Balderschwang - Durchwachsen (13.03.2016) (103 Pics)
Verfasst: Mi 23. Mär 2016, 21:02:56
Und gleich die nächste Altlast aus dem Allgäu hinterher. Am Sonntag gings dann wenn auch mit Verspätung, nochmal Richtung Allgäu. Diesmal fiel die Wahl auf Balderschwang. Leider spielte das Wetter nach einigermassen hoffnungsvollen Beginn gar nicht mit. Die Hochnebelartige Bewölkung lockerte dort nur sehr spärlich auf. Erst gegen Abend gabs mehr Sonne, tja da war aber bereits Feierabend, die Lifte fahren leider nur bis 16:00, ausser Übungshänge (die gehen bis 16:15) so dass der Schitag am Ende verkürzt war.
1. Erste Runden bei Sonne
Tja nach der zu späten Abfahrt, da Übelkeit am Morgen, kam ich erst gegen 7:00 weg: Vermutlich schlug mir die Beerdigung vom Vortag auf den Magen, zusätzlich zum Schlafmangel. An eine Pünktliche Ankunft am Lift war dabei jedoch nicht mehr zu denken! Naja gegen 9:30 begann ich den Schitag nach Kartenkauf doch, im Lauf des Vormittags besserte sich meine Gesundheit deutlich. Leider hat mich die ganze Warterei nochmal 10min gekostet. Immerhin ist der Schipass in Balderschwang sehr günstig. Zudem konnte ich mit Antizyklischem Fahren mir die Wartezeiten weitgehend ersparen. War mir an einem Lift zu viel los, gings zum Nächsten.

So ab zur Ersten Abfahrt, leider sehr spät dran gewesen mit 9:45, hab mich für den FIS-Hang entschieden

Sah vielversprechend aus, aber wenig später zog aus Osten neuer Hochnebel rein

Rückblick

Und der Schlusshang, später war die Abfahrt entsprechend zerfahren

Tja mittlerweile lief auch der Gelbhansekopflift, den nahm ich dann bis sich der Andrang gegen Mittag beruhigt hatte.

Im oberen Teil, insgesamt macht der Lift auf 1400m Strecke über 400hm, also eine recht steile Sache

Leider endet der Gelbhansekopf etwas tiefer als die 4KSB, was mir eine kleine Schiebestrecke zum Hochschelpen eingebrockt hat, dem Schwarzenberglift traute ich um 10:00 nicht über den Weg

Querweg zum Hochschelpen

Hier folgte ich dann der Familienabfahrt, die jedoch größtenteils ein Weg ist, bei 4km und nur 450hm kein Wunder.

Leider zogs wieder zu, erst gegen Abend lockerte es wieder auf. Da man aber eh unter der Baumgrenze unterwegs ist gibt's schlimmeres.
2. Hochschelpen und Familienabfahrt
Nunja die 2. Runde ging dann gleich an den Hochschelpenlift. Dort war noch recht wenig los, ok man hat 1-2min Wartezeit einplanen müssen. Auch der ist wie alle noch bestehenden langen Schlepper noch mit Dieselantrieb. Kommt aber im Sommer weg, Ersatz leider eine 6KSB, aber vllt. entzerrt das die Schelpenbahn als Hauptbeschäftigungsanlage. Die Abfahrten am Hochschelpen vertragen eine KSB problemlos.

Im Hochschelpenlift, relativ flache Geschichte, aber mehrere Varianten

Die Einkehr hab ich mir auch bereits ausgeschaut, ging in die Fuchsalm, Ex-Fuchshütte, allerdings recht teuer gewesen.

Eine der Abfahrten dort, insgesamt gibts so 3-4 Varianten, die man vom Hochschelpenlift erreicht

Diverse Varianten am Hochschelpen, leider alles eher mittelgebirgig, aber da kann das Gebiet nichts dafür

Den ganzen Tag über hat man aus Balderschwang immer Richtung Sonne gesehen, der Hochnebel kam irgendwie nur genau bis an die Grenze zu Vorarlberg

Das ist mir zu viel, also gleich wieder rüber Richtung Schelpenbahn

Schiweg zur Bodenseehütte, man kann oberhalb und unterhalb davon vorbei

Balderschwang ist in Sicht: Steine fand man nirgends im Gebiet

Wieder ein Sonnenblinzler, solche Stürze wie hier sah man öfter im Gebiet, wg. der günstigen Preise ist das eh bei Familien beliebt

Tja rauf gings wieder per Schlepper, dort hatte man keinerlei Wartezeit, während man an der 4KSB nebenan 5-10min einplanen konnte.

Oben angekommen, Snowboarder dürfen auf dem Gelbhansekopflift offiziell nicht mitfahren, wohl wg. der steilen Trasse.
3. Einkehrschwung+Wechsel zu den Gschwendliften
Nunja kaum wieder oben war es gegen 11:00, zunächst hatte ich mit der Käsehütte überlegt: Die kannte ich aber schon, also doch zur Fuchsalm runter. Mal was anderes, an sich ja eine nette Hütte aber fast zu Schicki-Micki, wenn man schon die Schampusflaschen überm Eingang sieht. Hatte den Fuchsalmburger genommen, war lecker, aber doch recht teuer. Naja in AT zahlst für was vergleichbares oft noch etwas mehr (glaub so 13€ waren das) Aber wenn man bedenkt der gleichen Familie gehört ein 4*-Hotel im Tal unten nicht zu teuer. Bin danach via Hochschelpen zu den beiden Gschwendliften gefahren, beides jedoch eher Übungshänge als sonst was. Und ohne Fussweg geht's nicht zur Schelpenbahn zurück, etwas schlecht gelöst. Sind aber nur maximal 200m.

Reifablagerungen auf dem Weg rüber zur Fuchsalm

Das nervte den ganzen Tag, aus der Hochnebelartigen Bewölkung raus konnte man weiter südlich die Sonne sehen. Hing anscheinend alles in der Hörnergruppe fest.

Im Fuchshang

Pause!

Den gabs dann auch noch, grad halt dass der in mich reingepasst hat, die Übelkeit vom Morgen war da lang weg.

Der Schnaps danach war obligatorisch, sonst hätte ich das nicht verdaut.

Danach gings gleich zu den beiden Gschwendliften rüber

Wieder ein Ausblick

Tja vom Hochschelpen gings dann nochmal ganz runter

Unterer Teil der Familienabfahrt

Zufahrt zu den Gschwendliften
4. An den Gschwendliften
Nach der EInkehr, gings dann per Familienabfahrt runter nach Gschwend. Dort befinden sich 2 wenn auch tw. sehr langsame Übungslifte, die durch Ziehwege verbunden sind. Bin zuerst 2x am lahmen Gschwend 2 gefahren, der ältere ist etwas flotter, aber genauso flach. Los war an den beiden Anlagen genau gar nichts, da sie doch etwas ab vom Schuss sind. nach je 2 Runden gings, dann zum Höflealplift. Dort hatte ich dann nochmals eine kleine Wartezeit (3 Minuten) und Anschliessend das restliche Gebiet unsicher gemacht.

Geht an einer Alphütte vorbei, unten landet man beim Gschwend II, der leider ein ziemliches Kriechtier ist.

und drin nix los, fährt aber grad mal 1,6m/s, extrem lahm, zudem zieht es hier bei Ostwind deutlich

Abfahrt dazu, sehr breit und flach, ok ist aber auch ein Übungshang

Tja leider drückten mehr Wolken rein, die Sicht blieb aber ok, da die Untergrenze bei ca. 1500m lag, höher geht das Gebiet ohnehin nicht.

Im Gschwend 2, da schläft man fast ein, der Gschwend 1 ist etwas flotter

und drin, mit knapp 2m/s auch langsam, aber schneller als der Gschwend 2 und älter

Piste dazu, hinten der Gelbhansekopf

Seitenblick rüber nach Gschwend

Und nach Balderschwang
5. Wechsel zum Riedbergerhorn
Tja nach den Runden an den Gschwendliften, gings erst noch 2x in die 4KSB. Danach via Schwarzenberglift Richtung Schwabenhof und danach über die Straße zur DSB. Dort verbrachte ich dann die nächste gute Stunde. Im Anschluss gings dann wieder zum Schelpenbereich retour.

Wieder auf dem Gelbhansekopf

Ab zum nächsten Ziel, das lag gerade so unter der Wolkenuntergrenze

Zunächst bin ich aber zur Alten Rennstrecke, danach hab ich noch eine Quervariante durch den Wald probiert, die ging unterhalb des Hangs weiter, kam aber auch and er Talstation raus

An der 4KSB entlang, müsste die beschneite neue FIS sein

Blick zum Gelbhansekopflift, dessen Bergstation liegt unterhalb des Ausstiegs, gibt's aber bei steilen Schleppern öfter, wenn man keinen Totpunktausstieg wollte.

Wieder ein Tiefblick

Am Ende kommt man irgendwie immer bei der Höflealp raus, also nochmal per KSB hoch und dann ab ans Riedberger Horn

in der 4KSB. Die Bahn ist noch die modernste Anlage im Schigebiet, ändert sich aber ab kommender Saison

Abfahrt zum Schwarzenberglift, der längste Schlepper im Gebiet mit 1600m und mit Jahrgang 1980 relativ neu.

Kleiner Seitenblick, im Schlepper nicht geknipst, aber den bin ich später eh nochmal gefahren

Im Schwabenhoflift, der stellt die Verbindung zwischen den Gebietsteilen her, ist allerdings relativ neu (1995)
6. Am Riedbergerhorn
Nunja drüben angekommen, gings erstmal zum Rauhbachlift, ein sehr seltener Röhrs. Da kenn ich eigtl. nur genau die beiden kurzen Lifte am Riedbergerhorn von dem Hersteller. Sonst hat der eher Gehänge und Bügel fabriziert. Sogar Seba und Heuss-Anlagen sind noch deutlich weiter verbreitet. Bin dann zunächst 1x an den Rauhbachlift, danach mehrmals auf die DSB und zum Schluss noch zum kurzen Angerlift rüber.

Im Rauhbachlift, ist relativ kurz

Danach gings in die DSB, die bin ich insgesamt 4x gefahren, mit einer Unterbrechung am Angerlift. mit 160m und 15hm ist der gerade zu extrem kurz geraten.

Oben gibt's lediglich die Liftstation, das wars. Hier pfiff der Wind auch ordentlich durch

Sicht oben

Tja die Suppe hing genau auf Gipfelniveau (um 1500m)

Nebulöser Ausblick am Kreuzlehang, war leider sehr eisig, ansonsten nett

Das hat genervt, die Nebelgrenze war genau auf der Landesgrenze nach Vorarlberg rüber, konnte also quasi von Balderschwang ins schöne Wetter schauen

Talblick runter, leider alles weiter östlich total in der Suppe

Unten angekommen, hinten geht's zu den Schelpenliften weiter

Im Angerlift, sehr kurz geraten

Seitenblick zur DSB, die gabs dann gleich noch einmal

Das eigtl. Riedbergerhorn zeigt sich nicht, alles im Nebel, hier wird schon seit 40! Jahren über eine Verbindung der beiden Schigebiete am Riedbergpass gestritten

Im Kreuzlehang

Danach gings wieder zu den Schelpenliften. Der Mittelgbirgscharakter half bei dem durchwachsenen Wetter, da man nicht im Hochnebel (Untergrenze 1500m) stochern musste.

Wieder im Schwarzenberglift, sehr nette Anlage, trotz 1980er Jahrgang noch mit Diesel, allerdings schon die modernere Version über Kardanwelle
7. Nachmittags am Schelpen
Tja wieder im Schwarzenberglift angekommen, gings den gleich 2x rauf, da er eine recht nette Abfahrt bietet. Die war leider auch schon ziemlich zerfahren. Los war jedoch Nachmittags gegen 15:00 nichts mehr, also endlich Ruhe im Gebiet gehabt. Danach gings noch einige male an die Schelpenbahn. Der Gelbhansekopf war in der Zwischenzeit wieder ausser Betrieb. Der läuft ohnehin nur als Entlastungsanlage zur 4KSB. Daher also nur am Wochenende und in den Ferien in Betrieb, so dass ich quasi zu einem WE-Besuch in Balderschwang verdonnert bin, wenn ich alles fahren will.

Schwarzenbergabfahrt

Man hat aber auch and er oft 2 Varianten bis runter, durch Bäume getrennt, was mir deutlich besser gefällt als ein einziger breiter Hang

Im Lift, mit 1600m die längste Anlage des gesamten Schigebiets

Seitenblick

Nach 2 Runden am Schwarzenberglift, gings dann gleich rüber zur Köpfleabfahrt und retour zur Schelpenbahn

Noch am Schwarzenberglift, danach bog ich wieder zum Schelpen ab

Auf der Köpfleabfahrt, die 2. Hintenrum-Abfahrt von der 4KSB aus

Bei der Hütte fiel mir dann die Materialseilbahn auf, entweder war das mal ein Schlepper, oder von vornherein eine MSB allerdings mit Schleppliftmasten

Dahinter gings dann flach zur Hauptabfahrt hinüber

Und unten angekommen, leider kam das Schöne Wetter nicht weiter nach Nordosten voran

Tja danach gings nochmal zum Hochschelpenlift

Ausblick aus dem Lift

Nochmals an den Hochschelpenabfahrten lang, danach gings noch 2x zur 4KSB

Wieder ein Talblick, nicht wirklich tief, da nach 400-500hm Schluss ist, tja und genau an der Wettergrenze gewesen.
8. Letzte Runden am Berg
Tja kaum an der Schelpenbahn angekommen, gingen noch 2 Fahrten. Ok an den Übungsliften, hätte ich noch etwas länger fahren können (so 2-3 Runden), aber das muss nicht wirklich sein. Bin dann direkt zum Absacker übergegangen.

Auf den Hochschelpenabfahrten

Gleich ein Sprung zur Höflealp

Und zurück auf den Gelbahnsekopf, gerade mal 1456m hoch und bereits der 2.-Höchste Punkt des eigtl. Schigebiets, also totales Mittelgebirge, was aber nichts schlechtes heißen muss!

Nochmal in der FIS-Abfahrt

Typisch: Zum Feierabend riss es auf, das kenn ich aber generell von mehreren Gebieten.

Auf dem Weg zur Höflealp, die besuchte ich diesmal jedoch nicht, bin lieber an die Schirmbar unten gefahren

Höflealp gegen 15:45, kaum 15min Später kam ich wieder vorbei nix mehr los, also dann doch zur Talstation zum Absacker.
9. Endgültige Talabfahrt
Tja gegen 15:50 bin ich nochmal in die 4KSB und ab dort die komplette Familienabfahrt runter. Unten wartete dann noch der Absacker in der Schirmbar and er Talstation. Dort war noch gut was los, von der Musik her war es bunt gemischt. Mal alte Schlager, mal Rock-Klassiker mal typisches Apres-ski-Gedudel. Danach gings mit einem kleinen Umweg über den Bregenzerwald back home. Hab mir dann an der Tankstelle einen Bergkäse mitgenommen, de raus der örtlichen Sennerei stammte. Naja zu Hause hab ich dann noch erstmal eine Halbe Stunde geputzt, da ich morgens Kotzen musste, vermutlich schlugen mir die Beerdigung vom Vortag und der Schlafmangel auf den Magen.

So nochmal in die Familienabfahrt rein

Und ein neidischer Blick rüber nach Südwesten, dort schien die Sonne

Seitenblick ebenfalls Richtung AT

Runter nahm ich noch einmal den Fuchshang mit, der Self-Timer ist aber mittlerweile an der Schelpenbahn

Weiterer Verlauf der 5, ab Bodenseehütte, leider totaler Zieher

Auf dem Zieher

Balderschwang ist in Sicht

Und angekommen

Pause leider gabs am Schirm nur kleine Bier. Aber bei 3 Stück ist die Mass drin

Am Parkplatz ist natürlich Abends nix mehr los

Typisch: Kaum auf dem Heimweg lockerts auf, hat mich das Schigebiet mal wieder etwas gefuchst

Kaum in Vorarlberg riss es komplett auf

Impressionen kurz vor Hittisau, schon fast frühlingshaft, wie man an der Schneelage sieht.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 73,2km
Vmax: 79,6km/h
mFg Widdi
1. Erste Runden bei Sonne
Tja nach der zu späten Abfahrt, da Übelkeit am Morgen, kam ich erst gegen 7:00 weg: Vermutlich schlug mir die Beerdigung vom Vortag auf den Magen, zusätzlich zum Schlafmangel. An eine Pünktliche Ankunft am Lift war dabei jedoch nicht mehr zu denken! Naja gegen 9:30 begann ich den Schitag nach Kartenkauf doch, im Lauf des Vormittags besserte sich meine Gesundheit deutlich. Leider hat mich die ganze Warterei nochmal 10min gekostet. Immerhin ist der Schipass in Balderschwang sehr günstig. Zudem konnte ich mit Antizyklischem Fahren mir die Wartezeiten weitgehend ersparen. War mir an einem Lift zu viel los, gings zum Nächsten.

So ab zur Ersten Abfahrt, leider sehr spät dran gewesen mit 9:45, hab mich für den FIS-Hang entschieden

Sah vielversprechend aus, aber wenig später zog aus Osten neuer Hochnebel rein

Rückblick

Und der Schlusshang, später war die Abfahrt entsprechend zerfahren

Tja mittlerweile lief auch der Gelbhansekopflift, den nahm ich dann bis sich der Andrang gegen Mittag beruhigt hatte.

Im oberen Teil, insgesamt macht der Lift auf 1400m Strecke über 400hm, also eine recht steile Sache

Leider endet der Gelbhansekopf etwas tiefer als die 4KSB, was mir eine kleine Schiebestrecke zum Hochschelpen eingebrockt hat, dem Schwarzenberglift traute ich um 10:00 nicht über den Weg

Querweg zum Hochschelpen

Hier folgte ich dann der Familienabfahrt, die jedoch größtenteils ein Weg ist, bei 4km und nur 450hm kein Wunder.

Leider zogs wieder zu, erst gegen Abend lockerte es wieder auf. Da man aber eh unter der Baumgrenze unterwegs ist gibt's schlimmeres.
2. Hochschelpen und Familienabfahrt
Nunja die 2. Runde ging dann gleich an den Hochschelpenlift. Dort war noch recht wenig los, ok man hat 1-2min Wartezeit einplanen müssen. Auch der ist wie alle noch bestehenden langen Schlepper noch mit Dieselantrieb. Kommt aber im Sommer weg, Ersatz leider eine 6KSB, aber vllt. entzerrt das die Schelpenbahn als Hauptbeschäftigungsanlage. Die Abfahrten am Hochschelpen vertragen eine KSB problemlos.

Im Hochschelpenlift, relativ flache Geschichte, aber mehrere Varianten

Die Einkehr hab ich mir auch bereits ausgeschaut, ging in die Fuchsalm, Ex-Fuchshütte, allerdings recht teuer gewesen.

Eine der Abfahrten dort, insgesamt gibts so 3-4 Varianten, die man vom Hochschelpenlift erreicht

Diverse Varianten am Hochschelpen, leider alles eher mittelgebirgig, aber da kann das Gebiet nichts dafür

Den ganzen Tag über hat man aus Balderschwang immer Richtung Sonne gesehen, der Hochnebel kam irgendwie nur genau bis an die Grenze zu Vorarlberg

Das ist mir zu viel, also gleich wieder rüber Richtung Schelpenbahn

Schiweg zur Bodenseehütte, man kann oberhalb und unterhalb davon vorbei

Balderschwang ist in Sicht: Steine fand man nirgends im Gebiet

Wieder ein Sonnenblinzler, solche Stürze wie hier sah man öfter im Gebiet, wg. der günstigen Preise ist das eh bei Familien beliebt

Tja rauf gings wieder per Schlepper, dort hatte man keinerlei Wartezeit, während man an der 4KSB nebenan 5-10min einplanen konnte.

Oben angekommen, Snowboarder dürfen auf dem Gelbhansekopflift offiziell nicht mitfahren, wohl wg. der steilen Trasse.
3. Einkehrschwung+Wechsel zu den Gschwendliften
Nunja kaum wieder oben war es gegen 11:00, zunächst hatte ich mit der Käsehütte überlegt: Die kannte ich aber schon, also doch zur Fuchsalm runter. Mal was anderes, an sich ja eine nette Hütte aber fast zu Schicki-Micki, wenn man schon die Schampusflaschen überm Eingang sieht. Hatte den Fuchsalmburger genommen, war lecker, aber doch recht teuer. Naja in AT zahlst für was vergleichbares oft noch etwas mehr (glaub so 13€ waren das) Aber wenn man bedenkt der gleichen Familie gehört ein 4*-Hotel im Tal unten nicht zu teuer. Bin danach via Hochschelpen zu den beiden Gschwendliften gefahren, beides jedoch eher Übungshänge als sonst was. Und ohne Fussweg geht's nicht zur Schelpenbahn zurück, etwas schlecht gelöst. Sind aber nur maximal 200m.

Reifablagerungen auf dem Weg rüber zur Fuchsalm

Das nervte den ganzen Tag, aus der Hochnebelartigen Bewölkung raus konnte man weiter südlich die Sonne sehen. Hing anscheinend alles in der Hörnergruppe fest.

Im Fuchshang

Pause!

Den gabs dann auch noch, grad halt dass der in mich reingepasst hat, die Übelkeit vom Morgen war da lang weg.

Der Schnaps danach war obligatorisch, sonst hätte ich das nicht verdaut.

Danach gings gleich zu den beiden Gschwendliften rüber

Wieder ein Ausblick

Tja vom Hochschelpen gings dann nochmal ganz runter

Unterer Teil der Familienabfahrt

Zufahrt zu den Gschwendliften
4. An den Gschwendliften
Nach der EInkehr, gings dann per Familienabfahrt runter nach Gschwend. Dort befinden sich 2 wenn auch tw. sehr langsame Übungslifte, die durch Ziehwege verbunden sind. Bin zuerst 2x am lahmen Gschwend 2 gefahren, der ältere ist etwas flotter, aber genauso flach. Los war an den beiden Anlagen genau gar nichts, da sie doch etwas ab vom Schuss sind. nach je 2 Runden gings, dann zum Höflealplift. Dort hatte ich dann nochmals eine kleine Wartezeit (3 Minuten) und Anschliessend das restliche Gebiet unsicher gemacht.

Geht an einer Alphütte vorbei, unten landet man beim Gschwend II, der leider ein ziemliches Kriechtier ist.

und drin nix los, fährt aber grad mal 1,6m/s, extrem lahm, zudem zieht es hier bei Ostwind deutlich

Abfahrt dazu, sehr breit und flach, ok ist aber auch ein Übungshang

Tja leider drückten mehr Wolken rein, die Sicht blieb aber ok, da die Untergrenze bei ca. 1500m lag, höher geht das Gebiet ohnehin nicht.

Im Gschwend 2, da schläft man fast ein, der Gschwend 1 ist etwas flotter

und drin, mit knapp 2m/s auch langsam, aber schneller als der Gschwend 2 und älter

Piste dazu, hinten der Gelbhansekopf

Seitenblick rüber nach Gschwend

Und nach Balderschwang
5. Wechsel zum Riedbergerhorn
Tja nach den Runden an den Gschwendliften, gings erst noch 2x in die 4KSB. Danach via Schwarzenberglift Richtung Schwabenhof und danach über die Straße zur DSB. Dort verbrachte ich dann die nächste gute Stunde. Im Anschluss gings dann wieder zum Schelpenbereich retour.

