Großer Falkenstein und Umgebung (25.05.2015) (75 Pics)
Verfasst: Fr 29. Mai 2015, 18:15:58
Letztes Wochenende war ja nie wirklich gutes Bergwetter, trotzdem sollte es zumindest eine Tour werden. Da die Alpen aber wg. verspäteter Eisheiliger auf den von mir bevorzugten eher anspruchsvolleren Pfaden tw. Schneebedingt raus waren, gings als Notlösung in den Bayrischen Wald. Dort hab ich mich dann für den Großen Falkenstein entschieden. Mit nur 1315m, ein eher niedrigerer Vertreter des Hinteren Bayrischen Waldes. Allerdings hat mir der nicht gereicht, so dass ich noch 2 Nebengipfel mitgenommen hab, am Ende wurde es dann ein 3000er, allerdings nacheinander.
1. Zwieslerwaldhaus-Schillerweg - Trifthütte
Nunja nach gut 2h Anfahrt, bei meist hochnebelartiger Bewölkung, gings nach Zwieslerwaldhaus wo ich meine Tour begonnen hab. Höhenmeter gabs diesmal nicht allzu viele, dafür gemessen an der bescheidenen Gipfelhöhe reichlich Kilometer, bei nur 780hm Gesamtanstieg. Zuerst gings aber erstmal mit einem Langweiligen Fahrweg los, nach 3km war das endlich erledigt. Später kommt man am Ahornriegel vorbei, ein knapp 1000m hoher Vorbuckel, aber den konnte ich nicht wirklich finden vor lauter Wald. Hinter dem verpassten Ahornriegel gings dann weitgehend eben bis zum Triftteich an dem eine Hütte steht, die ist nicht bewirtschaftet, bietet aber einen Picknickplatz davor.

Erster Abschnitt, zunächst waren knapp 3km Fahrweg durch den Wald angesagt, die Sonne machte sich auf der ganzen Tour rar

Langweilig gehts dahin, erst später wurde der weg intressanter, tw. vor allem im Höllbachgspreng auch einigermassen wild

Nach knapp 3km wurde es endlich besser, ein wenn auch recht breiter Waldpfad, im dichten Mischwald

Lichtungen gibts auch, aber nur wenige, Urwald ist hier auch noch nicht aufzufinden

Viel Aussicht gabs Wetterbedingt auch nicht, manchmal konnte man grad so zum Arber schauen, später riss es aber Richtung Süden auf

Hier ist eine größere Lichtung und es soll dort auch den Ahornriegel geben, das Gipfelchen konnte ich aber leider nicht finden, bin wohl unbewusst drüber weg

Wegverlauf, viel sieht man da ned, Wild sah ich rst am Plateau, aber was da rumhuschte konnte ich durch den dichten Wald nicht erkennen

Meist läuft der Weg eben durch den Wald

Mal eine Bachquerung, hier noch mit Brücke, später gabs dann nur noch Furten, die zu queren waren

Später kommt man an einer Alten Eibe vorbei, die soll 800-1000 Jahre alt sein, wirkt aber zwischen den größeren Laubbäumen! verloren

Kurz vorm Triftteich wirds ein Pfad nach meinem Geschmack, bis zur Höllbachschwelle sind mir nur wenige Wanderer begegnet
2. Triftteich - Höllbachgspreng
Nunja am Triftteich angekommen, der aus dem Höllbach gespeist wird, gings erstmal an der Hütte vorbei. Die ist zwar nicht bewirtschaftet, bietet aber einen netten Picknickplatz mit Bänken etc. und sogar einem Klo! Danach gings aber wesentlich wilder und steiler ins Höllbachgspreng hinauf. Hinter dem Wasserfall, geht dann der Steig los, der bietet tw. leichte Kraxeleien in urwüchsigem Gelände, ist also für eine Mittelgebirgswanderung durchaus anspruchsvoll. Klar nicht mit den Steigen in den Alpen vergleichbar, aber dafür wenig frequentiert, Ausser einem anderen Wanderer mit Hund war da niemand ausser mir drin.

