Hintertuxer Gletscher - Notlösung (10.12.2015) (109 Pics)
Verfasst: Mo 21. Dez 2015, 19:21:25
So mit der üblichen Verspätung, die vorletzte Altlast, will die ja noch bis Weihnachten alle weg bekommen. Diesmal gings am Freien Tag zum Hintertuxer, dank Wochentag war allerdings nur sehr wenig los. Es hatte jedoch ein paar Kurzurlauber, obwohl noch Nebensaison war. Der GB 2 war an dem Tag noch bis Mittag in Revision, so dass man mit der alten 4-EUB hoch musste. Leider ist die aber immer gleich voll. Oft versuch ich das Zeitfenster, in dem die fährt (Entlastungsanlage) zu erwischen. Weiter unten geht ja wg. der miesen Schneelage nach wie vor nicht allzu viel.
1. Erste Runden am Schlegeis
Nunja oben angekommen mit den üblichen 3 Umsteigern. Da ist der genommene Zubringer ziemlich egal, da man lediglich ab Fernerhaus in einem Zug hoch kommt. Alternativ muss man nach oben wieder Umsteigen, allerdings kann das Gebiet stockwerkeweise betrieben werden, wodurch es auch das einzige verbliebene Sommerschigebiet in Nordtirol ist. Liegt unten kein Schnee mehr oder noch nix, fährt man auf der oberen Etage, sonst bis Mitte oder bis ganz unten.

Kontraste, da kurioserweise diesmal die 4EUB lief, die ursprünglich aus den 70ern stammt, wobei man die Ende der 80er nochmal umgebaut hat.

Bergstation 4EUB, wirkt etwas klein neben TFH-Haus und der 10er-Gondel dahinter.

Standardbild mit den Olpererliften, bin aber erstmal zum Schlegeis am Südhang runter.

Rein da, wurde über den Tag windig dazu -8°C am Gipfel, selbst das ist dzt. nicht annähernd drin

Seitenblick aus der 3SB nach 2x Schlegeis hats mir gereicht und danach gings rüber zu den Schleppern

Schneelage am Südhang, sehr mager, trotz 2800m, weils einfach schon monatelang zu trocken ist.

Bin dann erstmal zum Olperer, dort blieb ich erst mal.

Im Lift die Spalten sind tw. noch offen
2. Auf dem Gletscher
Nach dem Kurzbesuch am Schlegeis erstmal 3x Olperer gefahren, bevor es nochmal zum Schlegeis ging. Da ich ziemlich auf Vollgas aus war, klar irgendwie muss man den fehlenden Winter kompensieren. Das Vmax mit gut 100km/h fiel auch am Olperer, man muss untenraus mit hohem Tempo fahren, wg. des langen Flachstücks.

Windige Verhältnisse, hatte wohl leicht föhnig

Fernsicht überm Hochnebelgeplagten Inntal

Seitenblick an dem Tag hatte es ausnahmsweise mal bis ins Tuxertal Schnee, momentan dürfte es dort genauso grün-braun aussehen wie sonst faktisch Alpenweit

Mal rechts rum runter

Auf der längeren linken Abfahrt, war es jedoch ziemlich schattig

Olperer-Totale am Kamm ging ein ziemlicher Wind

Tiefblick zum Schlegeisspeicher, der aber wie üblich im Winter abgelassen ist

Wieder in der 3SB, und langsam wird's zu voll, also gleich mal rüber Richtung GB 3

Wieder im Riepensattel, kein Wunder dass man dort bei Nebel nix sieht

Auf der Fernerhausabfahrt
3. Panopause
Kaum wieder oben, gings dann gleich mal auf das Dach des Gletscherbus 3 rauf, bei sehr guter Fernsicht. Ging geschätzt über 100km weit, jedenfalls besser als im August, als ich nebendran am Hohen Riffler ziemlich durch den Nebel stochern musste. Jedenfalls ist der irgendwann mal wieder fällig, allerdings dann etwas besser durchgeplant.

