Schiwelt - Irrsinnig Nass (25.12.2019) (76 Pics)
Verfasst: Fr 3. Jan 2020, 19:36:16
So Zeit für eine weitere Altlast, diesmal hatte ich leider aus Versehen eine meiner beiden Ausrangierten Cams mitgenommen, daher weniger und schlechtere Pics, da morgens daneben gelangt. Allerdings wars auch Wettertechnisch nicht besonders prickelnd. Die Sicht ging ja Halbwegs, aber leider halt allgemein recht Nasskalte Angelegenheit gewesen. Mit Regen und bzw. ab etwa 800-1000m Schnee, somit wars eigtl. nur oberhalb der Mittelstationen gut. Ich Frosch habs nämlich erst als ich mich in Scheffau umgezogen hab bemerkt, das ist nicht meine normale Cam, sondern eine der beiden Alten, leider die kaputtere.
1. Erste Runden in Scheffau
Tja nach der wie üblich recht schnellen Anfahrt und bei wenig Andrang, da ja am 1. Weihnachtstag auch bei besserem Wetter weniger los ist gings dann auf meine Übliche Runde. Auf Going hab ich aber diesmal auch wieder wg. des sehr pappigen Schnees in Mittleren Lagen verzichtet Aber gut die Schiwelt ist eh eins der Schigebiete, die ich ja quasi unter Hausberge laufen lassen kann. Fällt mir nix besseres ein fahr ich meistens dort hin Erst in der Gondel die Alte Cam startklar gemacht (Batterien und einen kleineren Chip hatte ich eh dabei) Der Tag artete dann eh später zum Härtetest für Mensch und Material aus, beide neu gekauften Klamotten heuer haben den aber mit Bravour bestanden.

So sahs meistens aus, aber ich konnte beid er fälschlicherweise genommenen Cam den Modus nicht umstellen, also Schneefallbilder mit Landschaftsmodus machen, bei gern klemmendem Objektiv (die Cam ist aber um die 10 Jahre alt und wurde schon 2x ersetzt)

In der Mittelstation

Seitenblick oberhalb etwa 1200m kam über den Tag einiges an Neuschnee zusammen, darunter wenig oder gar nix, da der weggeregnet wurde

In der Oberen Sektion unterhalb der tiefer gelegenen Nebelbänke wurde es Regnerischer, erst gegen Abend ging das auch unten im Tal langsam in Schnee über

Fernsicht in der Schwarzen, die ich ja immer zu Beginn nehme war netter Pulverschnee drin, an Schnelles Fahren war aber nicht zu denken!

Ab etwa 1200-1300m wurde es schlagartig schwerer

Seitenblick zur Stallbar, Regenbedingt, da die Piste unten sehr gelitten hat nicht hinein gegangen Abends, erst unten bei der Station, weil bei dem ganzen Dreck auf der Abfahrt

Unten wars ein einziges Gematsche +3°C und Regen+Schneeregen, wobei anfangs bis ins Tal Schnee fiel, die Schneefallgrenze war also im Vergleich zur Nacht angestiegen

Oben angekommen ein paar Verbindungen wurden nochmal nachgewalzt, daher staute es hier kurz, aber an dem Tag gingen eh nur die Hartgesottenen

Habs dann auch vorgezogen oben zu bleiben, da kam das ganze nämlich als Schnee runter, wenn auch tw. eher von der Feuchten Sorte.
2. Wechsel und Talabfahrt nach Ellmau
Nach ein paar kurzen Runden oben im Scheffauer Sektor, gings dann rüber Richtung Ellmau. Auch die dortige Talabfahrt hab ich später einmal genommen. Das besiegelte dann aber das Aus für den Goinger Teil, zumindest für dieses Mal, da der Schnee vor allem unter 1100m sehr nass und Schwer war Knochenbrecherschnee. So ähnlich schweren hatte ich schon mal letztes Jahr in Südtirol gehabt, da bin ich aber über eine Wiese Richtung Monte-Pana-Sessel gefahren. Das macht keinen Spass in sowas rumzufahren, ist harte Arbeit, der ist nämlich so störrisch, da muss man aufpassen nicht abgeworfen zu werden, zum Glück wars oberhalb der Mittelstationen besser.

