1. Anstieg im Wald bis zum Kamm
Nunja nach längerer Fahrt, dank LKW-Blockabfertigung ging auf der A93 nur Tempo 80, kam ich gegen 9:00 am Latschenbad oberhalb St. Ulrich am Pillersee an. Dort kann man zwischen 2 Steigen wählen, aufgrund Lawinenresten ging aber diesmal nur der Anstieg durch den Wald, das Kalktal war noch gesperrt, steht also noch ein ander mal auf der Liste. Zudem war keine Einkehrmöglichkeit auf meiner Route auffindbar, die anvisierte Alm hatte noch zu (wohl wg. der Bauarbeiten vorn an der Zufahrt) Und Adlerspoint ka ob die Offen war, hab da nicht nachgeschaut. Der Pfad steigt allerdings auch ordentlich steil auf, kratzt mit Schneeresten ganz oben am T3, ist aber eher leichter.

Aufbruch der Parkplatz beim Bad ist winzig, weiter oben im Wald kann man das Auto auch stehen lassen

Wegverlauf, erst durch die steile bewaldete Flanke, man kann auch zwischen den Graten das Kalktal nehmen war aber noch nicht begehbar.

Gemütlicher Verlauf, täuscht es steigt tw. gut an, bis man später am Plateau aussteigt

Wenig Aussicht

Meist geht man durch Mischwald hoch

Der Pfad ist meist gut gangbar, so gar nicht wild es wechseln steile und flache Abschnitte

Blick rüber in die eigtl. Steinberge da lag noch viel Schnee rum

Später flacht das Terrain ab, man erkennt auch mal das Pillerseetal

Später schnürt sich der Rücken zu einem Grat zusammen, allerdings nix wildes

Blick hoch zum Kamm, alles eher Latschenhügel
2. Zustieg zum Schafelberg
Am Gratansatz angekommen wechselt der Weg vom Rücken auf den kamm und bleibt dabei eher einfahc mit steileren und Flachen Stücken, oben landet man in den Latschen, auf dem Weg zum Kirchberg dem Namensgeber musste man dann noch mehrfach über Restschnee, ein paar mal einbrechen inklusive, aber da das dort harmloses Terrain ist konnte man sich leicht aus dem unterspülten Altschnee rauswinden, hab aber dann später Mittige Passagen gemieden. Diesmal hatte ich ab etwa 1600m Schneefelder zu queren, meist aber harmlose.

Wieder das Ulrichshorn, dort geht auch ein "wilder" Weg lang

Blick rüber zur Buchsteinwand, gehört auch zum Stock bzw. ist ein Ausläufer aber um einiges grasiger

Wegverlauf, viel Grünzeug

Kontraste in dem Kar oben hätte man noch Schifahren können, wenn man das Zeug hochschleppt, Höhenlage ka so knapp 2000m

Der Pfad bleibt recht schmal

Bis man oben in die Latschenzone kommt in der drückte die Wärme dann doch gut runter, ist aber normal die speichern die Wärme ja

Enzian und was für einer

Hier kann man ins Kalktal schauen der Weg ging leider noch ned, steht aber irgendwann mal bei mir auf der Liste, dann aber mit Gersberg und Wallerberg als Gipfelzielen

Ausblick, die eigtl. Steinberger sind der weitaus höhere Stock gegenüber der "Kalkstein" ist nur ein Ausläufer und Voralpin geprägt

Hier gehts dann erst einmal zum Ersten Gipfel der Tour dem Schafelberg, eine knapp 1600m hohe Erhebung vorm eigtl. Kirchberg und der ist wiederum dem Wallerberg vorgelagert.

Markanter Baum, danach dauerte es noch so 10min zu Gipfel Nr 1

Wegverlauf

Talblick

Und Gipfel
3. Auf dem Schafelberg
Nunja nach gut 2 Stunden war dann auch schon der Erste Gipfel erreicht der 1598m hohe Schafelberg. Der ist aber auch nur eine kleine vergleichsweise flache Erhebung, der gesamte Stock hat oben ein Almenreiches Hochplateau und jede Menge Latschenbuckel. Dort erst einmal eine kurze Pause gemacht Danach gehts auf dem Plateau weiter zum Nahen Kirchberg. Der hatte dann noch einige Schneefelder, durch die man musste, die dürften aber längst weg sein, hatte ja erst zuletzt ne Tour bis auf knapp 1900m wo man nur noch hie und da Reste gefunden hat.

Talblick

Wieder die Buchsteinwand

Ulrichshorn sieht aber auch intressant aus mit gut 2000m

Kreuz-Totale

Richtung Kirchberg muss man erst mal wieder ins Dickicht

Flacher Übergang das oberste Stück war dann tw, komplett über Schnee, 2x auch eingebrochen, zum Glück aber nur Knietief, da kommt man leicht wieder raus

Blick rüber zum Wallerberg und Gerstberg, in der Mitte das Kitzbühler Horn

Und ab zum nächsten Ziel
4. Schafelberg - Kirchberg
Vom Schafelberg aus geht man dann mit leichtem Auf und ab rüber zum Kirchberg, den Zweithöchsten. Ursprünglich wollte ich dann auch noch den Wallerberg mitnehmen aber da war ich dann doch ob der hohen Temperaturen (im Tal 28°C) dann doch zu faul. Zudem sah das von unten nach noch einigem im Schnee wühlen aus und 3x Einbrechen reichen, man sieht ja nicht was unter dem Restschnee ist, die sind nämlich im Frühsommer meist unterspült, tritt man auf eine Schneebrücke bricht man ggf. ein und steckt knietief drin.

Gersberg und Wallerberg

Pfadverlauf mehr oder weniger alles recht verlatscht

Blick zur Steinplatte

Pfadverlauf bis zum nächsten Aufscheung kaum Schnee, die letzten 10min hoch waren aber eher Winterwanderung als Frühsommertour

Ab 1600m folgen Schneefelder, eines musste man längs hoch das hielt mich aber noch aus

Leoganger Steinberge mal wieder, die Loferer sind noch ein Stück weiter

Blick runter gen Kalktal

Rückblick zum Schafelberg

Ausblick

und noch ein längeres Schneefeld queren, zum Glück hatte da schon wer gespurt, Stöcke lagen nämlich im Tal im Auto

Dahinter kommt dann das letzte, auf der anderen Seite war dann kaum noch Schneekontakt, da Sonnenhang

Rückblick
5. Auf dem Kirchberg
Tja nach knapp 3 Stunden mit Pausen war ich dann am Kirchberg angekommen. De rÜPbergang vom Schafelberg zieht sich und das durch recht monotones Latschengelände. Danach landet man am Gipfelkreuz und ein Bankerl gibts daneben auch noch das war aber besetzt. Der weitere Weg ging dann erst einmal zur schön gelegenen, aber leider nicht bewirteten Gersbergalm runter. Dort fiel mir dann ein kleiner Almbuckel auf, den ich dann auch noch bestiegen hatte. War dann der schönste Aussichtspunkt der Runde. Aber zuerst knapp 20min oben gerastet.

Oben angekommen netter Ausblick, aber auch viele Latschen

Blick zur Steinplatte

Diverse Gipfel im Norden

Talblick

Kreuz-Totale ausser mir waren auf der ganzen Tour nur wenige Wanderer, während drüben bei der Buchensteinwand sicher mehr los war

Blick über den Stock drüber

Geräumiger Gipfel, danach gings zur Gerstbergalm weiter

Noch ein letztes Schneefeld, das konnte man aber gut "abfahren"

Unten kommt die Alm in Sicht
6. Kirchberg - Gerstbergalm - Almkreuz
Nach der kurzen Gipfelpause am Kirchberg gings erst einmal runter, teils noch über Schnee teils durch den Bergfrühling, wobei Mitte Juni schon ziemlich spät dran ist, sah eher wie Mitte Mai normalerweise aus. Unten beid er Gerstbergalm gings dann gleich zu einem netten Aussichtspunkt, war der schönste der 3 Gipfel obwohl niedriger, da man freien Blick in die Umgebung hat. Nach Kitzbühel, zum Wilden Kaiser und co. War der beste Aussichtspunkt auf der Runde, wenn auch niedriger mitten auf dme Plateau und die Erhebungen drumherum sind ja eh nicht allzu hoch (maximal 1682m)

