Aggenstein + Breitenberg (24.09.2016) (115 Pics)
Verfasst: Sa 29. Okt 2016, 19:14:32
So Zeit mit der Letzten Altlast aus meinem Septemberurlaub aufzuräumen. Mit dem üblichen Monat Verspätung, gings am letzten Urlaubssamstag noch auf den Aggenstein in den Tannheimer Bergen. Diesmal jedoch eine recht faule Tour, von Pfronten mit den Seilbahnen rauf und eine relativ gemütliche Runde gedreht, aber immerhin mit 2 Gipfeln. Der Aggenstein spukte mir ja schon locker ein paar Jahre im Kopf rum. Leider war der an jenem Samstag sehr gut besucht, wenn man allerdings vormittags oben ist gehts vom Andrang her.
1. Bergfahrt
Nunja diesmal war ich etwas zu früh dran, hatte noch eine Halbe Stunde Wartezeit, bis es gegen 9:00 mit einer der 1. Gondeln hoch ging. Zunächst mit der schon älteren Girak 4EUB hoch, die 4SB im Anschluss hab ich mir auch noch gegönnt, damit reduzierten sich die Anstiege beid er Runde auf etwa 350hm je Gipfel, insgesamt 700hm, da es hinterm Aggenstein erst mal bis 1500m runter geht. Dei Gesamte Tour liegt and er Grenze zum Tannheimer Tal.

Morgendlicher Breitenberg und Laubfärbung

In der 4EUB, bei Bergfahrten zieh ich es immer vor Rückwärts zu fahren

Seitenblick zum Kienberg, der ist für nächste Wandersaison notiert.

Nach dem recht langen Flachstück, gehts steil bis auf 1500m hinauf. Oben wartet dann noch die 4SB Hochälple, die auch Sommerbetrieb hat, allerdings bei der Talfahrt nur als DSB zugelassen

Flachlandblick, nach München kann man aus dem Allgäu nicht schauen

Oben, das was die unten zu flach ist, ist die oben steil

Noch ein kurzer Ausblick, wird ein Traumtag, leider auch mit viel Verkehr. den 2. Anstieg nahmen dagegen nur wenige in Kauf.

Sieht wilder aus als er ist. Der Aggenstein liegt etwa bei T3-4, der Breitenberg bei T2

In der 4SB Hochälple

Seitenblick, gibt ein nettes Pano auf den Kienberg hinab

Oberer Trassenteil, Vorgänger war eine DSB mit Seitlich wegklappenden Sitzen

Ausblick oben, danach gings erstmal Richtung Aggenstein. Der Breitenberg war dann das Nachmittagsziel.
2. Zustieg zum Langen Strich
Nunja oben, muss man nur ein kleines Stück zum Sattel hinab, bevor dann der steile 350hm-Anstieg zum Aggenstein ansteht. Morgens gegen Halb 10 ging der Andrang noch, aber ab 11:00 sollte man besser vom Gipfel runter sein, da überlaufen. Mit Prostitution hat der "Strich" hier nichts zu tun.

Flacher Zustieg, einfach quer rüber.

Seitenblick Richtung Ammergauer unten im Tal liegt noch der Hochnebel

Nettes Profil, der Anstieg geht nicht durch die Felsen hindurch

Einstein und Schönkahler vom Zustieg aus

Blick zum Breitenberg hinüber, den gabs noch zum Nachtisch

Felszoom, schaut unersteigbar aus (für Wanderer), ist aber eine Mittelschwere Bergtour.

Im Steig, nach ein paar leichten Kraxeleien gings dann über den Strich

Seitenblick

Tja über Hohenschwangau ist noch Nebel

Seitenblick zum Brentenjoch, der ist auch irgendwann fällig, dann aber aus Grän, gibt dort einige nette Tourenziele.

Felsformationen, der Anstieg geht über ein Grasband weiter

Rückblick zur 4SB
3. Im Langen Strich
Nunja auch auf dem Zustieg, gings dann über einige Felsen auf den Strich. In dem Fall handelt es sich jedoch um ein Grasband, über das man bequem hoch kommt. Der Weg ist recht steil. Sobald man am Grat ankommt, muss man zwischen der Bad Kissinger Hütte und dem Gipfelaufbau wählen. Das kurze Stück ist eher ein Klettersteig, aber in 15min ab der Abzweigung erledigt. Der Flurname wundert mich jedoch nicht, gibt öfters etwas versaute Namen in den Tannheimern, z.B: Bscheisser, irgendwann hiess der glaub ich gar mal Metzenarsch oder harmloser der Böse Tritt.

Ausblick vom Strich

Westblick in die Allgäuer Voralpen, hinten müsste der Grünten sein

Gelände, im Bergschatten manchmal problematisch, da die Anstiege zum Aggenstein nordseitig sind

Breitenberg, den erreicht man vond er 4SB aus in einer knappen halben Stunde, der Aggenstein dauert 1:15 Stunden

Wieder ein Ausblick

Blick vom langen Strich zum Gipfelaufbau, ganz ohne Klettern geht der nicht, aber nicht wirklich schlimm.

Felsen der Hüttenkante, der Berg selbst ist aus Hauptdolomit aufgebaut, wie die meisten Allgäuer Felsberge.

Kann man anhand der Türmchen kaum leugnen

Flachlandblick vom Langen Strich aus

Blick Richtung Tannheimer Berge

Gelände des Langen Strichs, heißt so, weil eben ein langes Grünes Band im sonst felsigen Aggensteinmassiv. Bordsteinschwalben findet man dort oben nicht, höchstens Bergdohlen
4. Schlussanstieg
Nach dem längeren Anstieg über den Strich, wartete noch der felsige Gipfelaufbau. Dort geht ein leichter Klettersteig hinauf. Trittsicherheit und solide Schwindelfreiheit sind dort Vorraussetzung. Leider sind die Felsen tw. etwas abgespeckt, durch die häufigen Begehungen. Bei Nässe hat man da oben nichts verloren. Oben hat man dann trotz der bescheidenen Höhe von nur knapp 2000m eine erstklassige Aussicht.

Tiefblick ins Engetal, 900m tiefer

Und nach Pfronten,aus 1880m, mal eben über 1000m tiefer, der Gipfel selbst ist noch ein Stück weg

Falkenstein und die Seilbahn-Bergstation von oben

Blick rauf, auf dem Steig hatten die Attachments Pause

Tannheimer Berge aus dem Schlussanstieg, hab die Sachen erst am Ende der Klettersteigpassage aus dem Rucksack rausgeholt

Tiefblick nach Grän hinab

Die Allgäuer Voralpen von oben, auch der Grünten ist gut zu sehen

Vilsalpseeberge
5. Gipfelrast
Nunja kaum oben, blieb ich erstmal recht lang oben. Gegen 10:30 ging es vom Andrang noch. Der Gipfel war gut besucht, aber immerhin noch kein Ameisenhaufen. Ab Mittag gings dort oben zu wie auf dem Stachus. Als von unten eine ganze Heerschar von der Hütte kam, gings wieder runter nach gut 20min Gipfelrast, aber auch die Hüttenterrasse war voll.

Diesiger Blick zur Kellenspitze

Nach Osten in die Ammergauer war die Sicht besser, von der Fernsicht her locker 80km

Der Blick über den Breitenberg hat was von einer Luftaufnahme

Nordwestblick

Später sah man auch zum Forggensee hinab

Flachlandblick mit Dunstschicht im Norden

Mal ein Blick Richtung Osten, der markante Gipfel hinten dürfte die Zugspitze sein

Tannheimer Berge und das Ausserfern

Die Dohle hatte es leichter, die sind dort aber oft anzutreffen, viele Wanderer=viel Fressbares

Einstein und Schönkahler und die örtliche Luftwaffe

Zoom gen Füssener Jöchle

Das müsste die Alpspitze bei Nesselwang sein

Nochmal das Tannheimer Tal

Gipfelkreuz-Totale

Noch ein Tannheimer-Zoom
6. Gipfel - Bad Kissinger Hütte + Einkehr
Nunja nach 20min Gipfelrast, da es mri dort langsam zu Voll wurde, gings in gut 30min zur Hütte hinüber. Dort eine böse Überraschung die Terrasse war knallvoll, bereits gegen 11:20 und die wollten partout nicht zusammenrücken. Ich und einige andere mussten dann innen rein, da angeblich 20 Leute etc. Das Dahinflezen von Manchen hat aber nicht nur mir sauer aufgestoßen. Nach 3x nachfragen ob noch ein Platz frei, die Zelte abgebrochen und in die Hütte ausgewichen, eine Schande bei dem Traumwetter. Die Brotzeit hat entschädigt, ein schlechtes Gschmäckle bleibt trotzdem zurück.

