Maroldschneid+Rotwand (07.07.2016) (147 Pics)
Verfasst: Mi 20. Jul 2016, 20:47:40
So Zeit für eine der beiden Wanderaltlasten, diesmal von vorletztem Donnerstag. Dort gings dann mal von der Bayrischzeller Seite auf die Rotwand. Der Anstieg ist deutlich länger und schöner, als der Normalweg vom Spitzingsee aus. Meist nimmt man ja die Taubensteinbahn und läuft dann gemütlich in anderthalb Stunden rüber. Ich hab via Maroldschneid und Auerspitz 3x so lang gebraucht.
1. Anstieg zum Sillberghaus
Nunja kaum gegen 8:00 unten am Sillbergparkplatz angekommen, erstmal festgestellt, dass das Sillberghaus, dass ich für den Absacker eingeplant hatte nur am WE offen hat, so musste ich daher ohne Absacker heimwärts, dafür jedoch einen netten Abstieg zum Parkplatz gefunden. Der Weg geht steil hoch zu den Almen. Ab Wirthsalm, gings dann in den intressanten Teil der Tour.

Wegverlauf unten, der Anstieg beginnt recht steil, so dass man die Hütte nach einer guten Halben Stunde passiert.

Blick rüber zum Trainsjoch, die Traithen, sieht man erst weiter oben.

Die Maroldschneid kommt in Sicht

Hier geht's zum leider nur am WE geöffneten Sillberghaus

Nett gelegen, aber als Ziel für sich unintressant.

Sillberghaus und - Alm
2. Sillberghaus - Wirthsalm
Nunja nach dem Sillberghaus, gings dann gemütlich auf Almstraßen hinüber zur Wirthsalm. Kurz dahinter muss man sich entscheiden, ob man den Normalweg zur Auerspitz, oder den "Wilden" Weg über die Maroldschneid wählt. Alternativ kann man auch bei der Sandbichler Alm auf den Rücken, hab mich jedoch bei einem markanten Baum für den Anstieg entschieden.

Wegverlauf

Wieder der Markante Rücken der Maroldschneid, den gings später weglos hoch

Ausblick

Ab hier gings dann schmaler zu den Almen

Die beste Stelle, mit dem halb umgeknickten Baum

Die Alm ist in Sicht, beide sind nicht bewirtet, allerdings verirren sich auf den langen Anstieg nur wenige

Rückblick zu den Traithen, auch die kann man aus dem Ursprungtal machen, oder kürzer vom Sudelfeld aus.

Rückblick zur Hütte, die Traithen drängen sich ins Bild, hier gings dann in die Wildnis.
3. Aufstieg zur Maroldschneid
Nunja an einem markanten Baum, der nur wenige Minuten hinter der Wirthsalm steht, kann man den recht steilen Grasrücken hoch. Den Weg muss man sich selbst suchen, hab mich meist auf der Flanke gehalten. Oben etwas verzettelt, dort war dann etwas Grasgekrabbel nötig, aber nie schwerer als T3+ Zum Glück ist das Gelände recht übersichtlich, man darf nur nicht zu weit von der Kammlinie abkommen.

Auf dem Rücken, zunächst steil, dann bis 1500m flacher, bevor es bis zur Kammhöhe (1620m) sehr Steil wird.

Blick zum Sonnwendjoch, wäre mal eine nette Kurztour für den Herbst, wenn man von der Tiroler Seite startet.

Blumenwiesen über der Wirths-Alm, an die Bäume sollte man nicht, da dort steileres Gelände ist.

Blick zur Sandbichler-Alm dort kann man auch zur Maroldschneid ansteigen, allerdings etwas steiler.

Das Ziel ist vorgegeben

Wenn man will kann man eine der beiden Graskuppen mitnehmen, für einen besseren Überblick

Bei der Baumleiche hat man gut den halben Weglosen Abschnitt erledigt, danach geht's Steiler hoch zum Kamm.

Wieder die Markanten Traithen

Die Baumleiche, komischerweise noch tw. mit Nadeln

Ausblick, diesmal Richtung Brandenberger Alpen

Sprung auf die Kammhöhe, sobald man den Gipfel passiert hat, hat man wieder einen passablen Pfad

Blick rüber zum Wendelstein, daneben der Breitenstein

Noch ein Ausblick, danach gings auf dem Kamm Richtung Auerspitz.
4. Schlussanstieg zur Maroldschneid
Oben angekommen, gings zunächst nur über rudimentäre Pfade weiter zum höheren Gipfel der Maroldschneid. Der hat zwar ein Kreuz, dies jedoch nicht am höchsten Punkt. Ab dem höchsten Punkt hat man meist einen schwach ausgeprägten Pfad, mit einigen Abschneidern nach Süden. Richtung Norden zu steigen ist wg. Felswänden keine gute Idee.

Noch mäßige Fernsicht, nach Norden konnte man besser sehen

Blick zum Gipfelaufbau. Kletterei hat man bestenfalls mal an Schrofen

An den Schrofen kann man sich jedoch gut halten, um die beste Route zu finden, nach unten wird's steiler, also lieber am Kamm bleiben

Gipfelkreuz, recht winzig und 20m unterm eigtl. Gipfel. Danach folgt man einem alten Steig mehr oder weniger am Kamm entlang. Latschenkämpfe bleiben nicht aus

Der höchste Punkt ist weiter oben, jedoch von Latschen besetzt

Ruchenköpfe, Soinsee und der Hochmiesing, witzigerweise wirkt der Dürrmiesing (1863m) höher, obwohl etwas niedriger.

Bereits auf der Maroldschneid angekommen

Blick rüber zur Auerspitz, bis dorthin hat man etwas Latschenkampf, allerdings nie wirklich schlimm.

Blick rüber zum Sonnwendjoch

Nochmal der Dürrmiesing, der ist im Gegensatz zum höheren Bruder unerschlossen, da kommt man nur Weglos und mit viel Latschenkampf rauf.

Und nochmals Breitenstein und Wendelstein
5. Maroldschneid - Auerspitz Teil 1
Kaum oben angekommen, gings immer dem Grat folgend entlang rüber zum Auerspitz. Der Ausstieg aus dem alten Steig, ist passenderweise genau unter dem kleinen Gipfelkreuz. Doch selbst die Auerspitz war mir an dem Tag noch nicht genug, hab dann nach einer Einkehr im Rotwandhaus noch die Rotwand selbst mitgenommen, macht also einen (falschen) 3000er. Zumal Gipfelsammeln in diesem Teil der Voralpen ohnehin sehr gut klappt. Noch besser geht's bei der Wendelsteingruppe, dort kann man wenn man will bis zu 10 Gipfel auf einmal machen.

Die Traithen von der Schneid aus gesehen, genau zwischen den beiden Gipfeln liegt die Fellalm, dürfte im Bereich der Bayrischen Voralpen die höchstgelegene Bewirtschaftete Alm sein

Wendelstein mal wieder, zwischendurch war durch die Latschen etwas Dschungel angesagt, war aber bis auf 2-3 Stellen nicht schlimm

Im "Dschungel", meist hat man aber eine recht gute Gasse gefunden, das Krummholz wird allerdings mit der Zeit lästig.

Ruchenköpfe vom Grat aus

Kommt man in Felsiges Gelände, sieht man auch mal zum Soinsee, an dem gings danach noch vorbei.

Wegverlauf, hinten kommen wieder bessere Pfadspuren

Der Kamm gibt die Richtung vor, hier auch mit guten Latschengassen garniert

Wieder mal die Wendelsteingruppe

Kammverlauf, auf dem ganzen Abschnitt bis zur Auerspitz waren keinerlei Wanderer, der weglose Zustieg schreckt ab. Nur zwischen Auerspitz und Rotwand war trotz Wochentag einiges los.

Rückblick zur Maroldschneid

Pfadverlauf, nett rustikal, genau nach meinem Geschmack.
6. Maroldschneid - Auerspitz Teil 2
Nach einiger Zeit war ich auf halber Strecke zur Auerspitz. Der Weg verlief sich später in Wiesengelände, daher kurzzeitig eher zu hoch gekommen und auf einem Gamspfad gelandet. Später hatte ich den eigtl. Pfad wieder, der verläuft sich stellenweise. Vom Schwierigkeitsgrad her liegt die Tour durchwegs bei T3, dafür hat man trotz des Überlaufenen Rotwandgebiets durchaus seine Ruhe, wenn man einfach nur einen unüblichen Anstieg nimmt.

Blick zum Vorderen Sonnwendjoch, mit immerhin knapp 2000m, der Gruppenhöchste im Mangfallgebirge.

Wieder die Miesinge

Hinter den Ruchenköpfen ragt die Rotwand auf, nach 14:30 hat man dort oben schon wieder relative Ruhe, da die meisten vom Taubenstein aus aufsteigen.

Mal ein Tiefblick, müsste fast schon der Sillberg sein

Dunstiger Südblick

Urtümliches Gelände auf dem Kamm

Wolkenspielchen, immerhin hatte es angenehme Temperaturen (im Tal 24°C oben etwa 15°C)

Wegverlauf, kaum zu sehen, später war ich dann kurzzeitig falsch, aber wenn man sich am Kamm hielt kam man gut durch.

Könnte ein Almrausch sein (Bewimperte Alpenrose), der kommt nur auf Kalkstein vor.

Wieder mal das Vordere Sonnwendjoch

Latschen-Makro, durch sowas muss man durch, wenn man die Zweige vorsichtig beiseite drückt geht's

Auch eine Trollblume hab ich noch vorgefunden, müsste eine sein, aber ungewöhnlich sowas Anfang Juli zu sehen.

Blick rüber Richtung Kamm

Der Normalweg kommt wieder in Sicht

Wieder das Massiv des Vorderen Sonnwendjochs, das Hintere liegt weiter südwestlich

Mal ein Rückblick
7. Auf der Auerspitz
Nunja nach der Gratstrecke, gings dann noch einen letzten Anstieg auf die Auerspitz hinauf. Von oben nahm ich einen der beiden Normalwege. Dort war dann auch gleich deutlich mehr los. Auf der Auerspitz selber war nur wenig los, es zieht alle zur etwas höheren Rotwand. Die nahm ich jedoch erst Nachmittags noch auf dem Rückweg mit.