Am Triftteich, der wird aus den Höllbachfällen weiter oben gespeist

Trifthütte, steht etwas verwunschen tief drin im Wald

In der Totalen, hier gabs erstmals mehr Leute

Der Pfad ins Höllbachgspreng geht hier weiter, bevor er sich nochmal in 2 Aufstiege teilt

Einfach dem Bach folgen, der Wasserfall kommt auf 1080m in Sicht

Und dort, zwar jetzt nicht grad der imposanteste Wasserfall, aber trotzdem schön im Wald versteckt.
3. Aufstieg zum Falkenstein-Plateau
Nun an der Weggabelung ging ich links ab und dann eben durchs wildromantische Höllbachgspreng hoch. Der Weg geht durchaus als Bergsteig durch, tw. muss man auch mal die Hände zu Hilfe nehmen an ein paar kleinen Kletterstellen. Trittsicher sollte man für den Anstieg schon sein, Schwindelfrei nicht zwingend, da es doch ordentlich rauf geht. Oben am Plateau angekommen gehts dann gemütlich dahin.

Hier gehts in den Urwald hinein, der Pfad ist kaum zu verfehlen

Leider unscharf, aber so gehts meistens rauf, tw. viel Steiler als hier im Bild

Felsen im Gspreng, hier ist wg. Naturschutz Kletterverbot, der Pfad führt drunter vorbei und tw. dran

Wieder ein Fels, die sind tw. Haushoch, aber man kann die Formationen im dichten Wald kaum sehen, erst wenn man davor steht.

Pfadverlauf, wirkt tw. etwas verwunschen, ists auch

So fast oben, danach ists ein bequemer Pfad zur Hütte hinüber, die praktischerweise gleich unterhalb des 1315m hohen Gipfels liegt.
4. Restanstieg und erste Gipfelrast
Nunja aus dem Gspreng raus, gings dann gleich über den Hüttensteig hoch. Sebst wenn man aus dem Höllbachgspreng raus ist braucht man, weil es wirklich sehr flach hoch geht noch knapp eine Halbe Stunde bis zum Gipfel mit der Hütte unmittelbar darunter. Bin zuerst etwas auf dne Gipfel und dort eine kleine Pause gemacht, später (Nach der Einkehr) bin ich noch ein 2. Mal bei etwas besserer Sicht hoch, ist ja quasi mit 3x umfallen ab der Hütte auf 1305m erreicht

Oben angekommen gehts gemütlich weiter

Kleiner Ausblick und einzelne Baumleichen, aber die findet man am Falkenstein nur vereinzelt, an Rachel und Lusen siehts bei weitem schlimmer aus

Tiefblick Richtung Zwiesel und einzelne Baumleichen

Kleine Lichtung kurz vorm Gipfel

Und schon ist die Hütte erreicht, bin aber erst später rein, vorher auf den Gipfel rauf

Ausblick oben, leider sehr feuchte Luft, daher reichte es nur bis Zwiesel mit der Sicht, den muss ich mal bei schönerem Wetter wieder machen

Gipfel-Totale, wenn man die Fahrwege nimmt kann man auch mit dem Mountainbike hochradeln und hat dann ab der Hütte nur die paar Meter zum Kreuz

Aussicht in den Vorderwald, sah gnaztags nach Regen aus, aber es hielt exakt bis ich wieder am Auto war (kurz nach 17:00) her, erst dann gabs einen kräftigen Schauer

Arber, dort schiens wohl einen lokalen Schauer zu geben so wie das aussah

Wieder ein Ausblick, diesmal Richtung Süden, Bei Föhn oder herbstlichen Inversionslagen sähe man bis in die Alpen (200km südlich!)

Heute mussten mir die Nahblicke genügen, aber im Vergleich zu Südbayern (wg. Schauerneigung) wohl mit dem Bayrischen Wald den besseren Fang gemacht

Zoom zu Rachel und Lusen, viel weiter als dort rüber ging die Sicht nicht wirklich, leider

Kreuz-Totale

Nach einem erneuten Blick in den Zwieseler Winkel gings zur Hütte zurück

Rücblick
5. Einkehr und 2. Gipfelrast
Tja nachdem ich erstmal 20min oben war, gings wieder zur Hütte runter, die wurde dann mit der Zeit sehr voll, zum Glück hatte ich einen guten Platz mit Ausblick erwischt. Fürs draußen sitzen war es mir bei um 10°C am Berg und bewölktem Himmel zu frisch. War eh in der laufenden Wandersaison meine bisher günstigste Mittagseinkehr mit nur knapp 20€ dazu mit Bedienung, (oft hat man auf den Hütten Selbstbedienung) sehr Empfehlenswert.

Rückblick, danach gings in die wenige Meter entfernte Hütte, wo ich so schnell nicht mehr weg kam. Wär beinahe darin versumpft

Pause! noch wars ruhig, ab 12:30 wurde es richtig voll, der Schweinsbraten hat bei mir nicht mal bis zum Knipsen überlebt, hatte ordentlichen Hunger (nur wenig gefrühstückt!)

nach dem Essen musste dann noch ein Blutwurz sein, lokale Spezialität und mit mindestens 50% Alkoholgehalt recht stark.

Und wieder raus und nochmal auf den Gipfel, mittlerweile mit Whales Mouth, grob Richtung Südwesten

Zwieseler Winkel

Noch ein Zoom, anscheinend gabs an dem Tag auch im bayerwald lokale Föhneffekte, allerdings am Südrand

Kleiner Zoom grob Richtung Osser glaub ich

Und zum Arber

Blick in den Vorderwald, auch wenn dessen Gipfel trotz geringerer Höhe auch durchaus massig wirken

Diverse Höhenzüge

Vorm kleinen Falkenstein bin ich noch kurz in die Kapelle, leider nix gscheids geworden,
6. Abstecher zum Kleinen Falkenstein
Nach dem 2. Stop auf dem Hauptgipfel, gings über einen wurzligen Pfad runter zum kleinen Falkenstein. Auf dem Weg dort hin gabs mehr Gegenverkehr und der Gipfel war durch Nationalparkmitarbeiter besetzt, die dort die dzt. in der Felswand drunter brütenden Falken beobachtet haben. nah ein paar Minuten bin ich wieder zur Hütte zurück, da ich den Abstieg über den Ruckowitzschachten gewählt hatte. Der Kleine Falkenstein mit seien 1191m, verhalf mir zum Zweitausender, allerdings eben nacheinander.

Tja zunächst erstmal Fahrweg

Bei einem Kahlschlag auf ca. 1250m, sieht man mal zum Arber hinüber

Zwiesler Winkel vom kleinen Falkenstein aus, danach gings nochmal die 120hm rauf

Rückblick zum Großen Falkenstein, der ist deutlich flacher, während der Kleine etwas felsiger ist

Deggendorf hatte später Sonne, im Hinterwald kam die nur sehr kurzzeitig durch die dichten Wolken

Rückblick

So wieder zurück, jetzt gabs dann den schönsten Teil via Ruckowitzschachten, natürluch musste ich erstmal die 120hm zur Hütte zurück
7. Abstieg zum Ruckowitzschachten
Wieder oben angekommen, gings Richtung Ruckowitzschachten. Dort drückte es immer wieder die Quellwolken umher, ein Schauer blieb aber bis Tourende aus. Unterwegs bin ich mal kurz vom Weg ab, um noch einen der Gipfelfelsen auf dem Ruckwiesberg mitzunehmen. Insgesamt übersteigt man aber ohnehin den Rücken. Viel Ausblick gabs von den Felsen nicht, alles verwachsen. Aber immerhin ist der Wald am Großen Falkenstein in besserem Zustand als bei Rachel und Lusen, dort war der Borkenkäfer weit weniger agressiv unterwegs.

Übergang, sieht flach aus, ist es auch

Pfadverlauf, immer wieder gibts Ausblicke, aber nur wenige abgestorbene Bäume, dafür einigen Windwurf

Blick zum Osser, den erkennt man von weitem, da er recht spitz ist und felsiger als Arber und Konsorten

Ruckwiesberg, den Gipfel überschreitet man auf der Tour, bin aber dann kurz zu den Felsen abgezweigt

Ausblick von dort, wird aber öfter mal rübergetrampelt so wie die Wiese da aussah

Gipfelfelsen, alles verwuchert, daher kaum Aussicht zum Arber

Nach Süden siehts aber besser aus

Den Berg gegenüber weiss ich leider nicht, dürfte aber eher was Richtung Tschechien sein

Rückblick zum eigentlichen Ruckwiesgipfel (1272m)

So ab hier gehts leicht zum Ruckowitzschachten rüber, dessen Name kam von einem Hörfehler, bei dem aus "Rucka-Wies", Ruckowitz wurde

Und rüber auf den Schachten, weiter unten kann man sich auch raus wagen

In den Alpen wäre sowas eine Alm, allerdings fehlen im Bayerwald die Almhütten, man hat die Schachten bis in die 1960er-Jahre als Weiden benutzt

Rückblick
8. Restabstieg
Nach dem Kurzbesuch auf dem Ruckowitzschachten gings gleich auf dem Pfad runter in den Wald, bis man genau am GH Zwieslerwaldhaus rauskommt. Dort gings dann noch auf ein Tagesabschlussbier hinein. Kaum am Auto gabs einen heftigen Schauer. Bin danach noch kurz nach Tschechien zum Tankstopp, wenn man schon nur einen geringen Umweg hat (11km je Richtung, Luftlinie sogar nur 6km)

Ab jetzt gings nur noch abwärts

Auf der Strecke sieht man allerdings nur mehr Wald

Unten gehts urwüchsiger zu, war aber zu düster für gute Pics

Da zeitig unten gabs noch einen kleinen Absacker, bevor es mit einem kleinen Umweg wieder back home ging

Bin allerdings nicht mehr auf den Wanderweg, sondern auf der Straße zurück, kaum unter der Heckklappe (Schuhwechsel) fings auch schon zu schütten an.
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 780m
Abstieg: 780m
Strecke: 18,5km
Gehzeit: 5:45 Stunden
mFg Widdi
1. Zwieslerwaldhaus-Schillerweg - Trifthütte
Nunja nach gut 2h Anfahrt, bei meist hochnebelartiger Bewölkung, gings nach Zwieslerwaldhaus wo ich meine Tour begonnen hab. Höhenmeter gabs diesmal nicht allzu viele, dafür gemessen an der bescheidenen Gipfelhöhe reichlich Kilometer, bei nur 780hm Gesamtanstieg. Zuerst gings aber erstmal mit einem Langweiligen Fahrweg los, nach 3km war das endlich erledigt. Später kommt man am Ahornriegel vorbei, ein knapp 1000m hoher Vorbuckel, aber den konnte ich nicht wirklich finden vor lauter Wald. Hinter dem verpassten Ahornriegel gings dann weitgehend eben bis zum Triftteich an dem eine Hütte steht, die ist nicht bewirtschaftet, bietet aber einen Picknickplatz davor.

Erster Abschnitt, zunächst waren knapp 3km Fahrweg durch den Wald angesagt, die Sonne machte sich auf der ganzen Tour rar

Langweilig gehts dahin, erst später wurde der weg intressanter, tw. vor allem im Höllbachgspreng auch einigermassen wild

Nach knapp 3km wurde es endlich besser, ein wenn auch recht breiter Waldpfad, im dichten Mischwald

Lichtungen gibts auch, aber nur wenige, Urwald ist hier auch noch nicht aufzufinden

Viel Aussicht gabs Wetterbedingt auch nicht, manchmal konnte man grad so zum Arber schauen, später riss es aber Richtung Süden auf

