So, nun kommen wir zum zweiten Teil des Berichtes. Wie schon geschrieben, nun geht es um die Fernsicht dort oben, und um den Turm im Besonderen. Der alte, untere Teil des ehamaligen Turmes wurde wieder restauriert. Der obere Teil vom Turm, ist verschwunden. Beginnen wir noch einmal mit einem Blick auf den Turm. So sieht es aus, wenn man von der bayrischen Seite zum Turm kommt.
Blick auf den Turm von Bayern her:

Hier die technischen Daten zum Turm. Standort auf 895,3 müNN, und die Plattform dann auf 919,7müNN:

Und so sah der Turm noch im Jahr 2008 aus. Selbst bei diesem Zustand hatten sich damals schon wagemutige auf den Turm getraut:

Kurz vor dem Aufstieg. Der Turm ist als Stahlkonstruktion ausgeführt. Das lustige an dem Turm ist, dass sämtliche Ebenen, bis auf die oberste Plattform, mit Gitterrosten abgedeckt sind. Man kann also von oben bis auf den Boden schauen. Vor allem auf der äussersten Platform ist es genial:

So, nach etwas über 24m Aufstieg, der Blick auf die Hauptplatform. Diese befindet sich auf den erwähnten 919,7m üNN. Hier sind Holzbohlen ausgelegt. Ich befinde mich schon auf dem überkragenden Teil der Plattform.
Das zweite Bild ist der Blick, 24m nach unten durch die Gitterroste. An dem Tag ging estwas kräftigerer Wind. Bei Böen wackelte diese Platform mit den Böen. Schon ein interessantes Feeling wenn sich der Stahl bewegt:


Jetzt noch ein paar Bilder mit dem direkten Blick nach unten.
Auf dem ersten Bild sieht man noch die Betonplatten von früher.
Auf Bild 2 sieht man den Vorplatz und den Plattenweg hin zum Turm.
Das letzte Bild ist eine Art Schutzhütte, oder auch nur zum Ausruhen:



So, jetzt kommen wir zur Aussicht von dort oben. Natürlich hat man 360° Blickwinkel da oben. Hier mal der Blick in Richtung Pfreimd bzw. Primda in CZ. Leider etwas zu dunstig an diesem Tag:



In Richtung Nord bis Nordost war die Sicht ein bisschen besser. Hier der Blick in Richtung Dylen, den man bei gutem Wetter auch sehen kann. Am Berg im Hintegrund stehen die 4 Windräder. Zwei kleine, und zwei Monster der Neuzeit. Entfernung um die 15km. Im Hintergund erkennt man ein bisschen den Dylen. Der liegt dann knapp 26km entfernt:

Hier etwas näher ran gezoomt. Ein Ort an der Grenze zu CZ auf bayrischer Seite, im Hintergrund die Windräder:

Und hier voller Zoom der Cam. Da hat man einen richtigen Größenvergleich. Und da sage noch einmal jemand, diese großen Windräder passen gut in die Landschaft und fallen kaum auf:

Hier der Blick zum Fahrenberg. Man kann die Kirchtumspitze sehen wenn man zoomt:

Hier der Blick nach Flossenbürg. Genauer gesagt die Burgruine. Der Ort ist auch ein ehemaliges KZ Aussenlager von Dachau gewesen. Beim zweiten Bild die Ruine gezoomt. Wie gesagt, leider zu diesig. Sind nur 4,7km Entfernung:


Hier der Blick nach Osten, über die weitläufigen Wälder entlang der Grenze und auf beiden Seiten der Grenze:

Hier nach Nordwesten. Eigentlich dem Ursprung der Wanderung. In der Mitte der Entenbühl mit 901m üNN. Auf dem zweiten Bild ist der Wanderweg zu sehen. Hier kommen alle Besucher aus Bayern:


Dies ist die interessanteste Richtung. In diese Richtung könnte man beim entsprechenden Wetter den Osser und Grossen Arber sehen können. Auch den Cerchov. Leider war es zu diesig. Angeblich könnte man sogar die Alpen sehen von dort oben. Aber naja, mal abwarten. Im ersten Bild die Beschreibung was zu sehen ist. Bis zum Arber sind es schlappe 87,7 km:


Noch eine schöne Nebensonne... kein Wunder bei den Wolken:

Zur Information. Hier noch den Sichtradius und ein paar Orte, die von dort locker gesehen werden können. Man verzeihe unseren Nachbarn den Lapsus mit dem "Oschenkopf"... Eine schöner Verschreiber. Der Große Arber ist hier auf tschechisch verewigt. Es handelt sich um den „Velký Javor“::[/b]


Auf dem Turm gibt es noch Infotafeln über Grenzübertritte. Hier mal eine Geschichte:


Zum Abschluss noch ein zoom auf einen A380. Es fliegen dort mehrmals am Tag A380 über den Berg hinweg. Diesmal habe ich einen Thai A380 erwischt:

So, das war dann schon der kleine Ausflug in die Tschechische Republik. Schade dass die Fernsicht nicht toll war. An dem Tag gab es eine Menge Ausflügler auf dem Weg zum Berg. Man war kaum wenige m alleine unterwegs. Jetzt hoffe ich einmal auf Wetter mit einer tollen Fernsicht. Dann geht es nochmal auf den Berg. Mal sehen was die Aussicht so hergibt. Hoffe der 2-te Teil des Berichtes hat auch ein bisschen gefallen. Über Kommentare fraut man sich natürlich immer.
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus


