Bodenschneid - Historische Pfade (04.09.2014) (86 Pics)
Verfasst: Mo 22. Sep 2014, 18:34:13
So Zeit mit der letzten Altlast vorm Urlaub aufzuräumen. Für den Donnerstag war ziemlich bescheidenes Wetter angesagt, aber dennoch bliebs brauchbar. Man musste "nur" über die Hochnebelschicht kommen. Für die hatte vormittags die Bodenschneid ausgereicht, da die Nebelgrenze im Tegernseer Tal bei etwa 1100m lag. Am Parkplatz waren nur wenige Autos, auf dem Weg hoch ist mir, da einen vergessenen Pfad benutzt keine Menschenseele entgegen gekommen. Den gleichen Weg dürfte wohl bereits der Wildschütz Jennerwein benutzt haben, den man im Bereich der Rinnerspitz 1877 erschossen hatte.
1. Aufstieg zur Bodenalm
Das Auto nach gut anderthalb Stunden Anfahrt, die jedoch Berufsverkehrsbedingt waren am Parkplatz vor der Mautstelle abgestellt. Dann erstmal Schuhwechsel, nachdem ich morgens die Webcams gecheckt hatte und sich das Grau in Grau als Hochnebel entpuppt hatte. Und dann nach wenigen Metern über den Bach und dem aufgelassenen Pfad folgend. Dieser war jedoch noch sehr gut in Schuss, hatte aber starken "Pilzbefall" Offenbar kennen den Weg nicht mal Schwammerlsucher.

Morgendlicher Ausblick, nicht sehr vielversprechend, aber kaum 200m höher war der Nebel weg und es gab einen Sonne-Wolken-Mix

Wegverlauf, immer im dichten Wald, überraschenderweise noch kaum verwachsen, aber ebenso wenig markiert

Bachquerung zu Beginn, war aber problemlos, nur tw. etwas tief

Pfadverlauf in vielen Serpentinen hinauf und der Nebelgrenze entgegen

Fast schon Urwaldmäßig hier rauf, aber unschwierig

Am Bach entlang, hier war ich leicht falsch, da die Querung viel weiter oben ist

Schwammerl am Weg, ka welche Art, später kam man an noch mehr Pilzen vorbei

Bachquerung, war aber problemlos, trotz bemoosten Felsen und ordentlicher Wasserführung

Endlich über dem Nebel

Noch eine Bachquerung, diese war aber da kleines Rinnsal harmlos

Rückblick runter, hier hatte ich mich auch noch einmal vertan, da Wegführung im Wald undeutlich, war aber schnell wieder auf dem Pfad zurück

Endlich oben angekommen
2. Bodenalm-Bodenschneid
Bei der Bodenalm gleich auf den neuen Direktanstieg gewechselt. Dieser entspricht im oberen Teil jedoch ebenfalls dem alten Weg. Allerdings in gemäßigten Serpentinen entlang der Gipfelwiese hoch. Der Pfad rauf war "Lebensgefährlich", aber so schlimm wars bei weitem nicht. Allerdings würde ich den alten Direktanstieg nicht unbedingt absteigen wollen, hat ein paar glitschige Stellen.

Kurz vor der Rückkehr auf den markierten Anstieg

Ausblick zum Rissekogel, bei bestem Spätsommerwetter

Auch am Tegernsee verschwand der Hochnebel zusehends

Rückblick auf die Hütten der Bodenalm

Mittlerweile gehts monoton an der Gipfelwiese hoch, aber der Weg wurde später wieder intressanter

Wieder der Risserkogel, samt Plankenstein, letzteren kann man aber als Wanderer kaum machen

Tiefblick aufs Bodenschneidhaus kurz vorm Gipfel, den Wasserspitz hinten nahm ich auch noch mit

Gipfelkreuz samt einer ganzen Kompanie Soldaten, die waren aber schnell wieder weg.
3. Gipfelrast Bodenschneid
Nachdem die Soldaten weiter sind, war trotz Wochentag und mäßigem Wetter viel los. Tw. wirds auch an den Ferien gelegen haben. Oben erstmal knapp 30min Pause gemacht, nach 880hm Anstieg aus dem Tegernseer Tal. Das Gipfelkreuz oben ist allerdings sehr groß geraten, man kanns kaum ablichten. Die Sicht war über dem Hochnebel recht gut, reichte etwa bis zum Alpenhauptkamm, aber nicht mit der grandiosen Fernsicht bei den beiden Touren davor vergleichbar. Nach der Pause gings zum Rinnerspitz weiter.

Tiefblick zum Tegernsee, hinten ein Nebelmeer überm Flachland

Richtung Bad Feilnbach war die Suppe höher aufgequollen

Risserkogel und brauchbare Fernsicht

Westblick am Wallberg vorbei bis zum Leonhardstein

Blick zum Spitzingsee mit Rotwand und Hochmiesing

Breitenstein, Wendelstein und Brecherspitz von der Bodenschneid aus

Blick rüber zum Rainerkopf, diesen nahm ich nicht mit Rinner- und Wasserspitz schon

Nochmal das Gipfelkreuz

Noch ein Blick zum Tegernsee hinab

Und nochmals der Breitenstein, den Wendelstein kann man Rechts auch gut erkennen, ist aber ohnehin ein markanter Berg

Nochmal die Rotwand, die an dem Tag sicher auch gut besucht war, dank Ferien
4. Übergang zum Rinnerspitz
Nach der Rast zunächst über den Normalweg runter. Leider hatte ich etwas später die falsche Entscheidung getroffen und die direkte Pfadspur genommen. Mit dem Resultat, dass ich eine wenige Meter hohe II-er Stelle hatte, die ich irgendwie runtergeschafft hab. War brutal anstrengend das Stück, danach gings in normalem T3-Gelände weiter. Hat sicher von unten bekloppt ausgesehen, wie ich mich da runtergequält hab, schwierigeres als unversicherte Ier-Kletterei hatte ich davor noch nie. Wäre besser gewesen unterhalb am Normalweg zu bleiben und später zu queren.

Tiefblick ins Tegernseer Tal

Wendelstein-Zoom

Brecherspitz-Zoom

Wegweiser zur Hütte

Kammverlauf, beide sichtbaren Gipfel hab ich in einem Aufwasch mit erledigt

Erstmal abwärts

Rückblick zur Bodenschneid, danach kam die eklige Stelle

Blick rüber zum Rinnerspitz, diesen gabs kurz danach, ging überraschend leicht her

Rückblick zum Felsabbruch, zum Glück geschafft (durch die Rinne runter)
5. Auf der Rinnerspitz
Nachdem ich im Sattel zwischen beiden Gipfeln war, gings unschwierig hoch. Auf dem Rinnerspitz habe ich nur eine kurze Pause eingelegt, war ja erst 30min zuvor auf der Bodenschneid losmarschiert. Und da die Rinnerspitz kein Gipfelkreuz hat, hielt sich mein Bedürfnis lang oben zu bleiben in Grenzen. Allerdings hat man, wenn man sich den zum Ziel macht garantiert seine Ruhe, die Wasserspitz weiter vorn wird dagegen relativ oft gemacht.

Auf der Rinnerspitz mit 1611m nur knapp 60m niedriger als der Nachbar, aber weit weniger besucht

Der eigtl. höchste Punkt des Rinnerspitz

Rückblick zur Bodenschneid

Ausblick vom Rinnerspitz, der Nebel kam mittlerweile höher

Breitenstein und Wendelstein vom Rinnerspitz

Rotwand vom Rinnerspitz

Wasserspitz, mein drittes und letztes Gipfelziel für die Tour
6. Übergang zum Wasserspitz
Nach der kurzen Rast auf dem Rinnerspitz, erstmal den recht anspruchsvollen Pfad zum Sattel runter und von dort aus wieder unschwierig auf die Wasserspitz hinauf. Diese hat ein kleines Gipfelkreuz samt Gipfelbuch und ist ab Raineralm unschwierig zu erreichen. Dort machte ich dann nochmal eine kleine Rast, bevor es ab Raineralm mit einem Gegenanstieg zur Bodenschneidhütte aufs verdiente Schnitzel ging.

Hochnebel überm Tegernsee, dieser sollte später nochmal lästig werden

Kammverlauf, der Pfad war gut zu verfolgen und bis auf kurze Kraxeleien unschwierig

Rückblick, mal ein Wanderweg nach meinem Geschmack, schmal und halb verwachsen

Man muss auch hin und wieder mal zwischen Latschen durch

Tiefblick zur Hütte, die hab ich aber erst später besucht

Marterl für den Wildschütz Jennerwein, den hier 1877 ein Jäger aus dem Hinterhalt erschossen hat, daher auch auf Historischen Pfaden

Blick rüber zum Wallberg

Rückblick zum Rinnerspitz

Gipfel in Sicht, noch musste man einige Minuten rechnen

Und angekommen
7. Auf dem Wasserspitz
Oben angekommen erstmal die letzte Gipfelrast des Tages gemacht. Leider wurde es wieder dunstiger, und kaum an der Hütte bildete sich neuer Hochnebel aus. Diesmal aber mit einer Obergrenze um 1600m, statt 1000-1100m am Morgen. Man hats aber auf dem Wasserspitz anhand des Dunstes erkennen können, dass die Brühe wieder kommt. Nach einigen Minuten Rast, gings dann zur Raineralm runter und mittels eines 100hm-Gegenanstiegs zur Hütte hinauf.

Rückblick auf die bisherigen Gipfel

Gipfelkreuz am Wasserspitz (1552m)

Dunstiger Blick zu Rotwand und Hochmiesing

Hochnebel von oben

Breitenstein und Wendelstein, sowie die nervige nun höhere Dunstschicht

Blick zum Hinteren Sonnwendjoch (1986m)

Tiefblick zum letzten Ziel, dem Bodenschneidhaus
8. Auf dem Weg zur Hütte
Nach der kurzen Rast oben, gings über den zunächst deutlichen Pfad runter Richtung Raineralm. Am Sattel verlor ich diesen kurz. Schuld waren wohl die Pferde (Vertritt), die sich dort aufhielten und der nasse Sommer. Aber nach wenigen Minuten Latschenkampf und überlegen war ich wieder auf dem richtigen Weg zurück. Danach gings bis zum Forstweg runter (tw. durch die Wiesen gequert) und nochmal 100hm rauf zur Hütte, wo die wohlverdiente Einkehr wartete.

Rainerkopf, wer will kann den weglos mitnehmen

Blick Richtung Freudenreich-Almen

Später an Pferden vorbei, leider wg. des nassen Sommers alles ziemlich umgegraben gewesen.

Rückblick hoch

Unten wurde der Pfad wieder deutlich

Blick zur Raineralm

15min später kam ich beim Bodenschneidhaus an.
9. Verdiente Einkehr
Nach dem Gegenanstieg gleich auf der Hütte Platz genommen, war der erste an jenem Tag, der sich ein Schnitzel genehmigt hatte. Aber nach 3 Gipfeln, die ich weitgehend auf mittlerweile vergessenen Pfaden gemacht hatte war das natürlich verdient. Allzu viel war aber wg. abschreckender Wettervorhersagen vom Vortag (es war besser als vorhergesagt) und Nachmittag nicht mehr los.

Pause! Ein gutes Tegernseer

Dazu das verdiente Schnitzel, aus der Pfanne und mit Kartoffelsalat, bei sowas greif ich gern zu

Aber auch nerviger Hochnebel auf etwa 1500-1600m

Gab dann aber noch eine Genusshalbe hinterher

Nebelspiele

Auch die Hüttenkatze schaut mal vorbei
10. Talabstieg
Nach der Einkehr gings dann durchwegs auf dem Forstweg runter. Leider auf die ganze Strecke etwas langweilig gewesen. Unten hatte ich leider Pech, wäre gern noch auf einen Absacker in den Alpenhof runter, bloss hat der leider Donnerstag Ruhetag. Somit wurde nix aus dem Absacker, gibt aber schlimmeres. Aber dafür war ich für eine Bergtour relativ früh back home (19:00)

Wieder an der Raineralm

Liegt direkt kitschig drin, leider dzt. nicht bewirtet, ein Schild mit "Brotzeiten" deutet aber daraufhin, dass sie mal zeitweise bewirtschaftet war

Kurz vor der Kühzaglalm

Selbige, aber grad keinen (Bier)Durst gehabt, sonst wär ich rein

Weiterer Abstieg, total simpel

Kapelle im Weiler Kühzagl

Unten angekommen

In die Kneipe wäre ich gern rein, aber leider hatten die Ruhetag
Facts:

Aufstieg: 1060hm
Abstieg: 1060hm
Strecke: 14,1km
Gehzeit: 6h
mFg Widdi
1. Aufstieg zur Bodenalm
Das Auto nach gut anderthalb Stunden Anfahrt, die jedoch Berufsverkehrsbedingt waren am Parkplatz vor der Mautstelle abgestellt. Dann erstmal Schuhwechsel, nachdem ich morgens die Webcams gecheckt hatte und sich das Grau in Grau als Hochnebel entpuppt hatte. Und dann nach wenigen Metern über den Bach und dem aufgelassenen Pfad folgend. Dieser war jedoch noch sehr gut in Schuss, hatte aber starken "Pilzbefall" Offenbar kennen den Weg nicht mal Schwammerlsucher.

Morgendlicher Ausblick, nicht sehr vielversprechend, aber kaum 200m höher war der Nebel weg und es gab einen Sonne-Wolken-Mix

Wegverlauf, immer im dichten Wald, überraschenderweise noch kaum verwachsen, aber ebenso wenig markiert

Bachquerung zu Beginn, war aber problemlos, nur tw. etwas tief

Pfadverlauf in vielen Serpentinen hinauf und der Nebelgrenze entgegen

Fast schon Urwaldmäßig hier rauf, aber unschwierig

Am Bach entlang, hier war ich leicht falsch, da die Querung viel weiter oben ist

Schwammerl am Weg, ka welche Art, später kam man an noch mehr Pilzen vorbei

Bachquerung, war aber problemlos, trotz bemoosten Felsen und ordentlicher Wasserführung

Endlich über dem Nebel

Noch eine Bachquerung, diese war aber da kleines Rinnsal harmlos

Rückblick runter, hier hatte ich mich auch noch einmal vertan, da Wegführung im Wald undeutlich, war aber schnell wieder auf dem Pfad zurück

Endlich oben angekommen
2. Bodenalm-Bodenschneid
Bei der Bodenalm gleich auf den neuen Direktanstieg gewechselt. Dieser entspricht im oberen Teil jedoch ebenfalls dem alten Weg. Allerdings in gemäßigten Serpentinen entlang der Gipfelwiese hoch. Der Pfad rauf war "Lebensgefährlich", aber so schlimm wars bei weitem nicht. Allerdings würde ich den alten Direktanstieg nicht unbedingt absteigen wollen, hat ein paar glitschige Stellen.

Kurz vor der Rückkehr auf den markierten Anstieg

Ausblick zum Rissekogel, bei bestem Spätsommerwetter

Auch am Tegernsee verschwand der Hochnebel zusehends

Rückblick auf die Hütten der Bodenalm

Mittlerweile gehts monoton an der Gipfelwiese hoch, aber der Weg wurde später wieder intressanter

Wieder der Risserkogel, samt Plankenstein, letzteren kann man aber als Wanderer kaum machen

Tiefblick aufs Bodenschneidhaus kurz vorm Gipfel, den Wasserspitz hinten nahm ich auch noch mit

Gipfelkreuz samt einer ganzen Kompanie Soldaten, die waren aber schnell wieder weg.
3. Gipfelrast Bodenschneid
Nachdem die Soldaten weiter sind, war trotz Wochentag und mäßigem Wetter viel los. Tw. wirds auch an den Ferien gelegen haben. Oben erstmal knapp 30min Pause gemacht, nach 880hm Anstieg aus dem Tegernseer Tal. Das Gipfelkreuz oben ist allerdings sehr groß geraten, man kanns kaum ablichten. Die Sicht war über dem Hochnebel recht gut, reichte etwa bis zum Alpenhauptkamm, aber nicht mit der grandiosen Fernsicht bei den beiden Touren davor vergleichbar. Nach der Pause gings zum Rinnerspitz weiter.