Ostblick mit dem Hohen Riffler gegenüber

Südblick zum Möseler

Und ein Blick Richtung Alpennordrand samt Rauchfahne, vermutlich sogar die vom Isar 2, was aber dann eine extreme Fernsicht wäre

Zoom zum Schwarzenstein

Auf der Plattform

Ostblick

Blick zum Gratanstieg

Standardblick Richtung Olpererlifte

Auch zu den Dolomiten sieht man, jedoch deutlich schlechter als weiter westlich

Ausblick in Richtung Zugspitze

Olperer und Schrammacher

Wie nah man am Gletschergebiet ist sieht man beim Hohen Riffler deutlich, der ist direkt daneben, und von Süden recht einfach (T3-4)

Zeit wieder loszufahren, hab ich diesmal jedoch für die Falsche Variante entschieden (die Bugglpiste, die oben ne Eispiste war)

Wieder Olperer und Schrammacher
4. Letzte Runden vor der Einkehr
So nach der sehr unangenehmen Bugglpiste (2x lang gemacht auf Blankeis), hab ich den Rest des Tages die Finger davon gelassen. Man hatte leider ja doch teilweise widerliche Eisplatten drin.. Danach gings mal wieder zum TFH-Haus hinab. Hab den Kaserer zunächst weg gelassen, der kam aber dafür am Nachmittag dran, ebenso wie die Schwarze Pfanne, die war insgesamt 2x dran.

Mal zur Info das Weisse hinten schimpft sich Schnee, der ist dzt. verzweifelt gesucht.

In der 10er-Gondel, auf Südhängen konnte man leider wie so oft heuer beim Ausapern zuschauen, klar da fielen nur wenige cm und das auf warmen Boden (wg. der Inversion davor)

In der DSB, oben am Grat gabs föhnigen Südwind

Hat jedenfalls ganz nett geschaukelt, aber alle Anlagen hielten trotz des Winds durch

Fast arktische Verhältnisse, allerdings selbst dort oben auf 3000m mit -8°C relativ mild gewesen

Dolomitenblick dort schauts dzt. noch trister als Alpennordseitig aus

Fernsicht aber auch hier gigantisch, witzig, dass es föhnige Effekte waren und trotzdem Alpenweit sonnig

Und ab nach unten

Unten wird's zunehmend herbstlicher
5. Einkehrschwung und Wechsel zum Tuxerjoch
Bei der EInkehr fiel die Wahl diesmal aufs Spannnagelhaus, geh dort meistens rein, ausser es geht nur wie die letzten beiden Oktober nur ganz oben was. Da wähl ich dann immer zwischen Gletscherhütte und Fernerhaus. Nach dem reichlichen Essen und einem Verdauungsschnaps, gings erstmal runter zum Sommerberg, dort kurz alles durchgemacht und danach weg.

Pause, diesmal gleich zum Essen übersprungen (Bierpic wurde nix)

Aber ohne Genusshalbe und Verdauungshilfe (Zirbenschnaps) ging nix

Runter gings über dne holprigen Zieher

Unten gabs ganz seltsame Schneelagen, am Südhang fast alles weg, unten alles weiss, typisch Inversion

Hier nochmals, zieht sich heuer schon den ganzen "Winter" so durch

Auch Richtung Sommerbergeralm hats oft schon Mitte November verschneiter ausgesehen

Rückblick hoch, würd mich nicht wundern bleibts so, dass die Murmeltiere früher aus dem Winterschlaf kommen. (Gibt's in dem Hang drin und das nicht zu knapp)

in der 6SB Sommerberg, die muss man immer nehmen, wenn man zur Talabfahrt will, da zwischen Sommerbergalm und Gletscher noch ein Hochtal drin ist.
6. An der Sommerbergalm und 1. Talabfahrt
Nunja unten angekommen erstmal alles durchgemacht, sind ja bloss 2 Lifte und 3 Pisten, von denen aber nur 2 gingen. Dazu gibt's 2 Talabfahrten, wobei ich die Waldabfahrt schon ewig nimmer offen erlebt hab. Entweder zu früh dran oder zu spät dafür. Die Talabfahrt hintenrum ging aber und die ist oft noch bis weit nach Ostern offen, ohne Beschneiung wäre die aber auch nicht gegangen. Bin dann gleich mal die Schwarze Pfanne runter, zum Feierabend nahm ich die standesgemäß wieder mit!

