1. Morgendliche Bergfahrt
Tja auf dem Weg hin, wieder mal zu schnell gewesen, also zu früh am Kaiserlift gewesen. Da der zur Schiwelt Wilder Kaiser gehört, natürlich die Saisonkarte benutzt. Die Tour selber blieb aber eher kurz mit gerade mal rund 500hm Also erst am Parkplatz noch ein wenig gewartet. Da die Parkplätze aber zur Gemeinde gehören, mussten leider 3€ Gebühr berappt werden. In Kitzbühel letztens war das besser gelöst, da konnte man wenn man die Bahn auf der Saisonkarte benutzt hat jederzeit umsonst raus. Maske brauchte man noch, die fiel ja erst in der Folgewoche weitgehend.

Morgendlicher Blick zur Festung Kufstein, weiter drüber hab ich mich noch ned getraut

Bereits im ESL. Der Wurde Überholt und fährt seitdem im Sommer, heuer allerdings Coronabedingt erst 4 Wochen später

Hier gabs mal eien Zwischenstation, bzw. etwas weiter oben die ist aber seit der Liftüberholung weg. Die Mittelstation zum Umsteigen gibts natürlich noch

Blick über die Alte Schiabfahrt

Die obere Hälfte ist etwas flacher, insgesamt spart man sich mit dem Einersessel 754hm

Kurz vorm Umstieg, die Maske brauchte man da noch, aber auch nur beim Ein- und Ausstieg

In der 2. Sektion, die ist etwas flacher. Am Ende landet man auf etwa 1260m am Jahnhügel

Na ob das ein so Gutes Fangnetz ist, aber hier ist der Bodenabstand wegen eines Grabens recht hoch

Verrenkung gegen die Bayrischen Voralpen

Fast oben angekommen, wo ich fahre sieht man an den Anzeigen, da die ja dort den Ausstieg wg. was auch immer extra ausleuchten müssen in AT

Blick hoch zum Wilden Kaiser mit wenig Schnee in den Nordwänden drin, das kenn ich auch anders.

Zoom ins Ex-Schigebiet, den Aufstieg auf den Mittigen Buckel habe ich mir dann Mittags geschenkt, war einfach etwas zu faul. Man muss ja nach Corona langsam hochfahren (auch beim Wandern)
2. Abstieg ins Brentenjoch
Tja oben erst einmal kurz zum Jahnhügel hinauf, allerdings nicht zum Buckel mit dem Weinbergerhaus den gabs dann am Ende über einen älteren Steig, zumal es nachmittags doch recht warm war bei 28°C im Tal Der Abstieg geht dann leicht über Fahrwege hinab. Wie man früher wohl vom Grabenlift retour kam, entweder hochgehen oder man konnte einen Zieher zur Talabfahrt nehmen. Das Schigebiet selber ist aber schon knapp 30 Jahre nicht mehr. Schade, hätte sogar einen Stangenschlepper gehabt. Auch steht vom Grabenlift ausser der Talstation mittlerweile nix mehr.

Auf dem Jahnhügel

Gegenüber der Zahme Kaiser

Südblick

An der Brentenjochalm vorbei, dahinter stand mal die Bergstation des Grabenlifts

Etwas neugieriges Vieh

Wieder der Kaiser bei passendem Wetter, nur bissl warm wars.

Kurz nach dem Joch verlässt man den Fahrweg und landet auf einem gemütlichen Waldpfad. Der führt zum Gamskogel hinauf, von dem man eine Gute Aussicht ins Kaisertal hat. Schwerer als oberes T2 wirds aber nirgends. Der Zustieg vom Lift aus ist leichter, der Bettlersteig dahinter schwerer

Wegverlauf, eher mein Geschmack

Meist gehts im Wald hinauf und über ein paar Wiesen
3. Brentenjoch - Gamskogel-Kreuzgipfel
Tja im Joch angekommen, danach ging es rauf auf den Pfad. In dem Fall gings dem Normalweg entlang hinauf. Durch die tw. Sonnseitige Ausrichtung wurde es bei um 20°C auf 1300m durchaus recht warm. Die Schipisten waren eher Richtung Norden und Osten ausgerichtet. Das Alte Schigebiet betritt man aber am Gamskogel nicht. Man hat eh gut Aufgeräumt. Ausser ein paar Relikten ist da nix mehr zu finden (Alte Stationen wenn noch stehend) Der Kreuzgipfel selber liegt etwas unterhalb des Höchsten Punkts, hat aber die bessere Aussicht hinab ins Kaisertal.

Blick rüber nach Bayern

Eine der Lichtungen

Nettes Wandergelände, am Ende ists aber mehr Fahrweg als mir lieb war geworden.