Ausblick landschaftlich lohnt sich der kleine Buckel im Späteren Frühjahr

Wegverlauf mal flach mal steil durch Latschengassen und nix los

Vorn kommt die bereits grünende Gerstbergalm in Sicht

Bis 1500m sinds meist Latschen, ähnelt also einem nach Süden geschobenen Voralpenmugel

Bis man auf dem Plateau heraus kommt, dass sich zwischen ca. 1400 und 1500m erstreckt

Bergfrühling hier kommt von links der Kalktalweg raus

Rückblick meist T2 manchmal T3 aber unterer Bereich

Kitschbild

Idylle auf der Gerstbergalm

Und Blumenwiesen wohin man schaut, zumal ja das Vieh noch nicht oben war bzw. nur tw.

Bin dann über Wiesen zum Almbuckel mit Kreuz aufgestiegen.

Auf dem Buckel, man hat einen guten Rundumblick für 1570m mit dem Wilden Kaiser

Rückblick zum Kirchberg

Und man sieht doch noch zu den Steinbergen rüber

Gerstberg und Wallerberg der kleine Buckel liegt aber weit genug von den anderen Erhebungen des Stocks weg

Nochmal das Kitzbühler Horn

Kreuz-Totale, der Buckel war Panomäßig das Highlight, fast freier Blick und das auf so nem kleinen Buckel

Danach gings zur Alm Zurück
7. Gerstbergalm - Winterstelleralm
Tja ursprünglich war geplant ja danach die Winterstelleralm zur Einkehr aufzusuchen. Doch nachdem ich den durchaus knackigen Steig genommen hab war dort zu und nebenan Bauarbeiten. Normal ist die ab Juni offen, denkste heuer erst ab Juli, was aber sicher der Baustelle geschuldet war, am Schnee lags auf 1400m nicht mehr. Aber gut von dort hat man wenn man schnell ist eh nur eine gute Stunde runter in den Ort, also halt dann eben die Tour früh beendet und im Dorf unten eingekehrt. Montag war auch ned. Tja kleine Fehlplanung ist aber bei einem Fahrweg runter eh kaum der Rede wert und den hab ich eh lieber über Pfadspuren abgekürzt teils auch weglos.

Bei der Gerstbergalm auf 1520m

Hütten-Totale mit Hochsitz, muss wohl da auch viel Jagdwild geben

Die Hütte, schade, dass es an dem Stock nur wenige bewirtete Hütten gibt, mir fallen nur 2 oder 3 im gesamten Gebiet ein

Übergang zur Winterstelleralm, der geht durchaus auch mal steil an der Flanke entlang nicht immer so gemütlich wie hier, kommt aber nicht über T2-3 hinaus

Man bleibt an der Flanke, zwischendurch mit Auf udn ab Garniert bis man an einem Sattel herauskommt

Vorn kommt der Sattel in Sicht die Alm selber ist unterhalb in der Flanke versteckt, aber leider waren dort Bauarbeiten ist wohl auch der Grund für die heuer spätere Öffnung gewesen, normal kann man ab Juni dort einkehren

Querweg rüber, auch hier hie und da mal steile Stellen aber nix wildes

Blick rüber zum Wilden Kaiser

Hier könnte man zum Wallerberg aber da war noch zu viel Schnee und das um 13:30 bei 30°C im Tal, Einbruchgefahr, also lieber auf ein ander mal Aufgeschoben. Der Kirchbergstock ist ein nettes ruhiges Wandergebiet.

Durch Almwiesen rüber gen Lindtal

Nochmal der Wilde Kaiser und auch hier war noch das ein oder andere Altschneefeld

Lindtal und reichlich Baulärm

Tja da wollte ich eigtl. einkehren, aber leider noch zu, an den We davor muss aber schon mal Betrieb gewesen sein, da die Stühle draussen standen, alles

Leider zu, wäre ideal gewesen, aber gut wenn die Wirtsfamilie ned hochfahren kann weil grad der Fahrweg ausgebessert wird gehts ja leider ned

Tja so musste ich leider hungrig weiter, aber ins Tal ists ja wenn man einigermassen flott geht nur ne Stunde.
8. Abstieg nach St. Ulrich am Pillersee
Ta da leider an der Winterstelleralm nix zu holen war weiter, erst wg. Baustelle querbeet runter, das sind aber harmlose, wenn auch tw. steile Wiesenhänge (knapp im T3) und ein paar Steigpassagen. Auch an der Lindtalalm war nix zu holen, die soll auch zeitweise Bewirtet sein, war auch keiner, also noch eine Etage tiefer, was mir dann einen mehrere Kilometer langen Fahrweghatsch eingebrockt hat, aber Hauptsache Einkehr, ist mir ja egal ob unten oder oben, am liebsten sowohl als auch. Hab da Berggastromässig leider diesmal Pech gehabt, dafür eine sehr ruhige Tour und zum Glück wars ja weder ne Lange noch ne Hochalpine Runde.

Pech gehabt also runter

Oben hab cih den Baustellenbereich querfeldein umgangen, da es sich da um harmloses Wiesengelände handelt, wenn auch steil, da kann man auch mal weglos runter

Ausblick unten im Wald stand der Bagger, da dort noch Instandsetzungsarbeiten liefen, witzig, dass da keiner oben was hingestellt hat, aber ganz unten Zufahrt sperren, daher war auch auf den Hütten noch kein Wirt auffindbar

Im oberen Teil kann man den kurvigen Fahrweg über Steigspuren abkürzen hab das dann auch gemacht

Sprung runter Richtung Lindtalalm

Hier kam später ein Wegweiser der mir 40min zur Lindtalalm ausspuckte, es waren aber nur 5min, da hat man wohl den falschen Wegweiser aufgestellt

Rückblick rauf aber auch an der Lindtalalm gabs nix da war auch zu (unten stand ja Zufahrt gesperrt)

Wegkreuz 5min vorher sagte mir ein Wegweiser 50! Minuten, sicher den falschen aufgestellt

Landschaft am Weg

Unten angekommen da ging dann die Gasthaussuche los, da bei mir eine Einkehr dabei sein muss. Die kann mit Umweg oder nach der Tour im Tal sein egal, aber ein Wirtshausbesuch gehört bei mir generell dazu

Unten angekommen im Frühsommer, oben war noch Frühling

Nette Häuser im Tal, die Gegend ist überhaupt eh ne sehr schöne Ecke, schon wenn man von hinten nach St. Ulrich am Pillersee kommt fährt man erstmal durch eine Schlucht (mit dem Auto)
9. Einkehr und Rückweg zum Latschenbad
Tja gegen 14:30 kam ich unten an, dann sich erst mal im Ort nach einem Gasthaus umgesehen. Erst Seewirt, hmm sah gespickt aus, dann zum Platzl gefiel mir ned, also wieder zum Seewirt. Dort war eigtl. nur die kleinere Nachmittagskarte bestellbar, die Kellnerin bot mir dann aber auch noch einen Teil der Hauptspeisen an, Schnitzel und Backhendl gingen so verspätet auch noch, da wurde es dann das Backhendl mit 14,90€ nicht ganz billig aber eine Mordsportion und sehr lecker. Danach wartete dann noch ein kleiner Anstieg an der Straße entlang zum Auto, aber das waren 20min. Während ich im Biergarten war fuhren da Reihenweise Vespas an mir vorbei, aller Baujahre da in der Gegend muss im Juni immer ein großes Vespatreffen sein, teils kamen die bis aus den Niederlanden, ob die das alles per Roller gefahren haben ist allerdings fraglich, vermutlich nahmen viele das Auto und die Vespa auf einem Hänger. verladen

Pause!

Eigtl hätte es nur die kleine Karte gegeben, aber auch manche Sachen der Mittagskarte gingen gegen 15:00 noch, also wurde es das Backhendl

Herrengedeck musste auch noch sein Bier+Zirbenschnaps, ind er Regel lande ich in Tirol aber eh immer bei der Zirbe

Schlussaufstieg zum Latschenbad

Wieder mal die Kirche von St. Ulrich am Pillersee

Blick rauf zum Ulrichshorn

Am Rückweg noch schnell das Roasthaus ausprobiert in Niederndorf (wenn man eh direkt dran vorbei fährt) das selbergebraute Bier war ned schlecht, aber halt nur nen kurzer Stopp, man will ja keinen Ärger haben.
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 900m
Abstieg: 900m
Strecke: 14,3km
Gehzeit: 5:45 Stunden
mFg Widdi