Tiefblick zum Tegernsee, hinten ein Nebelmeer überm Flachland

Richtung Bad Feilnbach war die Suppe höher aufgequollen

Risserkogel und brauchbare Fernsicht

Westblick am Wallberg vorbei bis zum Leonhardstein

Blick zum Spitzingsee mit Rotwand und Hochmiesing

Breitenstein, Wendelstein und Brecherspitz von der Bodenschneid aus

Blick rüber zum Rainerkopf, diesen nahm ich nicht mit Rinner- und Wasserspitz schon

Nochmal das Gipfelkreuz

Noch ein Blick zum Tegernsee hinab

Und nochmals der Breitenstein, den Wendelstein kann man Rechts auch gut erkennen, ist aber ohnehin ein markanter Berg

Nochmal die Rotwand, die an dem Tag sicher auch gut besucht war, dank Ferien
4. Übergang zum Rinnerspitz
Nach der Rast zunächst über den Normalweg runter. Leider hatte ich etwas später die falsche Entscheidung getroffen und die direkte Pfadspur genommen. Mit dem Resultat, dass ich eine wenige Meter hohe II-er Stelle hatte, die ich irgendwie runtergeschafft hab. War brutal anstrengend das Stück, danach gings in normalem T3-Gelände weiter. Hat sicher von unten bekloppt ausgesehen, wie ich mich da runtergequält hab, schwierigeres als unversicherte Ier-Kletterei hatte ich davor noch nie. Wäre besser gewesen unterhalb am Normalweg zu bleiben und später zu queren.

Tiefblick ins Tegernseer Tal

Wendelstein-Zoom

Brecherspitz-Zoom

Wegweiser zur Hütte

Kammverlauf, beide sichtbaren Gipfel hab ich in einem Aufwasch mit erledigt

Erstmal abwärts

Rückblick zur Bodenschneid, danach kam die eklige Stelle

Blick rüber zum Rinnerspitz, diesen gabs kurz danach, ging überraschend leicht her

Rückblick zum Felsabbruch, zum Glück geschafft (durch die Rinne runter)
5. Auf der Rinnerspitz
Nachdem ich im Sattel zwischen beiden Gipfeln war, gings unschwierig hoch. Auf dem Rinnerspitz habe ich nur eine kurze Pause eingelegt, war ja erst 30min zuvor auf der Bodenschneid losmarschiert. Und da die Rinnerspitz kein Gipfelkreuz hat, hielt sich mein Bedürfnis lang oben zu bleiben in Grenzen. Allerdings hat man, wenn man sich den zum Ziel macht garantiert seine Ruhe, die Wasserspitz weiter vorn wird dagegen relativ oft gemacht.

Auf der Rinnerspitz mit 1611m nur knapp 60m niedriger als der Nachbar, aber weit weniger besucht

Der eigtl. höchste Punkt des Rinnerspitz

Rückblick zur Bodenschneid

Ausblick vom Rinnerspitz, der Nebel kam mittlerweile höher

Breitenstein und Wendelstein vom Rinnerspitz

Rotwand vom Rinnerspitz

Wasserspitz, mein drittes und letztes Gipfelziel für die Tour
6. Übergang zum Wasserspitz
Nach der kurzen Rast auf dem Rinnerspitz, erstmal den recht anspruchsvollen Pfad zum Sattel runter und von dort aus wieder unschwierig auf die Wasserspitz hinauf. Diese hat ein kleines Gipfelkreuz samt Gipfelbuch und ist ab Raineralm unschwierig zu erreichen. Dort machte ich dann nochmal eine kleine Rast, bevor es ab Raineralm mit einem Gegenanstieg zur Bodenschneidhütte aufs verdiente Schnitzel ging.

Hochnebel überm Tegernsee, dieser sollte später nochmal lästig werden

Kammverlauf, der Pfad war gut zu verfolgen und bis auf kurze Kraxeleien unschwierig

Rückblick, mal ein Wanderweg nach meinem Geschmack, schmal und halb verwachsen

Man muss auch hin und wieder mal zwischen Latschen durch

Tiefblick zur Hütte, die hab ich aber erst später besucht

Marterl für den Wildschütz Jennerwein, den hier 1877 ein Jäger aus dem Hinterhalt erschossen hat, daher auch auf Historischen Pfaden

Blick rüber zum Wallberg

Rückblick zum Rinnerspitz

Gipfel in Sicht, noch musste man einige Minuten rechnen

Und angekommen
7. Auf dem Wasserspitz
Oben angekommen erstmal die letzte Gipfelrast des Tages gemacht. Leider wurde es wieder dunstiger, und kaum an der Hütte bildete sich neuer Hochnebel aus. Diesmal aber mit einer Obergrenze um 1600m, statt 1000-1100m am Morgen. Man hats aber auf dem Wasserspitz anhand des Dunstes erkennen können, dass die Brühe wieder kommt. Nach einigen Minuten Rast, gings dann zur Raineralm runter und mittels eines 100hm-Gegenanstiegs zur Hütte hinauf.

Rückblick auf die bisherigen Gipfel

Gipfelkreuz am Wasserspitz (1552m)

Dunstiger Blick zu Rotwand und Hochmiesing

Hochnebel von oben

Breitenstein und Wendelstein, sowie die nervige nun höhere Dunstschicht

Blick zum Hinteren Sonnwendjoch (1986m)

Tiefblick zum letzten Ziel, dem Bodenschneidhaus
8. Auf dem Weg zur Hütte
Nach der kurzen Rast oben, gings über den zunächst deutlichen Pfad runter Richtung Raineralm. Am Sattel verlor ich diesen kurz. Schuld waren wohl die Pferde (Vertritt), die sich dort aufhielten und der nasse Sommer. Aber nach wenigen Minuten Latschenkampf und überlegen war ich wieder auf dem richtigen Weg zurück. Danach gings bis zum Forstweg runter (tw. durch die Wiesen gequert) und nochmal 100hm rauf zur Hütte, wo die wohlverdiente Einkehr wartete.

Rainerkopf, wer will kann den weglos mitnehmen

Blick Richtung Freudenreich-Almen

Später an Pferden vorbei, leider wg. des nassen Sommers alles ziemlich umgegraben gewesen.

Rückblick hoch

Unten wurde der Pfad wieder deutlich

Blick zur Raineralm

15min später kam ich beim Bodenschneidhaus an.
9. Verdiente Einkehr
Nach dem Gegenanstieg gleich auf der Hütte Platz genommen, war der erste an jenem Tag, der sich ein Schnitzel genehmigt hatte. Aber nach 3 Gipfeln, die ich weitgehend auf mittlerweile vergessenen Pfaden gemacht hatte war das natürlich verdient. Allzu viel war aber wg. abschreckender Wettervorhersagen vom Vortag (es war besser als vorhergesagt) und Nachmittag nicht mehr los.

Pause! Ein gutes Tegernseer

Dazu das verdiente Schnitzel, aus der Pfanne und mit Kartoffelsalat, bei sowas greif ich gern zu

Aber auch nerviger Hochnebel auf etwa 1500-1600m

Gab dann aber noch eine Genusshalbe hinterher

Nebelspiele

Auch die Hüttenkatze schaut mal vorbei
10. Talabstieg
Nach der Einkehr gings dann durchwegs auf dem Forstweg runter. Leider auf die ganze Strecke etwas langweilig gewesen. Unten hatte ich leider Pech, wäre gern noch auf einen Absacker in den Alpenhof runter, bloss hat der leider Donnerstag Ruhetag. Somit wurde nix aus dem Absacker, gibt aber schlimmeres. Aber dafür war ich für eine Bergtour relativ früh back home (19:00)

Wieder an der Raineralm

Liegt direkt kitschig drin, leider dzt. nicht bewirtet, ein Schild mit "Brotzeiten" deutet aber daraufhin, dass sie mal zeitweise bewirtschaftet war

Kurz vor der Kühzaglalm

Selbige, aber grad keinen (Bier)Durst gehabt, sonst wär ich rein

Weiterer Abstieg, total simpel

Kapelle im Weiler Kühzagl

Unten angekommen

In die Kneipe wäre ich gern rein, aber leider hatten die Ruhetag
Facts:

Aufstieg: 1060hm
Abstieg: 1060hm
Strecke: 14,1km
Gehzeit: 6h
mFg Widdi