In der 4KSB/B Tuxerjoch, die Abfahrt geht kupiert rüber und auch hier grün wo man es im Dezember nicht sehen will, trotz 2300m

Richtung Gefrorene Wand sahs wenigstens nach Winter aus

Auf der Hauptabfahrt zur Mittelstation rüber

Den Ramsmoos nahm ich auch noch mit, der Tuxerjoch-Schlepper wurde ja vor wenigen Jahren platt gemacht

Auf der Ramsmoospiste, sehr kurz, ok ist halt auch eher ein Übungshang

Hoffe mal irgendann hat sich die Spätherbstoptik erledigt, schaut echt ätzend aus bis weit hoch kein Schnee, war aber am 10. noch relativ weiss

Einstieg in die Talabfahrt

Oberer Steilhang, später war der sehr eisig, ging aber noch

Übergang in den Zieher, hier muss man von oben recht zügig rein, sonst ist Schieben angesagt

Drin den hab ich in Fahrt geschossen, anders kann man da ohne Schieben nicht durch

Blick in den Ort runter
7. Rückweg zum Gletscher
Wiede runten, gings gleich rauf, diesmal komplett mit dne Funitels, bevor ich mich langsam auf den Weg rüber zum Kaserer gemacht hab. Dort wurde natürlich auch gleich die neue 6KSB/B Lärmstange 2 gefahren, die in der Früh erst verspätet öffnete. Wohl wg. Wind oder Kinderkrankheiten ka. Die ist ja erst seit einem Monat in Betrieb. Jedenfalls die bequemere Variante da rüber zu kommen, allerdings finde ich die beiden Schlepper hinten besser. Die Zufahrt ist halt eben arg schmal vom Sessel aus.

So wieder rauf, diesmal mit dem Funitel

Und weg ist der Schnee, witzigerweise aber nur am Südhang

Blick aus dem GB3 in den Herbst

Langsam will ich mal zum Kaserer rüber

Erstmal am Gefrorene Wand Lift lang, die schwarze Abfahrt liess ich jedoch sein

Auf der 4, die recht nah am Grat läuft

Zeit die neue Bahn auszutesten

Wie üblich bei den neuen Anlagen in Hintertux hat man sehr klobig gebaut, immerhin keine Kompaktstation, aber durch die Halle hoch ist echt seltsam bei ner KSB

Drin fährt recht ruhig, aber etwas klobig geraten

Seitenblick über den Kasererkessel hinweg

Die nächste Stunde blieb ich erstmal am Kaserer, waren wie immer die besten Abfahrten.
8. Am Kaserer
Nunja nach der langen Fahrerei rauf, gings in den Kaserer-Bereich. Dort war der längere wg. Schneemangel nach wie vor nicht von ganz unten offen, man musste da noch etwas oberhalb einsteigen, ist im Dezember auch selten, dass das passiert. Der 2er lief bis ganz runter, dort ist das Gelände aber etwas weniger felsig. Das Zickzack vom Herbst ist jedoch weg. Gegen 15:00 rum bin ich nochmal hinter zum Riepensattel.

Ungewohnt viel grün am Gegenhang, das sah manchmal schon Mitte November besser aus

Am Kaserer 2, da bin ich alles einmal durch

Fast unten um die Kurve musste man immer rum

Nix wie rauf

Auf einer der beiden Rechten Abfahrten

Hinten runter geht bei mehr Schnee eine nette Route, die Schilder dafür hab ich später im Trainingsgelände an der Gefrorenen Wand gefunden

So nach 3x Kaserer 2, gings wieder auf den Kaserer 1 zurück

Am Kaserer 1 zurück, die Kreuzung an der neuen Bahn dürfte ggf. haarig werden, wenn mal viel los ist

