Grünten mit Abstechern + Verhauern (03.07.2016) (117 Pics)
Verfasst: Mi 13. Jul 2016, 18:28:28
So mal Zeit mit den beiden Wanderaltlasten anzufangen. Beides eher lange Geschichten. vorletzten Sonntag, gings dann nach 2 Besuchen im Winter (im dortigen Schigebiet) mal im Sommer hinauf. Zunächst von Burgberg runter, am Ende landete ich dann an der Mittelstation Grüntenlifte, nach einem längeren Verhauer im Wald.
1. Aufstieg zum Funkenweg
Nunja nach Abfahrt gegen 6:00 zu Hause, gings dann in gut 2 Stunden nach Burgberg, dort dann ab Alpe Weiherle hoch um mit dem Burgberger Hörnle ein T3-Schmankerl mitzunehmen. Hoch kann man entweder auf dem Normalweg mit kurzem Klettersteig, oder besser nach einem Anstieg tw. auf einem Fahrweg den aufgelassenen Funkenweg nehmen. Rauf geht's erst mal über eine Pferdewiese, mit zutraulichen Haflingern.

Bei der Alpe Weiherle

Die musterten jeden, der vorbeikam, hatte die beiden dann plötzlich neben mir stehen.

Von der versprochenen Sonne war noch nix zu sehen, hat aber kaum als ich Mittags oben am Grünten war (nach einer Pause im Grüntenhaus) zunehmend aufgerissen.

Auf 1000m kommt man auf einem Fahrweg raus, dem man wahlweise bis zum Grüntenhaus, oder bis zum Funkenweg folgen kann.

Das Burgberger Hörnle ist in Sicht

Bereits im Funkenweg, ziemlich verstrauchte Sache, hat man den Weg mal, verliert man ihn so schnell nicht mehr.

Ausblick Richtung Nagelfluhkette

Wolkenspiele Richtung Süden
2. Auf dem Funkenweg
Kaum am Abzweiger, gut zu erkennen am abgeschraubten Wegweiser, gings erstmal durch Buschwerk durch. Leider auch mit Brennnesseln gespickt, zum Glück hörte das wenige Meter weiter oben auf, später wird's schrofiger, allerdings insgesamt leichter, als der Klettersteig am Normalweg. Alternativ kann man auch über Klettertouren hoch, das ist jedoch nix für mich.

Seitenblick müsste Richtung Stuhlwand sein

Wegverlauf, schon etwas eingewachsen, muss aber bis vor einigen Jahren ein offizieller Steig gewesen sein, nun ein "Wilder" Weg

Wolkenstimmung über Immenstadt

Weiter oben wird's schrofig

genau nach meinem Geschmack, später gings dann über die Wanderautobahn hoch aufs Übelhorn

Talblick aus 1300m

Wieder mal ein Tiefblick

Seitenblick zu den Felsen

Wegverlauf, an die Felsen muss man nicht

Noch ein Talblick kurz vorm Gipfel, hier wird das Gelände freier.

Fast oben angekommen, danahc muss man noch durch den kurzen Klettersteig.
3. Auf dem Burgberger Hörnle
Nach knapp 2 Stunden, gings dann erstmal auf die erste, kurze Gipfelrast des Tags. Noch bei etwas suboptimalem Wetter, dadurch blieb es zum Glück relativ kühl, zumal ich meistens auf der Südseite unterwegs war. Später gabs dann noch 2 Einkehrschwünge.

Tiefblick auf Immenstadt, aus knapp 1500m Höhe, im Anstieg hatte ich vond er Alpe Weiherle nur knapp 600hm. Danach gings via Normalweg runter, bis ich später auf einem Kleinen Pfad zum Siechenkopf weiter bin.

Ausblick Richtung Westallgäu, man sieht das schöne Wetter reinkommen

Blick über den Siechenkopf zum Grünten samt Sendemast

Ausblick beim Gipfelkreuz

Von der Straße kam ich rauf

Noch die Nagelfluhkette von der Seite, leider noch tw. in Wolken

Totholz, dahinter geht's in den kurzen Klettersteig
4. Burgberger Hörnle - Siechenkopf
Kaum vom Kreuz aus, bleibt einem nur der Klettersteig über. Zum Glück ist das Stück recht kurz, wenn auch etwas ausgesetzt. Danach per schmalem Pfad runter auf den grasigen Rücken. Später kann man zwischen dem bequemen Weg zum Grüntenhaus und dem Pfad auf den Siechenkopf wählen. Auf etwa 1580m treffen die Pfade wieder zusammen. Dort gings dann das Stück zur Wirtschaft runter, für einen Frühschoppen.

