlich per Steig

Ausblick vom Waldrand aus

Der Weg geht erst flach, später steiler durch den Wald weiter

Blick runter Richtung Völs, man kommt allerdings etwa 3km entfernt im Nachbarort Ums raus

Schlernblick von einer Lichtung aus

Ausblick gen Ritten

Ein paar Tage später gings dann vom Schlern über den Prügelweg nach Völs, war dann auch die Königstour des Urlaubs

Rückblick zur Völsegg hinauf

Wegverlauf

Nach einem letzten Blick zur Hammerwand, gings dann

Im Wald hinab Richtung Ums, ab Tschafon etwa 2 Stunden, dann kommen noch 40min nach Völs dazu

Etwa auf halber Höhe gehts noch an einer nicht bewirteten Alm vorbei

Mit dem Kreuzgipfel der Hammerwand (2074m) im Hintergrund, mal eben so 600-700m höher

Kurz über Fahrwege, bevor man später wieder auf einen Steig abbiegen kann

Später folgt dann wieder ein Waldsteig, der jedoch nach unten hin eher Steiler wird, bleibt aber im T2-Bereich

Recht nett angelegt, aber halt mit nur wenig Aussicht, da im Wald

Rückblick auf den Steig, kaum Aussicht im dichten Wald, dafür schattig

Bevor man noch an einem kleinen Bach vorbei kommt

Danach geht es erstmal im Wald weiter

Bis das Gelände abflacht

Und in einen Fahrweg mündet.
8. Ums - Völs+Abendprogramm
In Ums angekommen gings erst einmal durch den kleinen Ort. An dem Wochenende war übrigens wie in Seis der örtliche Kirchtag. Samt Biergarten/Festzelt etc. statt Und auch durchaus um 17:30 noch gut besucht. Alternativ kann man allerdings auch mit dem Bus aus Ums zurück nach Völs fahren, man muss dann allerdings spätestens in Seis ebenfalls auf die 170 aus Bozen umsteigen. Netter ist es jedoch trotz einigem Auf und ab die Strecke zu laufen. Teils durch Apfelplantagen, etc. durch. Gegen 18:15 war die Tour dann auch beendet. Es ging lediglich noch in ein Lokal nahe der Bushaltestelle und um ca. 19:30 mit dem Bus zurück nach Kastelruth

Blick auf Ums am Ende des Abstiegs von der Völseggspitze

Rückblick zu selbiger, bei einem Sägewerk etc. vorbei

Downtown Ums und ja die Straße ist so schmal, die verbindet auch noch Prösels etc. dementsprechend können hier nur Midibusse durch,

Hammerwand, Tschafon und Völseggspitze von der Kirche in Ums gesehen

Blick rüber Richtung Völs, allerdings noch ca. 40 Minuten entfernt mit einigem auf und ab

Rückblick auf Ums

Wolkenstimmung am Weg

Teils auch einfach mal durch eine Apfelplantage durch

Ausblick aus selbiger, auch an einem Weinberg kommt man vorbei, wobei es da in Südtirol in günstigen Lagen noch höher oben welche gibt

Rückblick zur Hammerwand

Noch an einem Weinberg vorbei, die Weingüter bei Völs liegen so auf 800-900m Höhe, das Höchste in Südtirol ist im Vinschgau auf 1340m Höhe zu finden

Noch an einem Gehöft vorbei, danach gehts im Auf und ab rüber nach Völs, dass ja erhöht auf einer Mittelgebirgsterrasse liegt

Blick nach Völs hinüber

Sowie der Wegverlauf rüber eine Fahrstraße

Blick auf einen weiteren Hof

Noch ein Blick gen Tschafatschkamm

Sowie RIchtung Bozner Becken hinüber

Und bereits in Völs angekommen, von Obervöls sinds dann nur wenige Minuten bis zum Kreisel, dem örtlichen Busbahnhof

Erst noch beim Alpine Roof zum Feierabendbier eingekehrt, Sonntag hat das Paul's Ruhetag, macht aber auch nur 20m mehr Fussweg zum Bus aus

Noch das Abendprogramm, erst Essen, danach Kneipe
Facts:

Aufstieg: 750m
Abstieg: 1100m
Strecke: 13,9km
Gehzeit: 5,5 Stunden
mFg Widdi
1. Weißlahnbad - Wuhnleger
Nach einem Umstieg in Seis, auf den 176er nach St. Zyprian, der oft über sehr kleine Sträßchen fährt, somit dauert die Fahrt für die relativ kurze Strecke eine knappe Stunde, daher erst gegen 9:30 am Ausgangspunkt gewesen. Anfangs erst bis etwa 1450m auf der Fahrstraße, die mir vom letztjährigen Abstieg schon bekannt ist, später zweigt ein deutlich angenehmerer Steig ab.

Start an der Bushaltestelle in Weißlahnbad oberhalb von Tiers

Ausblick an dem Tag schon oberhalb von der Siedlung, das Erste Stück geht ja sehr flach zu den Häusern rüber

Links gehts zur Schlerngruppe, Rechts zum Rosengarten

Die ersten 250hm gehen meist auf einem Fahrweg entlang (T1-2)

Blick über den Überschaubaren Ort, Richtung Tschmintal ist auch das Naturfreundehaus

Und zum Rosengarten, man kann allerdings auch per Seilbahn rüber nach Carezza wechseln, dort gibts unter anderem den Hirzelweg

Landschaft im unteren Teil

Wegverlauf in dem Bereich auf 1450m, wechselt man auf einen Pfad

Später gehts teils im Wald, teils durch Wiesen hinauf

Zwischendurch spitzt auch mal der Latemarstock heraus

Der Blickfang ist aber bis zum Wuhnleger die Rosengartengruppe

Ausblick kurz vorm Wuhnleger, hinten zwischen den Felsen könnte der Steig zur Bärenfalle sein (auch sehr zu empfehlen)

Dort angekommen, zum See gings jedoch nicht, ist aber, falls es mich da wieder hin verschlägt mal geplant

Wieder der Latemar

Und erstmal noch die Straße entlang, wahlweise kann man die nehmen, jedoch unangenehm Steil oder

Den später abzweigenden Steig
2. Wuhnleger - Tschafonhütte Teil 1
Auf etwa 1450m Höhe muss man sich dann entscheiden, welchen Weg man wählt. Es wurde natürlich der deutlich schönere Steig durch den Wald, hoch zum Tschafon. Der bietet im oberen Teil auch einige Ausblicke zum Latemar, sowie ins Tal hinab und führt in angenehmer Steigung und Abwechslungsreich hoch zur Tschafonhütte auf 1737m Höhe. Die Einkehr gabs allerdings auch diesmal erst nach dem Gipfel, allerdings war diesmal der Anstieg mit insgesamt etwas mehr als 2 Stunden deutlich angenehmer als die Hammerwand mit 5 Stunden samt Gratwanderung.

Im Steig, teils durch Wald, später in deutlich lichterem Gelände, Technisch mit T2 nicht sehr anspruchsvoll

Zwischendurch gibts auch mal einen Blick rüber in die Fleimstaler Alpen mit dem Zanggen

Oder man nimmt links den Langweiligen Steilen Fahrweg

Letztes Jahr nach der Hammerwand den gewählt, um den Bus um 18:40 Uhr zu erwischen, da ich ja um 20:00 in Kastelruth sein wollte

Diesmal viel schöner den Steig genommen

Rosengarten und Latemar

Und diesmal kann mans dank nett angelegtem Weg auch geniessen

Hinten Rechts spitzen noch Weiß- und Schwarzhorn heraus

Bereits ab 1550m Höhe wechselt der Bewuchs auf Latschen, an einem Südhang, dürfte wohl durchaus mal windexponiert sein, man sieht ja immer noch die Lücken, die Vaja vor 8 Jahren hinterlassen hat.

Weiter oben werden dann schon die ersten Gletschergipfel sichtbar, dürfte Richtung Ortlergruppe sein

Tiefblick Richtung Tiers

Mal wieder der Wegverlauf

Latemar mit dem leider nicht mitgenommenen Weiher beim Wuhnleger

Rückblick gen Rosengartengruppe und vor allem weniger Überlaufen als der Normalweg zum Schlern (gleich ums Eck)

Blick rauf Richtung Tschafonkamm

Nochmal Latemar und ja der kommt noch öfter, da eine nette Panostrecke

Weißhorn und Schwarzhorn, rechts müsste es schon Richtung Brenta gehen

Mal an einer breiteren Stelle, danach gehts später wieder im Wald zur Hütte weiter
3. Wuhnleger - Tschafonhütte Teil 2
Im oberen Teil des Anstiegs wird der Ausblick erstmal besser, gleichzeitig folgen ein paar leicht steilere Passagen hoch zur Kammhöhe. In dem Bereich liegt die bei ca. 1700-1750m Höhe, bevor es später durch den Wald raus zur Tschafonhütte geht. Und die ist sehr zu empfehlen. Die meisten Zutaten aus dem Eigenen Bio-Garten vor der Hütte und humane Preise. Vor dem Genuss musste allerdings noch der Gipfel mitgenommen werden.

Blick Richtung Karerpass, der verbindet ja Latemar und Rosengarten

Nochmal der Rosengarten, leider wars an dem Tag auch etwas dunstig, ansonsten Kaiserwetter

Schwarzhorn und Weißhorn, die kann man ggf. ab Lavazejoch sogar an einem Tag machen

Im oberen Teil des Anstiegs gehts dann wieder in den Wald zurück

Blick Richtung Zanggen

Sowie rauf zum Kammweg

Oben komischerweise wieder mehr Richtige Bäume

Und auch mal ein paar Stufen im Weg drin, aber alles Harmloses T2

Bis die Tschafonhütte in Sicht kommt. Vor der Einkehr musste aber erst noch die Völseggspitze erklommen werden, ist aber leicht in so 20 Minuten ab der Hütte machbar

Blick rüber zur Hammerwand

Rückblick zum Rosengarten rechts die Vajolettürme

Gefolgt vom Rest der Rosengartengruppe und dem Latemarstock

Gelände bei der Hütte.

Und erstmal noch das Gipfelziel angepeilt, Bescheidene 1834m

Noch der Rückblick zu letztes Jahr zur Hammerwand, dahinter der Schlern, dem gings dann ein paar Tage später noch aufs Haupt, zwecks neuem Gipfelkreuz.

Noch ein Ausblick vorm finalen kleinen Gipfelanstieg.
4. Tschafonhütte - Völseggspitze
An der Hütte angekommen gings erstmal noch ein Stück weiter. Zunächst flach und dann relativ gleichmäßig Ansteigend noch die restlichen ca. 100hm auf den Gipfel hinauf. Der ist recht stark bewaldet, bietet aber vor Allem Richtung Bozen sehr nette Ausblicke. Den Prospektmäßigen Blick gen Rosengarten gibts etwas unterhalb bei der Hütte. Von dort gibts dann mehrere Möglichkeiten, entweder über die Hammerwand zur Bärenfalle, nach Weißlahnbad oder eben über den Schönblick nach Völs. Der Abstieg wurde Variante 3.

Landschaft mal wieder

Rosengartenblick bei der Hütte

Blick am Schlern vorbei Richtung Kastelruth

Wieder die Hammerwand, deren Kreuz ist 50hm tiefer, dass man es von Völs aus besser sehen kann

Wegverlauf zum Gipfel es geht recht gemächlich hoch zur Völseggspitze

Rückblick im unteren Teil

Rosengarten mit dem unterhalb gelegenen Schigebiet Carezza

Wegverlauf

Ausblick Richtung Völs mit knapp 900m Höhe etwa 900m tiefer als der Aussichtspunkt gelegen und Richtung Sarntaler Alpen

Tiefblick Richtung Bozen, für die relativ Geringe Höhe von nur 1834m hat der ein Gigantisches Panorama.
5. Auf der Völseggspitze+Abstieg
Oben angekommen erstmal sich einen Platz an einem der 3 Aussichtspunkte gesucht, da der Berg dank der Geringen Höhe recht dicht bewaldet ist. Hierzulande hätte man auf der Höhe nur die niedrigeren Latschenkiefern. Allerdings durch die Südlichere Lage ist die Waldgrenze in Südtirol halt einfach etwas höher (2000-2200m) Trotzdem bietet der kleine Berg einen Blick ins Bozner Becken und bei schönem Wetter bis zur Ortlergruppe und gleichzeitig ins Bozner Becken, sowie nach Norden zum Alpenhauptkamm

Ausblick oben, die Gipfelrast war dann recht lang, der niedrigste Punkt Bozen, der höchste Punkt sind die verschneiten Gipfel der Ortlergruppe