Die Auerspitz ist in Sicht, auch ein guter Aussichtsberg, steht jedoch im Schatten der höheren Rotwand

Schinder und Auerspitz, wenige Minuten Später stand ich oben

Mal ein Talblick, bin vom Ursprungtal aus hoch

Rückblick auf den überstiegenen Kamm

Ausblick vom Auerspitz

Wieder mal das Vordere Sonnwendjoch

Und die Traithen vom Kamm aus

Gipfelkreuz

Mal ein Blick in die Tegernseer Berge hinüber gut zu sehen der Markante Plankenstein, daneben Wallberg und Setzberg, die aber höher wirken warum auch immer

Dunstiger Südblick

Und nochmal die Miesinggruppe

Wendelstein-Zoom

Noch ein kurzer Blick am Kreuz vorbei, danach gings Richtung Hütte
9. Auerspitz - Rotwandhaus
Nunja nach der Gipfelrast am Auerspitz, per Normalweg runter. Dem Wilden Pfad bin ich vorerst nicht mehr gefolgt und dann von der Kümpfelscharte aus zur Hütte. Dort hatte ich erstmals seit der Wirthsalm andere Wanderer gesehen, dann aber gleich eine ganze Gruppe. Ab Miesingsattel war wieder Ruhe, weiter unten hab ich dann nur noch Almbauern angetroffen.

Ziel in Sicht, dauert aber ab Auerspitz etwa 40-45min bis man dort ankommt, grad Recht zu Mittag

Wieder die Ruchenköpfe, die fehlen mir auch noch, sind allerdings für Wanderer nur schwer zu erreichen

Rotwand und der Pfadverlauf Richtung Hütte, den Grat rechts gings später auf einem ausgefuchsten Steig hinab, glaubt man bei der Steilflanke nicht da mit T3 (nach SAC) durchzukommen

Dürrmiesing, Wendelstein und Ruchenköpfe

Die Hütte von der Kümpflscharte aus, hier hielt sich auf nur 1700m noch ein kleines Schneefeld

Blick zu den Schindern, die fehlen mir auch noch.

Nochmals die Ruchenköpfe, die habens mir angetan

Kurz vorm Rotwandhaus, dort kehrte ich dann ein, genau nach gut Halber Strecke

Rückblick zum Auerspitz

Den Normalweg musste ich leider dann doch noch nehmen, aber danach wurde es wieder ruhiger.
10. Einkehrschwung und Schlussanstieg
Tja nach mehrstündiger Wanderung abseits der üblichen Pfade, gings dann erst mal zum trotz Wochentag gut besuchten Rotwandhaus. Nach einer längeren Pause, gings dann doch noch die restlichen 20min hoch zum Gipfel, da ich noch den eher unbekannten Nordanstieg mitnehmen wollte. Mittlerweile aber zumindest mit Wegweiser, der Weg selber ist unmarkiert, aber logisch zu verfolgen.

Pause!

Und die verdiente Brotzeit

Der Enzian danach war obligatorisch

Ausblick bei der Hütte

Tja bei der Einkehr, gabs dann noch ein letztes Bier, bevor es noch zur Rotwand hoch ging. Auf der kam ich gegen 14:45 an, nach gut 20min Anstieg ab Hütte.

Gegen 14:30 gings dann rauf

Und rauf dort, der Weg ist höchstens T2, sehr leicht gangbar, bessere Abschnitte kamen erst nach dem Gipfel

Rückblick auf die zuvor überstiegene Maroldschneid, sowie zum Auerspitz

Wanderautobahn hoch, obwohl angenehme Temperaturen herrschten, wurde mir im Südhang ordentlich warm.
11. Auf der Rotwand
Gegen 14:45 oben angekommen, erstmal eine längere Gipfelrast eingelegt. Ab 15:00 leerte sich der Gipfel. Hatte selber danach noch knapp 3 Stunden Abstieg vor mir, die jedoch um einiges schöner waren als der Normalweg. Ausserdem musste ich mich nicht nach der Seilbahn richten, da by fair means aufgestiegen. Und wie so oft war der längere Anstieg schöner, als der Normalweg mit Liftunterstützung, zumal ich ja eher auf "Wilde Wege" aus bin, die eben nicht in jedem 0815-Wanderführer stehen.

Blick rüber zur Miesinggruppe

Und ein Blick ins Taubensteingebiet, von dem der schnellste Anstieg zur Rotwand führt

Hinter dem Dürrmiesing kommt der Wendelstein in Sicht

Mal das Vordere Sonnwendjoch, fehlt mir in der Ecke auch noch

Und ein Flachlandblick, für gute Fernsicht war es zu dunstig, an guten Tagen sollte man aber locker bis München schauen können

Überblick auf diue zuvor begangenen Abschnitte, ganz hinten kommt der Kaiser langsam heraus, mehr als ca. 50km Sicht waren an dem Tag nie drin, leider

Gipfelkreuz-Totale, gegen 15:00 unter der Woche wie ausgestorben. Die Tour selbst dauerte dann noch bis gegen 18:00, bevor es direkt back home ging.

Mal ein Westblick. Die Wolken verzogen sich

Hauptkamm-Zoom, halt sehr diesig.
12. Rotwand - Miesingsattel
Nunja nach der Gipfelrast, musste ich gegen 15:15 mal langsam runter. Hab dann den eher unüblichen Nordgrat gewählt. Unten schauten ein paar Wanderer ungläubig die Flanke rauf, da die mich gesehen hatten. Ab Miesingsattel gings dann direkt zum Soinsee hinab, wo noch ein kleiner Gegenanstieg wartete. Jedenfalls wohl einer der schönsten Anstiege zur Rotwand, die ja einer DER Münchner Hausberge schlechthin ist.

Rückblick zum Kreuz, bin auf dem Nordgrat runter, der schlängelt sich raffiniert durchs Steilgelände

Flachlandblick am Hochmiesing vorbei

Ruchrnköpfe, danaben die Maroldschneid mit dem Auerspitz

Rückblick nur oben muss man kurz kraxeln

Blick müsste etwa Richtung Benzingspitz sein, die fehlt mir auch noch

Wegverlauf, ziemlich verwachsen aber durchgängig

Ausgefuchst angelegt, hier ist das Gelände sehr steil, wenn man dort abrutscht, kann das böse Enden

Der Sattel kommt in Sicht, unten muss man sich ein wenig durch Latschen wühlen, aber unschwierig

Rückblick zum Gipfel, die Tour ist definitiv wieder was Marke Schmankerl vor der Haustür (1,5h Anfahrt aus dem Münchner Nordwesten)

Totale des Nordgrats, sehr netter Steig da runter

Am Miesingsattel angekommen
13. Miesingsattel - Soinsee
Unten angekommen hatten mich die Wanderer, die mich erspäht hatten kurz angesprochen. Die hätten sich den Weg auch rauf kaum getraut. Aber gut mit entsprechender Lektüre, vor allem will ich ja nicht unbedingt auf Massenpfaden irgendwo hochstiefeln, weiss man halt wo sich Insidertouren machen lassen. Der Soinsee war dann nach nichtmal weiteren 45min erreicht. Dort kam noch ein kleiner Gegenanstieg zur Ruchenkopfhütte, bevor es ins Tal ging.

Rückblick hoch, den Pfad sieht man von unten nur, wenn grad jemand drin ist.

Kühe vor dem Miesing

Und die Markanten Ruchenköpfe

Den Soinsee kann man vom Miesingsattel nicht sehen, an dem kommt man später vorbei

Mal ein Rückblick hoch, in dem Gelände vermutet man keinen Steig

An der Großtiefentalalm vorbei, wenn ich mich nicht täusch

Kitschbild bei der Alm

Rückblick zu den Hütten, das geht als Heimatfilmkulisse durch

Kurz vorm See geht's noch durhc einen kleinen Wald, bevor man am herrlich gelegenen Soinsee raus kommt. Ab dort muss man noch 1,5-2 Stunden Abstieg rechnen, wenn man flott unterwegs ist.
14. Am Soinsee
Nunja kaum unten angekommen gings erstmal um den Soinsee herum, danach noch die 50m zur Ruchenkopfhütte, die ebenfalls unbewirtschaftet ist hinauf. Danach ist man aber in höchstens 2 Stunden wieder am Auto. Da das Sillberghaus geschlossen war, bin ich einem alten Almpfad gefolgt, der mich vom Sillberg aus, bzw. der Forststraße darunter genau zum Ausgangspunkt brachte. Gegen 18:00 war ich nach einem ausgefüllten Bergtag wieder auf dem Heimweg. Und einen Münchner Klassiker mal auf stillen Wegen gemacht.

Am Soinsee angekommen

Rückblick zum Miesing, ein schönes Fleckchen Erde dort

Am See

Blick hoch Richtung Ruchenköpfe

Wieder der Hochmiesing

Nochmals die Ruchenköpfe, danach wartete ein kurzer Gegenanstieg

Landschaftlich sehr nett, könnte fast in den Rockies sein, allerdings gibt's im Ausserfern imposantere Berggestalten, für Voralpen ist das aber oberste Liga

Im Gegenanstieg, kaum an der Hütte gings nur noch bergab

Wieder die Miesinggruppe und die Lage des Sees, schön abgelegen.
15. Schlussabstieg ins Ursprungtal
Kaum am Soinsee vorbei gings nach einem Gegenanstieg weiterhin in nettem Almgelände wieder ins Tal. Auf halber Strecke, bog ich beim Sillberg in einen aufgelassenen Pfad ab, der mich dann recht bequem direkt zum Auto zurück brachte. Gegen 18:15 war die Tour beendet, und ich fuhr direkt back home, also ohne Tankstopp.

Traithen, unten die Soinalm, die unterhalb des Soinsees liegt

Die Ruchenkopfhütte, leider nicht bewirtschaftet, aber in genialer Lage

Gemütlich geht's Richtung Tal

Weißblauer Kitsch bei den Soinalmen

Zunächst auf einem Fahrweg, bis ich bei ca. 1200m in einen alten, unbezeichneten Pfad abgebogen bin.

Auf dem Alten Pfad, von etwas Windwurf abgesehen, gut zu gehen. Diverse Baumleichen waren leicht zu überkraxeln

Seitenblick, meist geht der Pfad durch dichten Wald

Hier ist die Spur, unten kommt man genau beim Parkplatz raus

Ausstieg, sehr verwachsen, aber einfach.
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 1250hm
Abstieg: 1250hm
Strecke: 17,3km
Gehzeit: knapp 8 Stunden
mFg Widdi
1. Anstieg zum Sillberghaus
Nunja kaum gegen 8:00 unten am Sillbergparkplatz angekommen, erstmal festgestellt, dass das Sillberghaus, dass ich für den Absacker eingeplant hatte nur am WE offen hat, so musste ich daher ohne Absacker heimwärts, dafür jedoch einen netten Abstieg zum Parkplatz gefunden. Der Weg geht steil hoch zu den Almen. Ab Wirthsalm, gings dann in den intressanten Teil der Tour.

Wegverlauf unten, der Anstieg beginnt recht steil, so dass man die Hütte nach einer guten Halben Stunde passiert.

Blick rüber zum Trainsjoch, die Traithen, sieht man erst weiter oben.

Die Maroldschneid kommt in Sicht

Hier geht's zum leider nur am WE geöffneten Sillberghaus

Nett gelegen, aber als Ziel für sich unintressant.

Sillberghaus und - Alm
2. Sillberghaus - Wirthsalm
Nunja nach dem Sillberghaus, gings dann gemütlich auf Almstraßen hinüber zur Wirthsalm. Kurz dahinter muss man sich entscheiden, ob man den Normalweg zur Auerspitz, oder den "Wilden" Weg über die Maroldschneid wählt. Alternativ kann man auch bei der Sandbichler Alm auf den Rücken, hab mich jedoch bei einem markanten Baum für den Anstieg entschieden.

Wegverlauf

Wieder der Markante Rücken der Maroldschneid, den gings später weglos hoch

Ausblick

Ab hier gings dann schmaler zu den Almen

Die beste Stelle, mit dem halb umgeknickten Baum

Die Alm ist in Sicht, beide sind nicht bewirtet, allerdings verirren sich auf den langen Anstieg nur wenige

Rückblick zu den Traithen, auch die kann man aus dem Ursprungtal machen, oder kürzer vom Sudelfeld aus.

Rückblick zur Hütte, die Traithen drängen sich ins Bild, hier gings dann in die Wildnis.
3. Aufstieg zur Maroldschneid
Nunja an einem markanten Baum, der nur wenige Minuten hinter der Wirthsalm steht, kann man den recht steilen Grasrücken hoch. Den Weg muss man sich selbst suchen, hab mich meist auf der Flanke gehalten. Oben etwas verzettelt, dort war dann etwas Grasgekrabbel nötig, aber nie schwerer als T3+ Zum Glück ist das Gelände recht übersichtlich, man darf nur nicht zu weit von der Kammlinie abkommen.

Auf dem Rücken, zunächst steil, dann bis 1500m flacher, bevor es bis zur Kammhöhe (1620m) sehr Steil wird.

Blick zum Sonnwendjoch, wäre mal eine nette Kurztour für den Herbst, wenn man von der Tiroler Seite startet.

Blumenwiesen über der Wirths-Alm, an die Bäume sollte man nicht, da dort steileres Gelände ist.

Blick zur Sandbichler-Alm dort kann man auch zur Maroldschneid ansteigen, allerdings etwas steiler.

Das Ziel ist vorgegeben

Wenn man will kann man eine der beiden Graskuppen mitnehmen, für einen besseren Überblick

Bei der Baumleiche hat man gut den halben Weglosen Abschnitt erledigt, danach geht's Steiler hoch zum Kamm.

Wieder die Markanten Traithen

Die Baumleiche, komischerweise noch tw. mit Nadeln

Ausblick, diesmal Richtung Brandenberger Alpen

Sprung auf die Kammhöhe, sobald man den Gipfel passiert hat, hat man wieder einen passablen Pfad

Blick rüber zum Wendelstein, daneben der Breitenstein

Noch ein Ausblick, danach gings auf dem Kamm Richtung Auerspitz.
4. Schlussanstieg zur Maroldschneid
Oben angekommen, gings zunächst nur über rudimentäre Pfade weiter zum höheren Gipfel der Maroldschneid. Der hat zwar ein Kreuz, dies jedoch nicht am höchsten Punkt. Ab dem höchsten Punkt hat man meist einen schwach ausgeprägten Pfad, mit einigen Abschneidern nach Süden. Richtung Norden zu steigen ist wg. Felswänden keine gute Idee.

Noch mäßige Fernsicht, nach Norden konnte man besser sehen

Blick zum Gipfelaufbau. Kletterei hat man bestenfalls mal an Schrofen

An den Schrofen kann man sich jedoch gut halten, um die beste Route zu finden, nach unten wird's steiler, also lieber am Kamm bleiben

Gipfelkreuz, recht winzig und 20m unterm eigtl. Gipfel. Danach folgt man einem alten Steig mehr oder weniger am Kamm entlang. Latschenkämpfe bleiben nicht aus

Der höchste Punkt ist weiter oben, jedoch von Latschen besetzt

Ruchenköpfe, Soinsee und der Hochmiesing, witzigerweise wirkt der Dürrmiesing (1863m) höher, obwohl etwas niedriger.

Bereits auf der Maroldschneid angekommen

Blick rüber zur Auerspitz, bis dorthin hat man etwas Latschenkampf, allerdings nie wirklich schlimm.

Blick rüber zum Sonnwendjoch

Nochmal der Dürrmiesing, der ist im Gegensatz zum höheren Bruder unerschlossen, da kommt man nur Weglos und mit viel Latschenkampf rauf.

Und nochmals Breitenstein und Wendelstein
5. Maroldschneid - Auerspitz Teil 1
Kaum oben angekommen, gings immer dem Grat folgend entlang rüber zum Auerspitz. Der Ausstieg aus dem alten Steig, ist passenderweise genau unter dem kleinen Gipfelkreuz. Doch selbst die Auerspitz war mir an dem Tag noch nicht genug, hab dann nach einer Einkehr im Rotwandhaus noch die Rotwand selbst mitgenommen, macht also einen (falschen) 3000er. Zumal Gipfelsammeln in diesem Teil der Voralpen ohnehin sehr gut klappt. Noch besser geht's bei der Wendelsteingruppe, dort kann man wenn man will bis zu 10 Gipfel auf einmal machen.

Die Traithen von der Schneid aus gesehen, genau zwischen den beiden Gipfeln liegt die Fellalm, dürfte im Bereich der Bayrischen Voralpen die höchstgelegene Bewirtschaftete Alm sein

Wendelstein mal wieder, zwischendurch war durch die Latschen etwas Dschungel angesagt, war aber bis auf 2-3 Stellen nicht schlimm

Im "Dschungel", meist hat man aber eine recht gute Gasse gefunden, das Krummholz wird allerdings mit der Zeit lästig.

Ruchenköpfe vom Grat aus

Kommt man in Felsiges Gelände, sieht man auch mal zum Soinsee, an dem gings danach noch vorbei.

Wegverlauf, hinten kommen wieder bessere Pfadspuren

Der Kamm gibt die Richtung vor, hier auch mit guten Latschengassen garniert

Wieder mal die Wendelsteingruppe

Kammverlauf, auf dem ganzen Abschnitt bis zur Auerspitz waren keinerlei Wanderer, der weglose Zustieg schreckt ab. Nur zwischen Auerspitz und Rotwand war trotz Wochentag einiges los.

Rückblick zur Maroldschneid

Pfadverlauf, nett rustikal, genau nach meinem Geschmack.
6. Maroldschneid - Auerspitz Teil 2
Nach einiger Zeit war ich auf halber Strecke zur Auerspitz. Der Weg verlief sich später in Wiesengelände, daher kurzzeitig eher zu hoch gekommen und auf einem Gamspfad gelandet. Später hatte ich den eigtl. Pfad wieder, der verläuft sich stellenweise. Vom Schwierigkeitsgrad her liegt die Tour durchwegs bei T3, dafür hat man trotz des Überlaufenen Rotwandgebiets durchaus seine Ruhe, wenn man einfach nur einen unüblichen Anstieg nimmt.

Blick zum Vorderen Sonnwendjoch, mit immerhin knapp 2000m, der Gruppenhöchste im Mangfallgebirge.

Wieder die Miesinge

Hinter den Ruchenköpfen ragt die Rotwand auf, nach 14:30 hat man dort oben schon wieder relative Ruhe, da die meisten vom Taubenstein aus aufsteigen.

Mal ein Tiefblick, müsste fast schon der Sillberg sein

Dunstiger Südblick

Urtümliches Gelände auf dem Kamm

Wolkenspielchen, immerhin hatte es angenehme Temperaturen (im Tal 24°C oben etwa 15°C)

Wegverlauf, kaum zu sehen, später war ich dann kurzzeitig falsch, aber wenn man sich am Kamm hielt kam man gut durch.

Könnte ein Almrausch sein (Bewimperte Alpenrose), der kommt nur auf Kalkstein vor.

Wieder mal das Vordere Sonnwendjoch

Latschen-Makro, durch sowas muss man durch, wenn man die Zweige vorsichtig beiseite drückt geht's

Auch eine Trollblume hab ich noch vorgefunden, müsste eine sein, aber ungewöhnlich sowas Anfang Juli zu sehen.

Blick rüber Richtung Kamm

Der Normalweg kommt wieder in Sicht

Wieder das Massiv des Vorderen Sonnwendjochs, das Hintere liegt weiter südwestlich

Mal ein Rückblick
7. Auf der Auerspitz
Nunja nach der Gratstrecke, gings dann noch einen letzten Anstieg auf die Auerspitz hinauf. Von oben nahm ich einen der beiden Normalwege. Dort war dann auch gleich deutlich mehr los. Auf der Auerspitz selber war nur wenig los, es zieht alle zur etwas höheren Rotwand. Die nahm ich jedoch erst Nachmittags noch auf dem Rückweg mit.

Die Auerspitz ist in Sicht, auch ein guter Aussichtsberg, steht jedoch im Schatten der höheren Rotwand

Schinder und Auerspitz, wenige Minuten Später stand ich oben

Mal ein Talblick, bin vom Ursprungtal aus hoch

Rückblick auf den überstiegenen Kamm

Ausblick vom Auerspitz

Wieder mal das Vordere Sonnwendjoch

Und die Traithen vom Kamm aus

Gipfelkreuz

Mal ein Blick in die Tegernseer Berge hinüber gut zu sehen der Markante Plankenstein, daneben Wallberg und Setzberg, die aber höher wirken warum auch immer

Dunstiger Südblick

Und nochmal die Miesinggruppe

Wendelstein-Zoom

Noch ein kurzer Blick am Kreuz vorbei, danach gings Richtung Hütte
9. Auerspitz - Rotwandhaus
Nunja nach der Gipfelrast am Auerspitz, per Normalweg runter. Dem Wilden Pfad bin ich vorerst nicht mehr gefolgt und dann von der Kümpfelscharte aus zur Hütte. Dort hatte ich erstmals seit der Wirthsalm andere Wanderer gesehen, dann aber gleich eine ganze Gruppe. Ab Miesingsattel war wieder Ruhe, weiter unten hab ich dann nur noch Almbauern angetroffen.

Ziel in Sicht, dauert aber ab Auerspitz etwa 40-45min bis man dort ankommt, grad Recht zu Mittag

Wieder die Ruchenköpfe, die fehlen mir auch noch, sind allerdings für Wanderer nur schwer zu erreichen

Rotwand und der Pfadverlauf Richtung Hütte, den Grat rechts gings später auf einem ausgefuchsten Steig hinab, glaubt man bei der Steilflanke nicht da mit T3 (nach SAC) durchzukommen

Dürrmiesing, Wendelstein und Ruchenköpfe

Die Hütte von der Kümpflscharte aus, hier hielt sich auf nur 1700m noch ein kleines Schneefeld

Blick zu den Schindern, die fehlen mir auch noch.

Nochmals die Ruchenköpfe, die habens mir angetan

Kurz vorm Rotwandhaus, dort kehrte ich dann ein, genau nach gut Halber Strecke

Rückblick zum Auerspitz

Den Normalweg musste ich leider dann doch noch nehmen, aber danach wurde es wieder ruhiger.
10. Einkehrschwung und Schlussanstieg
Tja nach mehrstündiger Wanderung abseits der üblichen Pfade, gings dann erst mal zum trotz Wochentag gut besuchten Rotwandhaus. Nach einer längeren Pause, gings dann doch noch die restlichen 20min hoch zum Gipfel, da ich noch den eher unbekannten Nordanstieg mitnehmen wollte. Mittlerweile aber zumindest mit Wegweiser, der Weg selber ist unmarkiert, aber logisch zu verfolgen.

Pause!

Und die verdiente Brotzeit

Der Enzian danach war obligatorisch

Ausblick bei der Hütte

Tja bei der Einkehr, gabs dann noch ein letztes Bier, bevor es noch zur Rotwand hoch ging. Auf der kam ich gegen 14:45 an, nach gut 20min Anstieg ab Hütte.

Gegen 14:30 gings dann rauf

Und rauf dort, der Weg ist höchstens T2, sehr leicht gangbar, bessere Abschnitte kamen erst nach dem Gipfel

Rückblick auf die zuvor überstiegene Maroldschneid, sowie zum Auerspitz

Wanderautobahn hoch, obwohl angenehme Temperaturen herrschten, wurde mir im Südhang ordentlich warm.
11. Auf der Rotwand
Gegen 14:45 oben angekommen, erstmal eine längere Gipfelrast eingelegt. Ab 15:00 leerte sich der Gipfel. Hatte selber danach noch knapp 3 Stunden Abstieg vor mir, die jedoch um einiges schöner waren als der Normalweg. Ausserdem musste ich mich nicht nach der Seilbahn richten, da by fair means aufgestiegen. Und wie so oft war der längere Anstieg schöner, als der Normalweg mit Liftunterstützung, zumal ich ja eher auf "Wilde Wege" aus bin, die eben nicht in jedem 0815-Wanderführer stehen.

Blick rüber zur Miesinggruppe

Und ein Blick ins Taubensteingebiet, von dem der schnellste Anstieg zur Rotwand führt

Hinter dem Dürrmiesing kommt der Wendelstein in Sicht

Mal das Vordere Sonnwendjoch, fehlt mir in der Ecke auch noch

Und ein Flachlandblick, für gute Fernsicht war es zu dunstig, an guten Tagen sollte man aber locker bis München schauen können

Überblick auf diue zuvor begangenen Abschnitte, ganz hinten kommt der Kaiser langsam heraus, mehr als ca. 50km Sicht waren an dem Tag nie drin, leider

Gipfelkreuz-Totale, gegen 15:00 unter der Woche wie ausgestorben. Die Tour selbst dauerte dann noch bis gegen 18:00, bevor es direkt back home ging.

Mal ein Westblick. Die Wolken verzogen sich

Hauptkamm-Zoom, halt sehr diesig.
12. Rotwand - Miesingsattel
Nunja nach der Gipfelrast, musste ich gegen 15:15 mal langsam runter. Hab dann den eher unüblichen Nordgrat gewählt. Unten schauten ein paar Wanderer ungläubig die Flanke rauf, da die mich gesehen hatten. Ab Miesingsattel gings dann direkt zum Soinsee hinab, wo noch ein kleiner Gegenanstieg wartete. Jedenfalls wohl einer der schönsten Anstiege zur Rotwand, die ja einer DER Münchner Hausberge schlechthin ist.

Rückblick zum Kreuz, bin auf dem Nordgrat runter, der schlängelt sich raffiniert durchs Steilgelände

Flachlandblick am Hochmiesing vorbei

Ruchrnköpfe, danaben die Maroldschneid mit dem Auerspitz

Rückblick nur oben muss man kurz kraxeln

Blick müsste etwa Richtung Benzingspitz sein, die fehlt mir auch noch

Wegverlauf, ziemlich verwachsen aber durchgängig

Ausgefuchst angelegt, hier ist das Gelände sehr steil, wenn man dort abrutscht, kann das böse Enden

Der Sattel kommt in Sicht, unten muss man sich ein wenig durch Latschen wühlen, aber unschwierig

Rückblick zum Gipfel, die Tour ist definitiv wieder was Marke Schmankerl vor der Haustür (1,5h Anfahrt aus dem Münchner Nordwesten)

Totale des Nordgrats, sehr netter Steig da runter

Am Miesingsattel angekommen
13. Miesingsattel - Soinsee
Unten angekommen hatten mich die Wanderer, die mich erspäht hatten kurz angesprochen. Die hätten sich den Weg auch rauf kaum getraut. Aber gut mit entsprechender Lektüre, vor allem will ich ja nicht unbedingt auf Massenpfaden irgendwo hochstiefeln, weiss man halt wo sich Insidertouren machen lassen. Der Soinsee war dann nach nichtmal weiteren 45min erreicht. Dort kam noch ein kleiner Gegenanstieg zur Ruchenkopfhütte, bevor es ins Tal ging.

Rückblick hoch, den Pfad sieht man von unten nur, wenn grad jemand drin ist.

Kühe vor dem Miesing

Und die Markanten Ruchenköpfe

Den Soinsee kann man vom Miesingsattel nicht sehen, an dem kommt man später vorbei

Mal ein Rückblick hoch, in dem Gelände vermutet man keinen Steig

An der Großtiefentalalm vorbei, wenn ich mich nicht täusch

Kitschbild bei der Alm

Rückblick zu den Hütten, das geht als Heimatfilmkulisse durch

Kurz vorm See geht's noch durhc einen kleinen Wald, bevor man am herrlich gelegenen Soinsee raus kommt. Ab dort muss man noch 1,5-2 Stunden Abstieg rechnen, wenn man flott unterwegs ist.
14. Am Soinsee
Nunja kaum unten angekommen gings erstmal um den Soinsee herum, danach noch die 50m zur Ruchenkopfhütte, die ebenfalls unbewirtschaftet ist hinauf. Danach ist man aber in höchstens 2 Stunden wieder am Auto. Da das Sillberghaus geschlossen war, bin ich einem alten Almpfad gefolgt, der mich vom Sillberg aus, bzw. der Forststraße darunter genau zum Ausgangspunkt brachte. Gegen 18:00 war ich nach einem ausgefüllten Bergtag wieder auf dem Heimweg. Und einen Münchner Klassiker mal auf stillen Wegen gemacht.

Am Soinsee angekommen

Rückblick zum Miesing, ein schönes Fleckchen Erde dort

Am See

Blick hoch Richtung Ruchenköpfe

Wieder der Hochmiesing

Nochmals die Ruchenköpfe, danach wartete ein kurzer Gegenanstieg

Landschaftlich sehr nett, könnte fast in den Rockies sein, allerdings gibt's im Ausserfern imposantere Berggestalten, für Voralpen ist das aber oberste Liga

Im Gegenanstieg, kaum an der Hütte gings nur noch bergab

Wieder die Miesinggruppe und die Lage des Sees, schön abgelegen.
15. Schlussabstieg ins Ursprungtal
Kaum am Soinsee vorbei gings nach einem Gegenanstieg weiterhin in nettem Almgelände wieder ins Tal. Auf halber Strecke, bog ich beim Sillberg in einen aufgelassenen Pfad ab, der mich dann recht bequem direkt zum Auto zurück brachte. Gegen 18:15 war die Tour beendet, und ich fuhr direkt back home, also ohne Tankstopp.

Traithen, unten die Soinalm, die unterhalb des Soinsees liegt

Die Ruchenkopfhütte, leider nicht bewirtschaftet, aber in genialer Lage

Gemütlich geht's Richtung Tal

Weißblauer Kitsch bei den Soinalmen

Zunächst auf einem Fahrweg, bis ich bei ca. 1200m in einen alten, unbezeichneten Pfad abgebogen bin.

Auf dem Alten Pfad, von etwas Windwurf abgesehen, gut zu gehen. Diverse Baumleichen waren leicht zu überkraxeln

Seitenblick, meist geht der Pfad durch dichten Wald

Hier ist die Spur, unten kommt man genau beim Parkplatz raus

Ausstieg, sehr verwachsen, aber einfach.
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 1250hm
Abstieg: 1250hm
Strecke: 17,3km
Gehzeit: knapp 8 Stunden
mFg Widdi