Größere Verwehungen und Reif auf dem Ahornberg (15 Jan 2010)
Verfasst: Mo 18. Jan 2010, 18:35:20
Hallo zusammen,
nach dem sich ja pünktlich zum letzten Wochenende eine kleine oder größere Tauphase einstellen sollte, nutzte ich die Gelegenheit am Freitag Nachmittag noch etwas auf die Höhen des Grenzkamms zu fahren. In der letzten Woche gab es teils strammen Böhmischen, der natürlich für Verwehungen sorgte. Zusätzlich gab es noch über 10 Tage lang dichten Hochnebel. Das zauberte natürlich zusätzlich noch schöne Reifstimmungen in die Landschaft. Zu erst war ich am Grenzkamm um den Grenzlandturm zu besuchen, danach fuhr ich noch auf den Ahornberg. Dort gab es wieder mal schöne Verwehungen und auch etwas mehr Reif als normal. Die Bilder vom Grenzlandturm kommen später einmal, aber die vom Ahornberg kommen jetzt. An dem Tag war es fast windstill und die Temperatur lag bei –5°C. Der Hochnebel lag an dem Freitag schon bedeutend höher, so dass die Sicht nicht einmal so schlecht war. So nun genug geredet, nun zu den Bildern.
Das erste Bild entstand auf der Fahrt hinüber zum Ahornberg. In dem Bereich kann der Böhmische auf direktem Weg vom 800m hohen Grenzkamm ins Tal pfeifen. Man sieht schön die Höhe der Verwehungen. Wie man sieht, wird auch bei uns mit Schneefangzäunen gegeizt, sonst würde es weniger Verwehungen geben:

Hier die kleine Verbindungsstrasse hinüber zum Ahornberg. Hier gilt das Gleiche, der Wind hat auch hier leichtes Spiel, um fast direkt von oben nach unten zu pfeifen. Die Höhe der Wehen liegt fast an der Oberkante der Schneezeichen:

So, nun sind war am Ziel angereicht. Wir befinden uns am Eingang zum Berg. Wir befinden uns auf ca. 695müNN. Dort musste bereits einmal gefräst werden. Die Steigung der Strasse liegt so bei 10-12%:

Weiter auf dem Weg nach oben. Nach rund 400m befinden wir uns bereits auf einer Höhe von 740müNN. Man sieht bei genauerem Hinsehen auch den Reif auf den Leitungen:

Nun sind wir auf dem höchsten, befahrbaren Platz auf dem Ahornberg. Wir befinden uns auf 770 müNN, und blicken in Richtung Grenzkamm bzw. Tschechische Republik mit den schnee- und reifbedeckten Bäumen:

Jetzt zwei Reifbilder. Man kann wenigstens sagen, dass man nicht wusste wie schnell man fahren durfte.
Wobei hier drauf steht dass man um die 30km/h fahren darf und dass nur bis 7,5 Tonnen erlaubt sind. Hier geht’s auch von 760m auf 695m nach unten, in weniger als einem halben km. Das Häuschen sieht auch nicht sehr einladend aus:


Verschneites und stellenweise eingereiftes Anwesen. Die Leitpfosten und die Schneezeichen sind auch dank Reif stärker geworden:

Reif an den Bäumen. Es sah schön aus, auch wenn das Bild leider etwas unscharf geworden ist:

Jetzt geht’s langsam wieder den Berg nach unten, natürlich einspurig:

Eines meiner Lieblingsbilder, eine stark verreifte Baumgruppe so auf 750müNN:

Wir nähern uns der 700m Marke, auf der frisch geräumten Strasse. Dort wird von Bauern geräumt, mit den Traktoren und einer Schneefräse:

Und jetzt wieder nach Süden, hinüber zur Hauptstrasse, wenn man es so bezeichnen kann. Der ganze Berg ist bewohnt, überall stehen Gehöfte:

Jetzt kommt das windanfälligste Stück des Weges. Dort ist eh nur eine Spur befahrbar, und durch die Schneeberge ist es noch etwas enger geworden:

Dieses Bild ist in dieser Schneeröhre aufgenommen. Unterkante des Bildes ist auch die Unterkante von der Seitenscheibe:

Hier in die andere Richtung, auch Unterkante Seitenscheibe:

So sieht der Schneewall von unten aus. Wir befinden uns übrigens wieder auf etwa 700müNN:

Hier eine Übersicht der ganzen Bilder. Wie gesagt der untere Start der blauen Linie liegt bei 695müNN. Oben wo sich das O schließt, befinden wir uns auf 770 müNN. Die Spitze des Berges befindet sich mit 793 müNN genau in dem kleinen Wäldchen auf dem berg, welches bisher jedem Orkan stand hielt. Die Bilder Nummer beginnt erst mit dem 3-ten Bild:

So, das war dann wieder einmal ein etwas längerer und Ausführlicherer Bericht von mir über den bisherigen Winter. Heute gab es dort oben auch noch einmal eine Menge Neuschnee, so dass der winterliche Charakter nicht gelitten haben dürfte.
Einen Bericht über den genialen Raureif am Grenzkamm werde ich auch noch anfertigen im Laufe der Woche.
Über ein bisschen Feedback und Anregungen würde ich mich freuen. Antworten sind wie immer gerne willkommen.
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus
nach dem sich ja pünktlich zum letzten Wochenende eine kleine oder größere Tauphase einstellen sollte, nutzte ich die Gelegenheit am Freitag Nachmittag noch etwas auf die Höhen des Grenzkamms zu fahren. In der letzten Woche gab es teils strammen Böhmischen, der natürlich für Verwehungen sorgte. Zusätzlich gab es noch über 10 Tage lang dichten Hochnebel. Das zauberte natürlich zusätzlich noch schöne Reifstimmungen in die Landschaft. Zu erst war ich am Grenzkamm um den Grenzlandturm zu besuchen, danach fuhr ich noch auf den Ahornberg. Dort gab es wieder mal schöne Verwehungen und auch etwas mehr Reif als normal. Die Bilder vom Grenzlandturm kommen später einmal, aber die vom Ahornberg kommen jetzt. An dem Tag war es fast windstill und die Temperatur lag bei –5°C. Der Hochnebel lag an dem Freitag schon bedeutend höher, so dass die Sicht nicht einmal so schlecht war. So nun genug geredet, nun zu den Bildern.
Das erste Bild entstand auf der Fahrt hinüber zum Ahornberg. In dem Bereich kann der Böhmische auf direktem Weg vom 800m hohen Grenzkamm ins Tal pfeifen. Man sieht schön die Höhe der Verwehungen. Wie man sieht, wird auch bei uns mit Schneefangzäunen gegeizt, sonst würde es weniger Verwehungen geben:

Hier die kleine Verbindungsstrasse hinüber zum Ahornberg. Hier gilt das Gleiche, der Wind hat auch hier leichtes Spiel, um fast direkt von oben nach unten zu pfeifen. Die Höhe der Wehen liegt fast an der Oberkante der Schneezeichen:

So, nun sind war am Ziel angereicht. Wir befinden uns am Eingang zum Berg. Wir befinden uns auf ca. 695müNN. Dort musste bereits einmal gefräst werden. Die Steigung der Strasse liegt so bei 10-12%:

Weiter auf dem Weg nach oben. Nach rund 400m befinden wir uns bereits auf einer Höhe von 740müNN. Man sieht bei genauerem Hinsehen auch den Reif auf den Leitungen:

Nun sind wir auf dem höchsten, befahrbaren Platz auf dem Ahornberg. Wir befinden uns auf 770 müNN, und blicken in Richtung Grenzkamm bzw. Tschechische Republik mit den schnee- und reifbedeckten Bäumen:

Jetzt zwei Reifbilder. Man kann wenigstens sagen, dass man nicht wusste wie schnell man fahren durfte.


Verschneites und stellenweise eingereiftes Anwesen. Die Leitpfosten und die Schneezeichen sind auch dank Reif stärker geworden:

Reif an den Bäumen. Es sah schön aus, auch wenn das Bild leider etwas unscharf geworden ist:

Jetzt geht’s langsam wieder den Berg nach unten, natürlich einspurig:

Eines meiner Lieblingsbilder, eine stark verreifte Baumgruppe so auf 750müNN:

Wir nähern uns der 700m Marke, auf der frisch geräumten Strasse. Dort wird von Bauern geräumt, mit den Traktoren und einer Schneefräse:

Und jetzt wieder nach Süden, hinüber zur Hauptstrasse, wenn man es so bezeichnen kann. Der ganze Berg ist bewohnt, überall stehen Gehöfte:

Jetzt kommt das windanfälligste Stück des Weges. Dort ist eh nur eine Spur befahrbar, und durch die Schneeberge ist es noch etwas enger geworden:

Dieses Bild ist in dieser Schneeröhre aufgenommen. Unterkante des Bildes ist auch die Unterkante von der Seitenscheibe:

Hier in die andere Richtung, auch Unterkante Seitenscheibe:

So sieht der Schneewall von unten aus. Wir befinden uns übrigens wieder auf etwa 700müNN:

Hier eine Übersicht der ganzen Bilder. Wie gesagt der untere Start der blauen Linie liegt bei 695müNN. Oben wo sich das O schließt, befinden wir uns auf 770 müNN. Die Spitze des Berges befindet sich mit 793 müNN genau in dem kleinen Wäldchen auf dem berg, welches bisher jedem Orkan stand hielt. Die Bilder Nummer beginnt erst mit dem 3-ten Bild:

So, das war dann wieder einmal ein etwas längerer und Ausführlicherer Bericht von mir über den bisherigen Winter. Heute gab es dort oben auch noch einmal eine Menge Neuschnee, so dass der winterliche Charakter nicht gelitten haben dürfte.
Einen Bericht über den genialen Raureif am Grenzkamm werde ich auch noch anfertigen im Laufe der Woche.
Über ein bisschen Feedback und Anregungen würde ich mich freuen. Antworten sind wie immer gerne willkommen.
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus