1. Abgang aus Beilngries
Nunja da mein Parkplatz vom letzten mal bei der Schule gesperrt war, war wohl wg. Aufbauarbeiten zu und ist halt auch gleichzeitig der Festplatz, also gings halt dann näher an die Altstadt. Die Parkplatzsuche hat dann noch ein paar Minuten gedauert, bevor es erst einmal am Fluss entlang raus ging. Diesmal allerdings nicht den hügeligen Weg nach Plankstetten genommen, sondern den flacheren Richtung Ludwigskanal, insgesamt also umgekehrt gegangen. Zudem war auch noch Wochenmarkt, aber der intressierte mich nicht. Also erstmal die 2km raus aus der Stadt

Downtown Beilngries, grad noch in Oberbayern (gehört zum LK Eichstätt) der Weg ging dann in die Oberpfalz rüber

Parklandschaft mit Trauerweiden am Fluss, man geht erstmal etwa 1,5km an der Sulz entlang, bevor man zum Main-Donau-Kanal wechselt.

Am Fluss anscheinend kann man wenn man will da drin auch planschen, die wurde ja auch renaturiert

Kapelle am Weg

Die Enten liessen sich nicht stören

Kriegerdenkmal, später gehts noch an der Brauerei vorbei, aber da wurde erst zum Schluss kurz eingekehrt

Hier war mal der Bahnhof, mittlerweile fahren nur mehr Busse da hin

Am Hafen vorbei, Schifffahrt gibts da aber seit letztem Jahr keine mehr

Blick über den Kanal, der eigtl. Weg im Uhrzeigersinn geht links entlang, den gabs bei mir halt zum Schluss, das erste Stück zum Kanal ist laut Route gleich, bin aber da dann lieber durch die Altstadt gegangen, dass auch einigermassen eine Runde daraus wird

Ein kurzer Anstieg, der führt zum Ludwigskanal
2. Beilngries- Gösseltalmühle -Ludwigskanal
Nunja nach ca. 25min war ich aus dem Ort raus und gleich mal zu den Resten des Ludwig-Main-Donau-Kanals hoch. Die Etappe selber ist meist ein flacher Spazierweg direkt am heutigen Kanal entlang. Bei Beilngries sieht man aber nur noch die Mulde der ehemaligen Fahrrinne, einige der Treidelwege sind aber noch erhalten und begehbar. Die dienen als Wanderweg. Insgesamt hat man aber bis auf einen Anstieg hinter der Gösseltalmühle, die ein Informationzentrum über die Binnenschifffahrt hat eher wenige Höhenmeter.

Hier war mal der Alte Kanal, sieht nicht sehr tief aus, aber da sind eh nur recht kleine Boote durchgefahren und die wurden meist von Pferden gezogen

Später gehts erstmal wieder zum neuen Kanal, hie und da hats auch mal einen Altwasserarm

Altwasserarm der Sulz oder der Altmühl, ka welcher Fluss da nun zuständig ist, die Altmühl selber läuft ja ab Dietfurt im Main-Donau-Kanal weiter

Nunja die nächsten 10km sind fast alles Spazier- und Radwege am Wasser entlang

Bei der Gösseltalmühle, für eine Besichtigung wars noch zu früh

Totale drin ist ein Infozentrum, dass man auch besuchen kann

Dahinter folgt ein Feldweg, bei dem man zu einer alten Kanalbrücke kommt

Alte Brücke, hier ging der Kanal oberhalb des Reitweges durch. Das Wasser war über der Brücke, unten ist man dann wohl durchgeritten

Alte Fahrrinne, bin nicht hinabgestiegen aber allzu tief ist der Alte Kanal nicht, der neue ist 4m tief der alte ca. 1,5m

Tunnel, oben verlief die Wasserstraße bis ca. 1950

Vorerst gings erst einmal auf Feldwegen weiter, bis man nach wenigen Kilometern in Plankstetten an kommt, allerdings im Ort, das Kloster liegt auf der anderen Talseite

Weiter oben wird aus dem Feldweg ein Waldweg aber alles Spaziergelände (T1)
3. Ludwigskanal - Plankstetten
Nunja oben am Rücken angekommen gings dann langsam in einen Waldweg über, bzw. tw. Wiesenweg, aber insgesamt einfachstes Gelände. Ein T2 verdient er nicht wirklich, lediglich da wo man den Weg nicht gut erkennen kann. Dabei gehts oberhalb des Sulztals entlang mit diversen Lichtungen an denen man einen Blick runter ins Tal hat. Allerdings halt eben sehr viel Wald. in Plankstetten gehts dann direkt am Main-Donau-Kanal entlang, der wird aber nicht allzu stark befahren. Das meiste wird lieber per LKW nach Süden gebracht, was man ja täglich auf den Autobahnen sieht.

Ausblick

Folgt man dem Grünstreifen ist man Richtig

Manchmal erkennt man auch wieder einen Feldweg, war wohl früher mal ein Reitweg, aber schon verwachsen

Immer durch reichlich Grün hindurch

Seitenblick nach Biberbach, 2km später ist man dann in Plankstetten, aber nicht am Kloster. Dazu muss man über die Brücke drüber

Nette Landschaft, aber halt eben nicht wirklich alpin

Blick rüber zum Kloster

Und wieder kurz am Kanal, manche Ecken sind noch Geflutet, manche nicht und die gefluteten Ecken die dienen mitunter als Biotope

Und ab nach Plankstetten, hier gings dann erstmal 5km lang gemütlich am heutigen Kanal entlang

Wolkenspielereien
4. Plankstetten - Berching
In Plankstetten muss man dann wieder auf den breiten Fahr- und Radlweg am Main-Donau-Kanal entlang. Auf der gesamten Strecke geht man eigtl. komplett eben dahin. Etwas langweilig, irgendwann kam mal eine Jacht da hochgefahren, mehr war aber nicht los. Am Stadtrand von Berching gehts dann wieder zum Alten Ludwigskanal hinüber und man kommt noch an einem Kirchlein vorbei. Alpin ist an dem Abschnitt nix, eher ein langer Spaziergang Flussaufwärts. In der Stadt waren leider an dem Tag nur wenige Gasthäuser offen, bin dann zur Blauen Traube gegangen.

Wegverlauf bis zur Schleuse

Altwasser der Sulz und daneben der eigtl. Main-Donau-Kanal

Der Weg geht immer am Wasser entlang

Sprung zur Schleuse, erst dahinter wurde es wieder besser, aber dafür halt Spaziergelände

Hier gings dann Richtung Ort und ab zur kleinen Maria-Hilf Kirche Jahrgang 1798

Felder und Hügel, kommt man an der Kirche vorbei landet man wieder am hier noch bestehenden Ludwigskanal

In der Kirche, von aussen ist der Bau unscheinbar

Totale die hat nur einen winzigen Turm und sit an sich recht klein, keine 100m Später gehts dann auf Alten Treidelwegen am Ludwig-Main-Donau-Kanal entlang. eine der Schleusen ist noch tw. erhalten

Wieder am Kanal der wurde bis 1950 noch genutzt

Reste der alten Schleuse, Respekt was die da vor über 180 Jahren hingebaut haben

Wenn man bedenkt wie breit der Nachfolger ist, aber der musste ja dementsprechend schmal gebaut sein, dass die dort durchtreideln konnten

Alte Brücke drüber, früher wohl mal ein Teil der Schleuse

Zunächst noch am Alten Treidelweg entlang, die Boote wurden dann wohl mit einem Seil am Pferd festgemacht und das zog das ganze
5. In Berching
Nach gut 3 Stunden Wanderung in Berching angekommen, gleich mal ab in die Altstadt und ab in bzw. vor ein Gasthaus und Mittag gemacht. Berching hat eine sehr schöne Altstadt, aber auch einiges an Leerstand. Und so manch Gasthaus wird dzt. Renoviert auch der Winkler wird dzt. umgebaut. Da wars unklar ob Offen oder nicht, bin dann bei der Blauen Traube gelandet. Leider bei den Berchinger Wespen sehr beliebt, aber gut in der Nähe sind eine Eisdiele und ein Cafe, die nervten dann schon etwas. Das Gebäude selber ist um die 300 Jahre alt.

Downtown Berching

Eine der Kirchen im Ort, links aber auch ein hier verbreitetes Problem Leerstand (das grüne Gebäude)

Blick zur Stadtmauer dahinter ist die eigtl. Altstadt, aber die geht schon etwas davor los

Eines der Stadttore

Und eine der Gassen

Am Hauptplatz, bin dann gleich mal vorn ins Gasthaus, erst noch eins weiter geschaut, war aber nix los ggf. gar Ruhetag und Umbau also ab in die Krone

In der Altstadt

Pause, wenn man am WE mal nach Berching kommt hat man aber reichlich Auswahl so auch, eine derartige Wirtshausdichte sucht man mancherorts vergebens

Und erstmal einen Schweinsbraten genommen

Gedeck danach diesmal ein Himbeergeist

Und am Josef Fechner kommt man in Berching gefühlt immer vorbei, der hat da in mehreren Gasthäusern Gedichte deponiert

Kriegerdenkmal

Downtown Berching

Samt Maibaum dahinter weitere Alte Gebäude

Und wieder aus der Altstadt raus die Mauer ist noch recht gut Erhalten

Nun musste dann nur mehr die Talseite gewechselt werden, also einmal über den Main-Donau Kanal hinüber.
6. Berching - Plankstetten
Nach der Einkehr in Berching gings dann an die Zweite Halbzeit, via Plankstetten retour nach Berching. Zunächst noch flach am Kanal entlang, später dann tw. auch mal oben an der Hochfläche entlang. Somit diesmal den Hauptanstieg auf der 2. Etappe nach dem Mittagessen, aber typisch Altmühltal sind das eh nur recht wenige Höhenmeter, lediglich um die 100m mal am Stück, an manchen Orten auch mal 200hm also nicht allzu viel.

Zunächst wieder am Kanal entlang, gegenüber beide Berchinger Kirchen

Ein paar Kilometer gings dann wieder am Kanal entlang

Ausblick hier auch mal an einer Straße

Wieder hinter der Schleuse angekommen

Hier zweigt der Weg etwas vom Wasser ab, es folgt später ein kleiner Anstieg gen Kloster

Landschaft, recht flach in dem Teil aber auch ganz nett

Rückblick nach Berching, schon ein paar Kilometer hinter mir

Weiter gehts im Wald hinauf

Wegverlauf durch den Buchenmischwald

Der Ausblick ist aber dank des vielen Waldes begrenzt

Dafür diese Früchtchen gefunden, ka was das ist

Mal eine Stelle mit Ausblick, viel Wald und ein paar kleine Buckel

An einer Höhle kommt man auch vorbei, die wurde sicher mal bewohnt so wie das in den Stein gehauen wurde das Kruzerloch

In der Höhle, wohl ähnlich wie bei Kelheim am Klösterl da gibts auch so eine behauene Höhle.

Seitenblick kurz vor Plankstetten

Und am Kloster angekommen, es blieb bei einem Sonne-Wolken Mix
7. In Plankstetten
Tja in Plankstetten angekommen erst einmal in die Kirche und ein wenig übers Gelände getigert zwecks Öffnungszeiten. Die Schenke ist ja nen reines Ausflugslokal ich war so gegen 17:00 da, danach halt zwischendrin zum Klosterladen noch ein paar Sachen mitgenommen und eine ausgedehnte Pause gemacht. Dazu auch in die Kirche gegangen, ein sehr schöner eigtl. Romanischer Bau, der aber mal Barockisiert wurde und sehr schön gelegen. 30m über dem Talboden gelegen und eine Riesen-Anlage.

Vor dem Leib war die Seele dran also ab in die Kirche

Rückblick zum Portal, die Kirche selber hat schon so einige Jahre am Buckel Teile der Kirche haben um die 900 Jahre auf dem Buckel

Und drin teilweise Gotisch, teilweise Barock teilweise Rokoko, da hat halt jeder drin rumgebastelt

Und drin hat was, durch den Stilmix, ähnelt damit der hiesigen Klosterkirche die hat auch Romanische Wurzeln ist aber Barockisiert

Habs mir auch nicht nehmen lassen drin eine Kerze anzuzünden

Im Seitenschiff

Pause, bin dann zwischendurch kurz im nahen Klosterladen einkaufen gegangen

Totale der beiden Türme, der eine ist tw. Verputzt, der andere Nicht

Die Pforte geht zum Wohntrakt der Benediktiner hinein, ein schönes altes Gebäude

Rückblick zu den Türmen

Und ein Blick rüber ins Tal
8. Plankstetten - Biberbach - Beilngries
Kurz hinter dem Kloster gings dann mit etwas auf und Nieder ins Benachbarte Biberbach ein kleiner Ort mit einer Wehrkirche, die musste dann auch noch kurz angeschaut werden Ab dort gings dann recht hügelig wieder nach Beilngries zurück. Landschaftlich ist die Ecke ohnehin recht nett für ein niedriges Mittelgebirge, aber halt eben von mir nur eine Autostunde weg, also ideal wenn man Wandern möchte, aber nicht allzu weit fahren will. Oder wenns in den Alpen mal wieder zu instabil ist

Auf dem Weg nach Biberbach, ein wenig auf und Nieder ist da immer dabei

Kapelle am Weg, von Plankstetten sinds nach Biberbach ungefähr 2 km also nicht sehr weit

Bei der Wehrkirche angekommen

Rückblick rein kam man nicht mehr war schon zu

Den Rest des Weges gings erst einmal Bergauf

Auch wieder durch den Buchenmischwald

Beilngries kommt in Sicht

Talblick

Später an ner fast Verwunschenen Ecke vorbei ein Stadl mit Herrgottswinkel

Und zur Marienklause eine Kapelle mitten im Wald

Natürlich auch an der Madonna vorbeigegangen, die liegt voll im Wald drin, wirkt da recht verwunschen. Das Kirchlein ist in Blockbauweise vor über 100 Jahren errichtet worden

Totale der kleinen Kapelle

Raus gehts parkähnlich und wieder zum Main-Donau-Kanal retour
9. Rückweg nach Beilngries
Nach einer kleinen Pause bei der Marienklause, gings dann erst mal zur Schattenhofer Brauerei rüber und dann noch eine kleine Pause im Biergarten des nahegelegenen Brauereigasthofs gemacht, bevor es dann durch die Altstadt wieder zum Auto ging. Die Heimfahrt war dann auch wieder in einer Guten Stunde durch. Danach noch kurz durch die Altstadt auch mal and er Kirche vorbei gegangen.

Nach der Klause folgt wieder ein Stück Kanal

Bevor man wieder an der Sulz landet

Auf einer Brücke dann die Route geändert, bin lieber direkt in die Altstadt

Pause!

Und dann an der Beilngrieser Pfarrkirche vorbei der Heutige Bau ist grad mal gut 100 Jahre alt, weil die alte Kirche zu klein wurde

Vor allem die Dachziegel an den Türmen sind intressant
Facts:

GPS-Track
Strecke: 27km
Aufstieg: 400m
Abstieg: 400m
Gehzeit: gemütliche 7 Stunden
mFg Widdi

