1. Bergfahrt
Tja im Tal angekommen, gleich mal Parkschein gezogen, aber als Saisonkartenbesitzer (TSC, die geht wg. Corona noch bis Anfang August) zahlt man an der Hornbahn Tagsüber, wie im Winter beim Schifahren nichts, muss aber dennoch einen Beleg ziehen. Unten dann erst mit der Hornbahn 1 hinauf und weiter mit der Gipfelbahn. Dort war eine Kapazitätsbeschränkung und natürlich Maske, wobei das aber für mich bei ÖPNV (da kann man Bergbahnen dazu rechnen) in Ordnung geht, alles darüber hinaus ist lästig! Oben konnte dann der Maulkorb zum Glück ab bleiben. Nachmittags war dann an der Hornbahn 1+II Umsteigen angesagt, morgens nicht aufgepasst, hatte aber sicher mit dem später böigen Wind zu tun.

In der Talstation die Gondel hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel (frühe 1990er)

Unten noch über die Dächer Kitzbühels drüber

Blick rüber zum Hahnenkamm

Seitenblick zu einer Alm, später kamen noch einzelne kurze Schauer, aber dort dann eben eine Strategisch günstig Gelegene Hütte aufgesucht

Sprung in die Gipfelbahn

Gegengondel, viel war morgens um 9:10 nicht los

Seitenblick übers Schigebiet

Und rüber zur Hahnenkammseite mit Schneedepots (abgedeckt)

Fast oben die Gipfelbahn ist mit Baujahr 1955 ein Oldtimer. Von dort sind es zum Sender nur wenige Gehminuten

Tja ziemlich verbaut dort oben, zum Glück änderte sich das dann später.

Blick zum Kaiser, stabil war es an dem Tag nicht, aber auch nicht schlecht

Westblick mit aufziehenden Wolken. Die sorgten später für 2 kurze Schauer
2. Auf dem Horngipfel
Tja oben angekommen, gings das kurze Stück zum Kitzbühler Horn hinauf, der Gipfel verfehlt die 2000m nur knapp, leider hat er oben einen Sendemast, statt eines richtigen Gipfelkreuzes. Somit keine besonders Lange Gipfelpause gemacht. Den deutlich niedrigeren Kreuzgipfel liess ich diesmal auch weg. Los war dank Wochentag ohnehin nicht viel.

Blick rüber zu den beiden neuen Bahnen, leider tw. deutlich verkürzt gegenüber der alten DSB, aber das ist in Kitzbühel üblich, die bauen keine neuen Beschäftigungsanlagen bis unter 1400m mehr

Blick die Hoferschneid hinab

Und zum nächsten Ziel dem Harschbichl, dort mussten erstmal 2 kurze Schauer ausgesessen werden.

Und nochmal der Wilde Kaiser, von dort zogen Später auch noch Schauerwolken auf, ab Mittag blieb es aber trocken. Und schwerer als oberes T2 wird die Runde eh nicht

Diesiger Ausblick

Harschbichl, St. Johann und Niederkaiser

Hochnebel Richtung Pass Thurn, saß da wohl wieder mal auf der Wetterscheide, Kitzbühel ist ja doch eines der östlicheren Gebiete auf der TSC

Wieder ein Talblick

Wolken Richtung Nordwesten

Bergstation Raintalbahn, leider als Gondel gebaut und 200hm nach oben versetzt (Tal)

Talblick nach Kitzbühel

Zu dem Köpfl vorne ging die Wanderung später noch

Wieder an den Bergstationen, dann ging die eigtl. Runde los
3. Abstieg zum Harschbichl Teil 1
Tja wieder auf der Straße gings erstmal über diese runter Richtung Kreuzgipfel. Der liegt weit unterhalb des eigtl. Gipfels auf knapp 1900m Dort geht dann der Ludwig-Scheiber Steig durch die Nordflanke los. Der Steig hat einige Versicherungen drin, die sind aber wohl eher Stütze für die Psyche, da man die Seilsicherung meiner Meinung nach nicht braucht, zumal der Weg relativ breit ist und nicht über das obere T2 hinaus geht. Währenddessen zog es zu, aber bevor es die Ersten Tropfen gab eh schon auf der Veranda der nächstgelegenen Hütte gesessen.