Auf der 11, sehr nett, wie immer, nette Neigung und ordentlich Höhenmeter (bis ganz zur TS runter knapp 500hm, auf 1400m Strecke für einen Gletscherlift einiges

Gegen 15:00 bin ich dann wieder zum Riepensattel, hab mich dann jedoch gegen den am Vormittag ausreichend gefahrenen Olpererlift entschieden und noch 2x an der gefrorenen Wand lang

Ebendort, bin erstmal bis zum Fernerhaus und dann vom Funitel aus nochmal an den Schlepper

Im Flachstück, wäre es Mitte November passte die Optik

Mal an der neuen Lärmstange 2 vorbei, die stehen da wohl auf klobige Stationen
9. Letzte Runden am Gletscher
Nach der Stunde beim Kaserer halt noch 1x Fernerhaus und 1x gefrorene Wand gemacht, bevor es zu den Zwei Etappen der Talabfahrt ging. Gegen 15:30 bin ich dann in die Abfahrt zur Sommerbergeralm runter. Da ausreichend Flott unterwegs, kam ich noch rechtzeitig an der 4KSB/B Tuxerjoch an. Dort hab ich dann kurz vor 16:00 die letzte Bergfahrt gemacht. Im Frühjahr geht's dort aber auch nur so 15min länger.

So letzte Fahrt mit dem Funitel für heut, danach hatte ich noch Zeit für eine Runde gefrorene Wand

Kleiner Dolomitenblick

Olperer und Schrammacher

Hab mich dann für eine weitere Fahrt an der Gefrorenen Wand entschieden, war ja noch Zeit bis 16:00 (letzte Bergfahrt Tuxerjoch)

Trasse Olpererlifte

Wieder im Sattel zurück, bei Whiteout nicht spassig

Nochmal im Tuxer Ferner Hang, danach gings via Spannagelabfahrt runter, die aussenrum geht aber noch nicht.

Am Fernerhaus angekommen

Einstieg in die Spannaglabfahrt

Die untere Mittelstation ist in Sicht

Und ab in die 6SB Sommerberg, danach musste ich nur noch die Tuxerjochbahn erwischen.

Rückblick zur Lärmstange, davor die beiden Zubringer
10. Endgültige Abfahrt
Wieder an der Sommerbergalm gings gleich weiter zur 4KSB/B Tuxerjoch. Diesmal musste ich wg. in die Rolltreppe, dank Toilettenbedürfnis. Habs aber noch wunderbar gerissen vom Zeitlichen, hätte auch 5min später dran sein können und es wär gegangen. Die Talabfahrt war gegen Abend recht abgerutscht und Eisig, ein Rettungsheli, der dort rumflog bedeutete nix gutes. Später hatte es auch wen ziemlich zerlegt. Unten gabs dann den obligatorischen Absacker, diesmal beim Kaiserbründl, das Bier blieb Kalt, da die Temperaturen natürlich nachts schnell gen Keller gingen. Auf dem Rückweg hab ich mich ziemlich über den Grenzzuschiss geärgert. Kufstein Süd, alles noch flüssig (ausser LKW), ab Kufstein Nord ging nix mehr, bin dann via Landstraße drum herum. Das hätte da locker 20-30min gedauert. Ok Mich hättens eh durchgewunken, aber wenn man am Folgetag buckeln muss hab ich für stinkende Beamtenfürze keine Zeit.

Letzte Fahrt heute

Stimmung gegen 16:00, bin dann runter zu der Gruppe, die dort knipsend rumstand

Und selber draufgehalten

Und weiter, nur an den langen Schatten sieht man, dass eigtl. Frühwinter ist

Abendstimmung

Und noch was für die Finde den Fehler-Fraktion, nichtmal auf 2200m ist Schnee zu sehen (abseits der Abfahrt

Und rein allen hinterher, die meisten hatte ich vorm unteren Zieher überholt

Oberer Steilhang

Der untere Zieher ist in Sicht, hier flog auch ein Rettungsheli umher, offensichtlich hatte es wen zerbröselt.