Sprung zur Almbahn, die Uralte Cam streikte mehrfach total

Oben sieht man Ellmis Zauberwelt, dort war ich ja knapp 2 Wochen vorher schon einmal, allerdings zum Weihnachtsmarkt

Und wenig los, leider schwankte die Sicht in den Freien Lagen zwischen kaum und ok, zum Glück liegt das Schigebiet weitgehend unter der Waldgrenze, nur einzelne Stellen sind darüber

Bereits in der Almabfahrt

Seitenblick

Und mal gen Ellmis 6er

Seitenblick zu einer Alm

Danach fehlte noch die Talabfahrt, dort dann aber gleich Kehrt gemacht

Und drin in der Abfahrt, da ging die Cam mal, meist musste ich da spielen, da eingegammeltes Objektiv etc. Habs dann Abends gleich mir so hingerichtet (2 Tage vorher meine Ablage verschoben wg. Weihnachtsbaum aufstellen), dass ich NICHT daneben greife.

Unten wo es neblig war Knochenbrecherschnee
3. Auf dem Weg zur Einkehr
Tja nachdem ich wieder oben angekommen bin, gings mal rüber Richtung Brixen, allerdings da spät dran gewesen, es nicht bis zur Frankalm geschafft. Bin schon an der Aualm hängen geblieben, da war ich noch nie drin, leider ist die Hütte weitgehend SB aber durchaus ok. Aber, wenn man danach noch einigermassen was Fahren will geht man eben Zeitiger. Als ich bei der Hütte war, wars grad schön 11:00 und ich hatte eh schon genug feuchten Neuschnee abbekommen, also Zeit mal die Sachen etwas trockenzulegen, aber natürlich nicht die Kehle

Auf dem Weg rüber

Dann gings erstmal direkt Richtung Brixen rüber, bin allerdings noch bei der Aualm hängen geblieben

Seitenblick, man muss ja erstmal via Tanzboden und Kummereralm rüber. Dort kann man dann die Muldenbahn nehmen, hab aber wg. des Wetters lieber die Aualmbahn genutzt, da Haube

Ein paar Kurze Auflockerungen gabs auch, meist kamen dann aber mit dem tw. stürmischen West-Nordwestwind neue Schauer herein. Die Schneefallgrenze Schwankte zwischen 800 und 1000m

Oben dafür verschneiter Wald, gesehen hat man ohnehin nicht viel

Schon im Nächsten Schauer drin, zogs dann übern Tag vor oberhalb der Mittelstationen zu bleiben

Ind er Kummereralmbahn, wie üblich zog es auf den Gipfeln etwas, aber Sturmopfer gabs bei den Liften nur 2 Stück, die Salvenbahn 2 aus Hopfgarten und die 4SB Rigi, die ich eh ned brauch, beide umfahrbar.

Schneelage da kam in höheren Lagen gut was runter (würde mal am Dach etwa auf 30-50cm Schätzen)

Seitenblick

Schneelage bei der Aualm so 30cm sind da auf den Bänken droben, aber recht kompaktes, feuchtes Zeug

Pause!

Und ein Gröstl zu Mittag verspeist, trotz mehrfachem Putzen leider alles etwas angelaufen (und ich hatte nur den Landschaftsmodus, da bei der Alten Cam das Einstellrad Hops gegangen ist)

Die Zirbe danach musste auch noch sein.

Na dann weiter, kurz danach hatten Kinder den Neuschnee abgeräumt, tw. auch Versucht Schneemänner zu bauen
4. Wechsel nach Söll
Danach war mal klar, dass es zumindest obenrum meine Standardrunde werden sollte. Also gleich weiter Richtung Brixen und von dort aus nach Hopfgarten weitergefahren. Dort waren jeweils nur die Abfahrten an den Mittelstationen offen. Somit viele kürzere Lifte, wobei man eh bei so einem suboptimalem Wetter, immerhin regnete es so lang man über etwa 1000m blieb nicht, dafür halt teils Pappiger Neuschnee. In Hopfgarten Überraschung direkt zur Salve gehts nicht hinauf, aber da zum Glück die 3SB Rigi nebenan lief, die quasi das Sturm-Backup ist, kam man dennoch gut rüber, dauerte halt nur etwas länger.

Eingeschneit, wenn schon unten keine Weisse Weihnacht dann wenigstens eine Etage höher

Auf dem Weg rüber, war ziemlich zäh

Seitenblick

Das waren die besten Sichten an dem Tag, laut Cam, aber mit bloßem Auge war die Sicht dann doch ganz ok, nur Geschwindigkeitsrekorde erzielte man bei dem Wetter nicht

Blick rüber nach Westendorf

Talblick

Bei der Kälbersalve sah es so aus und es blies einem ein böiger Wind um die Nase, ganz oben sogar Schneesturm

In der Foischingbahn

Und an der Schermtannabfahrt geschaut

Die stand wg. Wind mit der Gondel wollte ich eigtl. rüber, war aber wohl morgens noch offen, aber man kommt ja auch mit der älteren 3SB hinüber und grad an der Salvenbahn 2 ziehts halt bei Westwind immer voll durch

Zum Glück gibts eine Sturmfreie Alternative, allerdings benötigt die 3SB Hohe Salve 2 etwas länger

Seitenblick durch den Föhn vorher war die gesamte Südseite bis auf die höchsten Stellen an der Salve wieder ausgeapert

Im oberen Trassenteil
5. In Söll
Tja kaum drüben, gings dann über die Rigiabfahrt an der ebenfalls geschlossenen 4SB Rigi vorbei, die einen Hang knapp unter dem Gipfel erschliesst und dann quasi über den Itterer Sektor zur Kraftalm hinüber und anschliessend ganz runter. Ab nächster Saison geht übrigens eine neue Gondelbahn aus Itter hinauf. Tw. stand die schon, dadurch wird auch die DSB Kasbichl wegkommen, also muss ich eh nochmal in die Schiwelt, das aber dann hoffentlich unter der Woche ausserhalb der Ferien und bei besserem Wetter. In Söll hab ich mich erstmal rund um die Mittelstation ausgetobt, dort wars dann auch etwas wärmer (hab auf 1100m was von +2,4°C gelesen) Kühlte dann aber schnell wieder ab. Die Gondelbahn auf die Hohe Salve von Söll aus ging jedoch, das wurde dann später genutzt.

Blick hoch zur Salve

Blick zur Mittelstation

Auch in Hochsöll wars nun wieder winterlich, allerdings relativ warm (knapp über 0°C)

In der kurzen Hans-im Glück Bahn, versteh ich eh ned, ne Gondel für so ne kurze Strecke (450m lang)

Ausblick von dort aus

Voller wurde es nicht, aber mit der Wetterbesserung wirds da wohl auch einige Großkampftage gehabt haben

bei weiteren Runden kam nochmal kräftiger Schneefall auf, dazu kühlte es zum Glück leicht ab

An der Keatbahn

Hexenplatz, letztes Jahr war der aber eingeschneiter, naja allzu viel lag ja eh ned, das meiste kam eh in den Tagen davor dazu

Und runter da

In der Salvenbahn man sah kaum was

Oben sah es durchaus arktisch aus, wirklich kalt wars aber auf 1800m mit -3°C nicht wirklich dazu blies ein heftiger Wind, die anschliessende Abfahrt runter nach Hochbrixen war Spaßbefreit, da man genau nix sah und alles ausgeweht bis auf die eisige Grundlage.

Sicht, das blieb bis runter zur Kälbersalve so, da kommt aber bald wieder Wald.
6. Rückfahrt nach Scheffau
Tja kaum wieder drüben auf der Südseite noch ein paar mal gefahren, vor allem Hinter Richtung Zinsbergbahn. Durch den teils heftigen Wind+Schneefall waren da natürlich Sessel mit Haube sehr willkommen. zwischendurch ein paar Fahrten auf dem Weg mitgenommen, bevor ich mich am Ende dann lediglich am Eiberg aufgehalten hab, da nicht weit bis zur Talabfahrt. Normal fahr ich ja den "Oktopus" auf der Scheffauer Seite selten, aber der wurde dann gegen Nachmittag zum Powderchair, man sah halt allerdings nicht allzu viel. daher auch kaum geknipst, zudem streikte das Uralte Ding wieder mal (die Cam)

Zum Glück ist man schnell im Wald, Nebel ist das übrigens nciht, nur Schneegestöber, aber ich konnte wg. der versehentlich mitgenommenen Alten, kaputten Cam nichts mehr einstellen (da geht nur Landschaftsmodus, weil das Einstellrad sich nach fast 10 Jahren verabschiedet hatte

In der Filzbodenbahn, ne Kälbersalve

Irgendwo zwischen Brixen und Scheffau

Und dann rüber zur Filzbodenbahn, danach gings via Zinsberg und Almbahn retour nach Scheffau

In der Filzbodenbahn

Oben angekommen man sieht, dass man nix sieht

Später bei den Jochstuben vorbei, danach gingen sich ein paar Runden am Eiberg aus, bevor es wieder ins Tal ging natürlich aus Eigener Kraft, auch wenn man unten ziemlich durchnässt angekommen ist.
7. Endgültige Talabfahrt
Tja kurz vor 16:00, die längeren Öffnungszeiten gibts ja erst ab etwa Mitte Jänner, gings dann über die blaue Talabfahrt hinab nach Scheffau. Eine Familie aus den Niederlanden verfuhr sich glatt mal, aber die haben wohl einen Schiweg gefunden, über den die trotzdem runter kamen, oder die mussten kurz aufsteigen. Die waren dann erst einmal nicht mehr gesehen. Ich weiss ja, dass ich mich oben am Brandstadl, wenn ich die leichte Abfahrt nehmen will direkt am Waldrand halten muss, dann kommt man richtig raus. Die sind bis zum Ostlift in den Kessel zurück, die hatten da wohl nen Aufstieg oder die fanden irgendwie nen Weg raus.

Und drin, am Eiberg sah man leider nix

Erst weiter unten erkannte man wieder was, das war aber die Kombi Niederschlag, anlaufende, alte Cam und co

Wählt man die blaue Abfahrt hat man erstmal etwas Ziehweg, die Schwarze ist besser, aber auf die hatte ich Abends keine Lust mehr

Seitenblick hier hätte man auf die Rote gekonnt, aber bei keinem Schnee unten, das war mir trotz Grashang zu heikel die zu nehmen

Also weiter auf der Blauen

Weiter unten ging der Schnee allmählich in Regen über, es hatte übern Tag ordentlich reingeregnet

Im unteren Teil die (uralte) Cam (Hatte die Canon versehentlich genommen) war angelaufen, hats aber überlebt

Unten angekommen

Und Pause!
Facts:

GPS-Track
Strecke: 86,6km
Vmax: 66,1km/h , immerhin aber mehr ging an dem Tag ned, weil Sicht
mFg Widdi
1. Erste Runden in Scheffau
Tja nach der wie üblich recht schnellen Anfahrt und bei wenig Andrang, da ja am 1. Weihnachtstag auch bei besserem Wetter weniger los ist gings dann auf meine Übliche Runde. Auf Going hab ich aber diesmal auch wieder wg. des sehr pappigen Schnees in Mittleren Lagen verzichtet Aber gut die Schiwelt ist eh eins der Schigebiete, die ich ja quasi unter Hausberge laufen lassen kann. Fällt mir nix besseres ein fahr ich meistens dort hin Erst in der Gondel die Alte Cam startklar gemacht (Batterien und einen kleineren Chip hatte ich eh dabei) Der Tag artete dann eh später zum Härtetest für Mensch und Material aus, beide neu gekauften Klamotten heuer haben den aber mit Bravour bestanden.

So sahs meistens aus, aber ich konnte beid er fälschlicherweise genommenen Cam den Modus nicht umstellen, also Schneefallbilder mit Landschaftsmodus machen, bei gern klemmendem Objektiv (die Cam ist aber um die 10 Jahre alt und wurde schon 2x ersetzt)

In der Mittelstation

Seitenblick oberhalb etwa 1200m kam über den Tag einiges an Neuschnee zusammen, darunter wenig oder gar nix, da der weggeregnet wurde

In der Oberen Sektion unterhalb der tiefer gelegenen Nebelbänke wurde es Regnerischer, erst gegen Abend ging das auch unten im Tal langsam in Schnee über

Fernsicht in der Schwarzen, die ich ja immer zu Beginn nehme war netter Pulverschnee drin, an Schnelles Fahren war aber nicht zu denken!