Rückblick auf den kurzen Steig, da das recht exponiert war, die Sachen weggepackt

Vorne muss man sich entscheiden, geradeaus geht's zum Siechenkopf (T2-3), rechts zur Hütte (T2)

So geradeaus weiter auf Pfadspuren zum nächsten Grüntengipfel.

Rückblick zum Burgberger Hörnle

Pfad auf den Siechenkopf, der trägt jedoch kein Kreuz mehr.

Seitenblick zur Stuhlwand, die ist nur mit Kletterei machbar

Aussicht vom Kamm aus

Urwüchsiges Gelände unter dem Siechenkopf

Stuhlwand vom Siechenkopf aus

Fast oben

Vom Siechenkopf aus, ist die Sicht durch Bäume eingeschränkt, ein Kreuz gabs wohl mal.
5. Siechenkopf - Grüntenhaus
Nach einer Kurzen pause auf dem Siechenkopf, gings dann dem Kamm folgend bis zum Grünten-Normalweg hinüber. Dort nahm ich dann noch den kurzen Abstieg in Kauf zur verdienten Einkehr nach den beiden Nebengipfeln. Später gings dann aufs Übelhorn weiter, mit 1738m der höchste Punkt.

Stuhlwand vom Siechenkopf aus, auch im Süden reisst es langsam auf

Auf dem Kamm, felsige Stellen wie hier sind am Siechenkopf die Ausnahme

Rückblick auf den Gipfelaufbau

Pfadverlauf

Zwischenziel in Sicht, dort gabs erst mal eine Pause

Pause! Sind dann 3 Bierchen geworden, da man es dort recht gut Aushalten konnte.

Stuhlwand, die sonnigen Abschnitte hab ich abgewartet und danach den Rest zum Grünten hoch (200hm ca. 35min)

Seitenblick aufs Burgberger Hörnle

Und ein kleiner Talblick
6. Grüntenhaus - Hochwart
Nunja nach der EInkehr, gings das kurze Stück zum Sender hoch, der ebenfalls auf einem der Grüntengipfel liegt. auf der 1700m hohen Hochwart, von dort aus geht's dann auf dem Kamm weiter zum Übelhorn, mit 1738m der höchste Punkt des gesamten Rückens. Ab Grüntenhaus ohne technische Schwierigkeiten, so dass man schnell rauf kommt.

Wieder die Stuhlwand

Blick rauf zum Sender, der PFad geht mäßig ansteigend bis zum Sender hoch, den hatte ich nach gut 25min in der Tasche.

Grüntenhaus-Totale, 1854 als Berghotel erbaut, mittlerweile "nur" noch ein Berggasthaus

Auf dem Pfad hoch zum Gipfel. Der eigtl. Gipfel ist ab Hochwart nur noch einen Katzensprung entfernt

Wieder ein Talblick

Seitenblick aus dem relativ waldigen Aufstieg, erst ganz oben verlässt man den Wald

Burgberger Hörnle (1496m) und Siechenkopf (1572m), sowie das Grüntenhaus

Tiefblick ins Allgäuer Alpenvorland, die Fernsicht war trotz Wolken durchaus ok.

Die BR-Seilbahn von der Bergstation aus, mittlerweile der gleiche Fall wie am Hohen Sonnblick, nicht öffentlich (bis 2014 gabs beschränkten öffentlichen Betrieb)

Wieder ein Blick nach Immenstadt hinüber, schon ein gutes Stück entfernt.
7. Hochwart - Grüntengipfel (Übelhorn)
Tja auf der Hochwart ging ich nur kurz vorbei. Gut zu sehen im Track der GPS-Aussetzer auf Höhe des Sendemastens, da schien es wohl ein Störsignal zu geben. Danach gings direkt weiter zum mit einem kleinen Gipfelkreuz und einem Kriegerdenkmal bebauten Hauptgipfel. Dort blieb ich dann einige Zeit sitzen. Zudem war dort oben einiges los. Danach gings dann ins Schigebiet hinab und zur Grüntenhütte

Aussicht in die Allgäuer Hochalpen

Wegverlauf zum Grüntengipfel, technisch einfach

Mal ein Blick Richtung Nagelfluhkette, wenn ich mich nicht täusche

Und ins Flachland

Wegverlauf, links müsste der Ostgrat abgehen

Beim Denkmal angekommen, hier war einiges los, dürfte aber für Grüntenverhältnisse noch wenig gewesen sein.

Das Gipfelkreuz ist weiter vorn auf einem felsigen Gipfelaufbau.
8. Gipfelrast
Der spätere Aufbruch von der Hütte, führte dazu, dass ich einen Teil der genialen Aussicht geniessen konnte, nachdem es morgens noch sehr bewölkt war. Ähnliche Wetterbedingungen hatte ich wenige Tage später in den Münchner Hausbergen, dort zahlte sich der späte Restaufstieg ebenfalls aus. Das halbscharige Wetter hatte wohl auch einige davon abgeschreckt den Gipfel aufzusuchen. Aber besser als sich bei 30°C im Tal von unten hochzuquälen.

Tiefblick zum Gigglstein, im Wald rechts davon verhaute ich mich später total, da blieb nur der Rückzug, bevor man sonst wo hinsteigt

Südblick in die Allgäuer Hochalpen

Blick am Sender vorbei Richtung Nagelfluhkette, die würde ich auch gern mal machen (dann aber per Zug)

Hochbetrieb oben, geht aber noch, Der Breitenstein Ende Mai war schlimmer

Blick zum Felsgipfel, der war weit weniger stark besucht

Tiefblick ins Illertal, wenn ich mich nicht täusche

Rückblick zur Hochwart

Tiefblick, müsste Kranzegg sein, da man vorne Rechts die Bergstation des Gipfellifts sieht

Mal ein Ostblick

Müssten die Tannheimer Berge oder gar schon die Ammergauer sein, die man Richtung Osten sieht.

Kriegerdenkmal vom Felsgipfel aus

Das winzige Gipfelkreuz

Die Einkehr ist in Sicht, das Aufspüren des alten Verbindungspfads zur Roßbergalpe schaffte ich nicht

Noch ein Südblick, danach gings zur Hütte.
9. Grünten - Grüntenhütte
Nach einer aufgeteilten Gipfelrast von knapp 25min, gings dann via Felsgipfel und dem Osthang runter. Dort gings dann auf kleinen Pfaden bis zum Gipfellift, der im Winter im oberen Teile eine Schiroute erschliesst weiter. Danach direkt auf der Kammabfahrt runter zur Hütte für die verspätete Mittagseinkehr. Dort hielt ich es lang aus, bis ich gegen 15:30 langsam gen Gigglstein los bin. Dort wollte ich nach dem Einstieg in die Südwand den alten Verbindungsweg zur Roßbergalpe aufstöbern, gelang mir aber im Unterholz nicht, so dass ich später den Rückzug angetreten hab.

Kreuz-Totale, weiter vorne gibt's ein 2. ist aber ein Gedenkkreuz.

Südblick, könnte der Gimpel sein, der Hochvogel eher nicht, da der allein steht

Zwischenziel in Sicht, dauerte aber noch so 40min bis rüber, danach wären es je nach Route 2-2,5h zur Alpe Weiherle gewesen.

Sendemast und Denkmal vom Felsgipfel aus

Tiefblick zu den Grüntenliften, dort kam ich danach noch ungewollt vorbei

Auf dem Abstieg

Gipfellift und Grüntenhütte von oben, etwa 30min später war ich dort

Blick ins Schigebiet, sehr nett, aber für mich halt eher Halbtagesziel

Südostblick, dürfte der Iseler sein

Rückblick hoch zum Grünten selbst von der Schipiste aus gesehen
10. Auf der Grüntenhütte
Nunja gegen 14:00 war ich dann an der Grüntenhütte angekommen. Die Pause fiel trotz Wind wieder mal länger aus, dank der schönen Lage. Im Winter kommt man als Schigast, entweder per Pedes ab dem Berglift oder vom Gipfellift aus hin. Gegen 15:30 bin ich Richtung Gigglstein. Dort folgte dann der Verhauer, da ich den ehemaligen Verbindungspfad nicht genau aufspüren konnte.

Der Gigglstein in Grün

Pause eine leckere Wildsalamiplatte gehabt.

Auf der Hütte

Der Enzian war obligatorisch nach der deftigen Brotzeit

Blick hoch zum Grüntengipfel, geht als Grasberg durch, obwohl er felsige Ausläufer hat, der Charakter ähnelt am ehesten der Rotwand im Mangfallgebirge (die ist auch eher grasig, denn felsig)

Wieder der Gigglstein, für ambitionierte Wanderer ebenfalls machbar, wenn man von rechts ansteigt, dort hat man dann "nur" I-er Stellen, allerdings T4-Gelände

Ausblick von den Almwiesen unter der Hütte aus

Dürfen im Allgäu nicht fehlen die Kühe, dahinter wieder der Grüntengipfel
11. Vergebliche Wegsuche zur Roßbergalpe
Nach der Einkehr, gings zunächst weglos durch die Wiesen rüber zu einem deutlichen Fahrweg. Der verlief sich später in steilem Waldgelände. Dort suchte ich den alten in der Kompass-Karte eingezeichneten Steig. Leider verstieg ich mich im Verlauf derart im Wald, in immer steileres Terrain. Auf etwa 1330m kehrte ich schliesslich um und durch den Urwald hoch. Oben noch eine Familie gefragt, die am Gigglstein klettern war, die wussten den ungefähren Verlauf auch nicht. Hab mich dann dran gehängt und auf Nachfrage eben eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Burgberg bekommen. Ab dort halt noch die 140hm Gegenanstieg zur Alpe Weiherle hoch, die nach 20min vernichtet waren

Gigglstein aus den Alpwiesen rund um die Hütte

Im Wald ging der Weg in einen Pfad über, später verlor sich dieser im Wald

Steiles Gelände, der Waldpfad ist problemlos, lediglich sehr steil

Bei den Kletterern hab ich später nach einem Weg nach Burgberg gefragt, die wussten den alten Weg auch nicht, muss schon lang aufgelassen sein

Hier verlor sich die Spur, bin wohl auf einen Wildpfad reingefallen, der Steig hätte geradeaus weiter geführt (war aber auch nur schwer zu erkennen)

Und ab in die Wildnis

Wurde immer fieseres Terrain, daher Rückzug.

Und wieder zurück, ab Einstieg hing ich mich an die Kletterer dran. Der Rückweg erfolgte dann per Mitfahrgelegenheit.
12. Rückweg zur Alpe Weiherle
Tja der Abstieg ging dann über Schipisten zur Jörgalpe, und dann mit dem Auto (Mitfahrgelegenheit) bis Burgberg. Ab dort musste ich mich der Alpe Weiherle natürlich von unten nähern. die 140hm waren aber schnell gekillt. Oben machte ich dann noch einen Absacker. Es bleibt ein Hühnchen zu rupfen, vllt. such ich den Pfad mal von unten, ist meistens leichter, als von oben einen unbekannten Abstieg zu nehmen. Bei tw. weglosem Terrain fehlt mir eben noch die Übung.

Gegen 17:00 war schönstes Wetter, über die Schipiste war ich nach 20min bei der Jörgalpe, ab dort hatte ich dann eine Mitfahrgelegenheit

Berglifte Grünten

Flachlandblick

Die Jörgalpe kommt in Sicht

Sprung nach Burgberg, hier liess ich mich absetzen, blieben nach mit Verhauer 1150hm noch 140hm Gegenanstieg zum eigenen Auto

Blick zur Dorfkirche, weiter oben kam ich noch an einer netten Kapelle vorbei

Die Kapelle, ziemlich versteckt, danach war es noch ein kurzes Stück zur Alpe hoch, ohne Verhauer und der Mitfahrgelegenheit, wäre ich dort nicht vorbeigekommen

Rückblick auf das Burgberger Hörnle

Der war verdient, da hielt ich dann doch noch bis gegen 19:00 aus, so dass ich erst etwas spät back home war (21:00)

Auf der Alpe Weiherle kanns vorkommen, dass eine der Ziegen vorbeischaut, der Hund gehört zum Inventar.

Hund und Ziege nebeneinander, leider war das Wanderwetter erst Sonntags, da hätte ich noch Stundenlang ausgehalten.

Totale der Alpe Weiherle (908m), ähnlich hohes Verhockpotenzial wie auf der Jägerhütte, da schöne Lage, nur kommt man dort mit dem Auto hin.
Facts:

GPS-Track Tour ohne (ausser Anstieg zur Alphütte)

und mit Autostopp
Aufstieg: 1150m (1300m gesamt)
Abstieg: 850hm (mit Autostopp)
Strecke: 11,5km (Strecke) 21km (Mitfahrgelegenheit)
Gehzeit: knapp 6 Stunden gesamt
mFg Widdi
1. Aufstieg zum Funkenweg
Nunja nach Abfahrt gegen 6:00 zu Hause, gings dann in gut 2 Stunden nach Burgberg, dort dann ab Alpe Weiherle hoch um mit dem Burgberger Hörnle ein T3-Schmankerl mitzunehmen. Hoch kann man entweder auf dem Normalweg mit kurzem Klettersteig, oder besser nach einem Anstieg tw. auf einem Fahrweg den aufgelassenen Funkenweg nehmen. Rauf geht's erst mal über eine Pferdewiese, mit zutraulichen Haflingern.

Bei der Alpe Weiherle

Die musterten jeden, der vorbeikam, hatte die beiden dann plötzlich neben mir stehen.

Von der versprochenen Sonne war noch nix zu sehen, hat aber kaum als ich Mittags oben am Grünten war (nach einer Pause im Grüntenhaus) zunehmend aufgerissen.

Auf 1000m kommt man auf einem Fahrweg raus, dem man wahlweise bis zum Grüntenhaus, oder bis zum Funkenweg folgen kann.

Das Burgberger Hörnle ist in Sicht

Bereits im Funkenweg, ziemlich verstrauchte Sache, hat man den Weg mal, verliert man ihn so schnell nicht mehr.

Ausblick Richtung Nagelfluhkette

Wolkenspiele Richtung Süden
2. Auf dem Funkenweg
Kaum am Abzweiger, gut zu erkennen am abgeschraubten Wegweiser, gings erstmal durch Buschwerk durch. Leider auch mit Brennnesseln gespickt, zum Glück hörte das wenige Meter weiter oben auf, später wird's schrofiger, allerdings insgesamt leichter, als der Klettersteig am Normalweg. Alternativ kann man auch über Klettertouren hoch, das ist jedoch nix für mich.

Seitenblick müsste Richtung Stuhlwand sein

Wegverlauf, schon etwas eingewachsen, muss aber bis vor einigen Jahren ein offizieller Steig gewesen sein, nun ein "Wilder" Weg

Wolkenstimmung über Immenstadt

Weiter oben wird's schrofig

genau nach meinem Geschmack, später gings dann über die Wanderautobahn hoch aufs Übelhorn

Talblick aus 1300m

Wieder mal ein Tiefblick

Seitenblick zu den Felsen

Wegverlauf, an die Felsen muss man nicht

Noch ein Talblick kurz vorm Gipfel, hier wird das Gelände freier.

Fast oben angekommen, danahc muss man noch durch den kurzen Klettersteig.
3. Auf dem Burgberger Hörnle
Nach knapp 2 Stunden, gings dann erstmal auf die erste, kurze Gipfelrast des Tags. Noch bei etwas suboptimalem Wetter, dadurch blieb es zum Glück relativ kühl, zumal ich meistens auf der Südseite unterwegs war. Später gabs dann noch 2 Einkehrschwünge.

Tiefblick auf Immenstadt, aus knapp 1500m Höhe, im Anstieg hatte ich vond er Alpe Weiherle nur knapp 600hm. Danach gings via Normalweg runter, bis ich später auf einem Kleinen Pfad zum Siechenkopf weiter bin.

Ausblick Richtung Westallgäu, man sieht das schöne Wetter reinkommen

Blick über den Siechenkopf zum Grünten samt Sendemast

Ausblick beim Gipfelkreuz

Von der Straße kam ich rauf

Noch die Nagelfluhkette von der Seite, leider noch tw. in Wolken

Totholz, dahinter geht's in den kurzen Klettersteig
4. Burgberger Hörnle - Siechenkopf
Kaum vom Kreuz aus, bleibt einem nur der Klettersteig über. Zum Glück ist das Stück recht kurz, wenn auch etwas ausgesetzt. Danach per schmalem Pfad runter auf den grasigen Rücken. Später kann man zwischen dem bequemen Weg zum Grüntenhaus und dem Pfad auf den Siechenkopf wählen. Auf etwa 1580m treffen die Pfade wieder zusammen. Dort gings dann das Stück zur Wirtschaft runter, für einen Frühschoppen.

Rückblick auf den kurzen Steig, da das recht exponiert war, die Sachen weggepackt

Vorne muss man sich entscheiden, geradeaus geht's zum Siechenkopf (T2-3), rechts zur Hütte (T2)

So geradeaus weiter auf Pfadspuren zum nächsten Grüntengipfel.

Rückblick zum Burgberger Hörnle

Pfad auf den Siechenkopf, der trägt jedoch kein Kreuz mehr.

Seitenblick zur Stuhlwand, die ist nur mit Kletterei machbar

Aussicht vom Kamm aus

Urwüchsiges Gelände unter dem Siechenkopf

Stuhlwand vom Siechenkopf aus

Fast oben

Vom Siechenkopf aus, ist die Sicht durch Bäume eingeschränkt, ein Kreuz gabs wohl mal.
5. Siechenkopf - Grüntenhaus
Nach einer Kurzen pause auf dem Siechenkopf, gings dann dem Kamm folgend bis zum Grünten-Normalweg hinüber. Dort nahm ich dann noch den kurzen Abstieg in Kauf zur verdienten Einkehr nach den beiden Nebengipfeln. Später gings dann aufs Übelhorn weiter, mit 1738m der höchste Punkt.

Stuhlwand vom Siechenkopf aus, auch im Süden reisst es langsam auf

Auf dem Kamm, felsige Stellen wie hier sind am Siechenkopf die Ausnahme

Rückblick auf den Gipfelaufbau

Pfadverlauf

Zwischenziel in Sicht, dort gabs erst mal eine Pause

Pause! Sind dann 3 Bierchen geworden, da man es dort recht gut Aushalten konnte.

Stuhlwand, die sonnigen Abschnitte hab ich abgewartet und danach den Rest zum Grünten hoch (200hm ca. 35min)

Seitenblick aufs Burgberger Hörnle

Und ein kleiner Talblick
6. Grüntenhaus - Hochwart
Nunja nach der EInkehr, gings das kurze Stück zum Sender hoch, der ebenfalls auf einem der Grüntengipfel liegt. auf der 1700m hohen Hochwart, von dort aus geht's dann auf dem Kamm weiter zum Übelhorn, mit 1738m der höchste Punkt des gesamten Rückens. Ab Grüntenhaus ohne technische Schwierigkeiten, so dass man schnell rauf kommt.

Wieder die Stuhlwand

Blick rauf zum Sender, der PFad geht mäßig ansteigend bis zum Sender hoch, den hatte ich nach gut 25min in der Tasche.

Grüntenhaus-Totale, 1854 als Berghotel erbaut, mittlerweile "nur" noch ein Berggasthaus

Auf dem Pfad hoch zum Gipfel. Der eigtl. Gipfel ist ab Hochwart nur noch einen Katzensprung entfernt

Wieder ein Talblick

Seitenblick aus dem relativ waldigen Aufstieg, erst ganz oben verlässt man den Wald

Burgberger Hörnle (1496m) und Siechenkopf (1572m), sowie das Grüntenhaus

Tiefblick ins Allgäuer Alpenvorland, die Fernsicht war trotz Wolken durchaus ok.

Die BR-Seilbahn von der Bergstation aus, mittlerweile der gleiche Fall wie am Hohen Sonnblick, nicht öffentlich (bis 2014 gabs beschränkten öffentlichen Betrieb)

Wieder ein Blick nach Immenstadt hinüber, schon ein gutes Stück entfernt.
7. Hochwart - Grüntengipfel (Übelhorn)
Tja auf der Hochwart ging ich nur kurz vorbei. Gut zu sehen im Track der GPS-Aussetzer auf Höhe des Sendemastens, da schien es wohl ein Störsignal zu geben. Danach gings direkt weiter zum mit einem kleinen Gipfelkreuz und einem Kriegerdenkmal bebauten Hauptgipfel. Dort blieb ich dann einige Zeit sitzen. Zudem war dort oben einiges los. Danach gings dann ins Schigebiet hinab und zur Grüntenhütte

Aussicht in die Allgäuer Hochalpen

Wegverlauf zum Grüntengipfel, technisch einfach

Mal ein Blick Richtung Nagelfluhkette, wenn ich mich nicht täusche

Und ins Flachland

Wegverlauf, links müsste der Ostgrat abgehen

Beim Denkmal angekommen, hier war einiges los, dürfte aber für Grüntenverhältnisse noch wenig gewesen sein.

Das Gipfelkreuz ist weiter vorn auf einem felsigen Gipfelaufbau.
8. Gipfelrast
Der spätere Aufbruch von der Hütte, führte dazu, dass ich einen Teil der genialen Aussicht geniessen konnte, nachdem es morgens noch sehr bewölkt war. Ähnliche Wetterbedingungen hatte ich wenige Tage später in den Münchner Hausbergen, dort zahlte sich der späte Restaufstieg ebenfalls aus. Das halbscharige Wetter hatte wohl auch einige davon abgeschreckt den Gipfel aufzusuchen. Aber besser als sich bei 30°C im Tal von unten hochzuquälen.

Tiefblick zum Gigglstein, im Wald rechts davon verhaute ich mich später total, da blieb nur der Rückzug, bevor man sonst wo hinsteigt

Südblick in die Allgäuer Hochalpen

Blick am Sender vorbei Richtung Nagelfluhkette, die würde ich auch gern mal machen (dann aber per Zug)

Hochbetrieb oben, geht aber noch, Der Breitenstein Ende Mai war schlimmer

Blick zum Felsgipfel, der war weit weniger stark besucht

Tiefblick ins Illertal, wenn ich mich nicht täusche

Rückblick zur Hochwart

Tiefblick, müsste Kranzegg sein, da man vorne Rechts die Bergstation des Gipfellifts sieht

Mal ein Ostblick

Müssten die Tannheimer Berge oder gar schon die Ammergauer sein, die man Richtung Osten sieht.

Kriegerdenkmal vom Felsgipfel aus

Das winzige Gipfelkreuz

Die Einkehr ist in Sicht, das Aufspüren des alten Verbindungspfads zur Roßbergalpe schaffte ich nicht

Noch ein Südblick, danach gings zur Hütte.
9. Grünten - Grüntenhütte
Nach einer aufgeteilten Gipfelrast von knapp 25min, gings dann via Felsgipfel und dem Osthang runter. Dort gings dann auf kleinen Pfaden bis zum Gipfellift, der im Winter im oberen Teile eine Schiroute erschliesst weiter. Danach direkt auf der Kammabfahrt runter zur Hütte für die verspätete Mittagseinkehr. Dort hielt ich es lang aus, bis ich gegen 15:30 langsam gen Gigglstein los bin. Dort wollte ich nach dem Einstieg in die Südwand den alten Verbindungsweg zur Roßbergalpe aufstöbern, gelang mir aber im Unterholz nicht, so dass ich später den Rückzug angetreten hab.

Kreuz-Totale, weiter vorne gibt's ein 2. ist aber ein Gedenkkreuz.

Südblick, könnte der Gimpel sein, der Hochvogel eher nicht, da der allein steht

Zwischenziel in Sicht, dauerte aber noch so 40min bis rüber, danach wären es je nach Route 2-2,5h zur Alpe Weiherle gewesen.

Sendemast und Denkmal vom Felsgipfel aus

Tiefblick zu den Grüntenliften, dort kam ich danach noch ungewollt vorbei

Auf dem Abstieg

Gipfellift und Grüntenhütte von oben, etwa 30min später war ich dort

Blick ins Schigebiet, sehr nett, aber für mich halt eher Halbtagesziel

Südostblick, dürfte der Iseler sein

Rückblick hoch zum Grünten selbst von der Schipiste aus gesehen
10. Auf der Grüntenhütte
Nunja gegen 14:00 war ich dann an der Grüntenhütte angekommen. Die Pause fiel trotz Wind wieder mal länger aus, dank der schönen Lage. Im Winter kommt man als Schigast, entweder per Pedes ab dem Berglift oder vom Gipfellift aus hin. Gegen 15:30 bin ich Richtung Gigglstein. Dort folgte dann der Verhauer, da ich den ehemaligen Verbindungspfad nicht genau aufspüren konnte.

Der Gigglstein in Grün

Pause eine leckere Wildsalamiplatte gehabt.