Am Gipfelhaus vorbei

Gerade eine Einfahrende Gipfelbahngondel erwischt

Vorne folgt der Kreuzgipfel. Der Rest der Runde war bei mir eine Mischung aus Forstwegen und Pfaden mit dem Ziel Alpenhaus.

Talblick mal wieder

Einstieg zum Steig

Kreuzgipfel hier merkte man die Corona-Flaute, normal wimmelt es dort (war ja Anfang Oktober ja schon mal auf dem Horn)

Tiefblicke aus dem Steig, man hat hier doch durchaus ausgesetztes Gelände

Nochmal das Gipfelkreuz, ziemlich leer für 9:45

Der Steig ist mal nach meinem Geschmack

Vorn folgt ein Felsentor, dort steht auch eine Gedenktafel zu dem Steig, der führt hier schon seit über 100 Jahren hindurch

Und durch da

Eine der versicherten Stellen, der Steig ist aber breiter als es Scheint

Steigtafel, der Weg hat also schon 112 Jahre auf dem Buckel, ich kenn aber an anderen Orten in den Alpen noch ältere Wege

Blick nach St. Johann hinab, verglichen mit anderen Alten Pfaden direkt breit ausgebaut

Rückblick zum Fensterl
4. Abstieg zum Harschbichl Teil 2
Der Steig geht oben relativ steil den Berg hinab, erst auf etwa 1700m wird es dann etwas bequemer. Man landet dann knapp unterhalb der Harschbichlalm. Anschliessend ging es weiter Teils versichert, teils ohne gut runter. Am Ende teilt sich der Steig wieder in einen alten und einen neueren Verlauf (der breitere) Früher muss er also etwas anders Trassiert gewesen sein. Unten ging es dann kaum an der Waldgrenze angekommen gemütlicher zu. Gegen 11:45 war ich dann beid er HArschbichlalm udn dort Pausiert. Die Mittagspause war viel Später wieder auf der Südseite, mal die Hornköpflhütte ausprobieren.

Wegverlauf runter, recht steil, aber unschwierig. Eine Portion Schwindelfreiheit und Trittsicherheit schadet auf dem Scheiberweg nicht!

Wieder der Wilde Kaiser

Felsflanken, ansonsten sind die Kitzbühler Alpen eher sanft, die Tuxer Alpen weiter südwestlich sind ähnlich, aber höher

Netter Pfad, weiter unten wird die Grasflanke sanfter, somit auch leichter zu begehen

Die schmalste Stelle, aber der Weg sieht schmäler aus als er ist

Bei der Bank (vorne) kann man in einen Klettersteig einsteigen, der liegt bei C, ist die wilde Seite des Kitzbüheler Horns

Der Harschbichl kommt näher. Unten im Sattel wartet ein kurzer anstieg auf 1600m hinauf, man kommt ungefähr auf 1560m raus

Rückblick hoch

Unterhalb des Felsigen Gipfelaufbaus wirds ein angenehmer Grasgrat

Rückblick zum Sender

Und Richtung Jägersteig, den hab ich dann für den Rückweg bis auf die Ostflanke benutzt. Man kann Wahlweise ins Raintal absteigen oder über die Raintalalm zum Hornköpfl gehen, hab letzteres Gewählt

Blick Richtung Leoganger Steinberge, unten Alternative 3 ein Fahrweg um den Berg herum

Aus Westen kommt was herangezogen, aber ausser einem Kurzen Schauer nichts gewesen

Etwas Schnee fand man in der Nordflanke auch noch, wohl ein Lawinenrest

Hier wechselt man zu den Almen, man siehts am Drehkreuz

Und das Vieh ist auch nicht weit
5. Am Harschbichl
Im unteren Teil des Steigs, gings durch Almgelände und später noch einmal einen kleinen Gegenanstieg zur Harschbichlalm auf gut 1600m hinauf. Bei der Tour war ich die meiste Zeit über 1500m unterwegs, daher auch nur wenige Höhenmeter gemacht. Das wird sich auch bis Anfang August nicht unbedingt ändern. Unten kamen dann die Schauer aus Westen herüber, aber zum Glück wusste ich um das labile Wetter, also gleich was kleines genommen. Das gleiche gilt bei mir im Frühsommer auch oft für Touren im Rofan, allerdings war ich da bereits zu oft. Der Frühschoppen wurde wg. Schlechtwetter etwas länger.

