1. Erste Runden am Berg
Nach der gut 2,5-Stündigen Anfahrt gegen 9:00 an der Talstation angekommen (leider im ganzen Ötztal mittlerweile Parkgebühren, da waren es aber wie in Ehrwald moderate 5€ pro Tag) gings erst mal rauf zu den Übungsliften, da ich noch vor den Schischulen oben war, einfach mal alle durchgemacht und zwischendurch ein paar mal zur 4KSB Brunnenkopf rüber, bevor es später auf die Erste Talabfahrt nach Ochsengarten hinab ging. Im Gebiet war fast alles offen, lediglich die DSB zur Alten Mittelstation und der Balbachwiesenlift waren zu. Eine Talabfahrt nach Oetz inneralpin auf nur 800m Höhe gabs meines Wissens nach nie.

Ausblick aus der Gondel sogar Oetz weiß überzuckert, was selten vor kommt

Seitenblick bei der Bergfahrt, runter gings dann am Abend auch wieder mit der Gondel, wo ich dann mit 7 Minuten die einzige Wartezeit des Tages hatte, sonst nur wenige FBM

Oben erst mal an den 3 Übungsliften einfahren, da Heiligabend bis 3:00 morgens wach gewesen, gabs den Schitag halt am Stefanitag

Nette aber kurze Hänge in dem Bereich, aber gut zum Lernen, später als die Schischulen da waren, konnte man schon mal wenige Minuten Wartezeit einplanen

Ausblick aus dem Bereich die DSB lief leider nicht, aber die Abfahrt hat auch eher eine geringe Priorität, bisher nur mal im Frühjahr an einem Schlechtwettertag gehabt, wobei das aber bei der recht Hohen Waldgrenze (ca. 2100-2200m) kein Problem ist

Seitenblick vom Brunnenkopf aus

Blick rüber zum Tschirgant, der Nordstaulagen vom Ötztal fern hält

In der 4KSB Brunnenkopf, die 3 kurze aber nette Hänge erschließt

Blick taleinwärts

Vorn kommt die Mittelstation in Sicht

Und gleich mal Richtung Ochsengarten abgebogen

Sowie rein in die Talabfahrt durch die Nordhanglage halt im Dezember sehr Schattig

Blick rüber Richtung Kalkalpen müssten die Mieminger oder schon Wetterstein oder Karwendel sein

Am Schlepper wurde beschneit und vorbereitet, der ging dann wenige Tage später auf an dem wird auch Nachtski angeboten

Wieder oben angekommen, da wurde dann erstmal rüber zum Wetterkreuz (noch Schattiger) Gewechselt
2. Vormittäglicher Abstecher zum Balbach-Sektor
Wieder oben angekommen gings dann erstmal per Zirbenlift rüber in den Balbachkessel. Dort dann einige Runden gedreht und man hörte an dme Tag Hauptsächlich Einheimische Dialekte, Touris waren es an dem Tag noch eher weniger, dementsprechend auch meist ein für ein Familienschigebiet gutes Fahrtniveau vorgefunden. Einmal musste dann auch mal die DSB Balbach sein, Arschkalte Angelegenheit, allerdings praktisch wenn man nicht den langen Stich von der 6KSB/B fahren will. Runter gings dann als es dann Richtung Mittagseinkehr ging (Bielefelder Hütte, wo sonst?) natürlich über die 2. Talabfahrt die Schwarze Variante nach Ochsengarten.

Auf dem Weg rüber, das Gebiet ist halt mit knapp 40km Abfahrten von denen 34km offen waren recht klein

Sprung rüber in die 6KSB/B Wetterkreuz, die war eine Neuerschließung für den Funpark bleibt aber weiterhin auch die ältere DSB Balbach bestehen, nur der war noch nicht fertig

Seitenblick zu den Feldringer Böden, mit der 6KSB/B erreicht man auch die Varianten an der DSB und den blauen Zieher zur Balbachalm, sowie kurze Steilstücke dazwischen

Blick Rüber in Richtung Zugspitze bzw. rüber in die Nördlichen Kalkalpen, es gibt jedenfalls einen Aussichtspunkt Zugspitzblick

Leider ein ziemliches Schattenloch, vor allem im Dezember, aber dank Nordhang und relativ hoch (bis 2300m) einigermaßen Schneesicher

Hier treffen dann mehrere Varianten und Wege aufeinander

Und auch mal zur Abwechslung die DSB genommen, war dann durchaus frisch

Seitenblick in den Kessel und zu den Steilhängen, samt Alten Lawinenresten

Und etwas früher am Tag aus dem Wetterkreuzbereich Richtung grob Kühtai

Blick hoch zum Wetterkreuz, da dürfte es sich im Sommer auch recht gut Wandern lassen

Ausblick Rüber zum Tschirgant

Und zum Mohrenkopf, ob der Hügel in D noch so heißen darf, mit einer kurzen aber netten Schwarzen Variante

Rückblick in den Schattigen Kessel

Und gleich mal runter auf der 14 der Zweiten, neueren Talabfahrt nach Ochsengarten

Rückblick in den Hang
3. Einkehrschwung und Mittägliche Runden am Brunnenkopf
Wieder im Tal angekommen, leider wieder die Gondel geteilt, daher kaum Bilder bei der Bergfahrt gemacht, gings dann via Brunnenkopf rüber zur Neuen Bielefelder Hütte. Die Alte Hütte wurde Anfang der 1950er-Jahre von einer Lawine abgeräumt, so dass man die dann 1953-54 am heutigen Standort neu gebaut hat. Und trotz Pächterwechsel immer noch zu empfehlen, auch von der Aussicht her hoch 1300hm überm Vorderen Ötztal und ein gemischtes Publikum dort Danach 3x Brunnenkopf und wieder rüber Richtung Balbachkessel gewechselt

Gleich ein Harter Wechsel zur Hütte aussen war auch offen, das war mir aber bei -4°C und gelegentlich Wind etwas zu frisch, so dass ich die gemütliche Gaststube vorgezogen habe

Ausblick auf 2112m

Tiefblick aufs leicht angezuckerte Oetz das Inntal selber dagegen Grün

Ausblick Richtung Norden, am Stadl wars dann am Nachmittag sehr voll, der Rückweg war für manche nach längerem Aufenthalt im Stadl etwas Schwierig, da haben wohl welche recht Hart gefeiert.

Ausblick von der Hütte

Mal ein Blick am Tschirgant vorbei

Und ins Tal

Zeit für eine Pause!

Nochmal Tschirgant, ist halt ein markanter Stock, direkt vorm Ötztal

Und Kaiserwetter

Mittag, natürlich wieder das Hüttenpfandl, immer noch sehr lecker und die Lage auch Top dafür mit Humanen Preisen

Sowie die Zirbe danach

Mittlerweile war der Trainingshang frei, der kam dann später auch noch ein paar mal unter die Bretter

Nochmal am Brunnenkopf entlang, danach wieder rüber Richtung Balbachkessel gewechselt, wo ich dann dort und am Mohrenkopf einige Zeit geblieben bin.

Seitenblick zu einer der im Gebiet verteilten Aussichtsplattformen wg. der Geringen Schneelage noch gut erreichbar

Blick an der Mittelstation vorbei zu den Miemingern

Danach gings gegen 13:00 wieder ins Tal und von Ochsengarten Retour, diesmal jedoch die 6KSB/B Kühtaile gewählt

Ausblick aus der Abfahrt

Und ein weiterer Sprung gen Kühtailebahn
4. Im Balbachsektor
Wieder oben angekommen, gings dann gleich rüber zum Mohrenkopf, die Kurze DSB dort erst mal ein paar mal Gefahren. Mit etwa 700m ist die zum Glück nicht allzu lang und vor allem etwas Sonniger als der Balbachkessel. Dort dann trotzdem bis gegen 14:45 geblieben, bevor es für die letzte gute Stunde wieder vor zur Kühtailebahn und zum Brunnenkopf ging. Zum Glück wurde der alte Gebrauchte 3er aus Sölden durch eine 6KSB/B ersetzt und dort später auch alle Varianten gemacht, die 3SB früher war halt ne lahme Angelegenheit und ebenso ist die heutige Ochsengartenbahn die Alte Giggijochbahn aus Sölden, die man da gebraucht wieder aufgestellt hatte

Sowie weiter zum Mohrenkopf

Seitenblick aus der DSB, leider im Dezember halt ein sehr Schattiges Gebiet

Blick zur blauen wo die Schwarze, recht abrupt in den Zieher über geht, was aber eher ein Problem mit der Topographie dort ist, alles kleinteilig wie bei uns in den Voralpen

Blick in den Balbachkessel

Und zu den Feldringer Böden

Wieder im Balbachkessel, hab dann auch die blaue Umfahrung probiert, langweilig

Noch an der Kühtailealm vorbei

Und gen Tschirgant geschaut, ist in dem Eck der markanteste Berg, da er als Felsriegel zwischen den Miemingern und co im Norden und dem Ötztal steht.