Ab etwa 1200-1300m wurde es schlagartig schwerer

Seitenblick zur Stallbar, Regenbedingt, da die Piste unten sehr gelitten hat nicht hinein gegangen Abends, erst unten bei der Station, weil bei dem ganzen Dreck auf der Abfahrt

Unten wars ein einziges Gematsche +3°C und Regen+Schneeregen, wobei anfangs bis ins Tal Schnee fiel, die Schneefallgrenze war also im Vergleich zur Nacht angestiegen

Oben angekommen ein paar Verbindungen wurden nochmal nachgewalzt, daher staute es hier kurz, aber an dem Tag gingen eh nur die Hartgesottenen

Habs dann auch vorgezogen oben zu bleiben, da kam das ganze nämlich als Schnee runter, wenn auch tw. eher von der Feuchten Sorte.
2. Wechsel und Talabfahrt nach Ellmau
Nach ein paar kurzen Runden oben im Scheffauer Sektor, gings dann rüber Richtung Ellmau. Auch die dortige Talabfahrt hab ich später einmal genommen. Das besiegelte dann aber das Aus für den Goinger Teil, zumindest für dieses Mal, da der Schnee vor allem unter 1100m sehr nass und Schwer war Knochenbrecherschnee. So ähnlich schweren hatte ich schon mal letztes Jahr in Südtirol gehabt, da bin ich aber über eine Wiese Richtung Monte-Pana-Sessel gefahren. Das macht keinen Spass in sowas rumzufahren, ist harte Arbeit, der ist nämlich so störrisch, da muss man aufpassen nicht abgeworfen zu werden, zum Glück wars oberhalb der Mittelstationen besser.

Sprung zur Almbahn, die Uralte Cam streikte mehrfach total

Oben sieht man Ellmis Zauberwelt, dort war ich ja knapp 2 Wochen vorher schon einmal, allerdings zum Weihnachtsmarkt

Und wenig los, leider schwankte die Sicht in den Freien Lagen zwischen kaum und ok, zum Glück liegt das Schigebiet weitgehend unter der Waldgrenze, nur einzelne Stellen sind darüber

Bereits in der Almabfahrt

Seitenblick

Und mal gen Ellmis 6er

Seitenblick zu einer Alm

Danach fehlte noch die Talabfahrt, dort dann aber gleich Kehrt gemacht

Und drin in der Abfahrt, da ging die Cam mal, meist musste ich da spielen, da eingegammeltes Objektiv etc. Habs dann Abends gleich mir so hingerichtet (2 Tage vorher meine Ablage verschoben wg. Weihnachtsbaum aufstellen), dass ich NICHT daneben greife.

Unten wo es neblig war Knochenbrecherschnee
3. Auf dem Weg zur Einkehr
Tja nachdem ich wieder oben angekommen bin, gings mal rüber Richtung Brixen, allerdings da spät dran gewesen, es nicht bis zur Frankalm geschafft. Bin schon an der Aualm hängen geblieben, da war ich noch nie drin, leider ist die Hütte weitgehend SB aber durchaus ok. Aber, wenn man danach noch einigermassen was Fahren will geht man eben Zeitiger. Als ich bei der Hütte war, wars grad schön 11:00 und ich hatte eh schon genug feuchten Neuschnee abbekommen, also Zeit mal die Sachen etwas trockenzulegen, aber natürlich nicht die Kehle

Auf dem Weg rüber

Dann gings erstmal direkt Richtung Brixen rüber, bin allerdings noch bei der Aualm hängen geblieben

Seitenblick, man muss ja erstmal via Tanzboden und Kummereralm rüber. Dort kann man dann die Muldenbahn nehmen, hab aber wg. des Wetters lieber die Aualmbahn genutzt, da Haube

Ein paar Kurze Auflockerungen gabs auch, meist kamen dann aber mit dem tw. stürmischen West-Nordwestwind neue Schauer herein. Die Schneefallgrenze Schwankte zwischen 800 und 1000m

Oben dafür verschneiter Wald, gesehen hat man ohnehin nicht viel

Schon im Nächsten Schauer drin, zogs dann übern Tag vor oberhalb der Mittelstationen zu bleiben

Ind er Kummereralmbahn, wie üblich zog es auf den Gipfeln etwas, aber Sturmopfer gabs bei den Liften nur 2 Stück, die Salvenbahn 2 aus Hopfgarten und die 4SB Rigi, die ich eh ned brauch, beide umfahrbar.