Das sah nicht gut aus, zum Glück war die Hütte nicht mehr weit entfernt!

Im Sattel

Und die gemütliche Variante, aber längere Fahrstraßenhatscher wollte ich diesmal vermeiden

Ziel anvisieren. Die 1700m sind etwas sehr gerundet, der Harschbichl liegt ja nur auf 1605m

Horn-Totale mit Gipfelkreuz am Harschbichl, den krönen eine Seilbahnstation und die gleichnamige Alm

Der zog knapp vorbei, aber praktischerweise sich auf die Veranda gesetzt

Ausblick

Und Pause, da kam ein 2. Schauer, der traf besser, aber sowas lässt sich ja bekanntlich gut auf einer Hütte aussitzen

Tja der Weiterweg war etwas feucht, danach zogen aber keine Zellen mehr direkt übers Horn, also es blieb bei 2 kurzen Schauern und sonst durchaus gutem Bergwetter

Ostblick
6. Auf dem Jägersteig
nach der Einkehr, gings dann Richtung Hoferschneid hinauf, allerdings nicht bis zum Gipfel. Das wäre dann doch eine zu kurze Tour gewesen. Stattdessen gings dann über einen eher schwach erkennbaren Pfad zur Oberen Raintalalm, die leider nicht bewirtet ist. ich bin bis zu einem Aussichtspunkt hinauf mit einem Baum oder sowas, der dort aufgestellt wurde. Danach durch Wiesen ins Raintal hinüber und anschließend auf den größten Anstieg der Runde, insgesamt kamen aber nur wenige Höhenmeter zusammen. Alternativ hätte man auch den Ostgrat hochgehen können zum Gipfel, aber da ich eh zum Alpenhaus wollte machte das kaum Sinn.

Bereits im Steig der ist T2, führt zunächst leicht ansteigend zum Grat hinüber, oben hat man wieder mehrere Wege zur Auswahl

Alm und ein abziehender Schauer

Unten ist die leichtere Variante, das wäre aber mehr Anstieg gewesen

Rückblick zum Harschbichl

Diese Zelle ging zum Glück nördlich vorbei

Wegverlauf, gut zum gehen, war allerdings durch den vorangegangenen Schauer etwas rutschig

Wieder die Felsen am Horn

Später steigt der Steig etwas mehr an, bis man auf gut 1700m heraus kommt

Harschbichl und Wilder Kaiser

Wetterspiele an den Loferer Steinbergen

Niederkaiser und Chiemgauer Alpen (Südausläufer)

Noch ein paar Wolkenspielchen, die Zellen waren danach durch, den Rest des Tages blieb es recht stabil, aber windig

Kitzbüheler Horn vom Jägersteig aus

Auf der Ostflanke angekommen
7. Hoferschneid- Obere Raintalalm -Hornköpfl
Tja an der Schneid angekommen bei dem Aussichtspunkt kurz pausiert. Und wenige Meter weiter in einen Wiesensteig eingebogen. Der brachte mich dann nach einiger Zeit an zur Oberen Raintalalm und von dort aus dann erst mal auf einem Fahrweg weiter zum Hornköpfl. Dort dann eine verspätete Mittagspause eingelegt. Diesmal gabs Schnitzel. Leider Kitzbühel-Typisch eher teurer, aber am Harschbichl eben noch keinen Hunger gehabt. Der Steig selbst ist vom Gelände T2, aber tw. kaum zu erkennen, danach gabs halt dann noch den faden Forstweg hinauf, aber das war absichtlich so geplant, dass es eine Runde zum Alpenhaus wird, so dass ich alle Gondelbahnen am Horn in einem Aufwasch mitnehmen konnte.