Sprung runter zur Scharte, für den Abstieg kam alles in den Rucksack, musste mich zu sehr konzentrieren ob weiterer Gipfelaspiranten und eben in dem schwierigen Gelände.

Seitenblick, danach gings bis zur auf knapp 1800m gelegenen Hütte hinab.

Rückblick hoch, auch auf dem Hüttenweg mehrfaches Ausweichen

Ziel in Sicht, dort fand dann trotz Andrang die Einkehr statt

Seitenblick von der Hüttenkante aus

Tja mehrmalige Nachfrage auf der Hüttenterrasse brachte nix, schlechtes Publikum da oben, einer passt normal eigtl. immer irgendwo hin, daher nach innen ausgewichen

Eigtl. Eine Schande Bier von drin, bei Kaiserwetter, naja auf dem Breitenberg gabs dann eben noch eine 2. Einkehr, dort ist praktischerweise eine Hütte auf dem Gipfel oben.

Karawanenzug, bin dann gleich wieder über die Grenze und nochmals 350hm zum Breitenberg hinauf.

Kammverlauf, das Brentenjoch ist auch irgendwann mal dran.

Rückblick zur Hütte
7.Bad Kissinger Hütte - Böser Tritt
Nunja nach der Einkehr, gings dann erst am Kamm entlang bis zum Bösen Tritt. Obwohl überall sonst alles trocken war, war es in dem strikten Nordhang noch sehr feucht. Da musste man aufpassen nicht wegzurutschen, obwohl meine Schuhe ein gutes Profil haben (letzten April neu besohlt) Erst unten im Kessel wurde es besser, dann stand noch ein weiterer 350hm-Anstieg an, um die Runde zu schließen .

Ausblick, kurz danach gings in die Nordseitige Flanke zurück

Falkenstein mit Ruine, davor die Bergstation der Gondelbahn

Landschaft am Abzweiger vom Bösen Tritt, der war wirklich böse, was die Nässe betrifft

Drin, man muss erst mal bis zum Wandfuss auf ca. 1500m runter

Totale des Aggensteins mit der Hüttenkante

Felsformationen an der Ostseite des Massivs, sehr felsiger Kollege, aber dennoch überraschend leicht zu bezwingen.

Im Bösen Tritt, bis zur sonnigen Flanke eine rutschige Angelegenheit

Brentenjoch vom Pfad aus, der ist etwas höher, aber zahmer

Tja das Problem des Bösen Tritts ist offensichtlich, ständig im Schatten

Fast im Kessel unten, danach gings nochmal über 300hm hinauf zur Ostlerhütte

An der Jagdhütte auf knapp 1500m muss man sich entscheiden, bei mir wurde es der Südseitige Anstieg zum Breitenberg, womit dann noch ein 2. Gipfel eingesackt wurde.
8. Aufstieg zum Breitenberg Teil 1
Nunja unten angekommen, geht es zunächst nordseitig unter dem Aggenstein entlang. Der Weg ist eher ein Höhenweg, bevor es über Alpgelände wieder Richtung Breitenberg hinauf geht. Am Ende kommt man an der 4SB wieder raus.

Zunächst gehts quer durch, da Südseitig wurde es recht warm, an dem Tag waren bei Sonne im Tal um die 20°C drin

Der Aggenstein muss über einen Höhenweg noch umrundet werden, bevor es wieder zum Ausgangspunkt hinauf ging

Felswände am Aggenstein, kaum zu glauben, dass die Tour über die Normalwege nur gut Mittelschwer ist

Bereits am Gegenanstieg, eine Stunde später war der Breitenberg eingesackt

Wegverlauf leider, da Südwesthang sehr sonnig

Rückblick aufs Brentenjoch

Kaum am Wald ein Hauch Kanada, ist eine sehr schöne Gegend dort

An einem Abgestorbenen Baum vorbei

Zur 4SB gehts dann bequem über Wiesen

Brentenjoch-Totale, der muss auch mal dran glauben bei einer Tour, allerdings wohl erst kommenden Sommer

Seitenblick zum Säuling (links)

Und wieder im Schigebiet zurück, danach gings noch auf den Breitenberg hinauf.
9. Aufstieg zum Breitenberg + Rast
Nunja nach dem doch mit 45min nicht allzu kurzem Gegenanstieg, kurzerhand den Breitenberg noch mitgenommen. Die Gipfelrast fiel nicht lang aus, da man das Kreuz künstlich auf eine Plattform gesetzt hat, aber keine 20m daneben ist eine nette Hütte. Dort blieb ich dann bis gegen 16:00, da ja per Seilbahn hochgefahren. Runter gings dann wieder mit beiden Sektionen, samt Mini-Absacker am Hochälpele.