Blick in die Sarntaler Alpen hinüber

Fernsicht an dem Tag, geschätzt so gegen 100km gehend

Noch das Gipfelkreuz hier war auch einiges los, wobei ein Großteil eher einheimische Gäste waren

Ausblick grob Richtung Adamello oder Brenta, von einem so kleinen Berg

Tiefblick Richtung Völs

Wieder mal Bozen

Unten liegt Völser Aicha mit diversen kleineren Orten und Weilern

Grob Richtung Brenta und Adamello da waren auch die einzigen Wolken an dem Tag

Und gen Schlern hinüber

Kleiner Berg, dafür Große Aussicht

Blick rüber Richtung Lavazejoch

Folgt man von Bozen dem Tal weiter kommt irgendwann Meran

Nochmal die Gegend um Völser Aicha rum

Sowie ein Blick gen Schlern, bevor es wieder zur Hütte zurück ging

Runter gings erstmal auf dem Gleichen Weg, ab der Hütte wurde dann der Abstieg nach Ums und weiter nach Völs gewählt

Im Abstieg mal wieder der Rosengarten im Blick

Rückblick rauf

Nach 10 Minuten folgt auch schon die Flache Hälfte des Gipfelanstiegs

Sowie ein Blick Grob Richtung Seis und Kastelruth hinüber

Ziel anvisieren!!!
6. Einkehr auf der Tschafonhütte
Unten angekommen gings dann auf die sehr lange Einkehr, bevor der noch 2,5-3 Stündige Abstieg via Ums nach Völs am Schlern folgte. Ebenfalls ein sehr netter, nicht zu schwieriger Weg. Die ganze Strecke selber ist weitgehend T2, auch wenns ein paar Steilere Abschnitte vor allem runter Richtung Völs gibt. Nach Ums folgt dann noch eine kleine Talwanderung, durch Apfelplantagen etc. Insgesamt sehr abwechslungsreich, vor allem als Streckenwanderung begangen. Die Einkehr fiel sehr lang aus. Der Genuss blieb ja leider nach der Hammerwand letztes Jahr auf der Strecke, aber die heurige Tschafonrunde, gerne wieder.

Ausblick an der Tschafonhütte, die erst vor wenigen Jahren renoviert wurde.

Rosengarten an der Hütte war Mittags einiges los, ist aber eh leicht zu erreichen

Noch das kleine Gipfelkreuz

Jungschlern und Hammerwand

Die verdiente Pause

Ausblick grob Richtung Rittner Horn

Neben Pferden und Kühen finden sich um die Hütte auch Ziegen

Ausblick Richtung Garten

Und ein Ausblick von selbigem

Noch die verdiente Brotzeit, die meisten Sachen sind aus dem Garten, Speck und Kaminwurzen hausgemacht, regionaler geht also kaum.

Die Zirbe musste sein

Noch ein Blick gen Latemar vom Garten aus

Passt wie die Faust aufs Auge!

Ausblick vom Platz aus, leider doch bissl was los gewesen

Noch zum Schlern rübergeschaut

Und zum Rosengarten, ab 14:30 wurde es schnell leer

Sowie zum Latemar hinüber

Noch die Hammerwand

Vor dem Abstieg noch ein Blick zur Tschafonhütte hinüber, die erst vor wenigen Jahren erneuert wurde, Kerzen auf den Zimmern etc. sind gleich geblieben und reiner Familienbetrieb mit Mindestens 2 wenn nicht gar 3 Generationen.

Danach wars leider Zeit für den recht langen Abstieg nach Völs, man hätte auch nach Weisslahnbad gehen können, aber wenn eh schon per ÖPNV dann halt gleich als Streckenwanderung.
7. Abstieg nach Ums
Nach der Einkehr gings dann statt nach Weißlahnbad auf den gut 2-Stündigen Abstieg nach Ums, von dort wartete dann noch eine 45-Minütige Talwanderung zurück nach Völs und dort zum Busbahnhof, bzw. zum Kreisverkehr. Da geht am WE stündlich und unter der Woche Halbstündlich der Linienbus aus und nach Bozen durch. Da könnten sich unsere Verkehrsbetriebe mal ein Scheibchen ausgerechnet aus Südtirol bzw. Norditalien abschneiden.