Wilder Kaiser von der Hoferschneid

Wenig später kann man auf einem kaum erkennbaren Pfad hinab ins Raintal gehen, oder man bleibt am Kamm und steigt wieder zum Gipfel hinauf

Wie üblich in den Kitzbühler Alpen dominieren Wiesen, statt Felsen

Auf dem Weg zur Oberen Raintalalm

Zeitweise ist auch kein Pfad zu erkennen, aber weiter unten wird der Weg besser

Nächstes Ziel in Sicht, aber es dauert noch eine Weile hinüber

Diverse Gipfel, wenn man will, kann man sogar bis nach Fieberbrunn über die Gipfel wandern

Blick zur Oberen Raintalalm

Unten noch an den Kühen vorbei, danach erstmal Fahrweg. Der zog sich durch die Südostausrichtung ziemlich

Vorn die Talstation der Raintalbahn also wieder im Schigebiet, früher startete die deutlich tiefer

Rückblick

Auf dem Fahrweg, war recht monoton und warm da hoch

Dafür mit Ausblick

Nochmal das Horn, hier von der Sanfteren Südseite gesehen
8. Auf dem Hornköpfl
Tja nach gut 2 Stunden gemütlicher Wanderung über die Obere Raintalalm kam ich an der Hornköpflhütte an. Dort gerade noch einen Platz gefunden, die Bedienung kam dann durchs Fenster und bei nettem Panorama sich später ein Schnitzel eingeworfen. Natürlich mit Kartoffelsalat, mit Pommes kann ich mir das zu hause auch machen. Die Terrasse ist da schlicht und einfach etwas eng dimensioniert. Nachd er Pause, gings dann noch die 20 Minuten runter zum Alpenhaus, wo es dann später mit den Hornbahnen wieder ins Tal ging. Dank TSC kostete mich das natürlich nichts.

Ausblick von der Hornköpflhütte

Typisches Nachmittagswetter, später gesellte sich böiger Wind dazu

Pause!

Und dazu ein Schnitzel

Gegenüber kamen neue Schauer auf, aber die zogen alle am Horn vorbei

Als die dunklen Wolken kamen, gabs dann auch schon den Wind

Die Zirbe musste natürlich sein!

Wolkenstimmungen

Und weg, die Bahn fährt bis 16:45, aber der Wind war recht lästig
9. Abstieg zur Gondel
Am Hornköpfl gings dann gegen 16:15 weg und direkt zur Alpenhausbahn hinüber. Nach gut 20 Minuten kam ich dort an, also gleich ab in die Gondel. Dort war dann Umsteigen angesagt, vermute mal wegen des Böigen Windes. Der hatte mich neben der Uhrzeit auch von der gemütlichen Hornköpflhütte vertrieben. Ausser mir waren aber so spät nur noch wenige Gäste da.

Blick zur Hütte, leider etwas enge Terrasse aber es ging, vorn kommt die Hornköpflbahn hinauf

Es zieht zu der Steig runter zum Alpenhaus ist T2

Talblick

Das Alpenhaus ist in Sicht

Talblick mit der Brunellenfeldbahn

Und schon auf der Straße angekommen

Ziel anvisieren
10. Talfahrt
Tja nach einem Toilettenbesuch gings gleich runter zur Gondelbahn. Dort dann gleich rein und ab ins Tal. Leider Abends kein Durchfahrbetrieb mehr, wird aber am Wind gelegen haben. Also unten raus und 1x umsteigen Unten fiel mir dann die Maske aus der Tüte. Wird höchste zeit dass das aufhört, leider ist dzt. eher das Gegenteil der Fall, sehr nervig. Das Kampfvirus (damit meine ich Covid19(84) kann ja nun auch sonst was auslösen, Psychosen, usw. Sollte aber hier kein Thema sein, man kommt nur nciht drum herum dank der Medien. Unten dann noch einen Absacker genommen. So wurde es doch recht spät, bis ich heim kam.

In der Gondel

Seitenblick zum Kaiser

Rückblick hoch

In der Oberen Sektion

Bei der Mittelstation angekommen

Und nach Umstieg in die untere Sektion, eigtl. hat die Durchfahrbetrieb, weiss es aber nicht genau

Blick auf Kitzbühel

Fast unten angekommen

Und Pause! Erst gegen 19:00 ging ich da wieder weg

Auf dem Weg zum Auto
Facts:

GPS-Track, diesmal sehr Bahnlastig
Aufstieg:450m
Abstieg:750m
Strecke: 16,5km (davon 9,2km zu Fuß)
Gehzeit 4,5 Stunden
mFg Widdi