Aggenstein-Totale, es wartete nur noch ein 150hm Anstieg bis zum Gipfel

Wegverlauf: Sehr Breit und einfach, aber steil

Langweiliges Wirtschaftsweg-Gehatsche, dafür aber mit einer nett gelegenen Hütte auf dem Grat oben

Talblick nach Pfronten hinab

Und Richtung Hohenschwangau, ist zwar nciht weit weg, 2h ist man aber dennoch aus dem Münchner Nordwesten unterwegs

Aggenstein und Brentenjoch, sowie die Tannheimer vom Breitenberg aus

Oben angekommen

An der Ostlerhütte, leider grad im Umbau, aber es ging

Tiefblick auf Pfronten, noch eindrucksvoller als vom Aggenstein aus, da der Breitenberg direkt steil über den Ort aufragt

Und in die Ammergauer rüber

Aggenstein, die Terrasseneinkehr ging doch noch

Pause!

Aggenstein mit dem Tannheimer Tal
10. Talabstieg
Nunja nach der Pause gings in 15min zur 4SB runter und nach einem weiteren schnellen Boxenstopp beim Hochälpele mit der 4EUB zu Tal. Beim finalen Absacker (hatte meine Eltern mit), hatte ich als Fahrer den kürzeren gezogen und musste mich mit 2 großen Spezi zufrieden geben. Aber gut das wurde dann zu Hause nachgeholt. Angesichts der Wiesn wären noch 2 Bier suboptimal gewesen.

Bereits im Abstieg

Rückblick zum Bösen Tritt

In der 4SB, also Trasse eher naja, aber genialer Ausblick

Seitenblick ins Flachland

Bei der Hütte links, gabs einen Zwischenstop

Pause, unten im Tal musste leider ein Spezi herhalten, aber ich musste eh noch nach AT, zwecks Tankstopp

Talfahrt mit der 4EUB

Zurück im Flachstück

Tja wenige Munuten bis Feierabend.
Facts:

GPS-Track:
Aufstieg: 660hm
Abstieg: 660hm
Strecke: 13,2km, davon 7,2km zu Fuss
Gehzeit: 3:45 Stunden (Eher eine Genussrunde)
mFg Widdi
1. Bergfahrt
Nunja diesmal war ich etwas zu früh dran, hatte noch eine Halbe Stunde Wartezeit, bis es gegen 9:00 mit einer der 1. Gondeln hoch ging. Zunächst mit der schon älteren Girak 4EUB hoch, die 4SB im Anschluss hab ich mir auch noch gegönnt, damit reduzierten sich die Anstiege beid er Runde auf etwa 350hm je Gipfel, insgesamt 700hm, da es hinterm Aggenstein erst mal bis 1500m runter geht. Dei Gesamte Tour liegt and er Grenze zum Tannheimer Tal.

Morgendlicher Breitenberg und Laubfärbung

In der 4EUB, bei Bergfahrten zieh ich es immer vor Rückwärts zu fahren

Seitenblick zum Kienberg, der ist für nächste Wandersaison notiert.

Nach dem recht langen Flachstück, gehts steil bis auf 1500m hinauf. Oben wartet dann noch die 4SB Hochälple, die auch Sommerbetrieb hat, allerdings bei der Talfahrt nur als DSB zugelassen

Flachlandblick, nach München kann man aus dem Allgäu nicht schauen

Oben, das was die unten zu flach ist, ist die oben steil

Noch ein kurzer Ausblick, wird ein Traumtag, leider auch mit viel Verkehr. den 2. Anstieg nahmen dagegen nur wenige in Kauf.