Wieder im bewaldeten Teil angekommen

Unten angekommen, die Abfahrt vom Dekoschnee rundrum abgesehen alles Kunstschnee

Der Absacker war jedoch obligatorisch, kaum war die Sonne weg rasselte die Temperatur in den Keller, jedenfalls wurde mir das Bier nicht warm, immerhin.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 90,1km
Vmax: 102km/h
mFg Widdi
1. Erste Runden am Schlegeis
Nunja oben angekommen mit den üblichen 3 Umsteigern. Da ist der genommene Zubringer ziemlich egal, da man lediglich ab Fernerhaus in einem Zug hoch kommt. Alternativ muss man nach oben wieder Umsteigen, allerdings kann das Gebiet stockwerkeweise betrieben werden, wodurch es auch das einzige verbliebene Sommerschigebiet in Nordtirol ist. Liegt unten kein Schnee mehr oder noch nix, fährt man auf der oberen Etage, sonst bis Mitte oder bis ganz unten.

Kontraste, da kurioserweise diesmal die 4EUB lief, die ursprünglich aus den 70ern stammt, wobei man die Ende der 80er nochmal umgebaut hat.

Bergstation 4EUB, wirkt etwas klein neben TFH-Haus und der 10er-Gondel dahinter.

Standardbild mit den Olpererliften, bin aber erstmal zum Schlegeis am Südhang runter.

Rein da, wurde über den Tag windig dazu -8°C am Gipfel, selbst das ist dzt. nicht annähernd drin

Seitenblick aus der 3SB nach 2x Schlegeis hats mir gereicht und danach gings rüber zu den Schleppern

Schneelage am Südhang, sehr mager, trotz 2800m, weils einfach schon monatelang zu trocken ist.

Bin dann erstmal zum Olperer, dort blieb ich erst mal.

Im Lift die Spalten sind tw. noch offen
2. Auf dem Gletscher
Nach dem Kurzbesuch am Schlegeis erstmal 3x Olperer gefahren, bevor es nochmal zum Schlegeis ging. Da ich ziemlich auf Vollgas aus war, klar irgendwie muss man den fehlenden Winter kompensieren. Das Vmax mit gut 100km/h fiel auch am Olperer, man muss untenraus mit hohem Tempo fahren, wg. des langen Flachstücks.

Windige Verhältnisse, hatte wohl leicht föhnig

Fernsicht überm Hochnebelgeplagten Inntal

Seitenblick an dem Tag hatte es ausnahmsweise mal bis ins Tuxertal Schnee, momentan dürfte es dort genauso grün-braun aussehen wie sonst faktisch Alpenweit

Mal rechts rum runter

Auf der längeren linken Abfahrt, war es jedoch ziemlich schattig

Olperer-Totale am Kamm ging ein ziemlicher Wind

Tiefblick zum Schlegeisspeicher, der aber wie üblich im Winter abgelassen ist

Wieder in der 3SB, und langsam wird's zu voll, also gleich mal rüber Richtung GB 3

Wieder im Riepensattel, kein Wunder dass man dort bei Nebel nix sieht

Auf der Fernerhausabfahrt
3. Panopause
Kaum wieder oben, gings dann gleich mal auf das Dach des Gletscherbus 3 rauf, bei sehr guter Fernsicht. Ging geschätzt über 100km weit, jedenfalls besser als im August, als ich nebendran am Hohen Riffler ziemlich durch den Nebel stochern musste. Jedenfalls ist der irgendwann mal wieder fällig, allerdings dann etwas besser durchgeplant.

