1. Bergfahrt und Panospaziergang
Nunja nach der recht kurzen Anfahrt, die lediglich wg. des Berufsverkehrs 2 Stunden lang wurde, normal kill ich die Strecke in 1,5 Stunden. Nunja kam trotzdem sehr früh an, so dass an der Seilbahn noch gar nix los war. Karte besorgt und dann rauf, ohne Wartezeit, naja nur auf die nächste Gondel. bevors dann aufs Platt runter ging, erstmal noch oben einen Spaziergang auf der Plattform gemacht, durchs hochalpine Gelände zum Gipfelkreuz gings natürlich nicht. Leider halt ziemlich verbaut, weshalb mich da nichts und niemand im Sommer hoch treibt.

Etwas blöder Platz diesmal, ist aber in Pendelbahnen immer schwierig, eine ältere Dame hatte ihre Brettln genau dort abgestellt, deswegen sind die zu sehen

Oben wurde dann der Ausblick besser, nebenan waren bereits die Bauarbeiten für die neue Eibseebahn im Gange, wieder als Pendelbahn, aber 120er-Gondeln, statt 44er

Gute Fernsicht diesmal, war nach den tw. durchwachsenen Schitagen zuvor mal wieder fällig.

Ungezoomt mal an der Gipfelverbauung vorbei

Ausblick, München hat man im Dunst nicht wirklich erkennen können

Das Akku hier machte einen Heidenlärm, sind wohl Vorarbeiten für die neue Eibseebahn
2. Panopause zum 2.
Nunja oben angekommen, erstmal fast ne Halbe Stunde am Gipfel rumspaziert. los war noch genau gar nix, nur einige "Früh"aufsteher, bzw. Frühfahrer, sonst gar nix los. Später kamen dann natürlich wie immer die Ausflügler und Touristen aus aller Welt.Kurz vor 9:00 bin ich dann zum Platt runter, eh ein Kuriosum, man kommt am Gipfel an und muss erst mal eine Sektion ins Tal fahren bis man im Schigebiet ist. Wenige Tage zuvor gabs als welche vom Gipfel abfahren wollten, ein Unglück mit Todesopfer.

Zoom Richtung Flachland

Tiefblick und heftige Kontraste, unten wirkts fast schon sommerlich

Tiefblick zum Eibsee

Baustelle, die natürlich ordentlich Lärm machte (Dieselaggregat), hinten der Starnberger See

Ammergauer Alpen, links der markante Spitz müsste der Säuling sein (steht weit oben auf meiner Sommertourenliste)

Eibsee-Totale, bin zum Schluss unten noch etwas spazieren gegangen

Tiefblick aufs Platt

Südblick Richtung Stubaier Alpen, unten das ergrünte Inntal

Blick ins Ehrwalder Becken hinab, weiter als zum Münchner Haus kam man nicht, dahinter alles dicht

Bei der Tiroler Gipfelstation

Wetterspielchen am Gipfel

Wieder ein Ausblick Richtung Südosten, ganz hinten kann man sogar die Dolomiten erkennen, wenn auch nur sehr schwach, die Kalkkögel davor sind besser zu sehen

Diesmal mehr nach Südwesten geschaut, bis wo dort der Blick ging ka. Evtl. bis zur Bernina

Und wieder ein Flachlandblick

So noch ein paar Blicke, dann begann um 9:00 der eigtl. Schitag

Gipfelkreuz, rüber gestiegen bin ich natürlich nicht, ist mir in unpassendem Schuhwerk zu gefährlich

Wieder ein Ausblick, danach gings zur Gletscherbahn rüber

Auf der Gipfelplattform, nix los, ausser mir waren vllt. eine Hand voll andere Leute oben, aber gut das war noch vor 9:00 früh und unter der Woche.
3. Erste Runden am Platt
Nunja nach ausgiebiger Panoschau oben, gings wieder runter in den Bergstationskomplex und ab in die Gletscherbahn. Unten gleich zu den Schneefernerkopfliften rüber, wovon aber nur einer lief, bei dem Andrang war der aber mehr als Ausreichend. Allerdings oben echt eklig abgesperrt, man konnte nicht nach rechts wegqueren. Danach einmal in den oberen Etagen unterwegs, ins Brunntal gings erst später rüber.

Sprung in den Schneefernerkopflift mit 2685m (Ausstieg) auch der dzt. höchste Punkt im Schigebiet, so hat man von oben nach unten maximal 650hm am Stück.