Hier ist eine größere Lichtung und es soll dort auch den Ahornriegel geben, das Gipfelchen konnte ich aber leider nicht finden, bin wohl unbewusst drüber weg

Wegverlauf, viel sieht man da ned, Wild sah ich rst am Plateau, aber was da rumhuschte konnte ich durch den dichten Wald nicht erkennen

Meist läuft der Weg eben durch den Wald

Mal eine Bachquerung, hier noch mit Brücke, später gabs dann nur noch Furten, die zu queren waren

Später kommt man an einer Alten Eibe vorbei, die soll 800-1000 Jahre alt sein, wirkt aber zwischen den größeren Laubbäumen! verloren

Kurz vorm Triftteich wirds ein Pfad nach meinem Geschmack, bis zur Höllbachschwelle sind mir nur wenige Wanderer begegnet
2. Triftteich - Höllbachgspreng
Nunja am Triftteich angekommen, der aus dem Höllbach gespeist wird, gings erstmal an der Hütte vorbei. Die ist zwar nicht bewirtschaftet, bietet aber einen netten Picknickplatz mit Bänken etc. und sogar einem Klo! Danach gings aber wesentlich wilder und steiler ins Höllbachgspreng hinauf. Hinter dem Wasserfall, geht dann der Steig los, der bietet tw. leichte Kraxeleien in urwüchsigem Gelände, ist also für eine Mittelgebirgswanderung durchaus anspruchsvoll. Klar nicht mit den Steigen in den Alpen vergleichbar, aber dafür wenig frequentiert, Ausser einem anderen Wanderer mit Hund war da niemand ausser mir drin.

Am Triftteich, der wird aus den Höllbachfällen weiter oben gespeist

Trifthütte, steht etwas verwunschen tief drin im Wald

In der Totalen, hier gabs erstmals mehr Leute

Der Pfad ins Höllbachgspreng geht hier weiter, bevor er sich nochmal in 2 Aufstiege teilt

Einfach dem Bach folgen, der Wasserfall kommt auf 1080m in Sicht

Und dort, zwar jetzt nicht grad der imposanteste Wasserfall, aber trotzdem schön im Wald versteckt.
3. Aufstieg zum Falkenstein-Plateau
Nun an der Weggabelung ging ich links ab und dann eben durchs wildromantische Höllbachgspreng hoch. Der Weg geht durchaus als Bergsteig durch, tw. muss man auch mal die Hände zu Hilfe nehmen an ein paar kleinen Kletterstellen. Trittsicher sollte man für den Anstieg schon sein, Schwindelfrei nicht zwingend, da es doch ordentlich rauf geht. Oben am Plateau angekommen gehts dann gemütlich dahin.

Hier gehts in den Urwald hinein, der Pfad ist kaum zu verfehlen

Leider unscharf, aber so gehts meistens rauf, tw. viel Steiler als hier im Bild

Felsen im Gspreng, hier ist wg. Naturschutz Kletterverbot, der Pfad führt drunter vorbei und tw. dran

Wieder ein Fels, die sind tw. Haushoch, aber man kann die Formationen im dichten Wald kaum sehen, erst wenn man davor steht.

Pfadverlauf, wirkt tw. etwas verwunschen, ists auch

So fast oben, danach ists ein bequemer Pfad zur Hütte hinüber, die praktischerweise gleich unterhalb des 1315m hohen Gipfels liegt.
4. Restanstieg und erste Gipfelrast
Nunja aus dem Gspreng raus, gings dann gleich über den Hüttensteig hoch. Sebst wenn man aus dem Höllbachgspreng raus ist braucht man, weil es wirklich sehr flach hoch geht noch knapp eine Halbe Stunde bis zum Gipfel mit der Hütte unmittelbar darunter. Bin zuerst etwas auf dne Gipfel und dort eine kleine Pause gemacht, später (Nach der Einkehr) bin ich noch ein 2. Mal bei etwas besserer Sicht hoch, ist ja quasi mit 3x umfallen ab der Hütte auf 1305m erreicht