Wieder am Wetterkreuz angekommen, dort gabs dann trotz Schatten einige Wiederholungen

Panorama von dort aus

Und wieder in der 6KSB/B Angekommen

Während die Sonne langsam dem Bergschatten Platz macht

Blick an Ochsengarten vorbei (Südhang) RIchtung Nordalpen

Einmal war dann dank Sonne noch die DSB Balbach dran

Am Funpark wurde noch gearbeitet

Ausblick gen Norden

Und nach Ochsengarten am Südhang

Nach einem weiteren mal Mohrenkopf

Gings dann noch 2x hoch zum Wetterkreuz mit 2277m der Höchste Punkt im Gebiet, der Gipfel selber ist mit knapp 2600m noch deutlich höher

Noch eine Wiederholung dort, bevor dann via Abfahrt 14 der Wechsel ins Vordere Gebiet erfolgte
5. Rückfahrt zum Brunnenkopf
Wieder oben angekommen, gings dann erstmal wieder ins Tal und erstmal rüber zur Kühtailebahn dort dann erst mal alle Varianten gemacht, bevor es für die letzten 45min rüber zum Brunnenkopf ging. Dem einzigen Bereich, der am Nachmittag auch noch tw. Sonne hat, dort waren dann zwar nicht allzu viele Schifahrer unterwegs, so dass man Freie Fahrt hatte. Dafür viele, die ordentlich am Stadl der Bielefelder Hütte getankt hatten.

Ausblick beim Wetterkreuz

Und Richtung Nordalpen

Danach gings nochmal nach Ochsengarten hinab

Und rein in die Schwarze Abfahrt, da war nur wenig los, macht aber mehr Spass als via Mohrenkopf und Ziehweg zurück zu wechseln

Im unteren Teil

Danach gings dann trotz Schatten noch an die Kühtailebahn, auf vielen Abfahrten kamen über den Tag Dreck und ein Paar Steine raus, aber noch erträglich, war halt zu lang zu Trocken und zu Mild

Blick an der Ochsengartenbahn Vorbei (Ex Giggijochbahn aus Sölden und schon die 2. Generation)

Auf einer der Kühtaile-Varianten, dank KSB durchaus nett für ein paar Schnelle Runden mittlerweile

Liftkreuzung

Und ein Nordblick mal wieder

Mittlerweile wars beim Kühtaile zu Schattig, so dass es rüber zum Brunnenkopf ging.

Dort folgten dann nochmal 5 Runden, bevor es gegen 16:15 rüber zur Bergstation und zur Talfahrt nach Oetz hinab ging.
6. Letzte Runden am Berg
Wieder am Brunnenkopf angekommen, gabs dann später starken Fussgängerverkehr von der Bielefelder Hütte kommend. Da haben wohl einige ordentlich gebechert und gefeiert, es sei ihnen Gegönnt so lang die nicht Stören. Gab dann einige Slapstick-mäßigen Sachen, da wenn eine Cam mitgelaufen wäre wärs nen Youtube-Lacher geworden. Zum Glück ist niemandem was passiert, da waren einige Stark angetrunkene Unterwegs, und Ich musste auch mit keinem von denen eine Gondel Teilen. Ich trink auch, aber ich weiß wo mein Rand ist (Tagsüber!)

Auf einer der Varianten am Brunnenkopf, die sind zwar kurz aber durchaus knackig

Hier ging dann die Rückfahrt vom Apres los und einige auch zu Fuss unterwegs, gab einige Kuriose Szenen, hab mich bloss von denen fern gehalten

Blick zur Mittelstation

Und mehrmals auf dem noch tw. Sonnigen Hang abgefahren

Noch ein Nordblick

Und schon in den Rückfahrverkehr zur Gondel gekommen

Nochmal die Brunnenkopfpisten

Gegen 16:10 Uhr dann die letzte Bergfahrt gemacht

Welche mit einer netten Nachmittagsstimmung belohnt wurde

Noch ab Cam

Beginnendes Alpenglühen im Norden

Dämmerstimmung im Vorderen Ötztal

Und leichtes Alpenglühen gen Norden an den Miemingern

Zum 2.

Am Feierabend dann die einzige Warteschlange gehabt, das meiste Fußgänger, die an der Bielefelder Hütte versackt waren. Aber nach 7 Minuten war ich in der Gondel

bereits auf der Talfahrt, die musste ich mir nicht teilen, weil die anderen auf ihre Gruppe gewartet hatten
Facts:

GPS-Track
Strecke: 84,4km
Vmax: 90,7km/h
mFg Widdi