Sieht wilder aus als er ist. Der Aggenstein liegt etwa bei T3-4, der Breitenberg bei T2

In der 4SB Hochälple

Seitenblick, gibt ein nettes Pano auf den Kienberg hinab

Oberer Trassenteil, Vorgänger war eine DSB mit Seitlich wegklappenden Sitzen

Ausblick oben, danach gings erstmal Richtung Aggenstein. Der Breitenberg war dann das Nachmittagsziel.
2. Zustieg zum Langen Strich
Nunja oben, muss man nur ein kleines Stück zum Sattel hinab, bevor dann der steile 350hm-Anstieg zum Aggenstein ansteht. Morgens gegen Halb 10 ging der Andrang noch, aber ab 11:00 sollte man besser vom Gipfel runter sein, da überlaufen. Mit Prostitution hat der "Strich" hier nichts zu tun.

Flacher Zustieg, einfach quer rüber.

Seitenblick Richtung Ammergauer unten im Tal liegt noch der Hochnebel

Nettes Profil, der Anstieg geht nicht durch die Felsen hindurch

Einstein und Schönkahler vom Zustieg aus

Blick zum Breitenberg hinüber, den gabs noch zum Nachtisch

Felszoom, schaut unersteigbar aus (für Wanderer), ist aber eine Mittelschwere Bergtour.

Im Steig, nach ein paar leichten Kraxeleien gings dann über den Strich

Seitenblick

Tja über Hohenschwangau ist noch Nebel

Seitenblick zum Brentenjoch, der ist auch irgendwann fällig, dann aber aus Grän, gibt dort einige nette Tourenziele.

Felsformationen, der Anstieg geht über ein Grasband weiter

Rückblick zur 4SB
3. Im Langen Strich
Nunja auch auf dem Zustieg, gings dann über einige Felsen auf den Strich. In dem Fall handelt es sich jedoch um ein Grasband, über das man bequem hoch kommt. Der Weg ist recht steil. Sobald man am Grat ankommt, muss man zwischen der Bad Kissinger Hütte und dem Gipfelaufbau wählen. Das kurze Stück ist eher ein Klettersteig, aber in 15min ab der Abzweigung erledigt. Der Flurname wundert mich jedoch nicht, gibt öfters etwas versaute Namen in den Tannheimern, z.B: Bscheisser, irgendwann hiess der glaub ich gar mal Metzenarsch oder harmloser der Böse Tritt.

Ausblick vom Strich

Westblick in die Allgäuer Voralpen, hinten müsste der Grünten sein

Gelände, im Bergschatten manchmal problematisch, da die Anstiege zum Aggenstein nordseitig sind

Breitenberg, den erreicht man vond er 4SB aus in einer knappen halben Stunde, der Aggenstein dauert 1:15 Stunden

Wieder ein Ausblick

Blick vom langen Strich zum Gipfelaufbau, ganz ohne Klettern geht der nicht, aber nicht wirklich schlimm.

Felsen der Hüttenkante, der Berg selbst ist aus Hauptdolomit aufgebaut, wie die meisten Allgäuer Felsberge.

Kann man anhand der Türmchen kaum leugnen

Flachlandblick vom Langen Strich aus

Blick Richtung Tannheimer Berge

Gelände des Langen Strichs, heißt so, weil eben ein langes Grünes Band im sonst felsigen Aggensteinmassiv. Bordsteinschwalben findet man dort oben nicht, höchstens Bergdohlen
4. Schlussanstieg
Nach dem längeren Anstieg über den Strich, wartete noch der felsige Gipfelaufbau. Dort geht ein leichter Klettersteig hinauf. Trittsicherheit und solide Schwindelfreiheit sind dort Vorraussetzung. Leider sind die Felsen tw. etwas abgespeckt, durch die häufigen Begehungen. Bei Nässe hat man da oben nichts verloren. Oben hat man dann trotz der bescheidenen Höhe von nur knapp 2000m eine erstklassige Aussicht.

Tiefblick ins Engetal, 900m tiefer

Und nach Pfronten,aus 1880m, mal eben über 1000m tiefer, der Gipfel selbst ist noch ein Stück weg

Falkenstein und die Seilbahn-Bergstation von oben

Blick rauf, auf dem Steig hatten die Attachments Pause

Tannheimer Berge aus dem Schlussanstieg, hab die Sachen erst am Ende der Klettersteigpassage aus dem Rucksack rausgeholt

Tiefblick nach Grän hinab

Die Allgäuer Voralpen von oben, auch der Grünten ist gut zu sehen

Vilsalpseeberge
5. Gipfelrast
Nunja kaum oben, blieb ich erstmal recht lang oben. Gegen 10:30 ging es vom Andrang noch. Der Gipfel war gut besucht, aber immerhin noch kein Ameisenhaufen. Ab Mittag gings dort oben zu wie auf dem Stachus. Als von unten eine ganze Heerschar von der Hütte kam, gings wieder runter nach gut 20min Gipfelrast, aber auch die Hüttenterrasse war voll.