Oben angekommen gehts gemütlich weiter

Kleiner Ausblick und einzelne Baumleichen, aber die findet man am Falkenstein nur vereinzelt, an Rachel und Lusen siehts bei weitem schlimmer aus

Tiefblick Richtung Zwiesel und einzelne Baumleichen

Kleine Lichtung kurz vorm Gipfel

Und schon ist die Hütte erreicht, bin aber erst später rein, vorher auf den Gipfel rauf

Ausblick oben, leider sehr feuchte Luft, daher reichte es nur bis Zwiesel mit der Sicht, den muss ich mal bei schönerem Wetter wieder machen

Gipfel-Totale, wenn man die Fahrwege nimmt kann man auch mit dem Mountainbike hochradeln und hat dann ab der Hütte nur die paar Meter zum Kreuz

Aussicht in den Vorderwald, sah gnaztags nach Regen aus, aber es hielt exakt bis ich wieder am Auto war (kurz nach 17:00) her, erst dann gabs einen kräftigen Schauer

Arber, dort schiens wohl einen lokalen Schauer zu geben so wie das aussah

Wieder ein Ausblick, diesmal Richtung Süden, Bei Föhn oder herbstlichen Inversionslagen sähe man bis in die Alpen (200km südlich!)

Heute mussten mir die Nahblicke genügen, aber im Vergleich zu Südbayern (wg. Schauerneigung) wohl mit dem Bayrischen Wald den besseren Fang gemacht

Zoom zu Rachel und Lusen, viel weiter als dort rüber ging die Sicht nicht wirklich, leider

Kreuz-Totale

Nach einem erneuten Blick in den Zwieseler Winkel gings zur Hütte zurück

Rücblick
5. Einkehr und 2. Gipfelrast
Tja nachdem ich erstmal 20min oben war, gings wieder zur Hütte runter, die wurde dann mit der Zeit sehr voll, zum Glück hatte ich einen guten Platz mit Ausblick erwischt. Fürs draußen sitzen war es mir bei um 10°C am Berg und bewölktem Himmel zu frisch. War eh in der laufenden Wandersaison meine bisher günstigste Mittagseinkehr mit nur knapp 20€ dazu mit Bedienung, (oft hat man auf den Hütten Selbstbedienung) sehr Empfehlenswert.

Rückblick, danach gings in die wenige Meter entfernte Hütte, wo ich so schnell nicht mehr weg kam. Wär beinahe darin versumpft

Pause! noch wars ruhig, ab 12:30 wurde es richtig voll, der Schweinsbraten hat bei mir nicht mal bis zum Knipsen überlebt, hatte ordentlichen Hunger (nur wenig gefrühstückt!)

nach dem Essen musste dann noch ein Blutwurz sein, lokale Spezialität und mit mindestens 50% Alkoholgehalt recht stark.

Und wieder raus und nochmal auf den Gipfel, mittlerweile mit Whales Mouth, grob Richtung Südwesten

Zwieseler Winkel

Noch ein Zoom, anscheinend gabs an dem Tag auch im bayerwald lokale Föhneffekte, allerdings am Südrand

Kleiner Zoom grob Richtung Osser glaub ich

Und zum Arber

Blick in den Vorderwald, auch wenn dessen Gipfel trotz geringerer Höhe auch durchaus massig wirken

Diverse Höhenzüge

Vorm kleinen Falkenstein bin ich noch kurz in die Kapelle, leider nix gscheids geworden,
6. Abstecher zum Kleinen Falkenstein
Nach dem 2. Stop auf dem Hauptgipfel, gings über einen wurzligen Pfad runter zum kleinen Falkenstein. Auf dem Weg dort hin gabs mehr Gegenverkehr und der Gipfel war durch Nationalparkmitarbeiter besetzt, die dort die dzt. in der Felswand drunter brütenden Falken beobachtet haben. nah ein paar Minuten bin ich wieder zur Hütte zurück, da ich den Abstieg über den Ruckowitzschachten gewählt hatte. Der Kleine Falkenstein mit seien 1191m, verhalf mir zum Zweitausender, allerdings eben nacheinander.

Tja zunächst erstmal Fahrweg

Bei einem Kahlschlag auf ca. 1250m, sieht man mal zum Arber hinüber

Zwiesler Winkel vom kleinen Falkenstein aus, danach gings nochmal die 120hm rauf

Rückblick zum Großen Falkenstein, der ist deutlich flacher, während der Kleine etwas felsiger ist

Deggendorf hatte später Sonne, im Hinterwald kam die nur sehr kurzzeitig durch die dichten Wolken

Rückblick

So wieder zurück, jetzt gabs dann den schönsten Teil via Ruckowitzschachten, natürluch musste ich erstmal die 120hm zur Hütte zurück
7. Abstieg zum Ruckowitzschachten
Wieder oben angekommen, gings Richtung Ruckowitzschachten. Dort drückte es immer wieder die Quellwolken umher, ein Schauer blieb aber bis Tourende aus. Unterwegs bin ich mal kurz vom Weg ab, um noch einen der Gipfelfelsen auf dem Ruckwiesberg mitzunehmen. Insgesamt übersteigt man aber ohnehin den Rücken. Viel Ausblick gabs von den Felsen nicht, alles verwachsen. Aber immerhin ist der Wald am Großen Falkenstein in besserem Zustand als bei Rachel und Lusen, dort war der Borkenkäfer weit weniger agressiv unterwegs.

Übergang, sieht flach aus, ist es auch

Pfadverlauf, immer wieder gibts Ausblicke, aber nur wenige abgestorbene Bäume, dafür einigen Windwurf

Blick zum Osser, den erkennt man von weitem, da er recht spitz ist und felsiger als Arber und Konsorten

Ruckwiesberg, den Gipfel überschreitet man auf der Tour, bin aber dann kurz zu den Felsen abgezweigt

Ausblick von dort, wird aber öfter mal rübergetrampelt so wie die Wiese da aussah

Gipfelfelsen, alles verwuchert, daher kaum Aussicht zum Arber

Nach Süden siehts aber besser aus

Den Berg gegenüber weiss ich leider nicht, dürfte aber eher was Richtung Tschechien sein

Rückblick zum eigentlichen Ruckwiesgipfel (1272m)

So ab hier gehts leicht zum Ruckowitzschachten rüber, dessen Name kam von einem Hörfehler, bei dem aus "Rucka-Wies", Ruckowitz wurde

Und rüber auf den Schachten, weiter unten kann man sich auch raus wagen

In den Alpen wäre sowas eine Alm, allerdings fehlen im Bayerwald die Almhütten, man hat die Schachten bis in die 1960er-Jahre als Weiden benutzt

Rückblick
8. Restabstieg
Nach dem Kurzbesuch auf dem Ruckowitzschachten gings gleich auf dem Pfad runter in den Wald, bis man genau am GH Zwieslerwaldhaus rauskommt. Dort gings dann noch auf ein Tagesabschlussbier hinein. Kaum am Auto gabs einen heftigen Schauer. Bin danach noch kurz nach Tschechien zum Tankstopp, wenn man schon nur einen geringen Umweg hat (11km je Richtung, Luftlinie sogar nur 6km)

Ab jetzt gings nur noch abwärts

Auf der Strecke sieht man allerdings nur mehr Wald

Unten gehts urwüchsiger zu, war aber zu düster für gute Pics

Da zeitig unten gabs noch einen kleinen Absacker, bevor es mit einem kleinen Umweg wieder back home ging

Bin allerdings nicht mehr auf den Wanderweg, sondern auf der Straße zurück, kaum unter der Heckklappe (Schuhwechsel) fings auch schon zu schütten an.
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 780m
Abstieg: 780m
Strecke: 18,5km
Gehzeit: 5:45 Stunden
mFg Widdi