Auf der Hütte

Der Enzian war obligatorisch nach der deftigen Brotzeit

Blick hoch zum Grüntengipfel, geht als Grasberg durch, obwohl er felsige Ausläufer hat, der Charakter ähnelt am ehesten der Rotwand im Mangfallgebirge (die ist auch eher grasig, denn felsig)

Wieder der Gigglstein, für ambitionierte Wanderer ebenfalls machbar, wenn man von rechts ansteigt, dort hat man dann "nur" I-er Stellen, allerdings T4-Gelände

Ausblick von den Almwiesen unter der Hütte aus

Dürfen im Allgäu nicht fehlen die Kühe, dahinter wieder der Grüntengipfel
11. Vergebliche Wegsuche zur Roßbergalpe
Nach der Einkehr, gings zunächst weglos durch die Wiesen rüber zu einem deutlichen Fahrweg. Der verlief sich später in steilem Waldgelände. Dort suchte ich den alten in der Kompass-Karte eingezeichneten Steig. Leider verstieg ich mich im Verlauf derart im Wald, in immer steileres Terrain. Auf etwa 1330m kehrte ich schliesslich um und durch den Urwald hoch. Oben noch eine Familie gefragt, die am Gigglstein klettern war, die wussten den ungefähren Verlauf auch nicht. Hab mich dann dran gehängt und auf Nachfrage eben eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Burgberg bekommen. Ab dort halt noch die 140hm Gegenanstieg zur Alpe Weiherle hoch, die nach 20min vernichtet waren

Gigglstein aus den Alpwiesen rund um die Hütte

Im Wald ging der Weg in einen Pfad über, später verlor sich dieser im Wald

Steiles Gelände, der Waldpfad ist problemlos, lediglich sehr steil

Bei den Kletterern hab ich später nach einem Weg nach Burgberg gefragt, die wussten den alten Weg auch nicht, muss schon lang aufgelassen sein

Hier verlor sich die Spur, bin wohl auf einen Wildpfad reingefallen, der Steig hätte geradeaus weiter geführt (war aber auch nur schwer zu erkennen)

Und ab in die Wildnis

Wurde immer fieseres Terrain, daher Rückzug.

Und wieder zurück, ab Einstieg hing ich mich an die Kletterer dran. Der Rückweg erfolgte dann per Mitfahrgelegenheit.
12. Rückweg zur Alpe Weiherle
Tja der Abstieg ging dann über Schipisten zur Jörgalpe, und dann mit dem Auto (Mitfahrgelegenheit) bis Burgberg. Ab dort musste ich mich der Alpe Weiherle natürlich von unten nähern. die 140hm waren aber schnell gekillt. Oben machte ich dann noch einen Absacker. Es bleibt ein Hühnchen zu rupfen, vllt. such ich den Pfad mal von unten, ist meistens leichter, als von oben einen unbekannten Abstieg zu nehmen. Bei tw. weglosem Terrain fehlt mir eben noch die Übung.

Gegen 17:00 war schönstes Wetter, über die Schipiste war ich nach 20min bei der Jörgalpe, ab dort hatte ich dann eine Mitfahrgelegenheit

Berglifte Grünten

Flachlandblick

Die Jörgalpe kommt in Sicht

Sprung nach Burgberg, hier liess ich mich absetzen, blieben nach mit Verhauer 1150hm noch 140hm Gegenanstieg zum eigenen Auto

Blick zur Dorfkirche, weiter oben kam ich noch an einer netten Kapelle vorbei

Die Kapelle, ziemlich versteckt, danach war es noch ein kurzes Stück zur Alpe hoch, ohne Verhauer und der Mitfahrgelegenheit, wäre ich dort nicht vorbeigekommen

Rückblick auf das Burgberger Hörnle

Der war verdient, da hielt ich dann doch noch bis gegen 19:00 aus, so dass ich erst etwas spät back home war (21:00)

Auf der Alpe Weiherle kanns vorkommen, dass eine der Ziegen vorbeischaut, der Hund gehört zum Inventar.

Hund und Ziege nebeneinander, leider war das Wanderwetter erst Sonntags, da hätte ich noch Stundenlang ausgehalten.

Totale der Alpe Weiherle (908m), ähnlich hohes Verhockpotenzial wie auf der Jägerhütte, da schöne Lage, nur kommt man dort mit dem Auto hin.
Facts:

GPS-Track Tour ohne (ausser Anstieg zur Alphütte)

und mit Autostopp
Aufstieg: 1150m (1300m gesamt)
Abstieg: 850hm (mit Autostopp)
Strecke: 11,5km (Strecke) 21km (Mitfahrgelegenheit)
Gehzeit: knapp 6 Stunden gesamt
mFg Widdi