Diesiger Blick zur Kellenspitze

Nach Osten in die Ammergauer war die Sicht besser, von der Fernsicht her locker 80km

Der Blick über den Breitenberg hat was von einer Luftaufnahme

Nordwestblick

Später sah man auch zum Forggensee hinab

Flachlandblick mit Dunstschicht im Norden

Mal ein Blick Richtung Osten, der markante Gipfel hinten dürfte die Zugspitze sein

Tannheimer Berge und das Ausserfern

Die Dohle hatte es leichter, die sind dort aber oft anzutreffen, viele Wanderer=viel Fressbares

Einstein und Schönkahler und die örtliche Luftwaffe

Zoom gen Füssener Jöchle

Das müsste die Alpspitze bei Nesselwang sein

Nochmal das Tannheimer Tal

Gipfelkreuz-Totale

Noch ein Tannheimer-Zoom
6. Gipfel - Bad Kissinger Hütte + Einkehr
Nunja nach 20min Gipfelrast, da es mri dort langsam zu Voll wurde, gings in gut 30min zur Hütte hinüber. Dort eine böse Überraschung die Terrasse war knallvoll, bereits gegen 11:20 und die wollten partout nicht zusammenrücken. Ich und einige andere mussten dann innen rein, da angeblich 20 Leute etc. Das Dahinflezen von Manchen hat aber nicht nur mir sauer aufgestoßen. Nach 3x nachfragen ob noch ein Platz frei, die Zelte abgebrochen und in die Hütte ausgewichen, eine Schande bei dem Traumwetter. Die Brotzeit hat entschädigt, ein schlechtes Gschmäckle bleibt trotzdem zurück.

Sprung runter zur Scharte, für den Abstieg kam alles in den Rucksack, musste mich zu sehr konzentrieren ob weiterer Gipfelaspiranten und eben in dem schwierigen Gelände.

Seitenblick, danach gings bis zur auf knapp 1800m gelegenen Hütte hinab.

Rückblick hoch, auch auf dem Hüttenweg mehrfaches Ausweichen

Ziel in Sicht, dort fand dann trotz Andrang die Einkehr statt

Seitenblick von der Hüttenkante aus

Tja mehrmalige Nachfrage auf der Hüttenterrasse brachte nix, schlechtes Publikum da oben, einer passt normal eigtl. immer irgendwo hin, daher nach innen ausgewichen

Eigtl. Eine Schande Bier von drin, bei Kaiserwetter, naja auf dem Breitenberg gabs dann eben noch eine 2. Einkehr, dort ist praktischerweise eine Hütte auf dem Gipfel oben.

Karawanenzug, bin dann gleich wieder über die Grenze und nochmals 350hm zum Breitenberg hinauf.

Kammverlauf, das Brentenjoch ist auch irgendwann mal dran.

Rückblick zur Hütte
7.Bad Kissinger Hütte - Böser Tritt
Nunja nach der Einkehr, gings dann erst am Kamm entlang bis zum Bösen Tritt. Obwohl überall sonst alles trocken war, war es in dem strikten Nordhang noch sehr feucht. Da musste man aufpassen nicht wegzurutschen, obwohl meine Schuhe ein gutes Profil haben (letzten April neu besohlt) Erst unten im Kessel wurde es besser, dann stand noch ein weiterer 350hm-Anstieg an, um die Runde zu schließen .

Ausblick, kurz danach gings in die Nordseitige Flanke zurück

Falkenstein mit Ruine, davor die Bergstation der Gondelbahn

Landschaft am Abzweiger vom Bösen Tritt, der war wirklich böse, was die Nässe betrifft

Drin, man muss erst mal bis zum Wandfuss auf ca. 1500m runter

Totale des Aggensteins mit der Hüttenkante

Felsformationen an der Ostseite des Massivs, sehr felsiger Kollege, aber dennoch überraschend leicht zu bezwingen.

Im Bösen Tritt, bis zur sonnigen Flanke eine rutschige Angelegenheit

Brentenjoch vom Pfad aus, der ist etwas höher, aber zahmer

Tja das Problem des Bösen Tritts ist offensichtlich, ständig im Schatten

Fast im Kessel unten, danach gings nochmal über 300hm hinauf zur Ostlerhütte

An der Jagdhütte auf knapp 1500m muss man sich entscheiden, bei mir wurde es der Südseitige Anstieg zum Breitenberg, womit dann noch ein 2. Gipfel eingesackt wurde.
8. Aufstieg zum Breitenberg Teil 1
Nunja unten angekommen, geht es zunächst nordseitig unter dem Aggenstein entlang. Der Weg ist eher ein Höhenweg, bevor es über Alpgelände wieder Richtung Breitenberg hinauf geht. Am Ende kommt man an der 4SB wieder raus.

Zunächst gehts quer durch, da Südseitig wurde es recht warm, an dem Tag waren bei Sonne im Tal um die 20°C drin

Der Aggenstein muss über einen Höhenweg noch umrundet werden, bevor es wieder zum Ausgangspunkt hinauf ging

Felswände am Aggenstein, kaum zu glauben, dass die Tour über die Normalwege nur gut Mittelschwer ist

Bereits am Gegenanstieg, eine Stunde später war der Breitenberg eingesackt

Wegverlauf leider, da Südwesthang sehr sonnig

Rückblick aufs Brentenjoch

Kaum am Wald ein Hauch Kanada, ist eine sehr schöne Gegend dort

An einem Abgestorbenen Baum vorbei

Zur 4SB gehts dann bequem über Wiesen

Brentenjoch-Totale, der muss auch mal dran glauben bei einer Tour, allerdings wohl erst kommenden Sommer

Seitenblick zum Säuling (links)

Und wieder im Schigebiet zurück, danach gings noch auf den Breitenberg hinauf.
9. Aufstieg zum Breitenberg + Rast
Nunja nach dem doch mit 45min nicht allzu kurzem Gegenanstieg, kurzerhand den Breitenberg noch mitgenommen. Die Gipfelrast fiel nicht lang aus, da man das Kreuz künstlich auf eine Plattform gesetzt hat, aber keine 20m daneben ist eine nette Hütte. Dort blieb ich dann bis gegen 16:00, da ja per Seilbahn hochgefahren. Runter gings dann wieder mit beiden Sektionen, samt Mini-Absacker am Hochälpele.

Aggenstein-Totale, es wartete nur noch ein 150hm Anstieg bis zum Gipfel

Wegverlauf: Sehr Breit und einfach, aber steil

Langweiliges Wirtschaftsweg-Gehatsche, dafür aber mit einer nett gelegenen Hütte auf dem Grat oben

Talblick nach Pfronten hinab

Und Richtung Hohenschwangau, ist zwar nciht weit weg, 2h ist man aber dennoch aus dem Münchner Nordwesten unterwegs

Aggenstein und Brentenjoch, sowie die Tannheimer vom Breitenberg aus

Oben angekommen

An der Ostlerhütte, leider grad im Umbau, aber es ging

Tiefblick auf Pfronten, noch eindrucksvoller als vom Aggenstein aus, da der Breitenberg direkt steil über den Ort aufragt

Und in die Ammergauer rüber

Aggenstein, die Terrasseneinkehr ging doch noch

Pause!

Aggenstein mit dem Tannheimer Tal
10. Talabstieg
Nunja nach der Pause gings in 15min zur 4SB runter und nach einem weiteren schnellen Boxenstopp beim Hochälpele mit der 4EUB zu Tal. Beim finalen Absacker (hatte meine Eltern mit), hatte ich als Fahrer den kürzeren gezogen und musste mich mit 2 großen Spezi zufrieden geben. Aber gut das wurde dann zu Hause nachgeholt. Angesichts der Wiesn wären noch 2 Bier suboptimal gewesen.

Bereits im Abstieg

Rückblick zum Bösen Tritt

In der 4SB, also Trasse eher naja, aber genialer Ausblick

Seitenblick ins Flachland

Bei der Hütte links, gabs einen Zwischenstop

Pause, unten im Tal musste leider ein Spezi herhalten, aber ich musste eh noch nach AT, zwecks Tankstopp

Talfahrt mit der 4EUB

Zurück im Flachstück

Tja wenige Munuten bis Feierabend.
Facts:

GPS-Track:
Aufstieg: 660hm
Abstieg: 660hm
Strecke: 13,2km, davon 7,2km zu Fuss
Gehzeit: 3:45 Stunden (Eher eine Genussrunde)
mFg Widdi