Zu erst einmal noch direkt der Turm mit den ganzen TV und Radiosendern am unteren Teil. Früher war dies wie geschrieben ein ehemaliger Horchposten. Auf diesem Bild sieht man direkt den Hauptturm. Auf der Vorderseite war dieser früher noch mit einer schrägen Mauer aus Beton versehen:

Hier der Blick auf eine Parabolantenne. Diese stand in Zeiten des eisernen Vorhangs schon auf der Station. Diese wurde also auch später nicht entfernt:

Nun kommt man direkt an die Umfassung des damaligen Horchpostens. Früher wäre man bis dahin wohl nicht lebendig gekommen. Auf dem Dylen standen auch früher zwei Radaraufklärungssysteme. Eines mit dem Namen „Ramona" und "Tamara". Diese wurden wohl auch in der ehemaligen DDR verwendet und gingen dann sogar in die Bundeswehr über. Jetzt befindet sich aber nur noch ein altes Betonfundament an dieser Stelle:


Hier ein Blick auf die ganzen Sender auf dem Mast und Turm. Natürlich nur Sender aus der tschechischen Republik, wie zum Beispiel der Sender „Radio Egrensis" der weit bis nach Bayern empfangbar ist:


Noch ein paar Aufnahmen von der Station dort oben. Dann bewegen wir uns weiter zum "Gipfel" mit dem Gipfelbuch:



Hier sieht man das alte Betonfundament. Innerhalb diesem wurde damals das Radaraufklärungssystem "Tamara" aufgestellt. Das mobile System wurde auf LKW´s installiert. Zur damaligen Zeit wurden als Träger TATRA Lkws verwendet. Die Reichweite waren bis zu 450 km. Auf diese Entfernung konnte in den Westen Aufklärung betrieben werden von diesem erhobenen Standort. Es ist nicht die Mauer vorne sondern das Betonfundament im Hintergrund auf der rechten Seite gemeint:

Info zum System
http://www.manfred-bischoff.de/TAMARA.htm
So jetzt sind wir am Gipfelbuch angekommen. Der direkte Gipfel ist es natürlich nicht. Es sind viele Einträge vorhanden aus mehreren Ländern. Hauptsächlich natürlich Deutschland und Tschechien:


Direkt am Standort des Buches, geht es danach auf einem Felsen mehrere Meter nach unten. Auf dem letzten Bild eine Gruppe kleiner Bäume, die in schneereichen Wintern sicher einiges aushalten müssen:



Hier einmal ein Ausblick vorn dort oben. Habe ja schon mal einen Bericht vom Havran gepostet mit dem Blick zum Dylen. Hier der Blick vom Dylen zum damals nächstgelegenen Horchposten dem Havran. Das zweite Bild ist der Blick vom Havran zum Dylen. Den Ort Bärnau sah man vom Dylen aus gar nicht. Auf dem zweiten Bild erkennt man meinen Standort in der rechten, oberen Ecke:


Langsam geht es dann an den Abstieg. Wieder vorbei an der ehemaligen Radarstation. Dabei kann man nun in Richtung Steinwand und Fichtelgebirge schauen. Das Gegenstück zum CSSR-Horchposten auf dem Dylen gab es im Fichtelgebirge dann den Schneeberg. Dort befand sich dann die deutsche Aufklärungsstation zu diesen Zeiten. Auf diesem Bild sieht man dann die Kössaine. Auch von diesem Ort gibt es in dieser Berichtreihe schon einen Post:

Zu Zeiten vor Corona noch ein übliches Bild in der Region. Hier überfliegt ein A380 der Thai Airways die Gegend. Da es in der Stadt Cheb (Eger) einen „Waypoint“ der Berufsfliegerei gibt, fliegen sehr viele Flugzeuge über unsere Region, einem Schnittpunkt mehrerer Routen:

Auf dem weiteren Rückweg über das Hochplateau auf 930 – 939 müNN:



Hier ein Blick nach Südwesten in den Steinwald:


So, dies war der fünfte und vorletzte Teil der Wanderung mit Bildern vom Turm und der ehamligen Station mit ein paar Ausblicken in die Umgebung. Der letzte Teil ist dann der Abstieg mit ein paar Eindrücken davon. Gerne kommentieren wenn es gefallen hat.
Schöne Grüße aus der nördlichen Oberpfalz
Markus