Wieder auf dem Gelbhansekopf

Ab zum nächsten Ziel, das lag gerade so unter der Wolkenuntergrenze

Zunächst bin ich aber zur Alten Rennstrecke, danach hab ich noch eine Quervariante durch den Wald probiert, die ging unterhalb des Hangs weiter, kam aber auch and er Talstation raus

An der 4KSB entlang, müsste die beschneite neue FIS sein

Blick zum Gelbhansekopflift, dessen Bergstation liegt unterhalb des Ausstiegs, gibt's aber bei steilen Schleppern öfter, wenn man keinen Totpunktausstieg wollte.

Wieder ein Tiefblick

Am Ende kommt man irgendwie immer bei der Höflealp raus, also nochmal per KSB hoch und dann ab ans Riedberger Horn

in der 4KSB. Die Bahn ist noch die modernste Anlage im Schigebiet, ändert sich aber ab kommender Saison

Abfahrt zum Schwarzenberglift, der längste Schlepper im Gebiet mit 1600m und mit Jahrgang 1980 relativ neu.

Kleiner Seitenblick, im Schlepper nicht geknipst, aber den bin ich später eh nochmal gefahren

Im Schwabenhoflift, der stellt die Verbindung zwischen den Gebietsteilen her, ist allerdings relativ neu (1995)
6. Am Riedbergerhorn
Nunja drüben angekommen, gings erstmal zum Rauhbachlift, ein sehr seltener Röhrs. Da kenn ich eigtl. nur genau die beiden kurzen Lifte am Riedbergerhorn von dem Hersteller. Sonst hat der eher Gehänge und Bügel fabriziert. Sogar Seba und Heuss-Anlagen sind noch deutlich weiter verbreitet. Bin dann zunächst 1x an den Rauhbachlift, danach mehrmals auf die DSB und zum Schluss noch zum kurzen Angerlift rüber.

Im Rauhbachlift, ist relativ kurz

Danach gings in die DSB, die bin ich insgesamt 4x gefahren, mit einer Unterbrechung am Angerlift. mit 160m und 15hm ist der gerade zu extrem kurz geraten.

Oben gibt's lediglich die Liftstation, das wars. Hier pfiff der Wind auch ordentlich durch

Sicht oben

Tja die Suppe hing genau auf Gipfelniveau (um 1500m)

Nebulöser Ausblick am Kreuzlehang, war leider sehr eisig, ansonsten nett

Das hat genervt, die Nebelgrenze war genau auf der Landesgrenze nach Vorarlberg rüber, konnte also quasi von Balderschwang ins schöne Wetter schauen

Talblick runter, leider alles weiter östlich total in der Suppe

Unten angekommen, hinten geht's zu den Schelpenliften weiter

Im Angerlift, sehr kurz geraten

Seitenblick zur DSB, die gabs dann gleich noch einmal

Das eigtl. Riedbergerhorn zeigt sich nicht, alles im Nebel, hier wird schon seit 40! Jahren über eine Verbindung der beiden Schigebiete am Riedbergpass gestritten

Im Kreuzlehang

Danach gings wieder zu den Schelpenliften. Der Mittelgbirgscharakter half bei dem durchwachsenen Wetter, da man nicht im Hochnebel (Untergrenze 1500m) stochern musste.

Wieder im Schwarzenberglift, sehr nette Anlage, trotz 1980er Jahrgang noch mit Diesel, allerdings schon die modernere Version über Kardanwelle
7. Nachmittags am Schelpen
Tja wieder im Schwarzenberglift angekommen, gings den gleich 2x rauf, da er eine recht nette Abfahrt bietet. Die war leider auch schon ziemlich zerfahren. Los war jedoch Nachmittags gegen 15:00 nichts mehr, also endlich Ruhe im Gebiet gehabt. Danach gings noch einige male an die Schelpenbahn. Der Gelbhansekopf war in der Zwischenzeit wieder ausser Betrieb. Der läuft ohnehin nur als Entlastungsanlage zur 4KSB. Daher also nur am Wochenende und in den Ferien in Betrieb, so dass ich quasi zu einem WE-Besuch in Balderschwang verdonnert bin, wenn ich alles fahren will.

Schwarzenbergabfahrt

Man hat aber auch and er oft 2 Varianten bis runter, durch Bäume getrennt, was mir deutlich besser gefällt als ein einziger breiter Hang

Im Lift, mit 1600m die längste Anlage des gesamten Schigebiets

Seitenblick

Nach 2 Runden am Schwarzenberglift, gings dann gleich rüber zur Köpfleabfahrt und retour zur Schelpenbahn

Noch am Schwarzenberglift, danach bog ich wieder zum Schelpen ab

Auf der Köpfleabfahrt, die 2. Hintenrum-Abfahrt von der 4KSB aus

Bei der Hütte fiel mir dann die Materialseilbahn auf, entweder war das mal ein Schlepper, oder von vornherein eine MSB allerdings mit Schleppliftmasten

Dahinter gings dann flach zur Hauptabfahrt hinüber

Und unten angekommen, leider kam das Schöne Wetter nicht weiter nach Nordosten voran

Tja danach gings nochmal zum Hochschelpenlift

Ausblick aus dem Lift

Nochmals an den Hochschelpenabfahrten lang, danach gings noch 2x zur 4KSB

Wieder ein Talblick, nicht wirklich tief, da nach 400-500hm Schluss ist, tja und genau an der Wettergrenze gewesen.
8. Letzte Runden am Berg
Tja kaum an der Schelpenbahn angekommen, gingen noch 2 Fahrten. Ok an den Übungsliften, hätte ich noch etwas länger fahren können (so 2-3 Runden), aber das muss nicht wirklich sein. Bin dann direkt zum Absacker übergegangen.

Auf den Hochschelpenabfahrten

Gleich ein Sprung zur Höflealp

Und zurück auf den Gelbahnsekopf, gerade mal 1456m hoch und bereits der 2.-Höchste Punkt des eigtl. Schigebiets, also totales Mittelgebirge, was aber nichts schlechtes heißen muss!

Nochmal in der FIS-Abfahrt

Typisch: Zum Feierabend riss es auf, das kenn ich aber generell von mehreren Gebieten.

Auf dem Weg zur Höflealp, die besuchte ich diesmal jedoch nicht, bin lieber an die Schirmbar unten gefahren

Höflealp gegen 15:45, kaum 15min Später kam ich wieder vorbei nix mehr los, also dann doch zur Talstation zum Absacker.
9. Endgültige Talabfahrt
Tja gegen 15:50 bin ich nochmal in die 4KSB und ab dort die komplette Familienabfahrt runter. Unten wartete dann noch der Absacker in der Schirmbar and er Talstation. Dort war noch gut was los, von der Musik her war es bunt gemischt. Mal alte Schlager, mal Rock-Klassiker mal typisches Apres-ski-Gedudel. Danach gings mit einem kleinen Umweg über den Bregenzerwald back home. Hab mir dann an der Tankstelle einen Bergkäse mitgenommen, de raus der örtlichen Sennerei stammte. Naja zu Hause hab ich dann noch erstmal eine Halbe Stunde geputzt, da ich morgens Kotzen musste, vermutlich schlugen mir die Beerdigung vom Vortag und der Schlafmangel auf den Magen.

So nochmal in die Familienabfahrt rein

Und ein neidischer Blick rüber nach Südwesten, dort schien die Sonne

Seitenblick ebenfalls Richtung AT

Runter nahm ich noch einmal den Fuchshang mit, der Self-Timer ist aber mittlerweile an der Schelpenbahn

Weiterer Verlauf der 5, ab Bodenseehütte, leider totaler Zieher

Auf dem Zieher

Balderschwang ist in Sicht

Und angekommen

Pause leider gabs am Schirm nur kleine Bier. Aber bei 3 Stück ist die Mass drin

Am Parkplatz ist natürlich Abends nix mehr los

Typisch: Kaum auf dem Heimweg lockerts auf, hat mich das Schigebiet mal wieder etwas gefuchst

Kaum in Vorarlberg riss es komplett auf

Impressionen kurz vor Hittisau, schon fast frühlingshaft, wie man an der Schneelage sieht.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 73,2km
Vmax: 79,6km/h
mFg Widdi