Ostblick mit dem Hohen Riffler gegenüber

Südblick zum Möseler

Und ein Blick Richtung Alpennordrand samt Rauchfahne, vermutlich sogar die vom Isar 2, was aber dann eine extreme Fernsicht wäre

Zoom zum Schwarzenstein

Auf der Plattform

Ostblick

Blick zum Gratanstieg

Standardblick Richtung Olpererlifte

Auch zu den Dolomiten sieht man, jedoch deutlich schlechter als weiter westlich

Ausblick in Richtung Zugspitze

Olperer und Schrammacher

Wie nah man am Gletschergebiet ist sieht man beim Hohen Riffler deutlich, der ist direkt daneben, und von Süden recht einfach (T3-4)

Zeit wieder loszufahren, hab ich diesmal jedoch für die Falsche Variante entschieden (die Bugglpiste, die oben ne Eispiste war)

Wieder Olperer und Schrammacher
4. Letzte Runden vor der Einkehr
So nach der sehr unangenehmen Bugglpiste (2x lang gemacht auf Blankeis), hab ich den Rest des Tages die Finger davon gelassen. Man hatte leider ja doch teilweise widerliche Eisplatten drin.. Danach gings mal wieder zum TFH-Haus hinab. Hab den Kaserer zunächst weg gelassen, der kam aber dafür am Nachmittag dran, ebenso wie die Schwarze Pfanne, die war insgesamt 2x dran.

Mal zur Info das Weisse hinten schimpft sich Schnee, der ist dzt. verzweifelt gesucht.

In der 10er-Gondel, auf Südhängen konnte man leider wie so oft heuer beim Ausapern zuschauen, klar da fielen nur wenige cm und das auf warmen Boden (wg. der Inversion davor)

In der DSB, oben am Grat gabs föhnigen Südwind

Hat jedenfalls ganz nett geschaukelt, aber alle Anlagen hielten trotz des Winds durch

Fast arktische Verhältnisse, allerdings selbst dort oben auf 3000m mit -8°C relativ mild gewesen

Dolomitenblick dort schauts dzt. noch trister als Alpennordseitig aus

Fernsicht aber auch hier gigantisch, witzig, dass es föhnige Effekte waren und trotzdem Alpenweit sonnig

Und ab nach unten

Unten wird's zunehmend herbstlicher
5. Einkehrschwung und Wechsel zum Tuxerjoch
Bei der EInkehr fiel die Wahl diesmal aufs Spannnagelhaus, geh dort meistens rein, ausser es geht nur wie die letzten beiden Oktober nur ganz oben was. Da wähl ich dann immer zwischen Gletscherhütte und Fernerhaus. Nach dem reichlichen Essen und einem Verdauungsschnaps, gings erstmal runter zum Sommerberg, dort kurz alles durchgemacht und danach weg.

Pause, diesmal gleich zum Essen übersprungen (Bierpic wurde nix)

Aber ohne Genusshalbe und Verdauungshilfe (Zirbenschnaps) ging nix

Runter gings über dne holprigen Zieher

Unten gabs ganz seltsame Schneelagen, am Südhang fast alles weg, unten alles weiss, typisch Inversion

Hier nochmals, zieht sich heuer schon den ganzen "Winter" so durch

Auch Richtung Sommerbergeralm hats oft schon Mitte November verschneiter ausgesehen

Rückblick hoch, würd mich nicht wundern bleibts so, dass die Murmeltiere früher aus dem Winterschlaf kommen. (Gibt's in dem Hang drin und das nicht zu knapp)

in der 6SB Sommerberg, die muss man immer nehmen, wenn man zur Talabfahrt will, da zwischen Sommerbergalm und Gletscher noch ein Hochtal drin ist.
6. An der Sommerbergalm und 1. Talabfahrt
Nunja unten angekommen erstmal alles durchgemacht, sind ja bloss 2 Lifte und 3 Pisten, von denen aber nur 2 gingen. Dazu gibt's 2 Talabfahrten, wobei ich die Waldabfahrt schon ewig nimmer offen erlebt hab. Entweder zu früh dran oder zu spät dafür. Die Talabfahrt hintenrum ging aber und die ist oft noch bis weit nach Ostern offen, ohne Beschneiung wäre die aber auch nicht gegangen. Bin dann gleich mal die Schwarze Pfanne runter, zum Feierabend nahm ich die standesgemäß wieder mit!

In der 4KSB/B Tuxerjoch, die Abfahrt geht kupiert rüber und auch hier grün wo man es im Dezember nicht sehen will, trotz 2300m

Richtung Gefrorene Wand sahs wenigstens nach Winter aus

Auf der Hauptabfahrt zur Mittelstation rüber

Den Ramsmoos nahm ich auch noch mit, der Tuxerjoch-Schlepper wurde ja vor wenigen Jahren platt gemacht

Auf der Ramsmoospiste, sehr kurz, ok ist halt auch eher ein Übungshang

Hoffe mal irgendann hat sich die Spätherbstoptik erledigt, schaut echt ätzend aus bis weit hoch kein Schnee, war aber am 10. noch relativ weiss

Einstieg in die Talabfahrt

Oberer Steilhang, später war der sehr eisig, ging aber noch

Übergang in den Zieher, hier muss man von oben recht zügig rein, sonst ist Schieben angesagt

Drin den hab ich in Fahrt geschossen, anders kann man da ohne Schieben nicht durch

Blick in den Ort runter
7. Rückweg zum Gletscher
Wiede runten, gings gleich rauf, diesmal komplett mit dne Funitels, bevor ich mich langsam auf den Weg rüber zum Kaserer gemacht hab. Dort wurde natürlich auch gleich die neue 6KSB/B Lärmstange 2 gefahren, die in der Früh erst verspätet öffnete. Wohl wg. Wind oder Kinderkrankheiten ka. Die ist ja erst seit einem Monat in Betrieb. Jedenfalls die bequemere Variante da rüber zu kommen, allerdings finde ich die beiden Schlepper hinten besser. Die Zufahrt ist halt eben arg schmal vom Sessel aus.

So wieder rauf, diesmal mit dem Funitel

Und weg ist der Schnee, witzigerweise aber nur am Südhang

Blick aus dem GB3 in den Herbst

Langsam will ich mal zum Kaserer rüber

Erstmal am Gefrorene Wand Lift lang, die schwarze Abfahrt liess ich jedoch sein

Auf der 4, die recht nah am Grat läuft

Zeit die neue Bahn auszutesten

Wie üblich bei den neuen Anlagen in Hintertux hat man sehr klobig gebaut, immerhin keine Kompaktstation, aber durch die Halle hoch ist echt seltsam bei ner KSB

Drin fährt recht ruhig, aber etwas klobig geraten

Seitenblick über den Kasererkessel hinweg

Die nächste Stunde blieb ich erstmal am Kaserer, waren wie immer die besten Abfahrten.
8. Am Kaserer
Nunja nach der langen Fahrerei rauf, gings in den Kaserer-Bereich. Dort war der längere wg. Schneemangel nach wie vor nicht von ganz unten offen, man musste da noch etwas oberhalb einsteigen, ist im Dezember auch selten, dass das passiert. Der 2er lief bis ganz runter, dort ist das Gelände aber etwas weniger felsig. Das Zickzack vom Herbst ist jedoch weg. Gegen 15:00 rum bin ich nochmal hinter zum Riepensattel.

Ungewohnt viel grün am Gegenhang, das sah manchmal schon Mitte November besser aus

Am Kaserer 2, da bin ich alles einmal durch

Fast unten um die Kurve musste man immer rum

Nix wie rauf

Auf einer der beiden Rechten Abfahrten

Hinten runter geht bei mehr Schnee eine nette Route, die Schilder dafür hab ich später im Trainingsgelände an der Gefrorenen Wand gefunden

So nach 3x Kaserer 2, gings wieder auf den Kaserer 1 zurück

Am Kaserer 1 zurück, die Kreuzung an der neuen Bahn dürfte ggf. haarig werden, wenn mal viel los ist

Auf der 11, sehr nett, wie immer, nette Neigung und ordentlich Höhenmeter (bis ganz zur TS runter knapp 500hm, auf 1400m Strecke für einen Gletscherlift einiges

Gegen 15:00 bin ich dann wieder zum Riepensattel, hab mich dann jedoch gegen den am Vormittag ausreichend gefahrenen Olpererlift entschieden und noch 2x an der gefrorenen Wand lang

Ebendort, bin erstmal bis zum Fernerhaus und dann vom Funitel aus nochmal an den Schlepper

Im Flachstück, wäre es Mitte November passte die Optik

Mal an der neuen Lärmstange 2 vorbei, die stehen da wohl auf klobige Stationen
9. Letzte Runden am Gletscher
Nach der Stunde beim Kaserer halt noch 1x Fernerhaus und 1x gefrorene Wand gemacht, bevor es zu den Zwei Etappen der Talabfahrt ging. Gegen 15:30 bin ich dann in die Abfahrt zur Sommerbergeralm runter. Da ausreichend Flott unterwegs, kam ich noch rechtzeitig an der 4KSB/B Tuxerjoch an. Dort hab ich dann kurz vor 16:00 die letzte Bergfahrt gemacht. Im Frühjahr geht's dort aber auch nur so 15min länger.

So letzte Fahrt mit dem Funitel für heut, danach hatte ich noch Zeit für eine Runde gefrorene Wand

Kleiner Dolomitenblick

Olperer und Schrammacher

Hab mich dann für eine weitere Fahrt an der Gefrorenen Wand entschieden, war ja noch Zeit bis 16:00 (letzte Bergfahrt Tuxerjoch)

Trasse Olpererlifte

Wieder im Sattel zurück, bei Whiteout nicht spassig

Nochmal im Tuxer Ferner Hang, danach gings via Spannagelabfahrt runter, die aussenrum geht aber noch nicht.

Am Fernerhaus angekommen

Einstieg in die Spannaglabfahrt

Die untere Mittelstation ist in Sicht

Und ab in die 6SB Sommerberg, danach musste ich nur noch die Tuxerjochbahn erwischen.

Rückblick zur Lärmstange, davor die beiden Zubringer
10. Endgültige Abfahrt
Wieder an der Sommerbergalm gings gleich weiter zur 4KSB/B Tuxerjoch. Diesmal musste ich wg. in die Rolltreppe, dank Toilettenbedürfnis. Habs aber noch wunderbar gerissen vom Zeitlichen, hätte auch 5min später dran sein können und es wär gegangen. Die Talabfahrt war gegen Abend recht abgerutscht und Eisig, ein Rettungsheli, der dort rumflog bedeutete nix gutes. Später hatte es auch wen ziemlich zerlegt. Unten gabs dann den obligatorischen Absacker, diesmal beim Kaiserbründl, das Bier blieb Kalt, da die Temperaturen natürlich nachts schnell gen Keller gingen. Auf dem Rückweg hab ich mich ziemlich über den Grenzzuschiss geärgert. Kufstein Süd, alles noch flüssig (ausser LKW), ab Kufstein Nord ging nix mehr, bin dann via Landstraße drum herum. Das hätte da locker 20-30min gedauert. Ok Mich hättens eh durchgewunken, aber wenn man am Folgetag buckeln muss hab ich für stinkende Beamtenfürze keine Zeit.

Letzte Fahrt heute

Stimmung gegen 16:00, bin dann runter zu der Gruppe, die dort knipsend rumstand

Und selber draufgehalten

Und weiter, nur an den langen Schatten sieht man, dass eigtl. Frühwinter ist

Abendstimmung

Und noch was für die Finde den Fehler-Fraktion, nichtmal auf 2200m ist Schnee zu sehen (abseits der Abfahrt

Und rein allen hinterher, die meisten hatte ich vorm unteren Zieher überholt

Oberer Steilhang

Der untere Zieher ist in Sicht, hier flog auch ein Rettungsheli umher, offensichtlich hatte es wen zerbröselt.

Wieder im bewaldeten Teil angekommen

Unten angekommen, die Abfahrt vom Dekoschnee rundrum abgesehen alles Kunstschnee

Der Absacker war jedoch obligatorisch, kaum war die Sonne weg rasselte die Temperatur in den Keller, jedenfalls wurde mir das Bier nicht warm, immerhin.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 90,1km
Vmax: 102km/h
mFg Widdi