Schneelage da kam in höheren Lagen gut was runter (würde mal am Dach etwa auf 30-50cm Schätzen)

Seitenblick

Schneelage bei der Aualm so 30cm sind da auf den Bänken droben, aber recht kompaktes, feuchtes Zeug

Pause!

Und ein Gröstl zu Mittag verspeist, trotz mehrfachem Putzen leider alles etwas angelaufen (und ich hatte nur den Landschaftsmodus, da bei der Alten Cam das Einstellrad Hops gegangen ist)

Die Zirbe danach musste auch noch sein.

Na dann weiter, kurz danach hatten Kinder den Neuschnee abgeräumt, tw. auch Versucht Schneemänner zu bauen
4. Wechsel nach Söll
Danach war mal klar, dass es zumindest obenrum meine Standardrunde werden sollte. Also gleich weiter Richtung Brixen und von dort aus nach Hopfgarten weitergefahren. Dort waren jeweils nur die Abfahrten an den Mittelstationen offen. Somit viele kürzere Lifte, wobei man eh bei so einem suboptimalem Wetter, immerhin regnete es so lang man über etwa 1000m blieb nicht, dafür halt teils Pappiger Neuschnee. In Hopfgarten Überraschung direkt zur Salve gehts nicht hinauf, aber da zum Glück die 3SB Rigi nebenan lief, die quasi das Sturm-Backup ist, kam man dennoch gut rüber, dauerte halt nur etwas länger.

Eingeschneit, wenn schon unten keine Weisse Weihnacht dann wenigstens eine Etage höher

Auf dem Weg rüber, war ziemlich zäh

Seitenblick

Das waren die besten Sichten an dem Tag, laut Cam, aber mit bloßem Auge war die Sicht dann doch ganz ok, nur Geschwindigkeitsrekorde erzielte man bei dem Wetter nicht

Blick rüber nach Westendorf

Talblick

Bei der Kälbersalve sah es so aus und es blies einem ein böiger Wind um die Nase, ganz oben sogar Schneesturm

In der Foischingbahn

Und an der Schermtannabfahrt geschaut

Die stand wg. Wind mit der Gondel wollte ich eigtl. rüber, war aber wohl morgens noch offen, aber man kommt ja auch mit der älteren 3SB hinüber und grad an der Salvenbahn 2 ziehts halt bei Westwind immer voll durch

Zum Glück gibts eine Sturmfreie Alternative, allerdings benötigt die 3SB Hohe Salve 2 etwas länger

Seitenblick durch den Föhn vorher war die gesamte Südseite bis auf die höchsten Stellen an der Salve wieder ausgeapert

Im oberen Trassenteil
5. In Söll
Tja kaum drüben, gings dann über die Rigiabfahrt an der ebenfalls geschlossenen 4SB Rigi vorbei, die einen Hang knapp unter dem Gipfel erschliesst und dann quasi über den Itterer Sektor zur Kraftalm hinüber und anschliessend ganz runter. Ab nächster Saison geht übrigens eine neue Gondelbahn aus Itter hinauf. Tw. stand die schon, dadurch wird auch die DSB Kasbichl wegkommen, also muss ich eh nochmal in die Schiwelt, das aber dann hoffentlich unter der Woche ausserhalb der Ferien und bei besserem Wetter. In Söll hab ich mich erstmal rund um die Mittelstation ausgetobt, dort wars dann auch etwas wärmer (hab auf 1100m was von +2,4°C gelesen) Kühlte dann aber schnell wieder ab. Die Gondelbahn auf die Hohe Salve von Söll aus ging jedoch, das wurde dann später genutzt.

Blick hoch zur Salve

Blick zur Mittelstation

Auch in Hochsöll wars nun wieder winterlich, allerdings relativ warm (knapp über 0°C)

In der kurzen Hans-im Glück Bahn, versteh ich eh ned, ne Gondel für so ne kurze Strecke (450m lang)

Ausblick von dort aus

Voller wurde es nicht, aber mit der Wetterbesserung wirds da wohl auch einige Großkampftage gehabt haben

bei weiteren Runden kam nochmal kräftiger Schneefall auf, dazu kühlte es zum Glück leicht ab

An der Keatbahn

Hexenplatz, letztes Jahr war der aber eingeschneiter, naja allzu viel lag ja eh ned, das meiste kam eh in den Tagen davor dazu

Und runter da

In der Salvenbahn man sah kaum was

Oben sah es durchaus arktisch aus, wirklich kalt wars aber auf 1800m mit -3°C nicht wirklich dazu blies ein heftiger Wind, die anschliessende Abfahrt runter nach Hochbrixen war Spaßbefreit, da man genau nix sah und alles ausgeweht bis auf die eisige Grundlage.

Sicht, das blieb bis runter zur Kälbersalve so, da kommt aber bald wieder Wald.
6. Rückfahrt nach Scheffau
Tja kaum wieder drüben auf der Südseite noch ein paar mal gefahren, vor allem Hinter Richtung Zinsbergbahn. Durch den teils heftigen Wind+Schneefall waren da natürlich Sessel mit Haube sehr willkommen. zwischendurch ein paar Fahrten auf dem Weg mitgenommen, bevor ich mich am Ende dann lediglich am Eiberg aufgehalten hab, da nicht weit bis zur Talabfahrt. Normal fahr ich ja den "Oktopus" auf der Scheffauer Seite selten, aber der wurde dann gegen Nachmittag zum Powderchair, man sah halt allerdings nicht allzu viel. daher auch kaum geknipst, zudem streikte das Uralte Ding wieder mal (die Cam)

Zum Glück ist man schnell im Wald, Nebel ist das übrigens nciht, nur Schneegestöber, aber ich konnte wg. der versehentlich mitgenommenen Alten, kaputten Cam nichts mehr einstellen (da geht nur Landschaftsmodus, weil das Einstellrad sich nach fast 10 Jahren verabschiedet hatte

In der Filzbodenbahn, ne Kälbersalve

Irgendwo zwischen Brixen und Scheffau

Und dann rüber zur Filzbodenbahn, danach gings via Zinsberg und Almbahn retour nach Scheffau

In der Filzbodenbahn

Oben angekommen man sieht, dass man nix sieht

Später bei den Jochstuben vorbei, danach gingen sich ein paar Runden am Eiberg aus, bevor es wieder ins Tal ging natürlich aus Eigener Kraft, auch wenn man unten ziemlich durchnässt angekommen ist.
7. Endgültige Talabfahrt
Tja kurz vor 16:00, die längeren Öffnungszeiten gibts ja erst ab etwa Mitte Jänner, gings dann über die blaue Talabfahrt hinab nach Scheffau. Eine Familie aus den Niederlanden verfuhr sich glatt mal, aber die haben wohl einen Schiweg gefunden, über den die trotzdem runter kamen, oder die mussten kurz aufsteigen. Die waren dann erst einmal nicht mehr gesehen. Ich weiss ja, dass ich mich oben am Brandstadl, wenn ich die leichte Abfahrt nehmen will direkt am Waldrand halten muss, dann kommt man richtig raus. Die sind bis zum Ostlift in den Kessel zurück, die hatten da wohl nen Aufstieg oder die fanden irgendwie nen Weg raus.

Und drin, am Eiberg sah man leider nix

Erst weiter unten erkannte man wieder was, das war aber die Kombi Niederschlag, anlaufende, alte Cam und co

Wählt man die blaue Abfahrt hat man erstmal etwas Ziehweg, die Schwarze ist besser, aber auf die hatte ich Abends keine Lust mehr

Seitenblick hier hätte man auf die Rote gekonnt, aber bei keinem Schnee unten, das war mir trotz Grashang zu heikel die zu nehmen

Also weiter auf der Blauen

Weiter unten ging der Schnee allmählich in Regen über, es hatte übern Tag ordentlich reingeregnet

Im unteren Teil die (uralte) Cam (Hatte die Canon versehentlich genommen) war angelaufen, hats aber überlebt

Unten angekommen

Und Pause!
Facts:

GPS-Track
Strecke: 86,6km
Vmax: 66,1km/h , immerhin aber mehr ging an dem Tag ned, weil Sicht
mFg Widdi