Traumhafter Wintertag im Egerer Wald-Sonne+Schnee (6.1.15)
Verfasst: Sa 10. Jan 2015, 12:00:02
Hallo zusammen,
nachdem am 6-ten Januar bei uns auch endlich die Sonne herausgekommen ist, nutzte ich den Feiertag sofort, um mich in die verschneiten Wälder zu machen. Vom Wohnort aus, ist man in 10-15 Minuten im Egerer Wald, der eine Fläche von 634 Hektar hat, und zu 100% bewaldet ist. Eine enge Staatsstrasse führt durch den Wald. Am Eingang des Waldes, beginnt man mit knapp 600 müNN. Die höchsten Erhebungen reichen bis 757 müNN. Das interessante an diesem Gebiet ist, dass im Grundbuch als Eigentümer die Stadt Eger (Cheb) eingetragen ist ! Mehr dazu aber vielleicht mal in einem anderen Bericht, direkt vom Egerer Wald. Heute geht es um die Winterlandschaft an diesem Tag.
So, nun aber genug, auf zu den ersten Bildern. Ich startete die kurze Wanderung auf genau 696müNN. Von dort geht es knapp 1km durch den Wald. Der Höhepunkt wurde mit 744m üNN erreicht, dem sogenannten Birkenberg. Dort gab es schöne Stimmungen die ich nicht vorenthalten möchte.
Hier einmal ein Überblick, welches Gebiet eigentlich gemeint ist. Man sieht den Wald, vor lauter Bäumen nicht, aber sonst würde der Name „Egerer Wald“ ja nicht passen:

Quelle: http://www.google.com
Zu aller erst mal der Blick auf den Parkplatz. Im Hintergrund sieht man ganz leicht das Egerer Waldhäusel. Früher mal ein Wirtshaus, jetzt aber leider nicht mehr. Schade, es war ein sehr schönes, uriges Wirtshaus mitten im Wald. Im Vordergrund dann noch mein fahrbarer Untersatz:

Hier die ersten Meter bis zur Weggabelung. Ich nahm dann erst einmal den rechten Weg. Mit der Sonne im Rücken, dem Schnee auf den Bäumen und eine Stille, war es einfach nur schön:


Hier ein Blick auf die Bäume dort oben. Die die Bäume den Schnee von jung auf gewohnt sind, liegen die Äste auch relativ eng am Stamm. Da brechen kaum Äste ab trotz dem Schneegewicht:

Hier dann ein paar Eindrücke auf dem ersten Waldweg. Man kann die Schneehöhe schön erkennen. Denke, dort dürften sicher 12-15 cm Schnee gelegen sein:

Einfach nur schön. Schnee auf den Bäumen, Sonne dazu und vor allem die Stille unberührter Wälder. Auf 634 Hektar verteilen sich schon die Menschen. Langläufer sind mir auch begegnet:


Nun bin ich wieder langsam zurück zur ersten Kreuzung, und den linken Weg nach Oben. Hier geht es nun langsam aber steetig von 696 müNN auf etwas über 740 müNN. Natürlich kann man hier auch Langlauf fahren, was die selbst gezogene Loipe zeigt. Man kann hier kilometerweit Langlaufen ohne jemanden zu treffen:

Oben angekommen, ging die Farbenpracht los. Auf Grund der letzten Hochnebeltage waren an den höchsten Bäumen oben noch größere Reif- und Schneeablagerungen. Durch die Sonne verviel diese Pracht langsam, und man stand immer mal wieder im Eisregen:



Nun haben wir langsam den höchsten Punkt erreicht mit 740 müNN. Hier ein Blick in die verschneiten Waldwege und Schneisen, mit den kleinen, schneebedeckten Bäumen:


Noch einmal der Blick auf die grün-weißen Baumwipfel. Ein Teil davon auch Raureif oder eben der Schnee. Im Zusammenspeil mit der Sonne einfach schön. Leider war der Himmel nicht so tiefblau wie beim Andy am Hohenbogen am selben Tag:




An kleineren Bäumen konnte man an den Ästen Vereisung sehen. Gab in den Tagen zuvor auch Eisregen dort oben. Raureif auf dem zweiten Bild an einem Laubbaum:


Lichtspiele im Wald...:

Hier noch ein Platz, hier kann man die Schneehöhe schön sehen. Wie geschrieben, 15cm dürften hier schon liegen, wenn nicht ein bisschen mehr. Am letzten Bild sieht man den Weg.... es geht zurück zum Waldhäusl. Der Wald ist durchzogen von Wanderwegen, es ist für jeden etwas geboten:


Danach bin ich noch ein kleines Stück gefahren, zur Nikolauskirche, keine 250 m entfernt zur Grenze zu CZ. Hier die Kirche. Der Baum ist erst vor kurzem umgefallen:

Auch dort hinten gab es ein Winter Wunderland. Immer wieder schön anzusehen, wie die kleinen Nadelbäume die Schnelasten tragen. Auch hier sind die Äste eng anliegend. Früh übt sich:



Natürlich wird das Wild auch ein bisschen versorgt. Man sieht eigentlich nur grün, egal wo man steht. Man sieht die Grenzwälder vor lauter Bäumen nicht. Um die 250m vorraus liegt die Grenze:

Und ab, wieder zurück nach Hause. Gegen 15.15 Uhr kamen vermehrt Schleierwolken, und das Sonnenlicht wurde dumpfer:


Auf dem Heimweg noch schnell vorbei an unseren Windradmonstern am Ahornberg:

So, dies war dann der Bericht vom Traumwintertag im Egerer Wald. Hoffen wir noch einmal so schönes Wetter zu bekommen. Ich hoffe die Eindrücke gefallen euch auch. Jeder Kommentar ist natürlich willkommen.
Schöne Grüße aus der Nördlichen Oberpfalz
Markus
nachdem am 6-ten Januar bei uns auch endlich die Sonne herausgekommen ist, nutzte ich den Feiertag sofort, um mich in die verschneiten Wälder zu machen. Vom Wohnort aus, ist man in 10-15 Minuten im Egerer Wald, der eine Fläche von 634 Hektar hat, und zu 100% bewaldet ist. Eine enge Staatsstrasse führt durch den Wald. Am Eingang des Waldes, beginnt man mit knapp 600 müNN. Die höchsten Erhebungen reichen bis 757 müNN. Das interessante an diesem Gebiet ist, dass im Grundbuch als Eigentümer die Stadt Eger (Cheb) eingetragen ist ! Mehr dazu aber vielleicht mal in einem anderen Bericht, direkt vom Egerer Wald. Heute geht es um die Winterlandschaft an diesem Tag.
So, nun aber genug, auf zu den ersten Bildern. Ich startete die kurze Wanderung auf genau 696müNN. Von dort geht es knapp 1km durch den Wald. Der Höhepunkt wurde mit 744m üNN erreicht, dem sogenannten Birkenberg. Dort gab es schöne Stimmungen die ich nicht vorenthalten möchte.
Hier einmal ein Überblick, welches Gebiet eigentlich gemeint ist. Man sieht den Wald, vor lauter Bäumen nicht, aber sonst würde der Name „Egerer Wald“ ja nicht passen:

Quelle: http://www.google.com
Zu aller erst mal der Blick auf den Parkplatz. Im Hintergrund sieht man ganz leicht das Egerer Waldhäusel. Früher mal ein Wirtshaus, jetzt aber leider nicht mehr. Schade, es war ein sehr schönes, uriges Wirtshaus mitten im Wald. Im Vordergrund dann noch mein fahrbarer Untersatz:

Hier die ersten Meter bis zur Weggabelung. Ich nahm dann erst einmal den rechten Weg. Mit der Sonne im Rücken, dem Schnee auf den Bäumen und eine Stille, war es einfach nur schön:


Hier ein Blick auf die Bäume dort oben. Die die Bäume den Schnee von jung auf gewohnt sind, liegen die Äste auch relativ eng am Stamm. Da brechen kaum Äste ab trotz dem Schneegewicht:

Hier dann ein paar Eindrücke auf dem ersten Waldweg. Man kann die Schneehöhe schön erkennen. Denke, dort dürften sicher 12-15 cm Schnee gelegen sein:

Einfach nur schön. Schnee auf den Bäumen, Sonne dazu und vor allem die Stille unberührter Wälder. Auf 634 Hektar verteilen sich schon die Menschen. Langläufer sind mir auch begegnet:


Nun bin ich wieder langsam zurück zur ersten Kreuzung, und den linken Weg nach Oben. Hier geht es nun langsam aber steetig von 696 müNN auf etwas über 740 müNN. Natürlich kann man hier auch Langlauf fahren, was die selbst gezogene Loipe zeigt. Man kann hier kilometerweit Langlaufen ohne jemanden zu treffen:

Oben angekommen, ging die Farbenpracht los. Auf Grund der letzten Hochnebeltage waren an den höchsten Bäumen oben noch größere Reif- und Schneeablagerungen. Durch die Sonne verviel diese Pracht langsam, und man stand immer mal wieder im Eisregen:



Nun haben wir langsam den höchsten Punkt erreicht mit 740 müNN. Hier ein Blick in die verschneiten Waldwege und Schneisen, mit den kleinen, schneebedeckten Bäumen:


Noch einmal der Blick auf die grün-weißen Baumwipfel. Ein Teil davon auch Raureif oder eben der Schnee. Im Zusammenspeil mit der Sonne einfach schön. Leider war der Himmel nicht so tiefblau wie beim Andy am Hohenbogen am selben Tag:




An kleineren Bäumen konnte man an den Ästen Vereisung sehen. Gab in den Tagen zuvor auch Eisregen dort oben. Raureif auf dem zweiten Bild an einem Laubbaum:


Lichtspiele im Wald...:

Hier noch ein Platz, hier kann man die Schneehöhe schön sehen. Wie geschrieben, 15cm dürften hier schon liegen, wenn nicht ein bisschen mehr. Am letzten Bild sieht man den Weg.... es geht zurück zum Waldhäusl. Der Wald ist durchzogen von Wanderwegen, es ist für jeden etwas geboten:


Danach bin ich noch ein kleines Stück gefahren, zur Nikolauskirche, keine 250 m entfernt zur Grenze zu CZ. Hier die Kirche. Der Baum ist erst vor kurzem umgefallen:

Auch dort hinten gab es ein Winter Wunderland. Immer wieder schön anzusehen, wie die kleinen Nadelbäume die Schnelasten tragen. Auch hier sind die Äste eng anliegend. Früh übt sich:



Natürlich wird das Wild auch ein bisschen versorgt. Man sieht eigentlich nur grün, egal wo man steht. Man sieht die Grenzwälder vor lauter Bäumen nicht. Um die 250m vorraus liegt die Grenze:

Und ab, wieder zurück nach Hause. Gegen 15.15 Uhr kamen vermehrt Schleierwolken, und das Sonnenlicht wurde dumpfer:


Auf dem Heimweg noch schnell vorbei an unseren Windradmonstern am Ahornberg:

So, dies war dann der Bericht vom Traumwintertag im Egerer Wald. Hoffen wir noch einmal so schönes Wetter zu bekommen. Ich hoffe die Eindrücke gefallen euch auch. Jeder Kommentar ist natürlich willkommen.
Schöne Grüße aus der Nördlichen Oberpfalz
Markus