Gemütlicher Anstieg

Da Ostseitig aber früh in der Sonne

Immer am Wald entlang

Windwurf gabs auch, der machte aber keine Probleme

Schlussanstieg der Gipfel ist etwas weiter nördlich

Am Kreuzgipfel (1444m) angekommen

Und der Übergang zum eigtl. Gipfel. Der Gamskogel ist eher ein Rücken, der den Stadtberg zum Kaisertal abschliesst

Blick rüber in den Talschluss das Kaisertal ist übrigens ausser für Anlieger nur zu Fuß zu erreichen und generell erst seit ca. 10 Jahren überhaupt mit einer Zufahrt erschlossen
4. Auf dem Gamskogel
Tja oben erstmal am Kreuzgipfel pausiert, später dann zum eigtl. Gipfel gewechselt. Leider wieder mit einem GPS-Aussetzer. Den Empfang hatte ich oben am eigtl. Gipfel wieder. Das Problem hab ich aber bei Föhnigen Wetterlagen in letzter Zeit immer wieder. Der war dank des Brückentags gut besucht, die meisten kamen aber eher aus AT, nur ein Teil hat sich auch aus Bayern rüber getraut, weil offiziell waren die Grenzen ja noch zu, was aber nicht stimmte, da eine knappe Woche vorher geöffnet wurde, zumindest zu Österreich

Blick ins Kaisertal hinein

Und rüber in die Chiemgauer Alpen

Gegenüber erkennt man das Stripsenjochhaus, das kann man aber auch von der Rückseite ersteigen

Vorderkaiserfeldenhütte und rechts davon schaut die Naunspitze heraus

Zahmer Kaiser

Und der Wilde

So Standortwechsel zum eigtl. Gipfel der hat etwas weniger Aussicht

Solche Tafeln findet man öfter, naja Schiwelt halt

Am Höchsten Punkt angekommen

Blick rüber zum Scheffauer

Nochmal der ungefähr 5m tiefere Kreuzgipfel

Und ab an den Abstieg
5. Gamskogel - Bettlersteig
Tja nach eienr doch etwa slängeren Pause auf dem Gamskogel, ging es dann wieder runter. Diesmal über den etwas schwierigeren Abstieg zum Bettlersteig. Aber auch hier gabs höchstens mal eine Stelle, die am T3 kratzte, wg. Erosion. Der Rest ist eher T2. Man hat mehrere kurze Zwischenanstiege, aber immer nur wenige Meter, bis man nahe der Steinbergalm heraus kommt. Dort kann man dann zwischen einem Abstieg ins Kaisertal und eben dem Weg über die Kaindlhütte wählen. Der wurde es dann auch. Da keine Lust auf den langen Hatscher retour gehabt. Diesmal sollte es eher eine Seilbahnrunde sein.

Kaiserblick in dem Fall der Wild. Den Zahmen sieht man nur am Gamskogel gut

Hinten erhebt sich unter anderem die Fleischbank, die ist aber Kletterern vorbehalten

Blick rüber zum Hocheck, dahinter müssten dann weit südlich die Tuxer Alpen auftauchen

Blick rüber zum Pendling, auf dem war ich letzten Herbst mal oben

Wegverlauf im Wald wird es etwas steiler

Hackenköpfe, Scheffauer und dahinter mit den Latschen der Zettenkaiser

Davor sieht man Teile des LSAP

Runter im Lichten Wald

Durch die Bäume kann man auch nochmal den Zahmen Kaiser erspähen

Steigverlauf, weitgehend T2

Unten querts eher raus

Steinbergalm vom Querweg aus. Der Bettlersteig geht dann im Sattel ins Kaisertal hinab

Entspannter Wegverlauf nur durch 2 kleine Tobel aber nie schwerer als T2

Nochmals der Weg, es ging nun flacher dahin

Rückblick rauf

Hinten kommt der Sattel

Rückblick zum Gamskogel

An ein paar Bergahornen (glaub ich) vorbei

Und nochmal der markante Pendling
6. Bettlersteig - Kaindlhütte+Einkehr
Tja vom Bettlersteigsattel aus gings via Steinbergalm rüber zur idyllisch gelegenen Kaindlhütte. Dort war dann als ich an kam gerade noch ein Plätzchen zu erwischen, da ja auch in AT noch einige Auflagen galten. Die Maske konnte bei Tisch aber weg, mittlerweile braucht man die zumindest in AT nicht mehr im Wirtshaus. Das ganze dauerte dann so etwa 30min, hab dann auch mehrmals welche an den Tisch gelassen, ist ja nur 1m in Österreich, aber halt auch sich soweit ausserhalb hingesetzt dass es knapp passte.

Blick rüber zum Jahnhügel

Am Sattel angekommen

Mal raufgeschaut man konnte zu Schibetriebszeiten wohl auch die Wiese runter in das Kar fahren

Trollblume, die war ein Prachtexemplar

An der Steinbergalm vorbei

Kitschblick vor dem Zahmen Kaiser

Auch die Kaindlhütte und das Almdorf direkt in der Nähe kommen in Sicht

Ziel anvisieren

Blick zur Kapelle, die wurde nach der Einkehr besucht

Pause!

Und eine schöne Brotzeit dazu

Kitschblick auf der Terrasse, leider bissl sehr sonnig

Diesmal wars mal kein Enzian sondern ein Birnenschnaps und der Erzeuger ist ein Bauer aus der unmittelbaren Nachbarschaft

Nochmal das Almdorf

Und das Kirchlein

Totale der Gemütlichen Hütte
7. Kaindlhütte - Brentenjoch
Nach der Einkehr gings dann erstmal zur Kapelle und kurz hinein. Danach gings dann auf den etwa Einstündigen Weg retour zur Brentenjochalm. Von dort gings aber dann weiter zum Weinbergerhaus, wo es noch eine kleine Pause gab. Ab hier wurde die Tour dann eher eine Genusswanderung, zumal keiner nach meinen Daten gefragt hatte, somit kein Papierkram. Maske trugen übrigens auch beim Personal nur ca. 50%, seit der Woche ist das aber in weiten Teilen von AT durch. Nur Oberösterreich sticht dzt. sehr negativ hervor vor allem die Gegend um Linz herum, da gabs wohl einen großen Infektionsherd.

Im Kirchlein

Totale der Kapelle

Blick hoch ins Almdorf, ein kleines Paradies da hinten

Noch die Kapelle vor dem mächtigen Wilden Kaiser

Und ein Blick rüber nach Bayern

Hier gehts dann auf einer Ex-Piste runter, allerdings den Waldsteig genommen, nimmt man den Fahrweg kommt man an der Alten Schihütte und an der Talstation des Grabenlifts vorbei

Wieder ein Kitschblick

Der Weg geht nahe der Gebäude in den Wald hinein

Die Alte Steinberg-Schihütte

Von oben schaut der Wilde Kaiser herab

Unten angekommen in der Nähe war bei einer Gumpe einiges los, aber es war auch auf 1200m recht warm an dem Tag (23°C)

Auf dem Zähen Anstieg zum Joch

Blick über den Graben hinüber

Wieder bei der Brentenjochalm zurück
8. Brentenjoch-Weinbergerhaus
Tja im Joch angekommen gings dann erstmal noch Richtung Aschenbrennerhaus weiter, aber auf halber Strecke dann im Wald auf einen schattigen Steig gegangen, der mich direkt zum Weinbergerhaus brachte. Dort gab es noch eine kleine Pause, bevor es kurz vor Liftschluss (16:30) ins Tal geht. Die Fahrt zieht sich natürlich etwas bis man die beiden Sektionen runter gefahren ist. Etwa 30min muss man da rechnen und unten ist passenderweise noch das Liftstüberl.

Nochmal der Wilde Kaiser

Und ein Sprung in den Steig hinein, auf dem dauert es zur Hütte etwa 20 Minuten

Wegverlauf aber auch im Schatten war es recht warm

Fast oben angekommen

Zwischenziel in Sicht

Ausblick oben am Stadtberg

Oben angekommen

Kleiner Talblick

Ausblick am Weinbergerhaus

Pause!

Kühe oder Schafe gibts dort nicht aber Alpakas

Hüttentotale auch wieder ein Gemütliches Teil

Bereits im Sessel
9. Talfahrt
Tja wieder am Sessel angekommen, gings dann wieder ins Tal. Unten wartete dann noch eine kleine Einkehr, die wurde dann etwas länger. Naja kaum noch Masken, das lief wenige Tage später aus und vor allem keine verpflichtende Kontaktabgabe. Ausserdem musste ich noch den Berufsverkehr abwarten. Nervig war die Maske beim Ein- und Ausstieg, ist aber in AT mittlerweile soweit ich weiss auch bei offenen Bahnen (DSB oder eben in dem Fall ESL) weg. In Gondelbahnen sollte, bzw. in Großkabinenbahnen muss man noch, aber das fällt bei mir eh im Weiten Sinne unter ÖPNV.

In der oberen Sektion

Blick rüber zu den Voralpen, hier vor allem in der Gegend um den Thiersee herum

Inntal mit Wildbarren und Kranzhorn, der Inn ist da hinten zugleich Grenzfluss

Vorn kommt die Grabenquerung

Mittelstation in Sicht

Bereits bei der Duxeralm

Und in der Unteren Sektion angekommen, die bietet im letzten Stück einen netten Blick zur Festung, wenn man nicht vergisst nach links rauszuschauen

Vorne gehts in das Steilstück

Seitenblick gen Pendling

Und Runter

Seitenblick ins Kaisertal

Kufstein ist in Sicht

Und die Talstation

Das Feierabendbier ruft

Pause!

Tja gegen 18:30 mal weggekommen stand der Lift natürlich schon

An der Talstation sind neben den bannern vom Tourismusverband auch die Tiroler und die Bayrische Flagge zu sehen!

Spritpreis, mittlerweile aber wieder deutlich teurer geworden, man kommt ja jetzt wieder immerhin einigermassen durch Europa
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 500m
Abstieg: 500m
Strecke: 16km, davon 11km zu Fuss
Gehzeit: 4,5 Stunden
mFg Widdi