Oben sich dann für den Weg nach Ums hinunter entschieden

Wieder die Hammerwand

Sowie ein Ausblick im oberen Bereich des Abstiegs

Hier dann die Abzweigung nach Ums gewählt, natürlich per Steig

Ausblick vom Waldrand aus

Der Weg geht erst flach, später steiler durch den Wald weiter

Blick runter Richtung Völs, man kommt allerdings etwa 3km entfernt im Nachbarort Ums raus

Schlernblick von einer Lichtung aus

Ausblick gen Ritten

Ein paar Tage später gings dann vom Schlern über den Prügelweg nach Völs, war dann auch die Königstour des Urlaubs

Rückblick zur Völsegg hinauf

Wegverlauf

Nach einem letzten Blick zur Hammerwand, gings dann

Im Wald hinab Richtung Ums, ab Tschafon etwa 2 Stunden, dann kommen noch 40min nach Völs dazu

Etwa auf halber Höhe gehts noch an einer nicht bewirteten Alm vorbei

Mit dem Kreuzgipfel der Hammerwand (2074m) im Hintergrund, mal eben so 600-700m höher

Kurz über Fahrwege, bevor man später wieder auf einen Steig abbiegen kann

Später folgt dann wieder ein Waldsteig, der jedoch nach unten hin eher Steiler wird, bleibt aber im T2-Bereich

Recht nett angelegt, aber halt mit nur wenig Aussicht, da im Wald

Rückblick auf den Steig, kaum Aussicht im dichten Wald, dafür schattig

Bevor man noch an einem kleinen Bach vorbei kommt

Danach geht es erstmal im Wald weiter

Bis das Gelände abflacht

Und in einen Fahrweg mündet.
8. Ums - Völs+Abendprogramm
In Ums angekommen gings erst einmal durch den kleinen Ort. An dem Wochenende war übrigens wie in Seis der örtliche Kirchtag. Samt Biergarten/Festzelt etc. statt Und auch durchaus um 17:30 noch gut besucht. Alternativ kann man allerdings auch mit dem Bus aus Ums zurück nach Völs fahren, man muss dann allerdings spätestens in Seis ebenfalls auf die 170 aus Bozen umsteigen. Netter ist es jedoch trotz einigem Auf und ab die Strecke zu laufen. Teils durch Apfelplantagen, etc. durch. Gegen 18:15 war die Tour dann auch beendet. Es ging lediglich noch in ein Lokal nahe der Bushaltestelle und um ca. 19:30 mit dem Bus zurück nach Kastelruth

Blick auf Ums am Ende des Abstiegs von der Völseggspitze

Rückblick zu selbiger, bei einem Sägewerk etc. vorbei

Downtown Ums und ja die Straße ist so schmal, die verbindet auch noch Prösels etc. dementsprechend können hier nur Midibusse durch,

Hammerwand, Tschafon und Völseggspitze von der Kirche in Ums gesehen

Blick rüber Richtung Völs, allerdings noch ca. 40 Minuten entfernt mit einigem auf und ab

Rückblick auf Ums

Wolkenstimmung am Weg

Teils auch einfach mal durch eine Apfelplantage durch

Ausblick aus selbiger, auch an einem Weinberg kommt man vorbei, wobei es da in Südtirol in günstigen Lagen noch höher oben welche gibt

Rückblick zur Hammerwand

Noch an einem Weinberg vorbei, die Weingüter bei Völs liegen so auf 800-900m Höhe, das Höchste in Südtirol ist im Vinschgau auf 1340m Höhe zu finden

Noch an einem Gehöft vorbei, danach gehts im Auf und ab rüber nach Völs, dass ja erhöht auf einer Mittelgebirgsterrasse liegt

Blick nach Völs hinüber

Sowie der Wegverlauf rüber eine Fahrstraße

Blick auf einen weiteren Hof

Noch ein Blick gen Tschafatschkamm

Sowie RIchtung Bozner Becken hinüber

Und bereits in Völs angekommen, von Obervöls sinds dann nur wenige Minuten bis zum Kreisel, dem örtlichen Busbahnhof

Erst noch beim Alpine Roof zum Feierabendbier eingekehrt, Sonntag hat das Paul's Ruhetag, macht aber auch nur 20m mehr Fussweg zum Bus aus

Noch das Abendprogramm, erst Essen, danach Kneipe
Facts:

Aufstieg: 750m
Abstieg: 1100m
Strecke: 13,9km
Gehzeit: 5,5 Stunden
mFg Widdi