Blick hoch zum Schneefernerkopf

Rückblick zum verbauten Gipfel

Danach gings mal zum Weissen Tal, wenig später begann es im Gesamten Gebiet aufzufirnen

Hochalpines Flair am Platt, kaum zu glauben, dass man eigtl. am Alpennordrand sitzt

Bevor ich in den Schlepper rüber bin, erstmal Sonnenkarbahn, dort gabs dann die meisten Fahrten.

Blick ins Gaistal rüber, auf der Tiroler Seite

Im SL Weißes Tal, dürfte die älteste Anlage am Platt sein

Seitenblick zum Sonn-Alpin

Zur 6KSB/B Wetterwandeck gings später rüber.

Auf der 3 Richtung Wetterwandeckbahn
4. Wechsel ins Brunntal
Nunja gegen 10:00 gings dann rüber zum Wetterwandeck und weiter ins Brunntal. Dort blieb ich erst mal einige Fahrten lang, Schnee war bis runter firnig, nur ganz unten am Einstieg wurde es trotz der hohen Temperaturen lediglich leicht sulzig. Nicht schlecht für ein reines Naturschneegebiet.

Seitenblick, heuer gibts auch wieder eine Westabfahrt, allerdings eher flach und langweilig, oben ein kurzer Hang, unten Zieher

Mich zogs ins Brunntal runter, der tiefste Punkt des Schigebiets auf 2030m

Abfahrt runter, schön kupiert und vor allem leer, dank Wochentag

Blick auf das Gelände unten, war auf Genussfahren aus, sonst wärs auch das ein oder andere mal Abseits gegangen

Im Schlepper

Ausblick vom Lift aus

Nanu so voll hier, aber mehr Schifahrer kamen mir selten aufs Bild

Schigebietsende, ok vllt. könnte man da auch irgendwie runter, aber bis man dann aus dem Tal rausgelaufen ist
5. Letzte Runden vor der Einkehr
Nunja nach 3x Brunntal gings wieder rauf, erstmal ein wenig an der Wetterwandeckbahn lang, später vom Brunntal aus nochmal ganz hoch zum Schlepper und aufs Sonnalpin zurück und gegen 11:15 in die Wirtschaft.
Bin dann halb im Gletschergarten halb im Sonn-Alpin eingekehrt

In der Wetterwandeck-West, kaum hier durch schon wieder flach

Ein paar Reste vom Vorgängerlift stehen noch rum, bin übern Tag verteilt auch am meisten am Wetterwandeck gefahren, leider halt etwas flach dort hinten.

Ausblick, durch diverse Gipfel etwas begrenzt

Abzweiger ins Brunntal

Und nix wie rein, ist eine der längsten Abfahrten am Platt mit 2,6km ab Wetterwandeck-Bergstation

Wieder in der Sonnenkarbahn

Bevor es zur Einkehr ging, gleich nochmal Sonnenkar, ging grad richtig gut mit nettem Firn drin, auch später am Tag änderte sich das kaum

Und schon wieder am Gletscherlift, von dort aus gings zur Einkehr, die diesmal anders als sonst verlief.
6. Einkehrschwung
Tja die EInkehr war dann tw. Sonnalpin tw. Gletschergarten, wobei ich mir die Getränke ausm Gletschergarten geholt hatte (an dem Tag nur Cafebetrieb gewesen) und was zum Beißen beim Sonnalpin, es aber wie 50% der anderen Gletschergarten-Terassengäste das bei denen verputzt, auch wenns dem dortigen Personal nicht ganz passte. Da hat sich wohl jemand verrechnet.

So nix wie runter

Pause, leider nur Cafebetrieb gewesen diesmal, wohl keine Lieferung bekommen

Aber guter Ausblick, leider bissl hungrige Baustelle, hab dann improvisiert wie so einige andere.

Und mir was vom Sonnalpin geholt, wurde zwar nicht gern gesehen, aber ausnahmsweise geduldet, das "Heute" bei Kaffee und Kuchen stand aber auch erst als ich weg fuhr da.

Nach einer guten Stunde in der Sonne gings wieder auf die Brettln, nachmittags waren die Ärmel der Schijacke hochgekrempelt, da es ziemlich warm war.
7. Mittägliche Runden
Nach der Einkehr, gings dann wieder auf die Brettln, nochmal quer durch, bis ich später meinen sonst obligatorischen Absacker vorverlegt hatte. Das Schigebiet an sich ist ja sehr klein, Bin Hauptsächlich im mittleren Bereich vom Platt gefahren, aber auch ab und zu ins Brunntal hinunter. Leider hat man bei ungefähr 15km Pisten oben und tw. modernen Anlagen schnell alles gesehen.

Wieder im Sonnenkar

Schneefernerkopf und SL Weisses Tal

Blick vom Aspen Run

Leider recht kurz, man ist schnell wieder unten, aber dafür immer ein gutes Pano

Wieder in der Super-G-Abfahrt, die längste am Platt, die selten offene Talroute ist länger, geht aber im Frühjahr nie

Ausblick beim Brunntallift, sehr nette Lage, da auf Genussmodus jedoch nciht wirklich abseits gegangen, Möglichkeiten gibts aber genug

Rückblcik auf der 7, heftige blau-weiß Kontraste durch die starke Sonneneinstrahlung

Tja und gleich nochmal zum Brunntallift, nach jeweils 3-4 Fahrten schob ich eine Fahrt an den Sesseln ein, der zieht oben ja gut hoch.

Wieder in der 6KSB/B Wetterwandeck

Ausblick aus der Bahn, sehr nett, direkt weit weg von der Hauptachse

Kleiner Blick ins Reintal runter
8. Später Schimittag
Nunja nach einigen Runden am Wetterwandeck, nochmal alles durchgefahren und später wieder zum Gletschergarten zurück. Diesmal auf den vorgezogenen Absacker, der aus einem Liegestuhlweizen bestand. Zuvor gings aber vom Schneeferner kommend noch on Ski an der Kapelle am Platt vorbei. Die Fussgänger, die dort unterwegs waren haben blöd geschaut, als plötzlich jemand von hinten mit Schi an kam, aber wer kann der kann. hab den Restschwung genutzt um den holprigen Weg hinter der Kapelle hochzukommen. Danach sich am Gletschergarten in einen Liegestuhl geflezt und erstmal ein Weizen gezischt, war dann der Absacker, nur vorgezogen. Wollts nach dem Kilometerfressen am Wochenende davor gemütlich angehen und genießen.

Berge in Silver-Metallic, sowas klappt nur bei Sonne und Firn

Wieder ein Talblick und gleich mal 7 Schifahrer auf einem Bild, voller wars den ganzen Tag nur selten

Eine kleine Überholaktion später hatte ich wieder quasi Private Skiing

Und unten angekommen, die meisten Liftler waren auch mal länger vorm Häusl in der Sonne, kam dann am nächsten Tag ein wenig angebraten in die Arbeit

Im Brunntallift

So mal zu den Sesseln geschaut

Gleich weils so schön war nochmal ins Brunntal, leider ist das Schigebiet recht klein

Sprung nach einer Runde Brunntal und 1x Sonnenkar zur unteren Mittelstation, hier ist das Drehkreuz des Gebiets dort Starten bzw. enden 4 der 6 Anlagen am Platt

Hoch wählte ich dann den SL Weißes Tal, Stationsmäßig ähnelt der dem Dreitannenlift am Spitzing und den gibts seit 1959, den Lift würde ich auf frühe 60er-Jahre schätzen

Blick hinter zum Wetterwandeck, mit einigen Geländemöglichkeiten

Hier hab ich enige Fussgänger überrascht, als ich plötzlich von unten angeschossen kam, trotz ruppigem Bullyweg den Gegenanstieg geschafft ohne Schieben

Ausblick dort, ein sehr nettes Fleckchen, hier waren dann viele beim Familienfotos machen, auch Tagesausflügler waren dabei

Pano vom Platt aus

Tja dann die leeren Liegestühle erspäht vorm Gletschergarten und zum vorgezogenen Absacker auf ein Liegestuhlweizen

Pause! Hab den fast obligatorischen Absacker vorgezogen an dem Tag war Genussfahren angesagt.

Erstmal relaxen, auch dort oben geht die Welt vorbei, aber das Pano ist viel besser als in der Münchner City

Und wieder unterwegs, nach der knapp Halbstündigen Weizenpause gings noch einmal quer durch.
9. Letzte Runden
Gegen 15:15 bin ich noch einmal quer übers Platt, diesmal aber auf Vollgas. Es gingen sich zum Schluss 2 Fahrten auf der Sonnenkarbahn aus und da die auf Rentnermodus fuhr noch die letzte Fahrt auf dem Schlepper gemacht (um 16:13 als letzter Fahrgast eingestiegen) Kaum oben war der aus, danach gabs noch einen Klogang bevor es zurück ins fast schon frühsommerliche Tal ging, per Zahnradbahn.

Seitenblick, hochalpines Ambiente, trotz Alpennordrand und das einzige Gletschergebiet, auch wenn nur noch ein kleiner Teil vergletschert ist (niedrige Lage)

Ind er Wetterwandeckbahn, danach nochmal eine Wiederholung gemacht und schnell ins Brunntal, dort ging dann der Rückweg los

Gegen 15:30 gings nochmal rauf, kurz danach war dort Feierabend. Zu früh, aber da es keine wirkliche Talabfahrt gibt verständlich

Schneefernerkopf und LSAP

Danach gings nochmal runter ins Brunntal und erstmal bis zum Sonnenkar rauf

Unterer Teil der Abfahrt

Im Brunntal um 15:45

Am Sonnenkar gings noch bis 16:15 bin 2x gefahren, danach zum Schneefernerkopflift hoch, den ich grad noch erwischt hab, aber nciht angehalten.

Ausblick ins ergrünte Inntal hinab

Die letzte Abfahrt galt der 2

Ausblick oben Stopps unterwegs gingen nicht mehr, sonst wär ich im Sonnenkar festgesessen

Für eine letzte Bergfahrt im SL Schneefernerkopf reichte es um 16:13 noch, kaum unten war noch genug Zeit für einen Klogang, bis ich zum Zug musste

Auf der letzten Fahrt, kaum oben wurde der Lift abgestellt

Die letzte Abfahrt ging nur mehr über den Schiweg, dafür aber mit nettem Pano, und immer noch besser als zum ZRB-Bahnhof rüberschieben oder gar laufen

Gleich ist Feierabend!
10. Abendspaziergang im Tal
Leider hab ich im Zug einen eher schlechten Platz erwischt, klar weil erst spät zugestiegen aber die Fahrt durch den Tunnel runter und dann weiter am Hang ist immer wieder nett. Leider kam ich nicht zum Knipsen der Talfahrt, da eher wenig Aussicht, dafür schön im Wald. Als man mal zum Eibsee sah, war ich zu langsam, da hatten die Japaner rechts von mir den besseren Platz erwischt und prompt klickte dort die Cam. Bin dann unten wenn auch in Schihose (und wär darin fast verreckt) noch auf einen Frühlings oder gar Frühsommerspaziergang. Hätt mir aber besser auch die Schihose ausgezogen, so bin ich in der halb verreckt, kein Wunder bei 22°C am Eibsee entlang.

Feierabend, bin aber noch nicht heimgefahren, sondern nach Schuhwechsel und Schichten ablegen erstmal auf einen Spaziergang

Trasse Eibseebahn, auffällig, es steht sogar in Japanischen Schriftzeichen unter dem Deutschen Namen, Tourimagnet Nr 1.

Kanada? naja näher ist bloss am Eibsee im Werdenfelser Land

Zoom hinter in die Ammergauer

Nachdem ich vorn bis zum Bootsverleih (alles noch im Winterschlaf) gings hinter bis zur Brücke, die ganze Runde um den See hab ich nicht gemacht nur kleine Teile davon.

Könnte man fast als Sommerbild durchgehen lassen, wären nicht die Schneefelder am Berghang gegenüber

Blick zum Seehotel, dahinter das noch dick eingeschneite Zugspitzmassiv

Untersee von der Brücke aus, hat wieder ein leichtes Kanada-Feeling

Was für die Kitschabteilung, absolut Postkartentauglich mit den Kontrasten

Ausblick, am Seeufer lagens tw. oben ohne ind er Sonne, rein hat sich aber noch keiner getraut (zu kalt)

Kitsch die 2. War nen schöner Tagesabschluss der kleine Frühlingsspaziergang

Grad deswegen treibts mich im späteren Frühjahr gern mal auf die Zugspitze, oben tiefster Winter unten tiefster Frühling

Gleich nochmal, weils so nen schöner Ausblick ist

Nach einer guten halben Stunde gings dann zum Auto und wieder back home.
Facts:

GPS-Track, absichtlich nur vom Platt, in der ZRB bekam das GPS keinen Empfang und an der Seilbahn grad so
Strecke: 98,6km
Vmax: 94km/h
mFg Widdi

